{"id":124,"date":"2025-02-10T19:22:51","date_gmt":"2025-02-10T18:22:51","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lemahochzwei\/?p=124"},"modified":"2025-02-10T19:22:51","modified_gmt":"2025-02-10T18:22:51","slug":"gs-als-ersti","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lemahochzwei\/2025\/02\/10\/gs-als-ersti\/","title":{"rendered":"GS als Ersti"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400\">In diesem Eintrag geht es, um die Erfahrung direkt im ersten Semester einen GS-Kurs zu belegen. Ich habe mit zwei Freundinnen einen GS-Kurs zum Thema \u201eJugendliche Lebenswelten ethnografisch erforschen\u201c belegt. Ich finde das Thema einfach super spannend, weil man sich ja selbst auch noch teils, wie ein Jugendlicher f\u00fchlt. Allerdings hatten wir uns bevor das Seminar angefangen hat nochmal angeschaut, wann die Termine sind und auch eine Abgabe, die schon im Dezember war, gesehen. Ich bin dann eigentlich erst zu dem Entschluss gekommen, dass ich nicht glaube, dass sich der ganze Aufwand lohnt und ich zu der Zeit auch ein bisschen Stress hatte. Wir sind aber trotzdem alle dahin gegangen, um mit dem Prof dar\u00fcber zu reden, ob sich so ein Kurs auch f\u00fcr Menschen im ersten Semester eignet. Wir hatten dann beim ersten Termin kurz vorher ein Gespr\u00e4ch mit ihm und haben ihn einfach alle unsere Fragen gestellt. Er hatte uns nur gesagt, dass der Kurs ja auch viel Erfahrung bringt, dann haben wir einfach entschieden einfach mal da zu bleiben. Es war zwar bisschen nervig, dass ich freitags und samstags zur Uni musste und wir jedes Mal au\u00dferhalb des Seminars und im Seminar Texte lesen mussten, aber gleichzeitig habe ich auch super viel gelernt, ob es methodisches oder inhaltliches ist. Es war spannend sich mit dem Generationsbegriff auseinander zu setzten und auch immer rege Diskussionen im Seminar zu haben. Ich habe mich zum Gl\u00fcck sehr wohl gef\u00fchlt und deswegen auch immer an jeder Diskussion aktiv mitgemacht. Es hat jedes Mal Spa\u00df gemacht, auch den Input von anderen zu spannenden Themen zu h\u00f6ren. Ich habe auch gelernt Dinge noch intensiver zu hinterfragen. Einmal haben wir uns ein Video angeschaut und w\u00e4hrenddessen habe ich voll den kritischen Blick auf das Video gehabt und ich selbst habe mich \u00fcber mich gewundert, weil ich das fr\u00fcher auf jeden Fall nicht gemacht h\u00e4tte. Gleichzeitig, hat es mich auch gefreut, dass ich damit auch etwas neues gelernt habe und nicht mehr einfach so Videos annehme, sondern auch, was dahinterstecken k\u00f6nnte, bei Videos wo man auch nicht erst denkt, dass man dieses Video nochmal \u00fcberdenken k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Aber es gab nicht nur sch\u00f6ne Sachen, sondern auch ein paar schlechte. Unsere Aufgabe war eine mehrt\u00e4gige Feldforschung, oder ein Interview. Wir als Gruppe hatten uns ein Freizeitzentrum f\u00fcr M\u00e4dchen* herausgesucht, mit dem wir forschen wollten und im Dezember mit den zwei Leiterinnen Kontakt aufgenommen. Durch die Ferien und mangelnde Kapazit\u00e4ten gab es einige Missverst\u00e4ndnisse bei dem E-Mail-Austausch und es hat sich auch sehr lange gezogen. Wir als Erstis haben zum ersten Mal so Kontakt zu einem Feld aufgenommen und waren selbst auch noch nicht ganz erprobt, was wahrscheinlich auch zu dem ein oder anderen Missverst\u00e4ndnis gef\u00fchrt hat, allerdings f\u00fchlten wir uns auch nicht richtig verstanden und hatten das Gef\u00fchl, dass man auf keinen gemeinsamen Nenner kam. Das hat also am Ende dazu gef\u00fchrt, dass wir eine letzte E-Mail bekommen haben, in der uns gesagt wurde, dass kein weiterer Austausch stattfinden wird. Das war als Forschende echt traurig, da wir selbst gerne dort geforscht h\u00e4tten und wir quasi die ganze Arbeit umsonst gemacht haben und jetzt entscheiden m\u00fcssen, ob wir was Neues finden und dann noch eine Hausarbeit dar\u00fcber schreiben m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Fazit also ist, dass man sehr viel lernt und dies auch direkt im Verlauf des Studiums anwenden kann, aber es gleichzeitig auch ein gro\u00dfer work load ist, den man auch im ersten Semester noch nicht richtig organisieren kann. Im schlimmsten Fall bedeutet das alles sogar Aufwand und Stress, ohne dass man am Ende Punkte daf\u00fcr bekommt, weil man nicht hinterherkommt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Eintrag geht es, um die Erfahrung direkt im ersten Semester einen GS-Kurs zu belegen. Ich habe mit zwei Freundinnen einen GS-Kurs zum Thema \u201eJugendliche Lebenswelten ethnografisch erforschen\u201c belegt. 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