{"id":117,"date":"2025-02-10T19:00:14","date_gmt":"2025-02-10T18:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lemahochzwei\/?p=117"},"modified":"2025-02-10T19:04:11","modified_gmt":"2025-02-10T18:04:11","slug":"moin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lemahochzwei\/2025\/02\/10\/moin\/","title":{"rendered":"Liebesbrief an Bremen"},"content":{"rendered":"<p>\u201eMoin!\u201dein Wort f\u00fcr jede Tageszeit an jedem Ort hier in Bremen. Mit einem \u201el\u00f6ppts?\u201c dahinter ist auch gleich der small talk gef\u00fchrt, so habe ich es in meiner Stadtf\u00fchrung mit Pierre gelernt. Aber nicht nur den Bremer small talk habe ich bei der F\u00fchrung gelernt, sondern auch ganz viel \u00fcber die Stadt Bremen in all ihren Facetten. Meine Heimat, ein kleines Dorf im M\u00fcnsterland, kann gegen Bremen auf jeden Fall nicht ankommen. Richtig angekommen bin ich aber in Bremen erst durch die O-Woche und meine zwei Mausis, die ich direkt am ersten Tag kennengelernt habe.<\/p>\n<p>Alles fing damit an, dass ich am Start der O-Woche erstmal nicht wusste, wo ich hinmusste. Die zwei M\u00e4dels, mit einem BWL-Schild konnten mir allerdings auch nur ein bisschen helfen und erkl\u00e4rten mir den Weg mit: \u201eTreppe hoch, links auf den Boulevard an der Keksdose mit den vielen Menschen vorbei, Treppe runter und dann das gro\u00dfe rote Backsteingeb\u00e4ude, wo auch ein Caf\u00e9 ist.\u201c. Mit der H\u00e4lfe der Begriffe konnte ich zu dem Zeitpunkt noch nichts anfangen, aber ich habe zu meiner Freude das SFG direkt gefunden. Im Raum begr\u00fc\u00dften mich dann mehrere nette Stuga Leute und Picknickdecken auf dem Boden. Zum Gl\u00fcck habe ich mich dann auf die Decke, mit meinen jetzt Freunden gesetzt, obwohl meine eine Freundin uns erst sp\u00e4ter entdeckt hat. Direkt beim Picknick habe ich schon gemerkt, wie cool \u00a0die Menschen in Kuwi sind und ich habe mich direkt wohlgef\u00fchlt und dachte nur: \u201e das wird eine richtig coole und vielf\u00e4ltige Studienzeit\u201c.<\/p>\n<p>Die anschlie\u00dfende Campus Rallye mit unserer Leiterin Pia Pinguin hat dann auch endlich gekl\u00e4rt, was die Keksdose ist und warum das Geb\u00e4ude so hei\u00dft. Mein Komplement\u00e4rfach hat zum Gl\u00fcck auch ein paar Events gehabt, die nicht zeitgleich mit Kuwi waren und so ging es dann noch zum Unisee, wo schon flei\u00dfig Flunkyball gespielt wurde. Highlight war aber auf jeden Fall auch die Stadt Rallye von KMW bei der wir einen Instagram Account erstellen mussten, der nat\u00fcrlich h\u00e4tte gewinnen m\u00fcssen. Die Kneipentour mit Kuwi war auch ein absolutes Highlight, auch wenn ich am n\u00e4chsten Morgen aufgewacht bin und kurz dachte es brennt. Zum Gl\u00fcck waren das aber nur meine Ultra verrauchten Haare. Bei beiden Events habe ich neue Leute kennengelernt und nochmal neue Seiten von Bremen gesehen.<\/p>\n<p>Aber auch nicht nur die Zeit in der Uni hat mir geholfen in Bremen anzukommen, sondern auch die Zeit, die ich im privaten mit meinen neuen Freunden verbracht habe. Ein Freitag Abend im Lagerhaus mit einem Focaccia und Knobi-Kr\u00e4uter Dip macht direkt jeden Tag sch\u00f6ner. Aber auch der erste Tag im Bremerhaven und ein einst\u00fcndiger Aufenthalt in einem Second Hand Laden vertiefen eine neue Freundschaft. Aber kein Abend mit den M\u00e4dels ist perfekt ohne eine Portion Veganer Vanillepudding und ein Temple Run Marathon auf dem Fernseher, nur um sich Scarlett kaufen zu k\u00f6nnen (wir wissen alle, dass sie superior ist).<\/p>\n<p>Spannend in den ersten zwei Wochen war aber auch das Entdecken des alleine Lebens und alleine Sein. Meine Familie und Freunde haben mir geholfen mich trotz des Auszuges nicht alleine zu f\u00fchlen, trotzdem war es anfangs komisch. Das erste Mal von zuhause raus und dann direkt in eine gr\u00f6\u00dfere Stadt, die aber eigentliche auch nur ein kleines Dorf ist. Neu ankommen und niemanden kennen klang am Anfang be\u00e4ngstigend, aber vor allem die O-Woche hat mir diese \u00c4ngste genommen. Ich konnte mich einfach nur auf die Events freuen und habe mir nur Gedanken dar\u00fcber gemacht, was ich als n\u00e4chstes kochen werde. Kochen in meiner kleinen K\u00fcchennische f\u00fcr eine Person war zwar einfach, aber gleichzeitig auch immer in der Menge viel zu viel. Wie gut, dass ich mein Essen auch oft genug mit meinen Freunden teilen konnte und Kochabende keine Seltenheit waren.<\/p>\n<p>Summa summarum ist Bremen eine super coole Stadt und ich freue mich auf jede einzelne Sekunde, die ich hier noch verbringen werde.<\/p>\n<p>Leona<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eMoin!\u201dein Wort f\u00fcr jede Tageszeit an jedem Ort hier in Bremen. 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