{"id":122,"date":"2025-02-10T19:13:01","date_gmt":"2025-02-10T18:13:01","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lemahochzwei\/?p=122"},"modified":"2025-02-10T19:13:01","modified_gmt":"2025-02-10T18:13:01","slug":"hin-und-her","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lemahochzwei\/2025\/02\/10\/hin-und-her\/","title":{"rendered":"Hin und Her"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400\">Welcome Back! Heute geht es um das Wegziehen und um das in die Heimat fahren. Ich lebe quasi an drei Orten gleichzeitig: in meiner Heimat, in meiner Unistadt und im Zug der Deutschen Bahn. Man ist nirgendswo so richtig da und auch nirgendswo so richtig weg. F\u00fcr mich ist es jedes Mal schwer zu entscheiden, ob ich \u00fcber das Wochenende nach Hause fahre, oder in Bremen bleibe. Oft wird mir die Entscheidung aber auch abgenommen, da fast jedes Mal irgendein Termin ist und ich dann in die Heimat fahren muss. Ich steige also in den ersten Zug ein und denke mir zum Gl\u00fcck nur 20 Minuten Fahrt und auch vielleicht mal keine Versp\u00e4tung. Dann geht es in den n\u00e4chsten Zug und wenn ich Gl\u00fcck habe, muss ich nicht 45 Minuten am Bahnhof auf den n\u00e4chsten Zug warten. Ich wechsle erneut das Gleis und es geht in den 3. Zug, diesmal 1 Stunde und 15 Minuten fahren. Wenn ich Gl\u00fcck habe, kann ich mich motivieren was f\u00fcr die Uni zu machen und irgendwelche Hausaufgaben zu erledigen. Ich freue mich, wenn die Bahn p\u00fcnktlich ist und ich einen Sitzplatz bekomme, oder ich fr\u00fch genug buchen kann und mir ein ICE-Ticket f\u00fcr 10\u20ac ergattern kann. Aber trotzdem ich bin immer unterwegs und pendle von hier und da und dann von da bis hier. Kein halt, kein stoppen, immer in Bewegung, immer hin und her. Aber gleichzeitig sehe ich auch die ganzen tollen Bahnstrecken und kann ganz viel von beiden Orten mitnehmen und habe so richtig das Gef\u00fchl von Stadt versus Land. Ich freue mich jedes Mal in beide Orte zur\u00fcckzukehren, aber w\u00fcrde Bremen auch nie wieder missen wollen. Daf\u00fcr liebe ich die Stra\u00dfenbahn zu sehr und wie viel man einfach erleben kann. Ein kurzer Spaziergang zum abschalten darf auch nie fehlen. \u00a0Erst hatte ich Angst, in eine gr\u00f6\u00dfere Stadt zu ziehen, aber im Endeffekt hat jeder aus der O-Woche recht, Bremen ist ein Dorf und man sieht gef\u00fchlt \u00fcberall Menschen, die man kennt. Zudem liebe ich es auch einkaufen zu gehen und einfach mal hier und da neue Produkte ausprobieren kann, ohne dass ich auf jemand anderen achten muss. Ich kann kochen und essen, wann ich m\u00f6chte und niemand au\u00dfer mir muss das Essen m\u00f6gen. Au\u00dferdem ist es cool neue Leute kennenzulernen und auch mit ihnen Zeit zu verbringen, warum ich auch nicht immer jedes Wochenende zur\u00fcckfahre. Man lebt sich so langsam in seiner neuen Stadt ein und erkundet neue Orte, die dann zu den neuen Stammorten werden, oder probiert auch einfach mal neue Dinge aus, die man normalerweise nicht macht. Man erlebt einfach die Vielfalt von Bremen und wird selbst Teil davon.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Letzten Endes f\u00fchlt es sich ein bisschen so an, als w\u00fcrde ich an drei Orten gleichzeitig leben und nicht wirklich zur Ruhe kommen k\u00f6nnen, aber ich bin gerade dabei meinen Rhythmus zu finden und bald in den Semesterferien bin ich auch nicht mehr an Wochentage gebunden und kann nach Lust und Laune an meinen drei Orten gleichzeitig leben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welcome Back! Heute geht es um das Wegziehen und um das in die Heimat fahren. Ich lebe quasi an drei Orten gleichzeitig: in meiner Heimat, in meiner Unistadt und im Zug der Deutschen Bahn. Man ist nirgendswo so richtig da und auch nirgendswo so richtig weg. 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