{"id":26,"date":"2024-07-22T18:04:17","date_gmt":"2024-07-22T16:04:17","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/leenamolz\/?p=26"},"modified":"2024-07-22T18:04:17","modified_gmt":"2024-07-22T16:04:17","slug":"abschlussreflexion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/leenamolz\/2024\/07\/22\/abschlussreflexion\/","title":{"rendered":"Abschlussreflexion"},"content":{"rendered":"<p><b>Benennen Sie die f\u00fcr Sie zentralsten (mindestens zwei verschiedene, gerne auch mehr) theoretischen Erkenntnisse (auf allgemeine Konzepte oder empirische Studien aufbauend), die Sie aus den Vortr\u00e4gen der Ringvorlesung mitgenommen haben. Nehmen Sie dabei Bezug auf:<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>a.) unterschiedliche fachdidaktische Aspekte. \u00dcbertragen Sie, wenn m\u00f6glich, die in der Ringvorlesung gewonnenen Erkenntnisse auf die Didaktiken der von Ihnen studierten F\u00e4cher.<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>b.) generelle Erkenntnisse zur Beziehungsarbeit in Schule und Unterricht.<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Eine der zentralen Erkenntnisse, die ich im vierten Semester der Ringvorlesung gewonnen habe, stammt aus dem Vortrag von Dr. Florian Schmidt-Borcherding mit dem Titel \u201eDie kognitiven Dimensionen von Lernerfolg: Intelligenz vs. Vorwissen\u201c. In dieser Vorlesung wurde der Einfluss von Intelligenz und Vorwissen auf den schulischen Lernerfolg herausgearbeitet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Intelligenz wird in der Fachliteratur als die \u201edurch die Faktoren \u201aAnlage\u2018 und \u201aUmwelt\u2018 sowie durch deren gegenseitige Beeinflussung [\u2026] bedingte kognitive Leistungsf\u00e4higkeit und kognitive Ausdifferenzierung von Lebewesen\u201c (Rost 2009: 1) definiert. Es bezieht sich auf Begabungen in einem h\u00f6heren Ma\u00dfe und umfasst die F\u00e4higkeit, sich an neue Situationen oder Probleme anzupassen, sich auf neue Anforderungen einzustellen sowie zweckvoll und rational zu handeln und zu denken (vgl. ebd.: 2f.). Laut Hofst\u00e4tter \u00e4u\u00dfert sich Intelligenz in der \u201eErfassung, Anwendung, Deutung und Herstellung von Beziehungen und Sinnzusammenh\u00e4ngen\u201c (1957: 187, zit. n. Ingenkamp 2008: 227). Im Gegensatz dazu wird von Vorwissen gesprochen, wenn mithilfe des \u201eeigenen erworbenen Wissens Bedeutung[en] [gefunden] oder konstruier[t] [werden k\u00f6nnen]\u201c (Stern 1997: 41).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">In Bezug auf den Einfluss von Intelligenz und Vorwissen auf den Lernerfolg l\u00e4sst sich zun\u00e4chst eine wechselseitige Beeinflussung beider Dimensionen festhalten. Gruber und Stamouli beschreiben, \u201edass Wissen allein einem Menschen nicht viel n\u00fctzt, wenn er nicht die Intelligenz besitzt, es weise einzusetzen, und dass ihm Intelligenz ebenso wenig n\u00fctzt, wenn er nicht \u00fcber das Wissen verf\u00fcgt, wie er Nutzen daraus ziehen kann\u201c (2009: 39). Ein gewisser Grad beider Parameter ist also notwendig, um Lernerfolge zu erzielen (vgl. Schmidt-Borcherding 2024).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Allerdings zeigen verschiedene empirische Studien, dass Vorwissen eine gr\u00f6\u00dfere Bedeutung als Intelligenz hat (vgl. Gruber\/Stamouli 2009: 39). Ein Beispiel hierf\u00fcr ist die in der Vorlesung erw\u00e4hnte Untersuchung von Schneider, K\u00f6rkel und Weinert aus dem Jahr 1989. Dabei wurde Sch\u00fcler*innen unterschiedlicher Klassenstufen eine Geschichte vorgelesen, die sie sp\u00e4ter wiedergeben sollten. Die Ergebnisse zeigten, dass Kinder mit bereichsspezifischen Vorwissen die Inhalte pr\u00e4ziser wiedergeben konnten (vgl. K\u00f6rkel\/Schneider\/Weinert 1989: 307f.). Demnach ist Intelligenz notwendig, f\u00fchrt aber nur dann zu Lernerfolgen, wenn sie in Wissen umgesetzt wird (vgl. Gruber\/Stamouli 2009: 40).<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Eine weitere wichtige Erkenntnis aus diesem Semester stammt aus der achten Ringvorlesung \u201eEigentlich muss ich ja eh inklusiv unterrichten &#8211; Inklusiver Deutschunterricht als ganz normale Herausforderung\u201c von Frau Hollerweger und Frau Korff.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Diese Erkenntnis liegt f\u00fcr mich in der Vielfalt der Aspekte guten inklusiven Unterrichts. Dazu geh\u00f6ren zieldifferentes Lernen, innere Differenzierung, offene Unterrichtsformen, kooperative Lernformen, Kommunikation \u00fcber die Sache, entdeckendes und selbstt\u00e4tiges Lernen sowie vielf\u00e4ltige Zug\u00e4nge und Handlungsorientierung (vgl. Hollerweger\/Korff 2024). Durch die vielf\u00e4ltigen Differenzierungsm\u00f6glichkeiten bietet inklusiver Unterricht weit mehr als \u201enur\u201c Individualisierung. Guter inklusiver Unterricht bedeutet jedoch nicht automatisch guter Fachunterricht. Die Aspekte guten inklusiven Unterrichts m\u00fcssen mit entsprechenden fachlichen Ansatzpunkten kombiniert werden (vgl. ebd.: 10ff.). Dar\u00fcber hinaus betrifft Inklusion nicht nur angehende Lehrkr\u00e4fte mit dem Schwerpunkt IP, sondern jede Lehrkraft wird in der Praxis entsprechende Erfahrungen machen und den Unterricht dementsprechend gestalten m\u00fcssen (vgl. ebd.).<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Welche Faktoren zum schulischen Umgang mit Heterogenit\u00e4t (z.B. Unterrichtsformen, Schulformen\/-strukturen, schulkulturelle Aspekte, Handeln von Lehrkr\u00e4ften), die Sie in der Vorlesung kennengelernt haben, pr\u00e4gen im R\u00fcckblick auf ihre eigenen Praxiserfahrungen (eigene Schulzeit, Berichte aus der Praxis, ggf. auch schon eigene Praxiserfahrungen) den Schulalltag besonders stark \u2013 und warum? Hier k\u00f6nnen Sie aus Ihrer Sicht besonders gelungene oder auch weniger gelungene Beispiele reflektieren. Inwiefern helfen Ihnen die Inhalte der Vorlesung, eine solche Einsch\u00e4tzung vorzunehmen? Nehmen Sie konkret Bezug auf entsprechende Begriffe, Theorien, Konzepte, die Sie jetzt kennengelernt haben.<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Bez\u00fcglich der Vorlesungsinhalte zum schulischen Umgang mit Heterogenit\u00e4t habe ich<\/span> <span style=\"font-weight: 400\">festgestellt, dass insbesondere das Konstrukt der Leistungsheterogenit\u00e4t im schulischen Kontext auff\u00e4llt. Schon w\u00e4hrend meines Praktikums, welches ich in der Mittelstufe an einer Grundschule absolviert hatte, und durch eigene Erfahrungen und jene aus dem Familienumfeld, konnte ich beobachten, dass soziale Vergleiche nicht nur unter den Sch\u00fcler*innen stattfinden, sondern auch von Lehrkr\u00e4ften provoziert werden. Durch die Erhebung der Leistungen und die anschlie\u00dfende Kategorisierung als \u201eleistungsstark\u201c oder \u201eleistungsschwach\u201c entstehen Unterschiede, die mit Bedeutungen und Wertungen aufgeladen werden (vgl. Trostmann 2024: 19f.). Diese Kategorisierung erleben die Kinder immer wieder, wobei es in der Praxis schwer ist, aus der Kategorie \u201eleistungsschwach\u201c herauszukommen. Daher betrachte ich dieses Konstrukt kritisch.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Hingegen habe ich im Umgang mit der Mehrsprachigkeit positive Erfahrungen gemacht. Es zeigte sich, dass zugewanderte Kinder oft in ihre Regelklassen integriert wurden und \u201enebenbei\u201c in einer DaZ-Klasse Deutsch lernten. Dabei wurde zunehmend auf die individuellen Bed\u00fcrfnisse eingegangen. So erhielten sie beispielsweise Arbeitsbl\u00e4tter mit deutschen und muttersprachlichen Erkl\u00e4rungen. Au\u00dferdem wurde im Unterricht auf die Familiensprachen der Kinder eingegangen, indem W\u00f6rter in verschiedenen Sprachen erkl\u00e4rt wurden. Des Weiteren habe ich w\u00e4hrend einer Hospitation das \u201cWort der Woche\u201d kennenlernen d\u00fcrfen. Jeden Freitag fragt die Lehrkraft im Morgenkreis, ob ein Kind das\u00a0 \u201cWort der Woche\u201d noch in einer anderen Sprache kennt und sagen kann, was eine sch\u00f6ne Idee ist.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Zu welchen, mindestens zwei, Fragestellungen, die Sie in der Vorlesung kennengelernt haben, w\u00fcrden Sie gerne mehr erfahren im weiteren Studium in Bezug auf das Modulthema UMHET? Welche haben Sie vermisst? Bitte begr\u00fcnden Sie Ihre Wahl.<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Abschlie\u00dfend interessiert mich das Thema der Leistungsbeurteilung einer heterogenen Sch\u00fclerschaft. In der Vorlesung haben wir viel \u00fcber das Konstrukt der Leistungsheterogenit\u00e4t erfahren, wobei f\u00fcr mich offen bleibt, inwiefern die unterschiedlichen Leistungen fair erhoben und bewertet werden k\u00f6nnen. Au\u00dferdem f\u00e4nde ich es spannend, mich vertieft mit dem Umgang heterogener Kinder im Hinblick auf die Dimension \u201aLernmotivation\u2018 zu besch\u00e4ftigen, um meine Handlungsm\u00f6glichkeiten als angehende Lehrkraft zu optimieren.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Gefehlt hat mir tats\u00e4chlich der Blick auf psychische Erkrankungen und Entwicklungsst\u00f6rungen. Diese Themen sind n\u00e4mlich bereits in der Grundschule wichtig, auch wenn sie erfahrungsgem\u00e4\u00df erst mit zunehmendem Alter ins Blickfeld gelangen. Es gibt die konkrete Thematisierung von Inklusion, bei beispielsweise DaZ\/DiM und Behinderungen, welche sich meist aber eher auf das Down-Syndrom beziehen, aber nun mal keine f\u00fcr psychische Erkrankungen und Entwicklungsst\u00f6rungen. Damit beziehe ich mich beispielsweise auf die Thematisierung von Traumata bei Kindern, ADHS, Autismus und Essst\u00f6rungen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Als eine Person, die selbst w\u00e4hrend ihrer Schulzeit und auch jetzt teilweise w\u00e4hrend des Studiums, unter der Unwissenheit, Befangenheit und Stigmatisierung der Lehrenden, gelitten hat, w\u00fcrde ich mir w\u00fcnschen, dass dies zuk\u00fcnftig auch expliziter und verpflichtend thematisiert wird. Wenn ich daran denke, wie viel besser man mir h\u00e4tte helfen k\u00f6nnen oder mich h\u00e4tte unterst\u00fctzen k\u00f6nnen, wenn dieses Thema mehr im Bewusstsein gewesen w\u00e4re und nicht nur meist stigmatisiert im Hinterkopf existiert, werde ich traurig.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Dabei soll nicht darauf abgezielt werden, dass Lehrer*innen dies diagnostizieren oder \u00e4hnliches, sondern mit den Basics vertraut sind und dadurch ben\u00f6tigtes Fachpersonal gegebenenfalls an die Seite holen k\u00f6nnen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Wenn es um die Unterrichtsgestaltung geht, geht es nat\u00fcrlich um Differenzierung, welche ja auch im Modul thematisiert wird, aber das Differenzierung gerade auch bei psychischen Erkrankungen und Entwicklungsverz\u00f6gerungen im Grundschulalter ben\u00f6tigt wird, wurde nicht einmal so explizit benannt, wie es zum Beispiel benannt wurde bei DaZ\/DiM.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Literatur:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Gruber, Hans\/Stamouli, Elena (2009): Intelligenz und Vorwissen. In: M\u00f6ller, Jens\/Wild, Elke (Hrsg.): P\u00e4dagogische Psychologie. Heidelberg: Springer. S. 27-47.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Hollerweger, Elisa\/Korff, Natascha (2024): \u201eEigentlich muss ich ja eh inklusiv unterrichten\u201c &#8211; Inklusiver Deutschunterricht als ganz normale Herausforderung. [Ringvorlesung 07 vom 27.05.2024].<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Ingenkamp, Karlheinz\/Lissmann Urban (2008): Lehrbuch der P\u00e4dagogischen Diagnostik. 6., neu ausgest. Aufl., Weinheim: Beltz Verlag.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Rost, Detlef H. (2009): Intelligenz. Fakten und Mythen. 1. Aufl., Weinheim: Beltz Verlag.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Schmidt-Borcherding, Florian (2024): Die kognitiven Dimensionen von Lernerfolg: Intelligenz vs. Vorwissen. [Ringvorlesung 11 vom 24.06.2024].<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Stern, Sylke (1997): Einfluss des kulturellen Vorwissens auf die Rezeption von literarischen Texten in Deutsch als Fremdsprache. Pfaffenweiler: CENTAURUS-Verlagsgesellschaft.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Trostmann, Sven (2024): Leistungsheterogenit\u00e4t &#8211; Zeichen, Ursachen und Umgang im Prozess der Leistungsbeurteilung. [Ringvorlesung 08 vom 03.06.2024].<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Benennen Sie die f\u00fcr Sie zentralsten (mindestens zwei verschiedene, gerne auch mehr) theoretischen Erkenntnisse (auf allgemeine Konzepte oder empirische Studien aufbauend), die Sie aus den Vortr\u00e4gen der Ringvorlesung mitgenommen haben. 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