{"id":117,"date":"2021-05-06T21:22:55","date_gmt":"2021-05-06T19:22:55","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/keite\/?p=117"},"modified":"2021-05-06T22:10:34","modified_gmt":"2021-05-06T20:10:34","slug":"beitrag-heterogenitaet-04","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/keite\/2021\/05\/06\/beitrag-heterogenitaet-04\/","title":{"rendered":"RV04 | Chemie \u2013 Kein Fach f\u00fcr alle? Gesellschaftskritische Ans\u00e4tze aus der Chemiedidaktik"},"content":{"rendered":"<p>I. Formulieren Sie basierend auf den Vorlesungsinhalten drei Thesen, die f\u00fcr Sie einen modernen Chemieunterricht f\u00fcr alle ausmachen. Orientieren Sie sich gerne an den Grundannahmen von STL (Scientific and Technological Literacy for All), setzen Sie jedoch eigene Schwerpunkte.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\"><strong> 1. These: Der Chemieunterricht muss das echte Leben einbeziehen und praxisorientiert stattfinden.<\/strong><br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: 10pt\">Den Sch\u00fcler:innen wird somit die M\u00f6glichkeit gegeben, allt\u00e4gliche Abl\u00e4ufe und abstrakte Theorien gedanklich zu verbinden. Sie entwickeln ein Bewusstsein f\u00fcr chemische Vorg\u00e4nge im Alltag und wo Chemie \u00fcberall eine Rolle spielt. Auch interessengeleiteter Chemieunterricht kann integraler wirken und zur Entwicklung von einer grundlegenden Allgemeinbildung in der Chemie beitragen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\"><strong> 2. These: Der Chemieunterricht soll zur Diskussion anregen und kontroverse Themen behandeln.<\/strong><br \/>\nDamit wird den Sch\u00fcler:innen die M\u00f6glichkeit gegeben sich eine eigene Meinung zu bilden und die Komplexit\u00e4t chemischer Vorg\u00e4nge zu erfassen. Naturwissenschaftliche Bildung schlie\u00dft somit eine gesellschaftliche Perspektive mit ein und bezieht sich auf das echte Leben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\"><strong> 3. These: Der Chemieunterricht soll jegliche Art medialer Kommunikation und Vermittlung nutzen.<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt\">Zur Wissenssicherung und zur Gestaltung einer kritischen Haltung gegen\u00fcber Informationsquellen, sollte jegliches Medium verwendet werden, das den Lernprozess der Sch\u00fcler:innen f\u00f6rdert. Die Einbeziehung medialer Instrumente aus dem Interessenkreis der Sch\u00fcler:innen in den Chemieunterricht ist dabei ein gutes Mittel. So lernen die Sch\u00fcler:innen Informationen zu hinterfragen und wissenschaftliche Fakten von \u201eFakenews\u201c zu unterscheiden. Auch wird so nochmals eine andere Ebene der Kommunikation im Unterricht erreicht und eine gewisse Aktivit\u00e4t der Sch\u00fcler:innen gefordert. [1]<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>II. Reflektieren Sie auf Basis der Vorlesungsinhalte und des Grundlagentextes, inwieweit chemisches Wissen im Allgemeinen und naturwissenschaftliches Wissen im Speziellen aus Ihrer Sicht als Teil des Allgemeinwissens (im Sinne einer \u201eScientific Literacy for All\u201c) angesehen werden kann. Beziehen Sie hier auch ihre eigenen Erfahrungen aus dem schulischen Chemieunterricht oder Ihrem Alltag ein.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\"><span style=\"color: #ff00ff\">\u201eChemie ist \u00fcberall. Alles ist Chemie.\u201c <\/span>\u2013 Diese These stellte Frau Belova ganz zu Beginn der Vorlesung auf. Sie m\u00f6chte darauf hinaus, dass naturwissenschaftliches Wissen und speziell chemisches Wissen Teil der grundlegenden Allgemeinbildung sein sollte, da dieses in fast jedem Lebensbereich Anwendung findet. Doch sollte das so sein?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\">Der Chemieunterricht hat die Aufgabe Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen naturwissenschaftliches Wissen zu vermitteln. Dabei soll ihr Interesse f\u00fcr naturwissenschaftliche Fragen und Diskurse geweckt und ihr Horizont f\u00fcr die Welt erweitert werden. So wird gew\u00e4hrleistet, dass sie sp\u00e4ter entscheidungsf\u00e4hig sind und ein Bewusstsein f\u00fcr menschliches Handeln entwickeln. [2]<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\">Das grunds\u00e4tzliche Problem des Chemieunterrichts ist jedoch, dass die Unterrichtsinhalte und Themen durch den Gro\u00dfteil der Sch\u00fcer:innen als \u201eirrelevant\u201c und \u201elebensfremd\u201c empfunden werden. Die meisten Sch\u00fcler:innen k\u00f6nnen zwischen dem vermittelten Fachwissen und dem allt\u00e4glichen Leben keine Bez\u00fcge herstellen, sodass das Fach Chemie als \u201everstaubt\u201c und \u201eunnahbar\u201c erscheint. Vieles wird im Unterricht schlichtweg schnell wieder vergessen, da es keine konkreten Verkn\u00fcpfungselemente und Erinnerungsanker gibt. Unteranderem deswegen ist die Motivation und das Interesse der Sch\u00fcler:innen an chemischen und naturwissenschaftlichen Vorg\u00e4ngen im Unterricht eher gering. Ich erinnere mich noch aus meiner Schulzeit, wie wir die \u201eKnallgasprobe\u201c gemacht haben, Oxidations- und Reduktionsprozesse analysiert und \u201eElefantenzahnpasta\u201c hergestellt haben. In fast jeder Unterrichtsstunde wurde der Bunsenbrenner angeschmissen oder das Periodensystem studiert, doch einen konkreten Alltagsbezug gab es nicht und wirklich viel h\u00e4ngen geblieben ist durch die Abstraktheit auch nicht. Zus\u00e4tzlich wird im Chemieunterricht oft der multidimensionale Charakter von Scientific Literacy vernachl\u00e4ssigt, insbesondere in der gesellschaftlichen Dimension von naturwissenschaftlicher Bildung. Aufgabe der Chemielehrer:innen ist es folglich diese Vorurteile gegen\u00fcber dem Fach Chemie und die Lebensfremdheit zu revidieren und Sch\u00fcler:innen f\u00fcr ihr Fach zu motivieren, sodass die Chemie als Teil des Allgemeinwissens gelten kann und auch als dieses angesehen wird. Zus\u00e4tzlich muss am Image von Chemie gearbeitet werden, denn in der Gesellschaft wird dieser Oberbegriff meist mit schlechten Eigenschaften wie \u201egiftig\u201c oder \u201eunnat\u00fcrlich\u201c verbunden. Dabei ist Chemie das Nat\u00fcrlichste der Welt. [3]<br \/>\n<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_122\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-122\" class=\"wp-image-122 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/keite\/files\/modified-1744952_1920-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/keite\/files\/modified-1744952_1920-300x199.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/keite\/files\/modified-1744952_1920-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/keite\/files\/modified-1744952_1920-768x510.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/keite\/files\/modified-1744952_1920-1536x1020.jpg 1536w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/keite\/files\/modified-1744952_1920-676x449.jpg 676w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/keite\/files\/modified-1744952_1920.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-122\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-size: 8pt\">Abb. 1: Pixabay \/ Arthur Budkevics &#8211; Tomate<\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\">Chemie steckt in unserem Alltag. Sie passiert durch chemischen Reaktionen und Gegenreaktionen und ist f\u00fcr uns in ganz allt\u00e4glichen Situationen relevant. Sei es in der Nahrungsmittelproduktion und \u2013aufnahme durch Zusatzstoffe oder Backtriebmittel, oder beim Stechen eines Tattoos im Tattoostudio. Auch beim Z\u00e4hneputzen, bei der Verwendung akkubetriebener Ger\u00e4te oder bei der Benutzung von Kosmetikprodukten laufen chemische Prozesse im Hintergrund ab. Selbst auf Lebensmittelverpackungen stehen Hinweise zu chemischen Inhaltsstoffen. So trinken wir Wasser, das besonders natriumarm ist, essen \u00a0vegane oder vegetarische Ersatzprodukte, schlucken Nahrungserg\u00e4nzungsmittel und frieren\u00a0 Produkte ein oder tauen sie wieder auf. Sogar die entwickelten Corona-Impfstoffe l\u00f6sen chemische und biologische Prozesse in unserem K\u00f6rper aus.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\">Chemie sollte als Teil der Allgemeinbildung (im Sinne einer \u201eScientific Literacy for All\u201c) gelten, da sie uns alle betrifft und uns in jeder Lebenslage umgibt. Von Schulabsolvent:innen wird oft nach dem Schulabschluss bem\u00e4ngelt, dass die Schule kaum lebensnahe Inhalte vermittelt und wenig auf das \u201eechte Leben\u201c vorbereitet. Durch Chemieunterricht, der sich an den Interessen der Sch\u00fcler:innen orientiert, k\u00f6nnte eine solche Vorbereitung stattfinden. So k\u00f6nnten z.B. die chemischen Zusammensetzungen von Drogen behandelt werden und wie sich diese biologisch auf den K\u00f6rper auswirken. Ebenso ist die Ern\u00e4hrung ein tolles Thema, bei dem man den Sch\u00fcler:innen chemische Prozesse erkl\u00e4ren k\u00f6nnte. Sch\u00fcler:innen h\u00e4tten dadurch Bezugspunkte zu allt\u00e4glichen Themen und durch einen praxisorientierten Unterricht die Chance f\u00fcr ihr \u201eechtes Leben\u201c zu lernen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>III. In einem Interview zur Sinnhaftigkeit des Hinterfragens naturwissenschaftlicher Informationen in sozialen Medien (zum Beispiel naturwissenschaftsbasierter \u201eFakenews\u201c) sagte eine Lehrkraft:<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-size: 10pt;color: #eb1ca9\"><em>\u201eEs ist bl\u00f6d zu sagen, aber es ist im Endeffekt eine intellektuelle Grenze f\u00fcr mich; also auch-\u2026 oder Lebensumstandsgrenze, wenn die [Anm.: Die Sch\u00fcler:Innen] einfach in ihrem Lebensumfeld so anders damit umgehen und nur plakative \u00c4u\u00dferungen sozusagen verbreiten und nutzen und das auch v\u00f6llig in Ordnung ist in deren Umfeld, so\u2026, dann werden die da nicht rauskommen. Also das schaffen die dann alle nicht, das geht dann nicht, das ist dann so Kampf gegen Windm\u00fchlen.\u201c<\/em>.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Verfassen Sie eine Antwort darauf.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\">Das allt\u00e4gliche Leben, das die Chemie in ihren Unterricht einbeziehen sollte, bezieht tagt\u00e4glich auch soziale Netzwerke und \u201eSocial Media\u201c mit ins echte Leben ein. Nicht umsonst steckt in den Begriffen schon das Wort \u201esozial\u201c. Massenmedien und gerade Plattformen wie Instagram &amp; Co geh\u00f6ren zum allt\u00e4glichen Tagesgeschehen von den meisten Sch\u00fcler:innen.\u00a0 Durch solche Kommunikationskan\u00e4le wird den Sch\u00fcler:innen eine ganz andere Kommunikationsebene er\u00f6ffnet, in der sie im regelm\u00e4\u00dfigen Austausch sein und st\u00e4ndigen Input bekommen k\u00f6nnen. So erreichen die Sch\u00fcler:innen auch auf diesem Weg naturwissenschaftliche Informationen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\">Die Lehrkraft, die hier die vorliegende Aussage get\u00e4tigt hat, kritisiert die oberfl\u00e4chliche Kommunikation in sozialen Medien und begr\u00fcndet dies mit der Plakativit\u00e4t der Beitr\u00e4ge, die meist nur eine Teilmenge der Informationen verbreiten und schnell zu \u201eFakenews\u201c mutieren. Dabei liegt das Problem der \u201eintellektuellen Grenze\u201c vielleicht gar nicht bei den Sch\u00fcler:innen, sondern viel mehr auf Seite der Lehrkr\u00e4fte. Diese sollten sich viel mehr auf mediale Vielfalt einlassen und die St\u00e4rken von \u201eSocial Media\u201c in Hinblick auf ihre Unterrichtsmethoden nutzen. Ein kritische Umgang mit Medien, der den Sch\u00fcler:innen vermittelt wird, st\u00f6\u00dft nicht nur die individuellen Denkprozesse an, sondern f\u00f6rdert auch das Hinterfragen von Informationen, die durch digitale Medien vermittelt werden. So k\u00f6nnen Sch\u00fcler:innen selbst zu Forscher:innen werden und die Lehrkr\u00e4fte k\u00f6nnen die Nutzung von sozialen Netzwerken in verantwortungsvolle Bahnen lenken. Gerade dieses situierte Lernen f\u00f6rdert die Verkn\u00fcpfung von vermitteltem Fachwissen mit dem eigenen Lebensumfeld. Da die Sch\u00fcler:innen in einem vertrauten Medium naturwissenschaftliche Fragen stellen k\u00f6nnen, hat das Gelernte potenziell mehr Verankerungserfolg im Langzeitged\u00e4chtnis. Ebenso messen die Sch\u00fcler:innen m\u00f6glicherweise naturwissenschaftliche Themen durch die Einbeziehung von \u201eSocial Media\u201c eine h\u00f6here Bedeutung bei. Damit k\u00f6nnte Chemie einen echten Erinnerungscharakter erhalten und ein Fach f\u00fcr alle sein. \u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 8pt\">[1] Belova, Dr. Nadja, PPP zur Ringvorlesung 04, Chemie \u2013 Kein Fach f\u00fcr alle? Gesellschaftskritische Ans\u00e4tze aus der Chemiedidaktik, Folie 6, 18.<br \/>\n[2] Belova, Dr. Nadja, PPP zur Ringvorlesung 04, Chemie \u2013 Kein Fach f\u00fcr alle? Gesellschaftskritische Ans\u00e4tze aus der Chemiedidaktik, Folie 12.<br \/>\n[3] Belova, Dr. Nadja, PPP zur Ringvorlesung 04, Chemie \u2013 Kein Fach f\u00fcr alle? Gesellschaftskritische Ans\u00e4tze aus der Chemiedidaktik, Folie 19.<br \/>\n<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I. Formulieren Sie basierend auf den Vorlesungsinhalten drei Thesen, die f\u00fcr Sie einen modernen Chemieunterricht f\u00fcr alle ausmachen. 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