{"id":136,"date":"2021-05-13T22:42:01","date_gmt":"2021-05-13T20:42:01","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/keite\/?p=136"},"modified":"2021-05-14T23:03:28","modified_gmt":"2021-05-14T21:03:28","slug":"beitrag-heterogenitaet-05","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/keite\/2021\/05\/13\/beitrag-heterogenitaet-05\/","title":{"rendered":"RV05 | Mehrsprachigkeit als Ausgangspunkt und Ziel schulischer Bildung in der gymnasialen Oberstufe"},"content":{"rendered":"<p>I. An Ihrem Gymnasium gibt es eine \u2013 wie \u00fcblich sehr heterogen besetzte \u2013 Vorklasse, in welcher sogenannte Seiteneinsteiger:innen Deutsch lernen und auf die Teilnahme am Regelunterricht vorbereitet werden. F\u00fcr einige wird nun der endg\u00fcltige \u00dcbergang diskutiert. Ein Gro\u00dfteil der Lehrkr\u00e4fte pl\u00e4diert \u2013 mit Verweis auf die noch nicht vollst\u00e4ndig ausreichenden (bildungssprachlichen) Deutschkenntnisse \u2013 sie an eine Oberschule zu \u00fcberweisen, obwohl die Sch\u00fcler:innen hinsichtlich ihrer Lernf\u00e4higkeit und ihrer Vorbildung eigentlich die Voraussetzungen f\u00fcr das Gymnasium mitbringen und gerne an der Schule bleiben w\u00fcrden. Nehmen Sie auf Basis der Vorlesung Stellung dazu.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\">Ziel einer Vorklasse ist es, Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen hinsichtlich ihrer Sprachkompetenzen und Deutschkenntnisse in einem gesch\u00fctzten Raum zu f\u00f6rdern, um ihnen die Teilnahme am Regelunterricht zu erleichtern. In der hier vorliegenden Situation, in der ein \u00dcbergang an ein Gymnasium oder an eine Oberschule f\u00fcr manche Sch\u00fcler:innen diskutiert wird, sollten einige Aspekte beachtet werden, die zur Entscheidungsfindung beitragen k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\">Mehrsprachigkeit bedeutet im Allgemeinen, dass eine Person \u00fcber kommunikative Kompetenzen und m\u00fcndliche und schriftliche F\u00e4higkeiten in mehr als einer Einzelsprache verf\u00fcgt. [1] Der Erwerb einer Zweitsprache h\u00e4ngt dementsprechend mit der Erwerbsreihenfolge, dem Erwerbsbeginn und der Erwerbsmodalit\u00e4t zusammen. Bei Seiteneinsteiger:innen f\u00e4ngt der Erwerb oder Ausbau der deutschen Sprache meist im Kindesalter an. Folglich kommt es auf die Zeit des Sprechkontaktes, die Intensit\u00e4t des Lernens und die Zugangsm\u00f6glichkeit zu sprachlichen Praktiken in der Vorklasse an, um das Erreichen eines gewissen bildungssprachlichen Sprachniveaus zu gew\u00e4hrleisten und abschlie\u00dfend beurteilen zu k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\">Vorliegend erf\u00fcllen die Sch\u00fcler:innen hinsichtlich ihrer Lernf\u00e4higkeit und ihrer Vorbildung eigentlich die Voraussetzungen f\u00fcr das Gymnasium. Es sollte an dieser Stelle viel mehr das Augenmerk auf die pers\u00f6nliche Entwicklungsf\u00e4higkeit der Sch\u00fcler:innen gelegt werden, da die aktuell bestehenden individuellen Sprachkenntnisse kaum einen Zusammenhang mit der Intelligenz oder Kompetenz der Sch\u00fcler:innen aufzeigen. [2] Eine Schullaufbahn am Gymnasium sollte f\u00fcr Sch\u00fcler:innen mit starkem Entwicklungspotenzial nicht ausgeschlossen werden, nur weil ihre bereits erworbenen Deutschkenntnisse noch nicht ausreichen. Durch das t\u00e4gliche Erfahren der Zweitsprache im Schulalltag k\u00f6nnen R\u00fcckst\u00e4nde durch Lernaufwand und einfaches Erleben aufgeholt werden. Durch die Einbeziehung der Erstsprache in den Unterricht k\u00f6nnen zum Beispiel auch sprach\u00fcbergreifende Denk- und Verstehensprozesse angekurbelt und gef\u00f6rdert werden. Damit k\u00f6nnten die Sch\u00fcler:innen bilinguale Bez\u00fcge herstellen und sogar ihre Erstsprache in ihren Lernprozess einbringen. Auch bieten die verschiedenen Einzelsprachen ein besonderes Repertoire an Mehrsprachigkeit, aus dem die Sch\u00fcler:innen sch\u00f6pfen k\u00f6nnen. Ihre Mehrsprachigkeit sollte an dieser Stelle nicht als Defizit verwendet werden, sondern als St\u00e4rke, die genutzt werden kann. [3]<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\">Zus\u00e4tzlich ist Mehrsprachigkeit als dynamischer Prozess zu verstehen. Es herrscht eine Sprachbalance anstatt einer Sprachdominanz. Eine erlernte Einzelsprache dominiert nicht dauerhaft die andere. In einer bestimmten Entwicklungsphase kann sich die eine lediglich schneller und besser entwickeln als die andere. Das bedeutet aber auch im Umkehrschluss, dass durch die \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nde oder eine andere Phase der Entwicklung dieser Sprachausbau wieder ausbalanciert bzw. sogar umkehrt werden kann. [4] Sch\u00fcler:innen, die auf eine Gymnasium wechseln w\u00fcrden, k\u00f6nnten sich potenziell der dort vorherrschenden Standardsprache und Umgebung anpassen und die deutsche Sprache vermutlich schneller auf bildungssprachlichem Niveau erlernen. Grade Sch\u00fcler:innen mit gro\u00dfer Eigenverantwortung und dem Ziel des vollst\u00e4ndigen Erlernens der Sprache kann ein \u00dcbergang an das Gymnasium zugetraut werden.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_137\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-137\" class=\"wp-image-137 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/keite\/files\/38652028_Mehrsprachig-ist-vielversprechend_c_Suriya-Siritam-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/keite\/files\/38652028_Mehrsprachig-ist-vielversprechend_c_Suriya-Siritam-300x199.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/keite\/files\/38652028_Mehrsprachig-ist-vielversprechend_c_Suriya-Siritam.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-137\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-size: 8pt\">Foto: Suriya Siritam \/ 123rf.com<\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\">Gleichzeitig sollte man eventuell den Zeitfaktor beachten, der n\u00f6tig ist, um eine Zweitsprache vollst\u00e4ndig und bildungssprachlich zu erlernen. Das deutsche Schulsystem ist durchgetaktet und bietet Sch\u00fcler:innen mit sprachlichem R\u00fcckstand nur einen festgesetzten Zeitrahmen, um diesen aufzuholen. In Hinblick auf die Entwicklung der Sch\u00fcler:innen ist anzumerken, dass eine Oberschule eventuell weniger hohe Anforderungen an das erlangte Sprachniveau stellt und den Sch\u00fcler:innen mehr individuelle Fehler erlaubt. Auch eine Sprachf\u00f6rderung w\u00fcrde vermutlich an einer Oberschule besser ausfallen, als am Gymnasium, an dem der vollst\u00e4ndige Erwerb der Sprache schon in vielen Momenten vorausgesetzt wird. Hier sollte f\u00fcr die Sch\u00fcler:innen individuell entschieden werden, welche Schulform f\u00fcr sie die Richtige ist. Auch k\u00f6nnen in diese Entscheidung die Eltern und die Sch\u00fcler:innen selbst einbezogen werden, um ihnen die M\u00f6glichkeiten darzulegen und sie zu beraten.<\/span><\/p>\n<p>II. Welche Erfahrungen mit Mehrsprachigkeit \u2013 in der hier verstandenen breiten Sicht \u2013 in Schule und Unterricht haben Sie bislang gemacht?<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\">In meiner Schullaufbahn habe ich viel Mehrsprachigkeit erlebt und auch selbst mitnehmen d\u00fcrfen. Schon der Fremdsprachenunterricht bereitet einen auf bilinguale Prozesse und den eigenen Lernprozess mit Mehrsprachigkeit vor. Grade schulische Austauschprogramme f\u00f6rdern gro\u00dfes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Bilingualit\u00e4t und tragen zum eigenen Erwerb einer Zweit- oder Drittsprache bei. Im Frankreichaustausch habe ich z.B. durch die einfache Anwendung der Sprache und durch die t\u00e4gliche Auseinandersetzung mit dem Franz\u00f6sischen viel mehr neue W\u00f6rter gelernt, als ich sie im Unterricht in derselben Zeit h\u00e4tte lernen k\u00f6nnen. Umgekehrt herrschte an meiner Schule auch ein gro\u00dfes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Austauschsch\u00fcler:innen, die f\u00fcr ein Jahr nach Deutschland kamen und in eine Jahrgangsstufe einstiegen. Ich erinnere mich noch sehr genau an ein M\u00e4dchen aus Vietnam, die lediglich einen einw\u00f6chigen Deutschkurs besuchte und dann schon nach Deutschland zog. Nach einem Jahr beherrschte sie die deutsche Sprache ebenso gut, wie jede:r Muttersprachler:in. Mehrsprachigkeit definiert sich in diesem Kontext also eher funktional. Sie setzt offensichtlich voraus, dass der oder die Mehrsprachige in den meisten Situationen ohne weiteres von einer in die andere Sprache switschen kann, wenn es n\u00f6tig ist. [5]<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\">Zus\u00e4tzlich haben viele Mitsch\u00fcler:innen in meinem Jahrgang Deutsch nicht als Erstsprache gelernt und zuhause eine andere Sprache gesprochen. Dennoch waren grade diese Sch\u00fcler:innen oftmals diejenigen, die im Deutschunterricht die gr\u00f6\u00dfte Kompetenz aufwiesen und \u00fcber am meisten Wissen \u00fcber die deutsche Sprache verf\u00fcgten. Vermutlich, weil sie sich die deutschen Sprachkompetenzen erst aneignen mussten. Zudem wurden auch vermehrt englische Begriffe in die allt\u00e4gliche Kommunikation \u00a0und auch in fachspezifische Erkl\u00e4rungen eingebaut, wodurch \u00a0sich eine gewisse Allgegenw\u00e4rtigkeit von Mehrsprachigkeit im schulischen Alltag ergab. Grade in der Oberstufe wurden auch au\u00dferhalb des Englischunterrichts englischsprachige Texte oder Medien eingesetzt, um Unterrichtsinhalte zu vermitteln. Zus\u00e4tzliche Wahlpflichtkurse zum Lernen einer Fremdsprache wurden an meiner Schule ebenfalls angeboten. Mehrsprachigkeit ist f\u00fcr mich daher etwas sehr Normales und beinhaltet f\u00fcr mich einen gewissen funktionalen und allt\u00e4glichen Charakter.<\/span><\/p>\n<p>III. Was m\u00f6chten Sie nach dem Besuch dieser Vorlesung bei Ihrer zuk\u00fcnftigen Unterrichtsgestaltung beachten? Welches Wissen und welche F\u00e4higkeiten fehlen Ihnen daf\u00fcr noch?<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\">In meiner zuk\u00fcnftigen T\u00e4tigkeit als Lehrkraft m\u00f6chte ich mehr Sensibilit\u00e4t f\u00fcr Mehrsprachigkeit bei der Unterrichtsgestaltung und \u2013vorbereitung zeigen. Die Vorlesung hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass nicht jede:r Sch\u00fcler:in die gleichen sprachlichen Voraussetzungen mitbringt oder auf demselben Kenntnisstand ist. Durch die Verwendung einfacher Erkl\u00e4rungen im Fachunterricht oder durch das langsame Heranf\u00fchren der Sch\u00fcler:innen an Fachterminologie, m\u00f6chte ich allen Sch\u00fcler:innen die M\u00f6glichkeit geben allgemein- und bildungssprachliche Kompetenzen zu erwerben. Ebenso m\u00f6chte ich in der m\u00fcndlichen Kommunikation Mehrsprachigkeit zulassen und die Kommunikation durch kontextuelle und zwischenmenschliche Zeichen st\u00e4rken und Hilfestellungen anbieten. Zus\u00e4tzlich m\u00f6chte ich versuchen, mein Bewusstsein f\u00fcr Mehrsprachigkeit zu erweitern, um \u201e(&#8230;) jedem Sprachgebrauch einen Eigenwert anzuerkennen, (&#8230;) die sprachlichen Ausdrucksm\u00f6glichkeiten bezogen auf soziale Gebrauchskontexte zu erweitern und (&#8230;) alle Kinder, unabh\u00e4ngig von ihren mitgebrachten Sprachen und Sprechweisen, in eine andersgeartete Bildungssprache einzuf\u00fchren (&#8230;).\u201c [6] Damit kann ich die Heterogenit\u00e4t einer Klasse, die aufgrund ihrer Mehrsprachigkeit entsteht, versuchen als positiven Aspekt in den Unterricht einflie\u00dfen zu lassen, sodass so den Sch\u00fcler:innen auch ein gewisses Ma\u00df an Vertrautheit und Selbstsicherheit gegeben wird. Ein erster Schritt in meinem Entwicklungsprozess ist jetzt schon durch das Aufmerksamwerden auf dieses Thema der Mehrsprachigkeit geschehen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>IV. Wie muss Schule unserer mehrsprachigen Gesellschaft gestaltet sein? Welche Rahmenbedingungen m\u00fcssen gegeben sein, damit Sie die Mehrsprachigkeit ihrer Sch\u00fcler:innen einbeziehen und einen registersensiblen Fachunterricht gestalten k\u00f6nnen?<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\">Zun\u00e4chst einmal muss eine\u00a0 Offenheit und Toleranz f\u00fcr das Thema der Mehrsprachigkeit innerhalb der schulischen Konzepte, Lehrpl\u00e4ne und strukturellen Rahmenbedingungen bestehen, damit ein registersensibler Fachunterricht gestaltet werden kann. Entsprechend sollte in der Schule das Erlernen von Sprachen ernstgenommen und das Sprechen von anderen Sprachen nicht verboten werden. Das eigene Sprechen auf einer anderen Sprache und die eigene Identifikation mit dieser geh\u00f6ren zur Individualit\u00e4t und zum Selbstvert\u00e4ndnis jedes:r Sch\u00fcler:in. Das Ziel der Lehrkr\u00e4fte ist folglich die Integration dieser sprachlichen Individualit\u00e4ten in den Unterricht, damit die Sch\u00fcler:innen auch ihr gesamtes Sprachwissen zum Wissenserwerb nutzen k\u00f6nnen. Es ist dann nur noch Aufgabe der Lehrkr\u00e4fte, den Erkenntnisgewinn aus dem Unterricht zu gew\u00e4hrleisten und zu schauen, ob die Sch\u00fcler:innen trotz Anwendung verschiedener Kommunikationssprachen den Aufgabenstellungen folgen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\">F\u00fcr einen sensiblen Umgang mit der mehrsprachigen Gesellschaft m\u00fcsste der Fachunterricht <em>an<\/em> und <em>mit<\/em> Sprache lernen, Kompetenzen beim Lesen, Schreiben und Sprechen f\u00f6rdern, sprachliche Hilfen bieten und bewusst mit der Sprache beim Lernen umgehen. [7] Ebenso m\u00fcssten nach Wandruszka die Lehrkr\u00e4fte bundesweit eigene Kompetenzen f\u00fcr den Umgang mit Mehrsprachigkeit entwickeln, z.B. durch eine Grundausbildung in der Sprachf\u00f6rderung und interkultureller P\u00e4dagogik. Zus\u00e4tzlich m\u00fcsste sich auch das eigene Verst\u00e4ndnis der Lehrkr\u00e4fte und ihrer schulischen Aufgaben wandeln. Die Lehrk\u00e4fte sollte den Lehrauftrag nicht als Pflicht verstehen Lernprozesse vorstrukturieren und kontrollieren zu m\u00fcssen. [8] Vielmehr soll sich die einzelne Lehrkraft \u201eals [Erzieher:in] zur Mehrsprachigkeit begreifen. [Die Lehrer:innen m\u00fcssten] die von den Kindern mitgebrachten Sprachen, Dialekte, Regiolekte, Soziolekte in ihrem Eigenwert erkennen und anerkennen. [Sie m\u00fcssten ihre Sch\u00fcler:innen] von da aus in eine andersgeartete Bildungssprache einf\u00fchren, [m\u00fcssten] ihnen das Bewusstsein ihrer wachsenden Mehrsprachigkeit geben, des ganzen Reichtums unserer sprachlichen M\u00f6glichkeiten.\u201c [9] Auch au\u00dferschulische Ausdrucksformen der Sch\u00fcler:innen sollten diesbez\u00fcglich anerkannt und best\u00e4rkt werden. Damit kann auch im Unterricht ein vermehrtes Interesse f\u00fcr andere Kulturen und Sprachen geweckt werden.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 8pt\">[1] Daase, Prof. Dr. Andrea, PPP zur Ringvorlesung 05, Mehrsprachigkeit als Ausgangspunkt und Ziel schulischer Bildung in der gymnasialen Oberstufe, Folie 6, 7; Oksaar 1980: 43.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt\">[2] Daase, Prof. Dr. Andrea, PPP zur Ringvorlesung 05, Mehrsprachigkeit als Ausgangspunkt und Ziel schulischer Bildung in der gymnasialen Oberstufe, Folie 11.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt\">[3] Grosjean 1997; Busch 2013; Daase, Prof. Dr. Andrea, PPP zur Ringvorlesung 05, Mehrsprachigkeit als Ausgangspunkt und Ziel schulischer Bildung in der gymnasialen Oberstufe, Folie 42. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt\">[4] Cantone et al. 2008; Riehl 2014.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt\">[5] Oksaar 1980: 43<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt\">[6] Daase, Prof. Dr. Andrea, PPP zur Ringvorlesung 05, Mehrsprachigkeit als Ausgangspunkt und Ziel schulischer Bildung in der gymnasialen Oberstufe, Folie 43.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt\">[7] vgl. Leisen 2010: 3ff.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: 8pt\">[8] Wlossek &amp; Rost\u2010Roth 2016: 105.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt\">[9] Wandruszka 1979: 18.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I. An Ihrem Gymnasium gibt es eine \u2013 wie \u00fcblich sehr heterogen besetzte \u2013 Vorklasse, in welcher sogenannte Seiteneinsteiger:innen Deutsch lernen und auf die Teilnahme am Regelunterricht vorbereitet werden. F\u00fcr einige wird nun der endg\u00fcltige \u00dcbergang diskutiert. 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