K├Ârperbau der Biene

Lernvideo: Körperbau der Biene

 

 

Die Biene ist sehr gut angepasst und spezialisiert auf ihre Funktionen innerhalb der Kolonie. Dieses spiegelt sich auch im Körperbau wieder.

Der Körper der Biene ist in drei Abschnitte aufgeteilt: Den Kopf, die Brust und den Hinterleib.

Am Kopf befinden sich die Fühler. Diese dienen dem Empfangen von Signalen. Sie sind in alle Richtungen beweglich und können sowohl riechen als auch tasten. Die Biene kann sich somit in der Dunkelheit des Bienenstocks orientieren und gleichzeitig mit Hilfe der Fühler nach Blumen suchen.

Zudem befinden sich am Kopf die besonderen Augen. Die Facettenaugen bestehen aus tausenden kleinen Einzelaugen, mit denen die Biene viel mehr sehen kann als der Mensch.

Zwischen den Augen sitzt der Saugrüssel mit dem sie Nektar als Blüten aufsaugt.

Darüber befinden sich kleine Oberkiefer zum Kauen von Pollen, Kneten von Wachs oder dem Festhalten an Oberflächen.

An der Brust sitzen die Flügel. Die Biene hat hiervon zwei Paar wobei das vordere deutlich größer ist als das hintere. Während des Fliegens werden die Flügelpaare von kleinen Häkchen zusammengehalten.

Am Hinterleib befinden sich drei Beinpaare. Jedes Bein besteht aus fünf Gelenken. Die Vorderbeine haben Bürsten mit denen die Fühler gereinigt werden können. Die Hinterbeine tragen Pollenkörbchen, in denen die Pollen gesammelt werden.

Das Außenskelett ist ein Panzer, der den Körper schützt. Er ist vollständig mit kleinen Härchen bedeckt, an denen der Blütenstaub hängenbleibt, sodass die Biene beim Bestäuben der Pflanzen eine wichtige Funktion übernimmt.

Im Hinterleib sitzt neben den Verdauungsorganen der Stachelapparat. Er steht in Verbindung mit einer Giftblase, die Gift in die Stichwunde pumpt. Der Stachel ist mit Widerhaken versetzt und bleibt so im Fleisch des Opfers stecken. Der Hinterleib der Biene wird beim Stechen zerstört und sie stirbt.

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