{"id":9,"date":"2018-06-01T10:52:06","date_gmt":"2018-06-01T08:52:06","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/leosblog\/?p=9"},"modified":"2018-06-01T10:52:06","modified_gmt":"2018-06-01T08:52:06","slug":"auf-dem-weg-zu-einer-schule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/leosblog\/2018\/06\/01\/auf-dem-weg-zu-einer-schule\/","title":{"rendered":"&#8222;Auf dem Weg zu einer Schule&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>In der Vorlesung \u201eAuf dem Weg zu einer Schule\u201c von Prof. Dr. Frank J. M\u00fcller ging es um die Inklusion von SuS mit F\u00f6rderbedarf. Dabei hat der Dozent die Aussonderung von SuS mit F\u00f6rderbedarf scharf kritisiert, indem er zwei Beispiele angef\u00fchrt hat. Zuerst hat er eine Restklasse an einer Schule mit k\u00f6rperbehinderten SuS angef\u00fchrt. Wenn in dieser Restklasse bei den SuS die Kommunikationsf\u00e4higkeit gegeben ist, so findet die Kommunikation jedoch nur \u00fcber die Betreuer statt und nicht zwischen den SuS selbst. Ein weiteres Beispiel war eine hypothetische Klasse mit f\u00fcnf autistischen SuS, die sich gegenseitig nur ihre Verhaltensweisen abgucken und erlernen, jedoch kein Vorbild f\u00fcr ein \u201enormales\u201c Verhalten haben, wodurch sie sich nicht entwickeln k\u00f6nnen. Daher ist es wichtig diese SuS zu integrieren, damit sie nicht noch mehr ausgeschlossen werden und zumindest die Chance bekommen sich zu entwickeln.<\/p>\n<p>In den Diagnosen \u201eF\u00f6rderschwerpunkt Wahrnehmung und Entwicklung\u201c und \u201eF\u00f6rderschwerpunkt Lernen\u201c ist bereits die Information enthalten, dass die SuS mit Wahrscheinlichkeit Konzentrationsprobleme haben werden. Da es jedoch unterschiedliche Arten geistiger Behinderungen gibt, die unter diese Kategorien fallen, wie zum Beispiel Autismus oder ADHS, wei\u00df man nicht, welche speziellen Bed\u00fcrfnisse die SuS haben. Daher muss man jedes einzelne Kind mit F\u00f6rderbedarf und dessen Bed\u00fcrfnisse kennen, um angemessen darauf eingehen zu k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6rt auch die Art der Behinderung. Sollte es aus vorherigen Klassen bereits zu Erfolgen\/Fortschritten gekommen sein, so w\u00e4re es auch hilfreich die Konzepte, die dies bewirkt haben, zu bekommen, um diese noch weiter zu optimieren.<\/p>\n<p>Wichtig ist auch, den Kontakt zu den Eltern herzustellen, um die Bed\u00fcrfnisse kennenzulernen und ein Unterrichtskonzept zu entwickeln. Lehrkr\u00e4fte beziehungsweise die Schule, die das Kind zuvor besucht hat, sollten erst nach Absprache mit den Eltern kontaktiert werden, da eventuell negative Erfahrungen mit diesen gemacht wurde, was die neue Zusammenarbeit beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnte. Zudem wissen die Eltern meist am besten, welche Bed\u00fcrfnisse das Kind hat und wo es speziell gef\u00f6rdert werden muss. Somit k\u00f6nnen die Eltern zu Verb\u00fcndeten werden, um die Entwicklung der SuS zu f\u00f6rdern. Au\u00dferdem ist es sinnvoll Sonderp\u00e4dagogen zu Rate zu ziehen und mit im Klassenzimmer zu haben, wobei man dabei wieder darauf achten muss, dass diese nicht neben den Kindern mit F\u00f6rderbedarf sitzen, da dadurch keine anderen SuS mehr neben diesen sitzen k\u00f6nnen und dadurch wieder eine Ausgrenzung stattfinden w\u00fcrde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Vorlesung \u201eAuf dem Weg zu einer Schule\u201c von Prof. Dr. Frank J. 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