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1) Ich habe die Methoden „Impulse“ und „Buchstabenverbindungen“ aus der „Methodenkiste“ gewählt, die von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben wurde.

Impulse:

Impulse finde ich eine spannende Methode da sie in den NW geeignet sind um Voreinstellungen sichtbar zu machen. In Chemie 9. Klasse bspw. das Thema Säuren und Basen („Chemie im Alltag“), in NW 7. Klasse bspw. das Thema Spinnen oder Bienen („Mit Gliedertieren leben“). Angst und Ekel können Lernprozesse verhindern/verschlechtern, daher ist es wichtig diese zu kennen und SuS den Raum zu geben darüber zu sprechen.

Einsteigen könnte man hier damit dass die SuS aufschreiben, was sie zum Thema assoziieren. Anschließend sollen sie eigene Bilder zeichnen oder Bilder im Internet suchen, die ihre Empfindung/Wissen zeigen, so dass sie lernen zu recherchieren. Dies zeigen sie in einer Kleingruppe und erklären dazu ihre Assoziation. In der Gruppe finden sie Kernaspekte, die sie in der Klasse zusammen mit den Bildern vorstellen. Schließlich könnte ein Arbeitsplan mit den SuS entworfen werden, der ihre herausgearbeiteten Aspekte berücksichtigt. Auf diesem Weg können SuS Angst und Ekel vielleicht überwinden und Neugierde entwickeln.

Buchstabenverbindungen:

Buchstabenverbindungen finde ich zur spielerischen Bearbeitung eines Themas Zwischendurch als Auflockerung oder als Abschluss schön, egal in welchem Fach. Man könnte Gruppen bilden, die am Smartboard Wörter eintragen, so dass die SuS lnernen damit umzugehen.

2) Im Internet habe ich eine interessante Methodensammlung für das Fach Chemie gefunden:

http://www.schulentwicklung.nrw.de/materialdatenbank/nutzersicht/materialeintrag.php?matId=2462

Sie heißt Methodenbox_Chemieunterricht. Sie umfasst 50 Seiten, 17 Methoden, darunter auch einige bei denen digitale Medien genutzt werden müssen und weitere links. Das Highlight finde ich ein Webquest, bei dem eine Internetseite für die SuS zum Thema von der Lehrkraft entworfen wird oder bereits bestehende genutzt werden können. Insgesamt finde ich die Methodenbox_Chemieunterricht sehr gut ausgearbeitet, da sie die Methoden umfangreich beschreibt und sie auf den Chemieunterricht zugeschnitten ist.

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2) In den Naurwissenschaften, besonders in Chemie wird gerne mit Gruppenpuzzlen und Stationsarbeit gearbeitet. Das kommt dem Lernkabinett bzw. dem Arbeitsunterricht am nächsten. Ich habe auch Modelle kennengelertn, in denen die SuS einen Lernplan bekommen bzw. mit der Lehrkraft erstellen. S und L vereinbaren individuelle Lernziele und die SuS arbeiten in den folgenden Stunden selbständig daran, diese Ziele zu erreichen, die Methoden sind hierbei verschieden, sie reichen von Alleine-Lesen, Alleine-Textarbeit, Alleine-Experimentieren bis zu Gruppenarbeit (wie eben), Präsentation und Selbstüberprüfung.

3) Ich finde diese selbständige Arbeit sehr interessant für SuS, da sie hierbei eine Arbeitshaltung trainieren können, die hilfreich für ihre eigene Selbstorganisation im zukünftigen Leben ist.

Die Gruppenpuzzle und Stationsarbeit eignet sich dafür gut, sofern die SuS in einem ähnlichen Rhythmus sind, so dass sie gemeinsam starten können. Sie kann auch unabhängig vom Rahmen des selbstorganisierten Lernens durchgeführt werden.

Zunächst einmal bekommen alle SuS ein eigenes Arbeitsskript (NW, Klasse 7 „Kleidung die zweite Haut“), in dem alle Stationen beschrieben sind und auch die Zettel enthalten sind, die an den Stationen ausliegen. Es sind Informationszettel, leere seiten für Protokolle und Zeichnungen, Arbeitsblätter zum Ausfüllen und Seiten für persönliche Eindrücke/Gefühle/Erfahrungen dabei. Die SuS sollen zu zweit oder zu dritt arbeiten und können die Gruppen selber bilden. Es gibt 3 Stationen, die in beliebiger Reihenfolge bearbeitet werden können, die Stationen sind mehrfach aufgebaut, so dass keine Wartezeit entsteht:

  • Station 1) Theoriestation: Hier liegt ein Text aus mit Aufgaben dazu (z.B. ein beiliegender Zeitungsartikel zur Testung neuer Sportkleidung), der Text hat einen Bezug zu einem aktuellen Ereignis (z.B. Sportler_in probiert für Wettkampf neue Kleidung aus, sie ist leichter und enger als bisherige). Die SuS sollen hier einen kurzen Folgeartikel (ca. 5 Sätze, oder ca. 80 Wörter) verfassen, wie sich die Kleidung im Wettkampf bewährt hat.
  • Station 2) Experimentierstation: Hier machen die SuS Versuche zu Eigenschaften verschiedener Stoffproben (Reißen, Trocknen, Verbrennen, Knittnern, Verbrennen auf Würstchen. Stoffe: Baumwolle, Polyester, Leder). Anhand der Beobachtung sollen sie Eigenschaften der Stoffe beschreiben, die Vor- und Nachteile für die Aktivitäten/Berufe haben könnten: Fußball (Sportkleidung), Labor (Arbeitskleidung), Einladung zum Abendessen (schickere Freizeitkleidung), Motorrad fahren (Schutzkleidung in der Freizeit).
  • Station 3) Webquest: Hier finden die Sus eine ausgearbeitete Internetseite, die Text-Infos über Kleidungsstoffe mit einem Quiz enthält, einen kurzen Film über den Anbau von Baumwolle und die Herstellung von Polyester mit Fragen die sie beantworten sollen, ein Spiel zum Anklicken, in dem SuS die Orte der Kleidungsherstellung kennenlernen können.

An Station 1 muss der Artikel ein sprachliches Niveau haben, das die SuS in der 7. Klasse verstehen können, am besten bezieht er sich auf ein aktuelles Sportereignis, das die SuS auch interessiert. Er muss Infos enthaten, auf die sich die SuS in ihrem eigenen Artikel beziehen können. Für ihren eignen Artiekel müssen vorgefertigte, gelayoutete Seiten vorhanden sein, damit es hinterher wie ein echter Artikel aussieht. Sie üben hier das Zusammenfassen, Schreiben für andere und Kreativsein.

An Station 2 benötigen sie Labormaterialien und Schutzbrillen. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung von Fertigkeiten im Umgang mit Laborutensilien, der Schulung der Beobachtung und dem Protokollieren, außerdem sollen sie ihr erworbenes Wissen auf Alltagssituationen übertragen.

An Station 3 braucht es ca. 8 Computer bei 25 Kindern, da sie ja zu zweit arbeiten sollen. Der Computer muss mit dem Internet verbunden sein und das Webquest muss ausgearbeitet sein. Dann können die SuS weitestgehend eigenständig arbeiten. Sie brauchen Zettel undStift, üben mit dem Computer umzugehen, filtern Informatioen aus einem Filmbeitrag herausüben und Internetseiten zu bearbeiten.

 

eTeachrKW16

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1) Ich bin Katharina, studiere Biologie und Chemie und werde daher Biologie, Chemie und NW unterrichten.

2) Ich mochte meinen Biologie- und Chemieunterricht sehr gerne, weil wir sehr viel praktisch gearbeitet haben und mich die Lehrerpersönlichkeiten fachlich und persönlich herausgefordert und weitergebracht haben. Wir sind besonders in der Oberstufe kritisch mit Inhalten, die alltagsrelevant waren, kritisch umgegangen und haben sie in politischen Kontexten betrachtet. Ich fand es gut, dass die Lehrer Humor hatten und wir sie dutzen durften.

3) Wir haben relativ wenig neue Medien genutzt. Zu den genutzten Medien gehörten: Tafel, Bücher, Zeitungsartikel, Overheadprojektor, Videorekorder, Kassettenrekorder, CD-Player, Videokamera, Computer.

Die Schule hatte keinen Beamer, kein Whiteboard, keine Schwanenhalskamera, keine Fotoapparate, keine Videokamera (die haben wir von Zuhause mitgebracht), nur alte Computer, die lediglich zum Schreiben benutzt wurden, keine Smartboards, keine Tablets oder Smartphones.

Ich mochte alle genutzten Medien gern. Besonders gern mochte ich, Dinge in Gruppen aufzunehmen: auf Kassetten (für ein Feature über Sportarten) oder Video (die Geschichte der Rassentrennung in den USA). Tafel, Bücher die wir mit nach Hause nehmen durften, Artikel, Videos, OHP, Kassettenrekorder und CD-Player fand ich gut, weil sie mir bekannt waren, damit haben wir u.a. Musik gehört, Sprache vorgespielt bekommen etc.. Bei der Nutzung von neueren Medien wäre ich sicher schüchtern gewesen, aber es wäre für mich gut gewesen damit zu arbeiten, weil es mich interessiert und wir so etwas nicht zu Hause hatten, so dass ich mir den Umgang damit woanders organisieren muss.

Ich glaube, dass vor allem auch die Abwechslung gut war.

4) Privat nutze ich neue Medien, im Vergleich zu anderen Menschen in meinem Alter oder jüngeren, wenig, bzw. zeitlich am Tag begrenzt. Ich habe einen Fernseher, ein Handy, einen Laptop, eine Musikanlage, einen DVD-Player, aber kein Smartphone und nutze keine Apps, ich habe kein Tablet, keinen Beamer. Ich schreibe E-Mails, aber vermeide Facebook oder ähnliche Plattformen. Ich informiere mich über neue Nachrichten über das Internet, Radio und Fernsehen, Printmedien eher selten. In den letzten 5 Jahren hat sich meine Mediennutzung erhöht, da ich mittlerweile einen eigenen Laptop habe, womit ich viel arbeite. In der Uni habe ich den Umgang mit Whiteboard und Smartboard gelernt, mit Tablet gearbeitet, Beamer eigenständig organisiert und genutzt. Über Freunde nutze ich manchmal Smartphones.

Ich bin immer sehr interessiert, wie Medien funktionieren und lerne das glücklicherweise relativ schnell, so dass ich in der Schule auch mehr Medien einsetze als ich zu Hause nutze, damit die SuS sie kennenlernen können.

5)

  1. a) Das Internet macht das Leben von Lehrern (leichter und schwerer), weil (Lehrer und Schüler viele Infos im Netz finden, was unterstützt, aber die SuS auch einfach Texte da rauskopieren und man muss überprüfen ob sie sie selber schreiben oder nur kopieren).
  2. b) Digitale Medien, wie das Whiteboard, Tablets oder Internet werden für die Schule der Zukunft, (wichtig, nützlich und teuer sein und irgendwann veraltet sein).
  3. c) Smartphones in der Schule (finde ich nicht dringend nötig, wenn es gute Computer gibt).

 

 

eTeachrKW17

1) Ich erwarte viel Lehrerzentrierung, Lehrervorträge und einige Expermente im NW-Unterricht, welche dann besprochen werden.

2) 44%der SuS geben an, dass sie mit dem Unterricht eher weniger oder überhaupt nicht zufrieden sind. Das finde ich enorm viel. Ich vermute, dass die Zahl so hoch ist, weil SuS andere Interessen haben und ein strukturiertes Herangehen an unbekanntes auch erstmal überfordern kann.

Männliche Lehrkräfte unterrichten häufiger frontal als weibliche Lehrkräfte. Dass die Unetrschiede so groß sind hätte ich nicht gedacht, ich vermute es ist eine Frage der Sozialisation. Mädchen/Frauen werden in ihrer Entwicklung stärker in ihrer Kommunikation und ihrem Sozialverhalten trainiert und es wird von ihnen, mehr als von Jungs/Männern, erwartet, dass sie zuhören und andere stärker einbeziehen. Das spiegelt sich dann in der angebotenen Unterrichtsform wieder.

Erstaunlich fand ich, dass das Alter kaum eine Rolle bei der Wahl der Unterrichtsform spielt, ich hätte erwartet, dass ältere Lehrkräfte eher frontal unterrichten.

Ich hätte auch nicht gedacht, dass je kürzer der Unetrricht desto höher der Anteil des Frontalunterrichts.

3) Beobachtungsbogen1 Beobachtungsbogen2 Beobachtungsbogen3 Beobachtungsbogen4

4) Zum Verlauf siehe Exceltabelle, dort habe ich eine Spalte für den inhaltlichen Verlauf eingefügt. In der 5. Klasse war der Unterricht eine komplette Schulstunde frontal bzw. ein FEG, einseitig worauf eine Experimentierstunde folgte. Während der Stunde wurde sehr viel ermahnt, weil die SuS sich nicht mehr konzentrieren konnten, was ich als ineffizienten Einsatz von Methoden und Medien bewerte.

Spannender fand ich den Unterricht in der 8. Klasse, hier gab es Wechsel zwischen Tafel, Beamer, Arbeitsblatt & Schauexperiment, wobei sich auch hier viel Aktivität bei der Lehrkraft bündelte. Die SuS haben selber nichts an die Tafel geschrieben, nichts mit dem Beamer selber gemacht, aber: es gab einen spontanen Vortrag einer Schülerin, die anderen SuS wollten nicht nach vorne um ihre Ergbenisse zu präsentieren, man hätte hier vielleicht die ganze Gruppe vortragen lassen können und sie ihr Ergebnis in die Tabelle, die mit dem Beamer gezeigt wurde, selber eintragen lassen können, so dass sie den Umgang mit dem Medium lernen können. Die Einzel-/Gruppenarbeit (Reihenfolge notwendig für Gruppenpuzzle) nahm einen großen Teil der Doppelstunde ein, was ich grundsätzlich als interessant bewerte, die Einzelarbeit lief richtig gut, allerdings war die Klasse nicht geübt in Gruppenarbeit, so dass es recht zäh verlief. Hier müsste man nochmal ansetzen, so dass die SuS diese Form trainieren können. Die Alternative für „Schnelle“, am Mikroskop zu arbeiten fand ich prima.

Überrascht hat mich, dass die Fokussierung auf die Lehrkraft die ersten 30 Minuten in Anspruch nahm, das finde ich wahnsinnig viel, weil die SuS dadurch schnell in die passive Rolle verfallen. Es kam mit gar nicht so viel vor. Ich kann mir vorstellen, dass es für die Gruppen motivierend gewesen wäre, wenn sie ihre Ergebnisse selber in die Tabelle hätten einragen können, dann wären einige Gruppen evtl. schneller fertig gewesen.

5) Die Unetrrichtsstunden fand ich unterschiedlich typisch, je nach Lehrkraft.

Bei der Nutzung des Beamers zum Zeigen der Tabelle gab es die Schwierigkeit, dass die Schrift zu klein war, so dass die SuS es kaum lesen konnten, das lag daran, dass man die Tabelle im Bearbeitungsmodus nicht in voller Größe zeigen konnte. Ansonsten fand ich es sehr gut, dass verschiedene Medien eingesetzt wurden und eine Alternative Station mit einem weiteren Medium angeboten wurde, das war motivierend.