{"id":9,"date":"2024-04-10T16:14:37","date_gmt":"2024-04-10T14:14:37","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lauraharvey\/?p=9"},"modified":"2024-04-10T16:14:37","modified_gmt":"2024-04-10T14:14:37","slug":"heterogenitaet-als-merkmal-der-gesellschaft-und-herausforderung-als-merkmal-der-gesellschaft-und-herausforderung-fuer-die-schule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lauraharvey\/2024\/04\/10\/heterogenitaet-als-merkmal-der-gesellschaft-und-herausforderung-als-merkmal-der-gesellschaft-und-herausforderung-fuer-die-schule\/","title":{"rendered":"Heterogenit\u00e4t als Merkmal der Gesellschaft und Herausforderung als Merkmal der Gesellschaft und Herausforderung f\u00fcr die Schule"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400\">Im bremischen Schulgesetz ist verankert, dass Sch\u00fcler*innen in das schulische und allgemein in das gesellschaftliche Leben integriert werden sollen (vgl. Bremisches Schulgesetz 2009: 17). Und damit alle die gleichen Chancen haben, wurden Methoden f\u00fcr die Homogenisierung eingef\u00fchrt, wie dass alle Kinder im gleichen Alter eingeschult werden, man nicht mehr sitzen bleiben kann und es \u201ebesondere\u201c Klassen, wie zum Beispiel f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge eingerichtet wurden (vgl. rv01: 20). Die Realit\u00e4t ist aber, dass alle mit anderen Vorrausetzungen in die Schule kommen und durch diese Homogenisierung das nicht kompensiert werden kann (vgl. rv01: 18). Wegen dieser Grundlage empfinden viele Heterogenit\u00e4t als Herausforderung. Auch Budde hat in einem Artikel aus 2018 den Versuch Heterogenit\u00e4t durch einen anderen Umgang zu bearbeiten als fragw\u00fcrdig bezeichnet (vgl. Budde 2018). Dies begr\u00fcndet er damit, dass Heterogenit\u00e4t nicht einfach gegeben ist, sondern Heterogenit\u00e4t ein Ergebnis von sozialen Vorstellungen ist (vgl. ebd.). Den Schulen ist bewusst, dass alle Kinder unterschiedlich sind und sie dieses auch ber\u00fccksichtigen m\u00fcssen (vgl. ebd.) Jedoch verfolgen die Schulen die Vorstellung der Homogenisierung (vgl. ebd.). Die Bildungsungleichheiten k\u00f6nnen damit aber nicht aufgel\u00f6st werden (vgl. ebd.). Laut Budde braucht es an strukturelle Ver\u00e4nderungen, die \u00fcber den schulischen Kontext hinausgehen, um die Herausforderungen von Heterogenit\u00e4t zu bew\u00e4ltigen (vgl. ebd.).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Dabei spielt der Konstruktionscharakter der Heterogenit\u00e4t auch eine Rolle, da dies implementiert, dass Heterogenit\u00e4t nicht einfach gegeben ist oder einfach passiert, sondern durch soziale Prozesse, wie Kultur und politischen, sowie individuellen Einstellungen\/Entscheidungen konstruiert und ver\u00e4ndert wird (vgl. Diehm 2017: 139). Somit kann Heterogenit\u00e4t ver\u00e4ndert und unterdr\u00fcckt werden (vgl. ebd.).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Literaturverzeichnis:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Budde, J\u00fcrgen (2018): Heterogenit\u00e4t in Schule und Unterricht, bpd.de [online] https:\/\/www.bpb.de\/lernen\/digitale-bildung\/werkstatt\/266110\/heterogenitaet-in-schule-und-unterricht\/<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Diehm, Isabell\/Kuhn, Melanie\/ Machold Claudia (2017): Differenz-Ungleichheit-Erziehungswissenschaft \u2013 Verh\u00e4ltnisbestimmungen im (Inter-) Disziplin\u00e4ren, Wiesbaden, Deutschland: Springer VS<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\">\nIm bremischen Schulgesetz ist verankert, dass Sch\u00fcler*innen in das schulische und allgemein in das gesellschaftliche Leben integriert werden sollen (vgl.&hellip;\n<\/div>\n<div class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lauraharvey\/2024\/04\/10\/heterogenitaet-als-merkmal-der-gesellschaft-und-herausforderung-als-merkmal-der-gesellschaft-und-herausforderung-fuer-die-schule\/\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Heterogenit\u00e4t als Merkmal der Gesellschaft und Herausforderung als Merkmal der Gesellschaft und Herausforderung f\u00fcr die Schule&rdquo;<\/span>&hellip;<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":14871,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2],"class_list":["post-9","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-rv01","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lauraharvey\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lauraharvey\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lauraharvey\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lauraharvey\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14871"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lauraharvey\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lauraharvey\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lauraharvey\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9\/revisions\/11"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lauraharvey\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lauraharvey\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lauraharvey\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}