{"id":33,"date":"2019-08-15T09:22:02","date_gmt":"2019-08-15T07:22:02","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lartel512\/?p=33"},"modified":"2019-08-15T09:23:09","modified_gmt":"2019-08-15T07:23:09","slug":"abschlussreflexion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lartel512\/2019\/08\/15\/abschlussreflexion\/","title":{"rendered":"Abschlussreflexion"},"content":{"rendered":"<p align=\"left\">1. Benennen Sie die f\u00fcr Sie zentralsten theoretischen Erkenntnisse, die Sie aus den Vortr\u00e4gen der Ringvorlesung f\u00fcr sich mitgenommen haben. Nehmen Sie dabei konkret Bezug auf<\/p>\n<p align=\"left\">a.) fachdidaktische Aspekte, indem Sie Erkenntnisse auf die Didaktiken ihrer <strong>e<\/strong><strong>igenen beiden F\u00e4cher <\/strong>beziehen und.<\/p>\n<p>Die Vorlesung \u201eMathematische Leistungsunterschiede- empirische Befunde und Konsequenzen f\u00fcr den Mathematikunterricht\u201c er\u00f6ffnet mir neue Perspektiven. Im Verlauf der Vorlesung wurde schnell deutlich, dass es gro\u00dfe Leistungsunterschiede in dem Fach Mathematik zwischen den Sch\u00fcler*innen gibt, die im Laufe der Schulzeit immer signifikanter werden. Auch wurde deutlich, dass Kinder mit einer Fremdsprache als Familiensprache meist deutlich gr\u00f6\u00dfere Schwierigkeiten haben, als Kinder aus deutschsprachigen Familien. Mithilfe von Spielen kann man den Leistungsunterschiede minimieren, da durch diese didaktische Methode die Kinder f\u00fcr ein mathematisches Thema begeistert und zum Mit- und Weiterdenken angeregt werden k\u00f6nnen, ganz unabh\u00e4ngig vom Wissensstand. Au\u00dferdem kann es die fachdidaktische Diagnostik unterst\u00fctzen. Unterteilt sollte dabei das Spielen in folgende Phasen sein: Kennenlernen der Spielregeln, freies Spielen, Reflexion des Spieles, Strategien anwenden und Strategien reflektieren. Au\u00dferdem k\u00f6nnten auch die Sch\u00fcler*innen sich selbst Spiele ausdenken, die gemeinsam gespielt werden k\u00f6nnen.<br \/>\nW\u00e4hrend also im Mathematikunterricht die Leistungsunterschiede eine herausfordernde Aufgabe darstellen, so liegt in den naturwissenschaftlichen F\u00e4chern die Herausforderung darin, das Interesse der Sch\u00fcler f\u00fcr diese Wissenschaften zu wecken da diese von vielen Sch\u00fclern*innen als uninteressant oder \u00fcberfl\u00fcssig aufgefasst werden. Eine didaktische Methode hierf\u00fcr ist mit kreativen und vielleicht auch lustigen Aufgaben zu arbeiten, wie z.B wie viel Kraft braucht Mario um einen Stein Block zu zerschlagen, welche ein Umdenken erforderlich machen. Au\u00dferdem gehen die Interessensgebiete der Jungen und M\u00e4dchen weit auseinander. Hilfreich um das Interesse aller zu wecken ist es die Schnittstelle herauszufinden. Auch k\u00f6nnen spannende Ph\u00e4nomene die Sch\u00fcler*innen begeistern und auf diesen der weitere Unterricht aufbauen. Au\u00dferdem, so Kuglemeyer, ist f\u00fcr einen guten Unterricht eine hochwertige Tiefenstruktur des Unterrichtes wichtig. Diese Tiefenstruktur wird durch eine kognitive Aktivierung, konstruktive Unterst\u00fctzung und eine konzentrierte Lernatmosph\u00e4re erreicht. Unterst\u00fctzen bei diesem Prozess k\u00f6nnen Aufgaben mit gestuften Lernhilfen, jede Sch\u00fclerin und jeder Sch\u00fcler kann so bei Bedarf individuell auf Hilfestellungen zur\u00fcckgreifen.<\/p>\n<p>b.) Zwei generelle erziehungswissenschaftliche Erkenntnisse zu Schule und Unterricht mit Bezug zu den relevanten Quellen benennen<\/p>\n<p>Durch die Vorlesung von Andreas Klee wurde deutlich, wie sich die Vorstellungen von Sch\u00fcler*innen und Lehrkr\u00e4ften bez\u00fcglich einer Definition eines Wortes unterschieden. Durch diese unterschiedlichen Vorstellungen eines Wortes in unterschiedlichen Kontexten, kann es schon bei einfachen Zusammenh\u00e4ngen zu Missverst\u00e4ndnissen kommen. H\u00e4ufig sind es Homonyme, die bereits im allt\u00e4glichen Sprachgebrauch Verwendung finden, aber in unterschiedlichen Kontexten eine neue Bedeutung bekommen.<br \/>\nHilfreich k\u00f6nnte hier eine Kartenabfrage sein um die Sch\u00fclervorstellungen zu erheben, aber auch das gemeinsame Herleiten von Fachbegriffen. Hier k\u00f6nnte es ebenfalls f\u00f6rderlich sein, erst die Bedeutung an sich zu besprechen und anschlie\u00dfend den Fachbegriff einzuf\u00fchren. Au\u00dferdem w\u00e4re ein bewusster und sparsamer Umgang mit Fremdw\u00f6rtern und Fachbegriffen wertvoll f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Sch\u00fcler*innen.<\/p>\n<p>Allerdings sollte der Umgang mit Fachbegriffen auch nicht zu sehr gemieden werden da diese zu vermitteln in den Naturwissenschaften sehr wichtig sein kann um die Sch\u00fcler*innen angemessen auf eine Weiterbildung an Hochschulen oder Universit\u00e4ten vorzubereiten. Hier gilt es also als Lehrer einen Mittelweg zu finden, um m\u00f6glichst wenige Sch\u00fcler auf dem Weg zu verlieren aber auch die Fachbildung nicht zu sehr zu vernachl\u00e4ssigen.<br \/>\nDie Vorlesung zum Thema \u201e(Welt-)Gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen, Migration und die Reaktion von Schule \u2013 ein Blick auf Strukturen und Konzepte\u201c hat mich sehr auf das Thema \u201eMigration und Integration\u201c sensibilisiert. Sie hat mir verdeutlicht, wie, f\u00fcr mich unscheinbare Wortwahlen und Ausdr\u00fccke, verletzend und treffen werden k\u00f6nnen, also auch diskriminierend. Dies ist ein Problem das sowohl durch Selbstreflexion und kritisches analysieren von Unterrichtsmaterialien auf Stereotypen, gemildert werden kann. Allerdings denke ich auch das hierf\u00fcr in erster Linie das Sch\u00fcler Lehrerverh\u00e4ltnis die L\u00f6sung in sich h\u00e4lt, denn wenn man eine gute soziale Basis zwischen Lehrer und Sch\u00fcler hat, so kann viel einfacher f\u00e4lschliche Diskriminierung im Dialog aufgekl\u00e4rt oder pr\u00e4ventiert werden.<\/p>\n<p>3. Zu welchen zwei erziehungswissenschaftlichen Fragestellungen, die Sie in der Vorlesung kennengelernt haben, w\u00fcrden Sie gerne mehr erfahren im weiteren Studium im Bezug auf das Modulthema BAUMHET. Bitte begr\u00fcnden Sie Ihre Wahl?<\/p>\n<p>F\u00fcr mich ist die Methode \u201eAufgabe mit gestuften Lernhilfen\u201c sehr ansprechend, da in meiner Schulzeit diese leider nie genutzt wurde. Deshalb finde ich besonders interessant wie dieses im Unterricht genutzt werden kann, welche verschiedenen M\u00f6glichkeiten diese Methode bietet und welche fachdidaktische Mittel kann ich als Lehrkraft nutzen, damit diese Art der Aufgaben effektiv und hilfreich sind. Au\u00dferdem f\u00e4nde ich es sehr aufschlussreich, inwieweit man allein \u00fcber die Hilfekarten differenzieren kann, aber auch wo die Grenzen dieser Methode sind.<br \/>\nAuch finde ich interessant mit den Ideen der Sch\u00fcler*innen zu arbeiten da man im Fach Physik die meisten dinge irgendwie mit einen Bauen kann ist dort das Spektrum relativ gro\u00df. Ein Problem hierbei k\u00f6nnte allerdings sein das die Sch\u00fcler*innen aus Unwissenheit sich f\u00fcr zu schwierige Problemstellungen entscheiden. Deswegen sollte man in diesem Fall wohl auch nicht zu viele Freiheiten lassen, aber man k\u00f6nnte wohl gut die Sch\u00fcler den Kontext entscheiden lassen aus dem man dann als Lehrer eine Aufgabe formuliert.<\/p>\n<p align=\"left\">4. Welche in den Vorlesungseinheiten von BAUMHET thematisierten Problematiken\/Aspekte sehen Sie f\u00fcr sich pers\u00f6nlich als besondere Herausforderung? Wie k\u00f6nnten Sie sich, im Uni-Kontext oder auch dar\u00fcber hinaus, auf diese Herausforderungen vorbereiten?<\/p>\n<p>Ich sehe f\u00fcr mich pers\u00f6nlich eine Herausforderung in der Inklusion und der Differenzierung. Kein Sch\u00fcler und keine Sch\u00fclerin sollten sich benachteiligt f\u00fchlen und nicht die n\u00f6tige Aufmerksamkeit bekommen. Also muss ich differenzieren und gleichzeitig homogenisieren, damit alle fair behandelt werden. Gerade darin sehe ich f\u00fcr mich eine Schwierigkeit, da es mir nicht leicht erscheint, die goldene Mitte zu finden.<br \/>\nBesonders im Fach Mathematik, mit den gro\u00dfen Leistungsunterschieden, sehe ich eine Herausforderung darin, alle Sch\u00fcler*innen mit ein zu beziehen. H\u00e4ufig haben die Sch\u00fcler*innen auch unterschiedlich gro\u00dfe Lernbereitschaften. Ich denke es wird auch schwierig sich damit abzufinden das sich halt nicht jeder Sch\u00fcler f\u00fcr das eigene Fach begeistern l\u00e4sst. Au\u00dferdem fiel mir bei der Vorlesung von Frau Knipping auf, dass gerade die grundlegenden Informationen nicht leicht zu vermitteln sind. Deswegen sollte darauf geachtet werden das auch f\u00fcr mich einfach erscheinende Zusammenh\u00e4nge deutlich erkl\u00e4re und nicht mit einer zu gro\u00dfen Selbstverst\u00e4ndlichkeit davon ausgehe das ich verstanden wurde, da einen derartige Ausstrahlung Sch\u00fcler*innen die vielleicht nicht mitkommen soweit verunsichern k\u00f6nnte das sie sich nicht trauen nachfragen zustellen um nicht vor der Klasse \u201edumm\u201c dazustehen.<br \/>\nAu\u00dferdem stelle ich es mir sehr schwierig vor bei Klassengr\u00f6\u00dfen von bis zu 30 Sch\u00fcler*innen einen \u00dcberblick \u00fcber die St\u00e4rken und Schw\u00e4chen der einzelnen Sch\u00fcler*innen zu behalten. Jedoch empfinde ich dieses als dringend notwendig um gut differenzieren zu k\u00f6nnen und so alle zu fordern und zu f\u00f6rdern. Gerade bei Inklusionsklassen sollten auch die Mitsch\u00fcler*innen auf den Umgang miteinander sensibilisiert werden.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend l\u00e4sst sich sagen das ich einiges \u00fcber die verschieden Herausforderungen als Lehrer im Verlauf der Vorlesung gelernt habe, davon waren mir so manche schon bewusst aber andere waren auch Komplett neu f\u00fcr mich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Benennen Sie die f\u00fcr Sie zentralsten theoretischen Erkenntnisse, die Sie aus den Vortr\u00e4gen der Ringvorlesung f\u00fcr sich mitgenommen haben. Nehmen Sie dabei konkret Bezug auf a.) fachdidaktische Aspekte, indem Sie Erkenntnisse auf die Didaktiken ihrer eigenen beiden F\u00e4cher beziehen und. 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