{"id":68,"date":"2024-10-24T17:27:16","date_gmt":"2024-10-24T15:27:16","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lemahochzwei\/?p=68"},"modified":"2024-10-24T17:27:16","modified_gmt":"2024-10-24T15:27:16","slug":"urlaub-im-wohnzimmer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lemahochzwei\/2024\/10\/24\/urlaub-im-wohnzimmer\/","title":{"rendered":"Urlaub im Wohnzimmer"},"content":{"rendered":"<p><strong>29.09.2024<\/strong><\/p>\n<p>Es ist 11Uhr, alle Sachen sind gepackt und ich sitze im Transporter von meinem Vater. Das Ziel &#8211; Bremen. Erst vier Tage zuvor habe ich meine m\u00fcndliche Pr\u00fcfung an der TU Braunschweig abgelegt und fahre nun, mit einem abgeschlossenen Bachelor in Grundschullehramt in der Tasche, in eine neue Stadt, um einen neuen Studiengang zu beginnen. Allerdings f\u00fchrt mein Weg nicht, wie bei vielen anderen Neuank\u00f6mmlingen, in eine WG oder in eine neue Wohnung, sondern zu Freunden in der Bahnhofsvorstadt. Da das WG-Zimmer, welches ich in den kommenden Tagen noch beziehen werde, noch nicht frei ist und ich nicht wusste wohin, haben mir die Beiden angeboten, dass ich doch in das noch nicht eingerichtete Wohnzimmer ziehen k\u00f6nnte, was quasi meine Rettung war.<\/p>\n<p>Um ungef\u00e4hr 13 Uhr kommen wir an. Ich werde herzlich begr\u00fc\u00dft und wir tragen meine Sachen (zum Gl\u00fcck nicht viel, weil ich vorher ausgemistet habe) in die kleine Wohnung im dritten Stock. Ich lege meine Matratze in eine Ecke und den Rest der Kartons und M\u00f6bel stelle ich an die Wand. Nach einem Spaziergang an der Weser entlang und einem gem\u00fctlichen Abendbrot mit meinen neuen Mitbewohnern auf Zeit, endet auch schon der erste Tag. Meine Freunde gehen ins Bett und auch ich lege mich zum Schlafen in das zwar relativ leere, aber doch recht gem\u00fctliche Zimmer. F\u00fchlt sich fast ein bisschen wie Urlaub an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>07.10 &#8211; 10.10<\/strong> (Orientierungswoche)<\/p>\n<p>Ich mache es kurz: Die Orientierungswoche war sch\u00f6n, aber anstrengend! Von Begr\u00fc\u00dfungsfr\u00fchst\u00fcck, Campus-Ralley bis zur klassischen Kneipentour war alles dabei und st\u00e4ndig sieht man sowohl bekannte als auch neue Gesichter. Wahrscheinlich geht es dabei Vielen wie mir. Zwar ist alles ein bisschen \u00fcberfordernd und die soziale Batterie kommt an ihre Grenzen, aber die vielen Eindr\u00fccke bewirken auch, dass ich auf neue Ideen komme und Motivation f\u00fcr meinen n\u00e4chsten Lebensabschnitt sch\u00f6pfen kann. Und auch wenn ich am Abend fertig bin, warten da noch meine beiden Freunde auf mich, die zur gleichen Zeit an der Orientierungswoche\u00a0 in ihrem jeweiligen Studiengang teilnehmen. Abends tauschen wir uns aus, sprechen \u00fcber unsere Erfahrungen und wen wir so alles kennengelernt haben. Au\u00dferdem kochen wir gemeinsam, gehen spazieren, treffen gemeinsame Freunde oder gucken Serien auf meinem Bett im Wohnzimmer. Die Beiden helfen mir allgemein sehr, in der neuen Stadt Fu\u00df zu fassen und mich hier wohlzuf\u00fchlen, wof\u00fcr ich ihnen sehr dankbar bin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>14.10.<\/strong><\/p>\n<p>Heute ist der letzte Tag, an dem ich bei den Beiden \u00fcbernachte. Morgen ziehe ich in die WG, in welcher ich auf unbestimmte Zeit auch bleiben werde. Ich freue mich nat\u00fcrlich, mein eigenes Zimmer zu haben, aber ein bisschen komisch f\u00fchlt es sich schon an. In den zwei Wochen haben wir uns doch sehr aneinander gew\u00f6hnt. Aber jeder Urlaub endet einmal, auch wenn das Hotel ein Wohnzimmer ist. An dieser Stelle w\u00fcrde ich gern nochmal Danke daf\u00fcr sagen, dass ihr mich bei euch aufgenommen habt und zu einem tollen Start in Bremen verholfen habt. Danke f\u00fcr alles Danny und Lilli &lt;3<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>29.09.2024 Es ist 11Uhr, alle Sachen sind gepackt und ich sitze im Transporter von meinem Vater. Das Ziel &#8211; Bremen. 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