{"id":154,"date":"2024-01-24T11:34:03","date_gmt":"2024-01-24T10:34:03","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/kuwimacher\/?p=154"},"modified":"2024-01-24T11:34:03","modified_gmt":"2024-01-24T10:34:03","slug":"sl_b5-mein-problem-mit-interviews","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/kuwimacher\/2024\/01\/24\/sl_b5-mein-problem-mit-interviews\/","title":{"rendered":"(SL_B5) Mein Problem mit Interviews"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif\">In einem meiner Seminare besteht die Pr\u00fcfungsleistung daraus einen eigenen Podcast zu erstellen. Da es im Seminar um Kneipen- und Klubkultur geht, habe ich mir mit einer Kommilitonin die Horner Eck Kneipe ausgesucht. Wir fanden die Kneipe besonders spannend, da das Haus vor kurzem verkauft werden sollte. Woraufhin sich eine Genossenschaft gebildet hat, welche vorhat das gesamte Haus zu kaufen, um einen Ort f\u00fcr Kultur und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Im Podcast wollen wir dieses Projekt vorstellen, anhand von unseren eigenen Beobachtungen, Recherche und Interviews mit G\u00e4sten, Mitgliedern und Mitarbeiter*innen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif\">Um die ben\u00f6tigen Aufnahmen machen zu k\u00f6nnen, mussten wir uns erst einmal mit dem Aufnahmeger\u00e4t und Schneideprogramm vertraut machen. (Aufnahmeger\u00e4te kann man \u00fcbrigens in der Uni bei der Medienstelle ausleihen!) F\u00fcr die erste Aufnahme haben wir einen Text selber eingesprochen, was unser Dozent bl\u00f6d fand aber sich f\u00fcr uns als gut erwiesen hat, da beim Anh\u00f6ren sp\u00e4ter nur Rauschen zu h\u00f6ren war. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif\">Nachdem wir wussten welches die richtigen Einstellungen sind, haben wir uns getraut loszuziehen. An einem Donnerstag Abend haben wir uns an der Sielwall Haltestelle getroffen und sind gemeinsam den Weg zur Kneipe gelaufen. Als wir das Horner Eck aus der Ferne sehen konnten, haben wir das Aufnahmeger\u00e4t gestartet und unsere ersten Eindr\u00fccke gesammelt. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif\">In der Kneipe ist es uns etwas schwer gefallen, Leute f\u00fcr ein Interview anzusprechen. Ich wollte ungern jemanden aus Gespr\u00e4chen rei\u00dfen oder sonst irgendwie st\u00f6ren und nerven. Dazu kam, dass fast die H\u00e4lfte der Gefragten ein Interview abgelehnt haben. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif\">Der Termin zur Befragung von Mitgliedern steht noch aus. Ich denke, dass es sich dabei nicht so unangenehm anf\u00fchlen wird, da wir diesmal niemanden \u00fcberrumpeln und unsere Interviewpartner*innen darauf vorbereitet sind. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif\">Dennoch habe ich noch l\u00e4nger \u00fcber die Erlebnisse in der Kneipe nachgedacht. Ein Interview ist ein unnat\u00fcrliches und gestelltes Gespr\u00e4ch. Vor allem das Mikrofon oder Aufnahmeger\u00e4t in der Hand l\u00e4sst einen das nicht vergessen. Mehrere Leute die wir befragt haben, waren sich erst unsicher und haben gesagt, sie wissen nicht, ob sie die richtige Person daf\u00fcr sein. Obwohl man bei unseren Fragen \u00fcberhaupt nicht richtiges oder falsches sagen konnte. Ich finde Forschungen in Form von Beobachtungen angenehmer, da dabei nicht so auff\u00e4llig ist, dass man einen Forschung betreibt. Auch kann man sich dabei in normale Gespr\u00e4che begeben anstatt in ein Frage-Antwort Muster zu rutschen. <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\">\nIn einem meiner Seminare besteht die Pr\u00fcfungsleistung daraus einen eigenen Podcast zu erstellen. 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