{"id":25,"date":"2018-05-30T13:16:45","date_gmt":"2018-05-30T11:16:45","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lehramtunibremenblog\/?p=25"},"modified":"2018-05-30T13:16:45","modified_gmt":"2018-05-30T11:16:45","slug":"foerderbedarffoerderbedarf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lehramtunibremenblog\/2018\/05\/30\/foerderbedarffoerderbedarf\/","title":{"rendered":"F\u00f6rderbedarf=F\u00f6rderbedarf?!"},"content":{"rendered":"<p>Wenn einem Kind diagnostiziert wird, dass es einen besonderen F\u00f6rderbedarf hat, z.B aufgrund vonseiner geistigen Entwicklung oder einer Lernschw\u00e4che, so bekommt es dadurch einen Stempel aufgedr\u00fcckt. Es wird anders als die anderen SuS in seiner Klasse behandelt. Durch eine bestimmte Zuordnung von Ressourcen soll nun der F\u00f6rderbedarf des Kindes gedeckt werden. Jedoch ist jedes Kind verschieden und so gibt es kein einfaches Rezept f\u00fcr den jeweiligen F\u00f6rderbedarf.<\/p>\n<p>Werden nun Kinder mit dem selben F\u00f6rderbedarf in eine Gruppe eingeteilt, so kommt es oft vor, dass sie die Eigenschaften der anderen Kinder aus ihrer Gruppe \u00fcbernehmen. Als Beispiel wurde in der Vorlesung eine Gruppe von Kindern mit Autismus genannt, die nun die besonderen Verhaltensweisen der anderen Gruppenmitglieder, zus\u00e4tzlich zu ihren eigenen \u00fcbernahmen.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund ist die Ausgrenzung von SuS mit besonderem F\u00f6rderbedarf keine gute Idee. Diese m\u00fcssen im normalen Alltag integriert werden und haben so die Chance ihre Defizite zu \u00fcberwinden. Nat\u00fcrlich ist die Unterst\u00fctzung mithilfe der spezifischen Ressourcen, wie z.B. Sozialp\u00e4dagog*innen u.\u00e4. Weiter sehr hilfreich. Die Hauptarbeit sollte jedoch durch die Gemeinschaft der Gruppe kommen.<\/p>\n<p>In den F\u00f6rderschwerpunkten \u201eWahrnehmung und Entwicklung\u201c bzw. \u201eLernen\u201c sind kaum Anhaltspunkte zur Diagnose des spezifischen F\u00f6rderbedarfes enthalten. Zwar wird klar, in welchem F\u00f6rderbereich wir uns ungef\u00e4hr befinden, jedoch ist dieser Bedarf die jedem betroffenen Kind v\u00f6llig verschieden ausgepr\u00e4gt. Aus diesem Grund muss zun\u00e4chst mit dem Kind selber gesprochen werden. Weiter kann mit den Eltern und Freunden ein Gespr\u00e4ch gef\u00fchrt werden. Eine weitere M\u00f6glichkeit ist es mit ehemaligen Lehrkr\u00e4ften oder Aufsichtspersonen, wie z.B. Erzieher im Kindergarten, zu sprechen. Wichtig ist es sich erst ein umfangreiches Bild von dem Kind zu machen, bevor Ma\u00dfnahmen ergriffen werden.<\/p>\n<p>Um der Vielfalt der SuS gerecht zu werden, m\u00fcssen spezifische Ma\u00dfnahmen, speziell auf die Auspr\u00e4gung der F\u00f6rderbedarfes des betroffenen SuS ergriffen werden. Wichtig ist, dass man sich Unterst\u00fctzung und Hilfe sucht. Besondere Hilfe kann durch die Mitsch\u00fcler*innen des Kindes erfolgen. Sie lernen voneinander. Auch technische Hilfen, wie genannte elektrische Stifte, die dem betroffenen Kind Zusatzinformationen zum Unterrichtsthema liefern, k\u00f6nnen hilfreich sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn einem Kind diagnostiziert wird, dass es einen besonderen F\u00f6rderbedarf hat, z.B aufgrund vonseiner geistigen Entwicklung oder einer Lernschw\u00e4che, so bekommt es dadurch einen Stempel aufgedr\u00fcckt. Es wird anders als die anderen SuS in seiner Klasse behandelt. 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