{"id":122,"date":"2022-03-29T19:01:41","date_gmt":"2022-03-29T17:01:41","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lampenfieber\/?p=122"},"modified":"2022-03-29T19:01:41","modified_gmt":"2022-03-29T17:01:41","slug":"resuemee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lampenfieber\/2022\/03\/29\/resuemee\/","title":{"rendered":"Res\u00fcmee"},"content":{"rendered":"<p>Da sich unsere Zeit mit diesem Blog ihrem Ende zuneigt, wollen wir in einem kleinen Res\u00fcmee auf unsere Erfahrungen zur\u00fcckblicken und betrachten, inwiefern sich unsere anf\u00e4ngliche Fragestellung ver\u00e4ndert hat.<\/p>\n<p>Schon zu Beginn des Semesters, nach den ersten Brainstormings, waren wir uns einig, dass wir unseren Blog gerne zur Bedeutung des Theaters, insbesondere im Hinblick auf die Corona-Pandemie, gestalten w\u00fcrden. An dieser Grundidee haben wir festgehalten, das Theater war der zentrale Punkt unseres Blogs.<br \/>\nKonkreter \u00fcberlegten wir uns, dass wir gerne insbesondere zur Wahrnehmung und Bedeutung des Schauspiels in Pr\u00e4senz forschen w\u00fcrden, vor und nach den pandemiebedingten Lockdowns.<br \/>\nWir wollten sowohl mit theaterschaffenden Menschen als auch mit Theaterg\u00e4nger*innen in Kontakt treten und das Thema somit aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Dabei hatten wir vor, uns in erster Linie auf das \u201eTheater Bremen\u201c sowie dessen Tochterprojekt, das \u201eJunge Theater Bremen\u201c einzugrenzen.<br \/>\nMehr zu unserem urspr\u00fcnglichen Plan ist im Beitrag \u201eUnser Thema\u201c nachzulesen.<\/p>\n<p>Nun ist unser Blog so gut wie komplett und es ist uns m\u00f6glich, Vergleiche zwischen anf\u00e4nglicher Vorstellung und tats\u00e4chlichem Endergebnis zu ziehen.<br \/>\nAlles in allem haben wir viele der Dinge, die wir uns f\u00fcr den Blog vorgenommen haben, auch umgesetzt. Wir sind der Fragestellung nach der Bedeutung des Pr\u00e4senztheaters nachgegangen und haben dazu unterschiedliche Mittel verwendet. So haben wir die Wahrnehmung aus der Zuschauer*innenperspektive erforscht, indem wir uns selbst in diese begeben haben und dazu Erfahrungsberichte schrieben. Eine Idee, die wir von Anfang an hatten. Durch diese Methode ist uns Beiden bewusster geworden, was das Pr\u00e4senztheater f\u00fcr uns pers\u00f6nlich bedeutet und was f\u00fcr eine Wirkung es auf das Publikum haben kann, wenn auch nur aus einer individuellen Perspektive. Mit anderen Theaterg\u00e4nger*innen ins Gespr\u00e4ch zu kommen, h\u00e4tte sicher noch weitere Blickwinkel er\u00f6ffnet, die Gelegenheit hat sich jedoch nicht wirklich geboten.<br \/>\nDurch unser Interview mit Sabine Th\u00f6le sind wir auch mit einer Theaterschaffenden, einer Regisseurin, ins Gespr\u00e4ch gekommen und konnten ihre Positionen zur Thematik erfahren. Eine spannende und aufschlussreiche Erfahrung, die uns eine weitere Perspektive bot.<\/p>\n<p>Anders als geplant haben wir jedoch keine Interviews innerhalb des Bremer Theaters gef\u00fchrt und haben insgesamt weniger Theaterk\u00fcnstler*innen befragt, als wir es uns idealerweise erdacht hatten. Mit Schauspieler*innen oder Theaterjugendgruppen sind wir nicht ins Gespr\u00e4ch gekommen. Dies lag jedoch nicht daran, dass wir nicht versucht h\u00e4tten, Kontakte zu kn\u00fcpfen. Annika hat mit mehreren Ensemblemitgliedern des Bremer Theaters gesprochen, mit S\u00e4ngern, Dramaturginnen, einer Regisseurin, die einem Interview gegen\u00fcber alle zun\u00e4chst offen schienen und ihr Kontaktdaten nannten. Auf konkrete Anfragen reagierte jedoch schlie\u00dflich keine*r von ihnen. Annika hat ihre Erfahrungen hierbei bereits in einem separaten Blogbeitrag beschrieben, der unter <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lampenfieber\/2022\/03\/28\/von-hoffnungs-und-enttaeuschungsmomenten-auf-der-suche-nach-interviews\/\">https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/lampenfieber\/2022\/03\/28\/von-hoffnungs-und-enttaeuschungsmomenten-auf-der-suche-nach-interviews\/<\/a> zu finden ist.<br \/>\nAuch ich hatte mir erhofft, dass es einfach sein w\u00fcrde, Interviewpartner*innen am Theater zu finden, da ich dort sogar als Aushilfe des Abendpersonals angestellt bin, jedoch hat dies den Kontakt zu den K\u00fcnstler*innen nicht wirklich erleichtert, ich bewege mich einfach in anderen Arbeitskreisen und R\u00e4umlichkeiten.<br \/>\nDennoch sehe ich bereits das Ansprechen von, in Annikas Fall fremden, Menschen und den Versuch des Kontaktekn\u00fcpfens als Errungenschaft und denke nicht, dass wir uns hier Vorw\u00fcrfe machen m\u00fcssen. Mehr als fragen kann man schlie\u00dflich nicht.<\/p>\n<p>Auch haben wir vermutlich die Zeit, die uns zur Verf\u00fcgung stand, vorerst ein wenig \u00fcbersch\u00e4tzt. F\u00fcnf Monate h\u00f6ren sich erst einmal sehr viel an, mit allem anderen, was dazukommt, sind sie es aber letztlich nicht. Schon mit unseren jetzigen Beitr\u00e4gen hat der Blog nicht wenig Arbeit gemacht. Noch mehr Interviews zu f\u00fchren, oder gar eine gesamte Produktion zu begleiten, wie wir es uns gew\u00fcnscht hatten, w\u00e4re vermutlich einfach zu viel geworden.<\/p>\n<p>All diese kleinen M\u00e4ngel beiseite, denke ich doch, dass wir mit unserem Blog zufrieden sein k\u00f6nnen. Denn grunds\u00e4tzlich haben wir unsere Idee und unsere Thematik umgesetzt. Wir haben uns recht intensiv mit der Bedeutung des Pr\u00e4senztheaters besch\u00e4ftigt, haben unsere eigenen Gedanken dazu dokumentiert und konnten eine Theaterschaffende zu Wort kommen lassen. Wir haben erfahren, wie das Leben von K\u00fcnstler*innen w\u00e4hrend der Lockdowns aussah und welchen Einfluss die Pandemie auf die Theaterszene hatte. Die Arbeit am Blog hat uns die Bedeutung des B\u00fchnentheaters deutlicher vor Augen gef\u00fchlt, sowohl aus unserer eigenen als auch aus einer k\u00fcnstlerischen Perspektive. Und ich hoffe, dass der Blog es vermag, das auch bei den Leser*innen zu erreichen. Dann h\u00e4tten wir letztlich erreicht, was wir erreichen wollten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da sich unsere Zeit mit diesem Blog ihrem Ende zuneigt, wollen wir in einem kleinen Res\u00fcmee auf unsere Erfahrungen zur\u00fcckblicken und betrachten, inwiefern sich unsere anf\u00e4ngliche Fragestellung ver\u00e4ndert hat. 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