{"id":19,"date":"2019-05-12T10:24:54","date_gmt":"2019-05-12T08:24:54","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/leonsma1\/?p=19"},"modified":"2019-05-12T10:25:37","modified_gmt":"2019-05-12T08:25:37","slug":"ringvorlesung-5-mathematik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/leonsma1\/2019\/05\/12\/ringvorlesung-5-mathematik\/","title":{"rendered":"Ringvorlesung 5. Mathematik."},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: large\"><b>1. Sind Unterschiede in den mathematischen Leistungen von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern ein Grund zur Sorge? Welche Bedeutung kommt dem zweigliedrigen Schulsystem (Oberschule \/ Gymnasien) in Bremen diesbez\u00fcglich zu?<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: large\"><span lang=\"de-DE\">Meiner Meinung nach ist der Leistungsunterschied von SuS in Mathematik kein Grund zur Sorge. Dar\u00fcber hinaus ist es ziemlich logisch Unterschiede in den Leistungen zu haben, da Sch\u00fcler keine gleiche F\u00e4higkeiten f\u00fcr ein bestimmtes Fach besitzen. Einige zeigen hervorragende Ergebnisse in Mathematik, andere in humanit\u00e4ren F\u00e4chern. Es ist jedoch nicht einfach, in einer Klasse zu unterrichten, in der der Leistungsunterschied ein kritisches Niveau erreicht hat. Aufgabe der Schule (Oberschule \/ Gymnasien) ist es daher, diesen Unterschied zu minimieren und &#8222;schw\u00e4cheren&#8220; Sch\u00fclern die Grundkenntnisse der Mathematik nahezubringen. Es kann ratsam sein, die Sch\u00fcler nach ihren Interessen und F\u00e4higkeiten zu unterteilen, beispielsweise in mathematische, humanit\u00e4re und biologische Klassen.<\/span> <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: large\"><b>2. Spielen im Mathematikunterricht, kann das angesichts von Leistungsunterschieden ein Ansatz sein? Beziehen und begr\u00fcnden Sie eine Position aus Lehrenden-Sicht, die auch Sch\u00fclersichtweisen einbezieht.<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: large\"><span lang=\"de-DE\">Das Unterrichten von mathematischem Wissen in Form eines Spiels kann die Heterogenit\u00e4t der Leistung in der Klasse positiv beeinflussen. Vielleicht k\u00f6nnen die Sch\u00fcler, die keinen Erfolg haben, das trockene und uninteressante Lernmaterial einfach nicht wahrnehmen. Der Lehrer kann Interesse an Mathematik auch bei &#8222;schwachen&#8220; Sch\u00fclern mit Hilfe des Spieles wecken. Wenn der Lehrer beispielsweise das Spiel &#8222;Black Friday&#8220; oder &#8222;<\/span><\/span><span style=\"font-size: large\"><span lang=\"de-DE\">Weihnacht<\/span><\/span><span style=\"font-size: large\"><span lang=\"de-DE\">s Sale&#8220; anbietet, kann er seine Sch\u00fcler (oder meistens Sch\u00fclerinnen) f\u00fcr das Lernen des Themas &#8222;Prozente&#8220; interessieren. Die Sch\u00fcler werden mit Sicherheit wissen wollen, wie viel Taschengeld sie <\/span><\/span><span style=\"font-size: large\"><span lang=\"ru-RU\">sparen <\/span><\/span><span style=\"font-size: large\"><span lang=\"de-DE\">k\u00f6nnen<\/span><\/span><span style=\"font-size: large\"><span lang=\"ru-RU\">,<\/span><\/span><span style=\"font-size: large\"><span lang=\"de-DE\"> falls sie Kleidung, die ihnen gefallen hat, 60% g\u00fcnstiger kaufen. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: large\"><b>3.<\/b><\/span><b> <\/b><span style=\"font-size: large\"><b>Spielen kann im Handeln \u201estecken bleiben\u201c, das Denken kommt zu kurz. Formulieren Sie zwei Fragen, welche Ihnen helfen k\u00f6nnen, m\u00f6gliche Denkhandlungen von Lernenden zu beobachten.<\/b><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: large\">1) K\u00f6nnen die Sch\u00fcler wirklich beim Spielen das Lernmaterial verstehen? Oder lenkt das Spiel sie nur ab?<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: large\">2) Wie wird das Spiel zwischen &#8222;starken&#8220; und &#8222;schwachen&#8220; Sch\u00fclern durchgef\u00fchrt? Werden die alle Sch\u00fcler gleichwertige Kenntnisse w\u00e4hrend des Spiels bekommen? <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: large\"><b>4. Benennen Sie <span lang=\"de-DE\">zwei unterschiedliche<\/span> M\u00f6glichkeiten, wie Sie als Lehrkraft ausgehend vom Spielen eine weitere kognitive Aktivierung von Lernenden anregen k\u00f6nnen.<\/b><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: large\">1. M\u00f6glichkeit: Der Lehrer muss die Sch\u00fcler immer wieder zum Lernen motivieren. Deswegen kann der Lehrer auch ein neues Spiel anzubieten, wo man auch etwas kleines gewinnen kann.<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: large\">2. M\u00f6glichkeit: Die Klasse muss in zwei Gruppen geteilt werden. Jede Gruppe denkt f\u00fcr die andere Gruppe ein Spiel aus, um das konkrete Thema zu lernen. Am Ende beider Spiele wird der Lehrer die Vor- und Nachteile jedes Spiels benennen und auch entscheiden, welches davon produktiver war.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Sind Unterschiede in den mathematischen Leistungen von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern ein Grund zur Sorge? Welche Bedeutung kommt dem zweigliedrigen Schulsystem (Oberschule \/ Gymnasien) in Bremen diesbez\u00fcglich zu? Meiner Meinung nach ist der Leistungsunterschied von SuS in Mathematik kein Grund zur Sorge. 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