{"id":96,"date":"2025-01-25T17:41:53","date_gmt":"2025-01-25T16:41:53","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lemahochzwei\/?p=96"},"modified":"2025-01-25T17:41:53","modified_gmt":"2025-01-25T16:41:53","slug":"gruppenarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lemahochzwei\/2025\/01\/25\/gruppenarbeit\/","title":{"rendered":"Gruppenarbeit"},"content":{"rendered":"<p>Im Rahmen der Vorlesung Ethnologie 1 hat man die M\u00f6glichkeit jede Woche aufs Neue einen Einblick in die unterschiedlichsten Themengebiete zu bekommen. Themen wie K\u00f6rper, Sound und auch Wasser konnten so auf individuelle Art und Weise erschlossen werden. Zusammen mit meiner Gruppe habe ich mich an das Thema Wasser gewagt.<\/p>\n<p>Zu Beginn haben wir mittels Brainstormings versucht einen Zugang zu finden. Schnell ist uns bewusst geworden, wie komplex Wasser sein kann und auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, war umso schwieriger. Aggregatszust\u00e4nde, Br\u00e4uche und die Frage danach, wem geh\u00f6rt \u00fcberhaupt Wasser, sind nur ein paar Punkte auf unserer Liste gewesen. Wir sind dann auf zwei Kernaspekte gekommen: Wasserechte und Wasser als Gefahr. Unsere Gruppe bestand, wie viele weitere, aus 5 Personen, was mich auch direkt zu den Herausforderungen bringt. Dadurch, dass wir so viele waren, wurde es nat\u00fcrlich kompliziert alle gleichzeitig zusammen zu bekommen. Es hat oft genug funktioniert, um gemeinsam eine gro\u00dfartige Pr\u00e4sentation zu erstellen, aber es war f\u00fcr mich dennoch schwierig darauf zu warten, dass sich jedes Gruppenmitglied zu einzelnen Fragen und Anmerkungen meldet. Beim Bearbeiten haben wir festgestellt, dass beide Themen zusammen doch etwas viel sind. Doch wir konnten uns gl\u00fccklicherweise schnell auf eins einigen: Wasserrechte. Meine erste Recherche hat mich direkt zu einem \u00dcberblick der Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung (bpb) gef\u00fchrt, wo unter anderem Abkommen der Vereinigten Nationen (auch bekannt als UN) vorkamen. Von diesem Punkt aus habe ich mich dann mit den verschiedenen Konventionen zu Nichtschifffahrtlicher Nutzung und dem Seerechts\u00fcbereinkommen der Vereinten Nationen befasst. Erstaunlicherweise hatte ich keine gro\u00dfen Probleme mich mit trockenen Gesetzestexten auseinanderzusetzen, was vielleicht daran liegt, dass ich mir das freiwillig ausgesucht und damit einen ersten Zugang hergestellt habe, losgel\u00f6st von irgendwelchen Zw\u00e4ngen oder Verantwortungen anderen gegen\u00fcber. Ich hatte dann auch den Aspekt Gesetze als m\u00f6gliche Idee mit eingebracht und bin bis zum Schluss dabeigeblieben, an diesem Bereich mitzuarbeiten und dann vorzustellen.<\/p>\n<p>Der allgemeine Aufh\u00e4nger unserer Pr\u00e4sentation war das Mittelmeer. Dazu haben wir einerseits Rechte und Pflichten auf dem Wasser herausgestellt (lokal, wie auch auf internationaler Ebene) und andererseits eine direkte Verkn\u00fcpfung zu realen Geschehnissen hergestellt. Als eine kulturwissenschaftliche Praxis konnten wir auch auf die Biografie eines jungen Menschen zugreifen, der \u00fcber eine der bekannten Fluchtrouten des Mittelmeeres nach Deutschland kam. Dies hat uns geholfen anhand der Erlebnisse dieses Menschen, die Strapazen einer solchen Reise nachvollziehen zu k\u00f6nnen. Gro\u00dfer Dank gilt da dem jungen Menschen, der sich dazu bereit erkl\u00e4rt und Mut gezeigt hat, \u00fcber seine Erfahrungen zu sprechen. Und vor allem an die Kommilitonin, die es erm\u00f6glicht hat, in Form eines kleinen Interviews diese Eindr\u00fccke mit uns zu teilen.<\/p>\n<p>Was mich am meisten schockiert und emotional mitgenommen hat, war die Tatsache, dass jegliche Beh\u00f6rden ankommende Boote, wenn sie \u00fcberhaupt vorher auf dem Wasser aufgefallen sind, nur darauf \u00fcberpr\u00fcft haben, ob potenziell \u201egef\u00e4hrliche Personen\u201c darauf sind. Dass da eine Vielzahl an Personen sind, die sich seit Tagen auf einer gef\u00e4hrlichen Reise befinden und dementsprechend k\u00f6rperlich und geistig am Ende ihrer Kr\u00e4fte sind, keine Rettung erfahren, finde ich mehr als verwerflich. Migration ist ein sehr gro\u00dfes und vor allem wichtiges Thema, was meines Erachtens viel mehr Aufmerksamkeit ben\u00f6tigt, als das, was man in einer Pr\u00e4sentation abbilden kann.<\/p>\n<p>Hier der Link zur Seite der bpb:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/wasser-2021\/328630\/wasser-und-sicherheit\/\">https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/wasser-2021\/328630\/wasser-und-sicherheit\/<\/a><\/p>\n<p>&#8212; Marie<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen der Vorlesung Ethnologie 1 hat man die M\u00f6glichkeit jede Woche aufs Neue einen Einblick in die unterschiedlichsten Themengebiete zu bekommen. Themen wie K\u00f6rper, Sound und auch Wasser konnten so auf individuelle Art und Weise erschlossen werden. Zusammen mit meiner Gruppe habe ich mich an das Thema Wasser gewagt. 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