Reflexion

 

Das Semester geht nun langsam zu Ende und es ist – zugegeben – die arbeitsreichste Zeit der letzten Monate. Wer noch nichts getan hat, fängt jetzt hektisch an, Materialien zusammenzusuchen und wer im Semester schon ein wenig mitgearbeitet hat, der macht sich jetzt ans Auffrischen.  Wir wurden gebeten, das Seminar zu reflektieren und wie unser Lernprojekt vorangeschritten ist ( zwar bin ich noch lange nicht fertig, zumindest habe ich durch Estudi schon einmal was getan).

  • Zu welchem Schluss ist mein Lernprojekt gekommen (falls noch nicht beendet: Wie ist der aktuelle Stand?)?

    Wie schon angedeutet, habe ich bereits eine Gliederung für mein Lernprojekt Hausarbeit vorgenommen, Lieteraturrecherche betrieben und mich mit meiner Professorin über das Thema abgesprochen.

  • Wie haben mir die vorgestellten Werkzeuge und Methoden speziell in meinem Lernprojekt geholfen?

    Vor allem für die Literaturrecherche, das Speichern von Informationen und die Organisation haben mir insbesondere die Tools Remember the Milk, Trello und diigo weitergeholfen. Sie sind sozusagen ein digitales Gedächtnis und helfen einem, Dinge zu organisieren, sodass man ein besseres Zeitmanagement bekommt. Mit Diigo hab ich diejenigen Seiten gespeichtert und makiert, die in meiner Hausarbeit nützlich sein könnten, sodass ich, wenn ich mich ,,ans Schreiben“ mache, sofort darauf zugreifen kann. Ohne diese Tools hätte ich wahrscheinlich schon vergessen, dass ich überhaupt eine dieser Seiten besucht habe.

  • Welche der vorgestellten Werkzeuge und Methoden werde ich insbesondere in meinem Studium weiter einsetzen?

    Für das gesamte Studium fand ich besonders Prezi, Screencast O’Matic und Mindmeister super Präsentationshilfen. Viele der Seminare, die ich besuche, fordern eine Präsentation im Laufe des Semesters. Mithilfe der ,,Präsentations-Tools“ kann man zukünftig deutlich spannendere Präsentaionen machen. Außerdem erleichtern sie das Zusammentragen von Informationen in einer Gruppe maßgeblich, sodass die sonst erforderlichen und oft zeitraubenden Treffen mit der Präsentationsgruppe entfallen. Screencast O’Matic ist nocheinmal eine ganz andere Form der Darstellung von Ergebnissen, eignet sich jedoch auch, um ein Referat medial aufzubereiten.

  • Welche Aspekte am reinen Online-Kurs #eSTUDI haben mir gefallen, welche Verbesserungen würde ich mir wünschen?

    Mir gefiel, dass das #eSTUDI abwechslungsreiche Aufgaben gestellt hat, die sowohl Reflexion, Kreativität und auch Austausch forderten. Ich konnte die Aufgaben dann erledigen, wann ich Zeit hatte und musste mich nicht an ein bestimmtes Datum und eine bestimmte Uhrzeit halten. Meiner Meinung nach fördert das die Fähigkeit, selbstständiger zu arbeiten und vorrausschauend zu planen.
    Ich verstehe zwar, dass das gegenseitige Kommentieren den Austausch ersetzten soll, den man in Präsenzveranstaltungen hat (zumindest haben sollte) jedoch empfand ich sie als hinfällig. Das lag möglicherweise daran, dass ich das Gefühl hatte, meine Aufgabe schon als erledigt anzusehen, wenn ich einen Blogeintrag etc. verfasst hatte, sodass das Kommentieren zur Nebensache wurde. Vielleicht könnte man noch andere interaktive Aufgaben einbauen, die nicht so oberflächlich sind wie die Kommentare?

  • Was hat mich motiviert, bis zum Ende aktiv an dem Kurs teilzunehmen?

    Let’s be honest: Wir alle gehen zu Seminaren, die uns Punkte bringen, schreiben Prüfungen, um im Studium voranzuschreiten. Natürlich habe ich #eStudi gemacht, um Punkte zu sammeln. Aber ich hab die Aufgaben im Laufe des Semesters sogar relativ gerne gemacht, weil sie Kreativität gefordert haben und mich dazu gebracht haben, neue Dinge auszuprobieren. Ich konnte sie unabhägig davon machen, wie spät es war und wo ich war man brauchte ja nur Internet). Die Idee, Blogeinträge zu machen finde ich super, weil man lockerer und ungezwungener schreibt als sonst und einem die Aufgaben wesentlich leichter fallen. Und das ist zur Abwechslung auch mal sehr schön.

  • Das Selbstlernangebot würde ich anderen empfehlen/nicht empfehlen, weil…

    Möglicherweise gibt es andere Seminare für das Angebot Studium Generale, die einen weniger Aufwand gekostet hätten, aber was nimmt man da mit? Wenn ich es ganz nüchtern betrachte, hab ich bei diesem Seminar einen angemessenen Aufwand gehabt für die Erkenntnisse, die ich jetzt am Ende habe: Ich verfüge jetzt wahrschilich über Tool-Wissen, dass ich sonst im ganzen Studium nie gelernt hätte und kann Freunden und Familie Tipps geben, welche Tools für welche Bereiche nützlich sind ( meiner Schwester habe ich schon ichlerneonline.de vorgeschlagen und eine Freundin ist ganz begeistert von Trello). Man kann also selber ein bisschen angeben, ist am Ende ein besserer Zeitmanager und hat mehr Medienkompetenz als vorher.

    So, das wars von mir für #eSTUDI! 🙂

2 Gedanken zu „Reflexion“

  1. Hallo lawie,

    ein schönes Fazit. Toll, dass dir soviele Methoden und Programme aus ESTUDI gefallen haben. Deine Kritik ist absolut berechtigt und ich wünsche dir bei deiner Hausarbeit gutes Gelingen!

    Gruß,
    dennispl

  2. Hallo lawie,

    vielen Dank für dein ehrliches Feedback und deine Verbesserungsvorschläge, insbesondere was die Kommentare angeht. Das hilft uns, das Seminar in Zukunft zu verbessern. Wenn wir dir trotzdem etwas mitgeben konnten, freut uns das natürlich umso mehr.
    Wir wünschen dir noch ein erfolgreiches Studium!

    Viele Grüße
    Hendrik

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.