{"id":49,"date":"2016-06-23T21:51:50","date_gmt":"2016-06-23T19:51:50","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/kblog\/?p=49"},"modified":"2016-06-23T21:51:50","modified_gmt":"2016-06-23T19:51:50","slug":"qualitaets-und-quantitaetsprobleme-der-integration","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/kblog\/2016\/06\/23\/qualitaets-und-quantitaetsprobleme-der-integration\/","title":{"rendered":"Qualit\u00e4ts- und Quantit\u00e4tsprobleme der Integration"},"content":{"rendered":"<p><em>Skizzieren Sie bitte auf Grundlage des Artikels von HINZ (2002) zun\u00e4chst die Qualit\u00e4ts- und Quantit\u00e4tsprobleme der Integration.<\/em><\/p>\n<p><em>Beziehen sie anschlie\u00dfend Stellung zur Kritik an der \u201eZwei-Gruppen-Theorie\u201c und diskutieren die praktischen Konsequenzen, die sich insbesondere im Hinblick auf die Ihnen vorliegenden Fallbeispiele ergeben.<\/em><\/p>\n<p>Integration und Inklusion sind zwei Begriffe die oft synonym verwendet werden, doch zwei unterschiedliche Konzepte bezeichnen. Bei der <strong>Integration<\/strong> wird von einer homogenen Gesellschaft ausgegangen, in die eine andersartige Minderheit integriert werden soll. Bei der <strong>Inklusion<\/strong> werden die alle Menschen als gleichberechtigte Individuen betrachtet, unabh\u00e4ngig von spezifischen Eigenarten und Besonderheiten. Es wird von der Heterogenit\u00e4t der SuS ausgegangen.<\/p>\n<p>Bei dem Artikel von HINZ (2002) werden Qualit\u00e4ts- und Quantit\u00e4tsprobleme der Integration dargestellt. Das wohl gr\u00f6\u00dfte Qualit\u00e4tsproblem der Integration ist, dass es bei der Integration von Kindern oder SuS mit Behinderungen lediglich auf ein r\u00e4umliches Nebeneinander herausl\u00e4uft. Es kommt nur zu einer Vermischung, wobei der effektive fachliche Austausch zwischen den unterschiedlichen SuS gering bleibt. Da die Sch\u00fcler\/innen mit &#8217;special educational needs&#8216; anders unterrichtet und betreut werden, bleibt die Abgrenzung andersartiger Individuen oder Minderheiten persistierend. Ein quantitatives Problem zeigt, dass sich die Quote Integration von \u0308SuS mit &#8217;schwereren&#8216; Behinderungen kaum ver\u00e4ndert. Dies ist vor allem finanziellen Sparmassnahmen und Engp\u00e4ssen geschuldet, oder mangelnder Bereitschaft die daf\u00fcr notwendigen h\u00f6heren L\u00f6hne der Fachkr\u00e4fte zu zahlen. Andererseits steigt der sonderp\u00e4dagogische F\u00f6rderbedarf der \u201enormalen\u201c SuS kontinuierlich an.<\/p>\n<p>Bei der Integration und dem daraus resultierenden \u201eZwei-Gruppen-Theorie\u201c bleibt das \u201eanders sein\u201c fortbestehen. Die Zust\u00e4ndigkeit spezialisierter P\u00e4dagogen f\u00fcr \u201eKinder mit sonderp\u00e4dagogischem F\u00f6rderbedarf\u201c verst\u00e4rkt diese \u201eAndersartigkeit\u201c. Bei der Generierung der \u201eAndersartigkeit\u201c kommt eine absurde Note hinzu. Ich kann es nachvollziehen, dass die Ausstattung verbessert werden soll und dass man bem\u00fcht ist die jeweiligen F\u00f6rderungen zu rechtfertigen, doch schiesst man, meines Erachtens,\u00a0in diesem Falle \u00fcbers Ziel hinaus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Skizzieren Sie bitte auf Grundlage des Artikels von HINZ (2002) zun\u00e4chst die Qualit\u00e4ts- und Quantit\u00e4tsprobleme der Integration. Beziehen sie anschlie\u00dfend Stellung zur Kritik an der \u201eZwei-Gruppen-Theorie\u201c und diskutieren die praktischen Konsequenzen, die sich insbesondere im Hinblick auf die Ihnen vorliegenden Fallbeispiele ergeben. 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