{"id":15,"date":"2026-06-16T19:54:16","date_gmt":"2026-06-16T17:54:16","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/keniasblog\/?p=15"},"modified":"2026-06-16T19:54:16","modified_gmt":"2026-06-16T17:54:16","slug":"rv11-dr-nadja-belova-chemie-kein-fach-fuer-alle-gesellschaftskritische-ansaetze-aus-der-chemiedidaktik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/keniasblog\/2026\/06\/16\/rv11-dr-nadja-belova-chemie-kein-fach-fuer-alle-gesellschaftskritische-ansaetze-aus-der-chemiedidaktik\/","title":{"rendered":"RV11 \/\/ Dr. Nadja Belova \/\/ Chemie \u2013 (k)ein Fach f\u00fcr alle? Gesellschaftskritische Ans\u00e4tze aus der Chemiedidaktik"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\"><b>1. Formulieren Sie basierend auf den Vorlesungsinhalten drei Thesen, die f\u00fcr Sie (!) einen modernen naturwissenschaftlichen Unterricht f\u00fcr alle ausmachen. Orientieren Sie sich gerne an den Grundannahmen von STL (Scientific and Technological Literacy for All), setzen Sie jedoch eigene Schwerpunkte.<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\">Ein moderner naturwissenschaftlicher Unterricht f\u00fcr alle k\u00f6nnte sich meiner Meinung nach gut an den Grundannahmen von Scientific and Technological Literacy orientieren und dabei \u00fcber die reine Vermittlung von Fachwissen hinausgehen. Ziel naturwissenschaftlicher Bildung ist es, Lernende dazu zu bef\u00e4higen, gesellschaftliche Herausforderungen zu verstehen, fundierte Entscheidungen zu treffen und aktiv an gesellschaftlichen Diskursen teilzunehmen. Naturwissenschaftliche Bildung wird damit zu einem zentralen Bestandteil der Allgemeinbildung (<span style=\"color: #000000\">Holbrook, Rannikmae, 2000, S. 276; Belova, 2026, Folie 12)<\/span>. Moderner naturwissenschaftlicher Unterricht zeichnet sich zun\u00e4chst dadurch aus, dass er lebensweltbezogen gestaltet wird. Naturwissenschaftliche Inhalte sollten in gesellschaftlich relevanten Kontexten vermittelt werden, damit Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler deren Bedeutung f\u00fcr ihr eigenes Leben erkennen k\u00f6nnen. Themen wie Klimawandel, Nachhaltigkeit, Gesundheit oder Ern\u00e4hrung bieten zahlreiche Ankn\u00fcpfungspunkte, um naturwissenschaftliche Fragestellungen mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zu verkn\u00fcpfen. Dadurch wird Lernenden deutlich, dass naturwissenschaftliche Erkenntnisse nicht nur im schulischen Kontext von Bedeutung sind, sondern einen wesentlichen Beitrag zur Bew\u00e4ltigung realer Probleme leisten (Holbrook, 1998, S. 294; Belova, 2026, Folie 27). Dar\u00fcber hinaus sollte naturwissenschaftlicher Unterricht die F\u00e4higkeit zum kritischen Denken f\u00f6rdern. Scientific Literacy umfasst nach der OECD die F\u00e4higkeit, naturwissenschaftliches Wissen anzuwenden, naturwissenschaftliche Fragestellungen zu erkennen und auf Grundlage von Belegen Schlussfolgerungen zu ziehen (OECD, 2003, S. 153; Belova, 2026, Folie 9). Angesichts der zunehmenden Verbreitung digitaler Medien und der gro\u00dfen Menge verf\u00fcgbarer Informationen gewinnt diese Kompetenz immer st\u00e4rker an Bedeutung. Lernende m\u00fcssen in die Lage versetzt werden, Informationen kritisch zu pr\u00fcfen, wissenschaftliche Erkenntnisse von Meinungen oder Fehlinformationen zu unterscheiden und begr\u00fcndete Urteile zu f\u00e4llen. Deshalb sollten Argumentationsf\u00e4higkeit, Reflexionskompetenz und ein kritischer Umgang mit Quellen feste Bestandteile eines modernen naturwissenschaftlichen Unterrichts sein (Belova, 2026, Folie 17 -18; Osborne, 2003, S. 8). Ein weiterer zentraler Aspekt besteht darin, naturwissenschaftlichen Unterricht f\u00fcr alle Lernenden zug\u00e4nglich zu gestalten. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler bringen unterschiedliche Voraussetzungen und Erfahrungen mit in den Unterricht. Das Konzept des \u201eChemistry Capital\u201c zeigt, dass famili\u00e4re und soziale Ressourcen einen erheblichen Einfluss auf den Lernerfolg in naturwissenschaftlichen F\u00e4chern haben (R\u00fcschenp\u00f6hler, Markic, 2020, S. 8 &#8211; 10; Belova, 2026, Folie 21 &#8211; 24). Daraus ergibt sich die Aufgabe der Schule, bestehende Ungleichheiten auszugleichen und allen Lernenden positive Erfahrungen mit Naturwissenschaften zu erm\u00f6glichen. Wertsch\u00e4tzende R\u00fcckmeldungen, differenzierte Lernangebote und die F\u00f6rderung positiver Selbstkonzepte k\u00f6nnen dazu beitragen, dass sich Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler als kompetent erleben und Vertrauen in ihre eigenen F\u00e4higkeiten entwickeln. (Belova, 2026, Folie 20)<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\"><b>2. Reflektieren Sie auf Basis der Vorlesungsinhalte und des Grundlagentextes, inwieweit chemisches Wissen im Speziellen und naturwissenschaftliches Wissen im Allgemeinen aus Ihrer Sicht als Teil des Allgemeinwissens (im Sinne einer \u201eScientific Literacy for All\u201c) angesehen werden kann. Beziehen Sie hier auch ihre eigenen Erfahrungen aus dem schulischen Chemieunterricht\/Ihrem Alltag ein.<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\">Aus meiner Sicht kann chemisches Wissen im Speziellen und naturwissenschaftliches Wissen im Allgemeinen heute als unverzichtbarer Bestandteil des Allgemeinwissens angesehen werden. Naturwissenschaftliche Erkenntnisse pr\u00e4gen zahlreiche Bereiche des t\u00e4glichen Lebens und spielen eine zentrale Rolle bei der Bew\u00e4ltigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Fragen zu Gesundheit, Ern\u00e4hrung, Umwelt, Energieversorgung oder technischen Entwicklungen lassen sich ohne grundlegende naturwissenschaftliche Kenntnisse kaum verstehen oder bewerten. Dabei bedeutet Scientific Literacy nicht, dass jede Person \u00fcber umfassendes Fachwissen verf\u00fcgen oder komplexe naturwissenschaftliche Zusammenh\u00e4nge im Detail erkl\u00e4ren k\u00f6nnen muss. Vielmehr geht es darum, naturwissenschaftliche Informationen einordnen, kritisch hinterfragen und f\u00fcr Entscheidungen im Alltag nutzen zu k\u00f6nnen (OECD, 2003, S. 153; Holbrook, Rannikm\u00e4e, 2007, S. 1350). Auch die Vorlesung verdeutlicht, dass naturwissenschaftliche Grundbildung als wesentlicher Bestandteil der Allgemeinbildung betrachtet werden sollte. Angesichts globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit oder gesundheitlicher Krisen sind B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zunehmend gefordert, wissenschaftsbezogene Informationen zu verstehen und fundierte Entscheidungen zu treffen (Belova, 2026, Folie 39). Das Konzept der \u201eScientific Literacy for All\u201c greift dieses Problem auf, indem es das Ziel verfolgt, alle Menschen zur kompetenten Teilhabe an einer zunehmend von Wissenschaft und Technik gepr\u00e4gten Gesellschaft zu bef\u00e4higen. Die Bedeutung naturwissenschaftlicher Grundbildung zeigt sich besonders im Alltag. Im Bereich der Kosmetik werden Verbraucherinnen und Verbraucher regelm\u00e4\u00dfig mit Werbeaussagen zu Inhaltsstoffen, Wirkmechanismen oder vermeintlich \u201echemiefreien\u201c Produkten konfrontiert. Ohne grundlegende chemische Kenntnisse f\u00e4llt es schwer, solche Aussagen kritisch zu bewerten und zwischen wissenschaftlich belegten Informationen und Marketingstrategien zu unterscheiden. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr Diskussionen zu Umwelt- und Gesundheitsthemen in sozialen Medien. Dort verbreiten sich h\u00e4ufig vereinfachte Darstellungen oder Verschw\u00f6rungstheorien, beispielsweise \u00fcber Impfungen, Schadstoffe oder den Klimawandel. Naturwissenschaftliche Grundkenntnisse k\u00f6nnen dabei helfen, die Glaubw\u00fcrdigkeit von Quellen einzusch\u00e4tzen, Argumentationen nachzuvollziehen und Fehlinformationen kritisch zu hinterfragen. Meine eigenen Erfahrungen aus dem Chemieunterricht haben allerdings gezeigt, dass die Vermittlung solcher Kompetenzen nicht immer gelingt. R\u00fcckblickend war der Unterricht h\u00e4ufig stark theorieorientiert und konzentrierte sich vor allem auf Formeln, Reaktionsgleichungen und fachsprachliche Begriffe. Viele Inhalte wurden losgel\u00f6st von ihrer Bedeutung f\u00fcr den Alltag behandelt, wodurch es oftmals schwerfiel, einen pers\u00f6nlichen Bezug herzustellen. Auch Experimente wirkten h\u00e4ufig k\u00fcnstlich und hatten wenig Bezug zu realen Fragestellungen. Zwar waren Farb\u00e4nderungen oder spektakul\u00e4re Reaktionen interessant, jedoch blieb oft unklar, welche Bedeutung diese Ph\u00e4nomene au\u00dferhalb des Unterrichts besitzen. Dadurch entstand teilweise der Eindruck, dass Chemie vor allem aus abstrakten Regeln und Laborversuchen besteht, anstatt ein Werkzeug zum Verst\u00e4ndnis allt\u00e4glicher Prozesse zu sein.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\"><b>3. Chemie gilt als eines der unbeliebtesten Schulf\u00e4cher. Benennen Sie Stichpunktartig Ma\u00dfnahmen, die Ihrer Meinung nach die Lernmotivation von Kindern und Jugendlichen aller Schulformen (!) f\u00fcr das Fach Chemie steigern k\u00f6nnten.<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\">&#8211; <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\">Alltagsorientierter<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\"> Chemieunterricht<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\">Chemische Inhalte sollten h\u00e4ufiger mit Themen verkn\u00fcpft werden, die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus ihrem Alltag kennen und die gesellschaftlich relevant sind. Themen wie Nachhaltigkeit, Klimawandel, Ern\u00e4hrung, Gesundheit oder die Zusammensetzung von Alltagsprodukten k\u00f6nnen dazu beitragen, die Bedeutung chemischer Kenntnisse sichtbar zu machen. Wenn Lernende erkennen, welchen Bezug chemische Inhalte zu ihrem eigenen Leben haben, steigt die wahrgenommene Relevanz des Faches und damit auch die Motivation, sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen. (Belova, 2026, Folie 27; Holbrook, 1998, S. 294)<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\">&#8211; Einbindung digitaler Medien<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\">Digitale Medien sollten nicht nur als Pr\u00e4sentationswerkzeug genutzt werden, sondern aktiv in den Lernprozess eingebunden werden. Die Analyse und Erstellung von Social-Media-Beitr\u00e4gen, Podcasts oder kurzen Informationsvideos kann Lernende motivieren und gleichzeitig ihre Medienkompetenz st\u00e4rken. Dadurch wird Chemie st\u00e4rker an die Lebenswelt junger Menschen angebunden und aktuelle Kommunikationsformen werden sinnvoll in den Unterricht integriert. (Belova, 2026, Folie 29 &#8211; 35)<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\">&#8211; F\u00f6rderung <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\">von Selbstwirksamkeit<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\">Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sollten erleben, dass sie chemische Fragestellungen erfolgreich bearbeiten k\u00f6nnen. Wertsch\u00e4tzendes Feedback, individuelle Unterst\u00fctzung und eine Fehlerkultur, die Fehler als Lernchancen betrachtet, k\u00f6nnen das Vertrauen in die eigenen F\u00e4higkeiten st\u00e4rken. Ein positives Selbstkonzept gilt als wichtiger Faktor f\u00fcr Interesse, Motivation und langfristige Besch\u00e4ftigung mit naturwissenschaftlichen Themen. (R\u00fcschenp\u00f6hler, Markic, 2020, S. 9; Belova, 2026, Folie 20 &#8211; 24)<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\">&#8211; <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\">Abwechslungsreiche Lernformen und Aufgabenstellungen<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\">Gruppenarbeiten, Forschungsprojekte oder problemorientierte Aufgabenstellungen f\u00f6rdern aktives Lernen und erm\u00f6glichen es den Lernenden, gemeinsam L\u00f6sungen zu entwickeln. Dadurch wird Chemie weniger als reines Auswendiglernfach wahrgenommen und st\u00e4rker als Fach, in dem man selbstst\u00e4ndig Fragen untersuchen und beantworten kann. (Holbrook, Rannikm\u00e4e, 2007, S. 1351; Belova, 2026, Folie 39)<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\">&#8211; <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\">A<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\">u\u00dferschulische Lernorte<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\">Exkursionen zu Unternehmen, Laboren, Hochschulen, Kl\u00e4ranlagen oder Umweltzentren k\u00f6nnen Einblicke in die praktische Anwendung chemischer Kenntnisse geben. Solche Erfahrungen verdeutlichen die Bedeutung der Chemie au\u00dferhalb des Klassenzimmers und k\u00f6nnen das Interesse an naturwissenschaftlichen Themen nachhaltig f\u00f6rdern<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\">. (Holbrook, Rannikm\u00e4e, 2007, S. 1351; Belova, 2026, Folie 39)<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\">Des weiteren w\u00fcrde ich sinnvoll erg\u00e4nzen:<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\">&#8211; Chemische Inhalte st\u00e4rker mit Alltagsentscheidungen verbinden<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\">Fragestellungen zu Kosmetikprodukten, Lebensmitteln, Energydrinks, Haushaltschemikalien oder Umweltproblemen k\u00f6nnen zeigen, dass chemisches Wissen dabei hilft, informierte Entscheidungen im Alltag zu treffen. Wenn Lernende den unmittelbaren Nutzen chemischer Kenntnisse erkennen, steigt h\u00e4ufig auch ihr Interesse am Fach.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><b>Literatur:<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Belova, N. (2026). Chemie \u2013 (k)ein Fach f\u00fcr alle? Gesellschaftskritische Ans\u00e4tze aus der Chemiedidaktik. Vorlesung Universit\u00e4t Bremen, 16.06.2026. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Holbrook, J., &amp; Rannikmae, M. (2000). Nature of Science Education for Enhancing Scientific Literacy. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Holbrook, J. (1998). Operationalising Scientific and Technological Literacy \u2013 A New Approach to Science Teaching. Science Education International.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">OECD (2003). The PISA 2003 Assessment Framework. OECD Publishing. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">Osborne, J. (2003). Attitudes towards Science: A Review of the Literature. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">R\u00fcschenp\u00f6hler, L., Markic, S. (2020). Chemistry Capital und Selbstkonzept im Chemieunterricht. Chemie konkret.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span style=\"font-size: medium\">Holbrook, J., Rannikmae, M. (2007). The Nature of Science Education for Enhancing Scientific Literacy. International Journal of Science Education.<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Formulieren Sie basierend auf den Vorlesungsinhalten drei Thesen, die f\u00fcr Sie (!) einen modernen naturwissenschaftlichen Unterricht f\u00fcr alle ausmachen. Orientieren Sie sich gerne an den Grundannahmen von STL (Scientific and Technological Literacy for All), setzen Sie jedoch eigene Schwerpunkte. 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