{"id":93,"date":"2025-05-09T19:05:08","date_gmt":"2025-05-09T17:05:08","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/kuwiwochen\/?page_id=93"},"modified":"2025-05-21T14:39:39","modified_gmt":"2025-05-21T12:39:39","slug":"das-projekt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/kuwiwochen\/das-projekt\/","title":{"rendered":"\u00dcber das Projekt"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-size: 14pt\">Die Texte, die es auf dieser Online-Plattform zu entdecken gibt, sind in einem Schreibprojekt f\u00fcr Studierende im ersten Semester des Bachelorstudiums der Kulturwissenschaft entstanden.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-size: 14pt\">In einer der Aufgaben w\u00e4hrend der Einf\u00fchrungsphase im Winter 2024\/25 forderten wir unsere Studierenden dazu auf, einen freien Text zu verfassen. Am Ende eines langen Semesters, in dem es darum gegangen war, kulturwissenschaftliche Perspektiven, Denk- und Arbeitsweisen kennen zu lernen, sollten die Studierenden selbst aktiv \u00a0werden. Wir baten sie darum, sich einen Gegenstand, eine Frage, eine Praxis vorzustellen, die Sie wirklich interessierte, so dass es ihnen Spa\u00df machen w\u00fcrde, einen kleinen freien Text dar\u00fcber zu verfassen.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-size: 14pt\">Es sollte darum gehen, eigene Beobachtungen anzustellen und Perspektiven auf einen Gegenstand zu entwickeln. Aber es sollte auch erlaubt sein, mit der Darstellungsweise zu experimentieren. Wir wollten dazu anregen, sich <em>spielerisch<\/em> mit Themen und Textformen zu befassen. Dahinter steckte auch die Idee, den Erst\u00adsemestern die Angst vor dem Schreiben zu nehmen, die oft den Einstieg ins Studium erschwert. Assoziatives Denken und Schreiben war ausdr\u00fccklich erlaubt und erw\u00fcnscht, denn f\u00fcr diese Aufgabe sollte noch nicht das strenge Korsett akademischer Arbeitsregeln angelegt werden.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-size: 14pt\">Die Texte, die entstanden sind, haben uns beeindruckt in ihrer Vielfalt, St\u00e4rke und Kreativit\u00e4t. Manche verbl\u00fcffen durch gekonnte Perspektivenwechsel, andere haben uns tief bewegt in ihrer Intensit\u00e4t und Ehrlichkeit! Wie schade w\u00e4re es, diese Sammlung f\u00fcr immer in Schubladen und Online-Ordnern verschwinden zu lassen! Deshalb haben wir \u00fcber eine niedrigschwellige M\u00f6glichkeit der Ver\u00f6ffentlichung nachgedacht und sind auf die Idee eines \u201ekulturwissenschaftlichen Wochenkalenders\u201e gekommen. Dieser liegt nun in Form dieses Online-Blogs vor:<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-size: 14pt\">F\u00fcr den Sommer 2025 ist geplant, w\u00f6chentlich eine Geschichte unserer Studierenden mit einer offenen Leserschaft zu teilen. Es handelt sich also nicht um einen Terminkalender, sondern um eine wachsende Textsammlung von &#8222;Kalendergeschichten&#8220;.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-size: 14pt\">Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen nicht alle Geschichten gezeigt werden, die entstanden sind. Manche Texte sind sehr pers\u00f6nlich oder intim, einigen Autor*innen gef\u00e4llt die Idee eines offenen Zugangs zu ihrem Manuskript auch aus guten und ernst zu nehmenden Gr\u00fcnden nicht so gut. Alle Texte, die hier im Lauf des Sommers zu lesen sein werden, wurden ausdr\u00fccklich von ihren Autor*innen freigegeben, manche Autor*innen haben sich dabei f\u00fcr eine anonyme Ver\u00f6ffentlichung entschieden.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-size: 14pt\">In einigen F\u00e4llen spielte das Design der Texte eine gro\u00dfe Rolle. Wir haben versucht, die k\u00fcnstlerische Ausgestaltung mit Illustrationen online ansatzweise zu \u00fcbernehmen. Nicht immer war das m\u00f6glich und wir bitten die Autor*innen um Nachsicht.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-size: 14pt\">Auch eine Kommentarfunktion wurde eingebaut, denn wir freuen uns \u00fcber Austausch. Bitte lesen und behandeln Sie die Autor*innen und ihre Texte mit Respekt. Es bedarf einiges an Mut, um als Studieneinsteiger*in einen solchen Text einer Leserschaft zur Verf\u00fcgung zu stellen!<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-size: 14pt\">Wir danken allen Autor*innen f\u00fcrs Mitmachen und f\u00fcr Ihre tollen Beitr\u00e4ge!<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-size: 14pt\">Als Leser*in lassen Sie sich gerne von der Lekt\u00fcre anregen, vielleicht bekommen Sie selbst Lust, eigene Beobachtungen aufzuschreiben?<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-size: 14pt\">Wir w\u00fcnschen Ihnen viel Spa\u00df!<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-size: 14pt\">Jan Oberg f\u00fcr das Lehrteam im Modul <em>Einf\u00fchrung in die Ethnologie<\/em> im Bremer BA Kulturwissenschaft<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt\"><strong><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/kuwiwochen\/\">Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\">Foto Titelseite: Tvornica motora i motornih vozila Torpedo, Rijeka, Croatia. Copyright: J. Oberg 2024<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\">\nDie Texte, die es auf dieser Online-Plattform zu entdecken gibt, sind in einem Schreibprojekt f\u00fcr Studierende im ersten Semester des&hellip;\n<\/div>\n<div class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/kuwiwochen\/das-projekt\/\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;\u00dcber das Projekt&rdquo;<\/span>&hellip;<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":1015,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"class_list":["post-93","page","type-page","status-publish","hentry","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/kuwiwochen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/93","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/kuwiwochen\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/kuwiwochen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/kuwiwochen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1015"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/kuwiwochen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=93"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/kuwiwochen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/93\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":172,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/kuwiwochen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/93\/revisions\/172"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/kuwiwochen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=93"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}