{"id":19,"date":"2026-07-08T20:00:48","date_gmt":"2026-07-08T18:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/keniasblog\/?p=19"},"modified":"2026-07-10T13:03:08","modified_gmt":"2026-07-10T11:03:08","slug":"rv14-prof-dr-yasemin-karakasoglu-aggression-bullying-mobbing-in-der-schule-auspraegungen-strukturelle-und-individuelle-faktoren-sowie-gegenmassnahmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/keniasblog\/2026\/07\/08\/rv14-prof-dr-yasemin-karakasoglu-aggression-bullying-mobbing-in-der-schule-auspraegungen-strukturelle-und-individuelle-faktoren-sowie-gegenmassnahmen\/","title":{"rendered":"RV14 \/\/ Prof. Dr. Yasemin Karakasoglu \/\/ Aggression\/Bullying\/Mobbing in der Schule \u2013 Auspr\u00e4gungen, strukturelle und individuelle Faktoren sowie Gegenma\u00dfnahmen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><b>1. Inwiefern hat Ihnen die Vorlesungssitzung neue Erkenntnisse bez\u00fcglich selbst in der Schule<br \/>\nbeobachteter oder erlebter Situationen zu Aggression und\/oder Mobbing vermittelt? Bitte<br \/>\nnehmen Sie dabei auf theoretische Inhalte der Vorlesung Bezug, verwenden Sie<br \/>\nFachbegriffe und beziehen Sie Ihre Ausf\u00fchrungen, wenn m\u00f6glich, auf ein konkretes<br \/>\nBeispiel. <\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Aggression und Mobbing sind Ph\u00e4nomene mit den Sch\u00fcler*innen in ihrer Schullaufbahn, wenn auch nicht immer direkt, konfrontiert sind. Gerade in schulischen Interaktionsprozessen sind die Ph\u00e4nomene verst\u00e4rkt wahrzunehmen. Dies ist laut Steffgen et. al. (2025, S. 198) im besonderen auf die schulischen Rahmenbedingungen in denen sich Sch\u00fcler*innen sozialisieren r\u00fcckzuf\u00fchren. Leistungsanspr\u00fcche ohne individuelle F\u00f6rderung, Vernachl\u00e4ssigung kindlicher Grundbed\u00fcrfnisse, Konkurrenz statt sozialer Kompetenz, sowie das unter anderem daraus resultierende angespannte Schulklima forcieren Aggressionen und Mobbing innerhalb der Sch\u00fclerschaft. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Erhebungen der Health-Behaviour-in School-aged-children (Fischer, 2023, S. 46-67) zeigen, dass Kinder in der Altersgruppe der 13-J\u00e4hrigen besonders vulnerabel sind. Dies deckt sich unter anderem mit pers\u00f6nlichen Erfahrungen aus dem Schulalltag. R\u00fcckblickend w\u00fcrde ich dieser Phase besondere Relevanz im Kontext der Sozialisation einr\u00e4umen. Durch pubert\u00e4re Ver\u00e4nderungen des K\u00f6rpers r\u00fcckten, vorher eher nicht sichtbare, individuelle Merkmale in den Fokus. Unterschiede zwischen und zu den anderen gleichaltrigen wurden gleichgesetzt mit sozialer Abhebung, welche oftmals als Rechtfertigung f\u00fcr folgende soziale Ausgrenzung gesehen wurden. Konkret gab es damals in meinem Jahrgang eine bereits geoutete Transperson welche aufgrund ihrer nun sichtbareren k\u00f6rperlichen Unterschiede zu anderen Peers diskriminiert und sozial ge\u00e4chtet wurde. Auch dies entspricht den Erhebungen der Studie, welche gender-diverse Jugendliche als besonders gef\u00e4hrdet herausstellt. Zudem habe ich, wie die Studie ebenfalls best\u00e4tigt, vermehrt wahrgenommen das diese gezielte Diskriminierung in den Cyberspace verlegt wurden. Ursachen daf\u00fcr, in dem von mir pers\u00f6nlich erlebten Fall, waren r\u00fcckreflektierend u.a. folgende Punkte: Im Alter von 13 Jahren haben die meisten ihren ersten Zugang zu Onlinenetzwerken erhalten, der Cyberspace ist zeitlich und ortstechnisch ungebunden, Kindern wurde der richtige Umgang in sozialen Netzwerken nicht beigebracht und ihr Verhalten demnach auch nicht kontrolliert, Cybermobbing f\u00fchlte sich f\u00fcr T\u00e4ter dabei mutma\u00dflich zudem weniger direkt und konfrontativ an.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Um den evtl. Folgenden Konsequenzen dieses diskriminierenden Verhaltens, z.b Bestrafung durch Erziehungspersonen oder Lehrkr\u00e4fte, zu entgehen entwickelte sich somit im folgenden auch starkes Cybermobbing. Die Person wurde dabei wissentlich nicht in Klassengruppen hinzugef\u00fcgt, es wurden vermeintlich lustige Fotos des Betroffenen verschickt oder andere Peers mit dem Deadname (dem Geburtsnamen) der Person eingespeichert oder beschimpft. Teilweise best\u00e4tigt auch dies die Daten der Studie. Demnach wird h\u00e4ufiger \u00fcber die Betroffenheit von Mobbing berichtet als \u00fcber das Aus\u00fcben von Mobbing. Die mir bekannten Peers waren sich, meiner Auffassung nach, der Unmoralit\u00e4t ihres Handels zwar durchaus bewusst, wollten aber etwaig wohl nicht als \u201eMobber\u201c gelten und hielten es daher gezielt und m\u00f6glichst geheim um konkreten Ma\u00dfnahmen gegen ihr Mobbing aus dem Weg zu gehen. Die von Fereidooni (2015, S. 4) erhobenen Zahlen sind in diesem Kontext zwar nicht verwundernswert, jedoch nicht weniger erschreckend. Demgem\u00e4\u00df sind Lehrkr\u00e4fte \u00fcberzeugt in 85% der Mobbing-F\u00e4lle einzugreifen, w\u00e4hrend Sch\u00fcler*innen Interventionen nur in 35% der F\u00e4lle wahrnehmen. Mobbing unter Sch\u00fcler*innen findet somit schlussendlich haupts\u00e4chlich in Abwesenheit von Verantwortungspersonen statt (Ehlert, 2006, S.115). Aufgrund der Eindringlichkeit der beschriebenen Erfahrungen und dem resultierenden Fazit, dass Mobbing meist unentdeckt bleibt war die pr\u00e4genste Erkenntnis der Vorlesung f\u00fcr mich, dass Lehrkr\u00e4fte die eine Fortbildung zum Thema Mobbing besucht haben fast doppelt so h\u00e4ufig in Mobbingsituationen intervenieren wie Lehrkr\u00e4fte die keine Fortbildung besucht haben (Wachs, 2021, S. 35). Als Sch\u00fcler*in erinnere ich mich stark an das Gef\u00fchl, der Hilflosigkeit, den sozialen Druck mit dem die Situation belastet war. Ich habe mich in der damaligen Situation einfach nicht getraut mich stellvertretend an eine Verantwortungsperson zu wenden, zudem ich diese auch als schlichtweg zu unaufmerksam und \u201eunmachtvoll\u201c wahrnahm. Mobbing und Aggression aktiv zum Thema der p\u00e4dagogischen Bildung zu machen und zu Erfahren, dass dies tats\u00e4chliche pr\u00e4ventative und sch\u00fctzende Auswirkung auf Sch\u00fcler*innen haben kann ist f\u00fcr meinen Ausbildungsweg eindr\u00fccklich und wird mich auch folglich in meinem p\u00e4dagogischen Handeln leiten. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><b>2. Wenn Sie auf ihre letztbesuchte Schule schauen (eigene Schule, Schule an der Sie ggf. als<br \/>\nHonorarkraft arbeiten) \u2013 welche gegen\u00fcber Aggression und Mobbing pr\u00e4ventiven<br \/>\nMa\u00dfnahmen waren dort pr\u00e4sent \u2013 bezogen auf die Sch\u00fcler*innen, die Lehrer*innen und die<br \/>\nSchuleben? <\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">R\u00fcckblickend auf meine Schulzeit wurden an meiner damaligen Schule verschiedene Ma\u00dfnahmen zur Pr\u00e4vention von Aggression und Mobbing umgesetzt, die sich auf die Ebenen der <\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Sch\u00fcler<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">innen, Lehrkr\u00e4fte sowie der gesamten Schule bezogen.<\/span> <span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Auf der Ebene der Sch\u00fcler<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">innen spielte<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"> insbesondere der Klassenrat eine wichtige Rolle. Dieser fand regelm\u00e4\u00dfig statt und bot den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern die M\u00f6glichkeit, Konflikte gemeinsam zu besprechen, demokratisch L\u00f6sungen zu entwickeln und Verantwortung f\u00fcr das Klassenklima zu \u00fcbernehmen. Dar\u00fcber hinaus gab es ein Streitschlichterprogramm, bei dem \u00e4ltere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ausgebildet wurden, um bei Konflikten zwischen j\u00fcngeren Mitsch\u00fclerinnen und Mitsch\u00fclern zu vermitteln. <\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Diese Ma\u00dfnahme hatte zum Ziel die<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"> Hemmschwelle <\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">zu senken<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">, sich bei Problemen Unterst\u00fctzung zu suchen, da die Vermittlung <\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">eher <\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">auf Augenh\u00f6he stattfand.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Auch auf der Ebene der Lehrkr\u00e4fte waren pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen erkennbar. Mobbingvorf\u00e4lle wurden nicht ausschlie\u00dflich durch einzelne Lehrkr\u00e4fte bearbeitet, sondern durch Erziehungspersonen und ausgebildete Schulsozialarbeiter begleitet, was ein m\u00f6glichst einheitliches Vorgehen gew\u00e4hrleisten sollte. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Auf Schulebene war insbesondere die Schulsozialarbeit ein wichtiger Bestandteil der Pr\u00e4ventionsarbeit. Die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter standen den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern als neutrale Ansprechpersonen zur Verf\u00fcgung und f\u00fchrten regelm\u00e4\u00dfig Workshops zu Themen wie Mobbing oder Cybermobbing durch. Zus\u00e4tzlich gab es die M\u00f6glichkeit, Vorf\u00e4lle anonym zu melden, beispielsweise \u00fcber einen Kummerbriefkasten. Dadurch konnten auch Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler Unterst\u00fctzung erhalten, die sich nicht trauten, Probleme offen anzusprechen. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass meine Schule zwar bem\u00fcht war durch verschiedene pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen ein respektvolles und sicheres Schulklima zu f\u00f6rdern und Aggression sowie Mobbing fr\u00fchzeitig entgegenzuwirken, trotzdem zeigte sich in meinem Schulalltag, Ehlert (2006, S.115) beipflichtend, dass Mobbing gr\u00f6\u00dftenteils au\u00dferhalb der Handlungsbereiche von Verantwortungspersonen stattfand. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><b>3. Welche Handlungserfordernisse leiten Sie f\u00fcr sich als (angehende) Lehrkraft aus den<br \/>\nErkenntnissen ab? <\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Sch\u00fcler*innen haben ein Recht auf eine Diskriminierungsfreie Schule. Die Anerkennung und die Pr\u00e4vention von Diskriminierungen, darunter auch Mobbing und Aggression, ist Aufgabe des p\u00e4dagogischen Personals an Schulen (Karaka\u015fo\u011flu, 2025, S. 1) Dato sind Lehrkr\u00e4fte in der direkten Handlungsverantwortung gegen Mobbing vorzugehen. Lehrkr\u00e4fte sollten dazu pr\u00e4ventiv ein festes Bild von Handlungsprinzipien f\u00fcr ihren Unterricht entwickeln: <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">1. Feste Bezugsperson sein:<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"> Als Lehrkraft m\u00f6chte ich f\u00fcr meine Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler eine verl\u00e4ssliche Ansprechperson sein, sodass sie sich bei Konflikten oder Mobbing fr\u00fchzeitig an mich wenden k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">2. <\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Positive Lehre<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">r<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">innen-Sch\u00fcler<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">i<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">nnen-Beziehung aufbauen:<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"> Ich m\u00f6chte eine von Vertrauen, Wertsch\u00e4tzung und Empathie gepr\u00e4gte Beziehung schaffen. Dadurch f\u00e4llt es betroffenen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern leichter, \u00fcber Mobbing zu sprechen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">3. <\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Kooperative Lernkultur f\u00f6rdern:<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"> Durch Gruppenarbeiten, kooperative Lernformen und gemeinsame Projekte m\u00f6chte ich den respektvollen Umgang miteinander st\u00e4rken und Ausgrenzung vorbeugen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">4. <\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Klare Strukturierung des Unterrichts:<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"> Ein strukturierter Unterricht mit transparenten Regeln und festen Abl\u00e4ufen schafft Sicherheit und reduziert Konfliktpotenzial.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">5. <\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Gemeinsames Werte- und Normensystem entwickeln:<\/span> <span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Gemeinsam mit der Klasse sollen verbindliche Regeln f\u00fcr einen respektvollen Umgang erarbeitet werden. Dadurch entsteht ein gemeinsames Verantwortungsgef\u00fchl f\u00fcr das Klassenklima.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">6. <\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Mobbing im Unterricht thematisieren:<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"> Mobbing und insbesondere Cybermobbing sollten regelm\u00e4\u00dfig im Unterricht aufgegriffen werden. Dabei sollen Ursachen, Folgen und Handlungsm\u00f6glichkeiten besprochen sowie klare Konsequenzen bei Regelverst\u00f6\u00dfen vermittelt werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">7. <\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Konsequentes Handeln bei Mobbing:<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"> Mobbing darf nicht verharmlost oder ignoriert werden. Als Lehrkraft m\u00f6chte ich fr\u00fchzeitig eingreifen, Vorf\u00e4lle ernst nehmen und transparent nach den vereinbarten Regeln handeln.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">8. <\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Zusammenarbeit mit Eltern, Sch\u00fcler*innen und Kollegium:<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"> Ein enger Austausch mit Eltern, Kolleginnen und Kollegen sowie der Schulsozialarbeit ist wichtig, um <\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">untransparente F\u00e4lle von Mobbing<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"> gemeinsam zu erkennen und nachhaltig zu bearbeiten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">9. <\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Erlebnisorientierte Initiativen und Helfersysteme unterst\u00fctzen:<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"> Ma\u00dfnahmen wie Klassenprojekte, Patenschaften oder Streitschlichterprogramme k\u00f6nnen das Gemeinschaftsgef\u00fchl st\u00e4rken und Zivilcourage f\u00f6rdern. Diese m\u00f6chte ich aktiv in den <\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Klassen<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">alltag einbinden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">10. <\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Regelm\u00e4\u00dfige Fortbildungen besuchen:<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"> Da sich Mobbingformen insbesondere i<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">m Cyberspace<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"> stetig ver\u00e4ndern, m\u00f6chte ich regelm\u00e4\u00dfig an Fortbildungen teilnehmen, um aktuelle Pr\u00e4ventions- und Interventionsstrategien kennenzulernen und <\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">im Falle <\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">sicher anwenden zu k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><b>Literatur<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Steffgen, G., B\u00f6hmer, M., Pfetsch, J. (2025). Aggression, Mobbing und Cybermobbing. In: Pfetsch, J., Steffgen, G., B\u00f6hmer, M. (eds) Schulpsychologie. Springer. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Fischer, S. M., Bilz, L. (2024). Mobbing und Cybermobbing an Schulen in Deutschland: Ergebnisse der HBSC-Studie 2022 und Trends von 2009\/10 bis 2022. J Health Monit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Fereidooni, K. (2015). Bullying. Wissenschaftliche Befunde zu der h\u00e4ufigsten Gewaltform an Schulen. In: Thema Jugend. Onlineartikel: http:\/\/www.thema-<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">jugend.de\/fileadmin\/redakteure\/archiv\/ThemaJugend\/TJ_3_2015.pdf#page=6, aufgerufen am: 08.07.2026.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Ehlert, C. (2006). Sch\u00fclermobbing an Hauptschulen: Bestandsaufnahme, Hintergr\u00fcnde, Intervention. VDM Verlag.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Wachs, S., Schubarth, W. (2021). Schule und Mobbing. In: Hascher, T., Idel, TS., Helsper, W. (eds) Handbuch Schulforschung. Springer VS.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Karaka\u015fo\u011flu, Y. (2025): Diskriminierung, Mobbing und Rassismus &#8211; Grundlagen. Arbeitsbereich Bildung in der Migrationsgesellschaft. Bremen.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Inwiefern hat Ihnen die Vorlesungssitzung neue Erkenntnisse bez\u00fcglich selbst in der Schule beobachteter oder erlebter Situationen zu Aggression und\/oder Mobbing vermittelt? Bitte nehmen Sie dabei auf theoretische Inhalte der Vorlesung Bezug, verwenden Sie Fachbegriffe und beziehen Sie Ihre Ausf\u00fchrungen, wenn m\u00f6glich, auf ein konkretes Beispiel. 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