eTeachr KW 28

1a) ich habe gemerkt, dass in der Schule sehr wenig digitale Medien von Lehrkräften eingesetzt werden und die SuS noch seltener selber digitale Medien im Unterricht nutzen können. Durch Lehrkräfte werden Beamer, Laptop, Tablet (alle 3 selten), Computerraum (letzteres sehr selten) genutzt, am häufigsten smartphones mit den die SuS recherchieren, fotografieren oder mal einen Film drehen dürfen.

Ich weiß nun, wo in der Schule in der ich war die fest installierten Beamer, Laptop, Kabel, Fernbedienung sind. Ich weiß nun wo die mobilen Beamer, Laptop, Boxen etc. sind. Ich weiß, wo die Listen für die Beamerreservierung sind und ich weiß nun wo der Computerraum ist.

1b) Ich habe die Nutzung von RSS-Diensten kennengelernt und bin dadurch besser auf dem Laufenden, was Schulbezogene Nachrichten betrifft, das finde ich gut. Ich wurde animiert digitale Medien stärker im Unterricht einzusetzen.

2) Ich finde praktische Seminare immer besser, daher wäre mir ein Seminar lieber gewesen bei dem ich direkten Kontakt mit den Dozent_innen habe und Methoden und Medien ausprobieren kann. Da ich in Oberschulen unterrichten werde, fände ich es sinnvoll mit Medien vertraut zu werden, die SuS mit körperlichen Beeinträchtigungen nutzen und wie ich den Unterricht bzw. das Material so erstelle, dass sie es auch nutzen können. Ich denke da z.B. an Sprachcomputer die mithilfe der Hände oder auch der Augen bedient werden. Es gibt sicher viele Programme, mit Hilfe derer die SuS z.B. Arbeitsblätter /digitale Lernumgebungen bearbeiten könnten, ich kenne aber kein einziges das für NW-Unterricht geeignet ist, so dass ich nicht wüsste, wie ich meinen Unterricht für diese Schüler_innen vorbereiten könnte. Und es gibt sicher noch viel mehr…

 3) Die SuS gehen selbstverständlicher und sicherer mit Medien um, fast alle haben ein Smartphone, sie telefonieren damit, fotografieren, hören Musik, schauen Videos, schreiben sich Nachrichten und surfen im Internet, oft auf bestimmten Seiten. Damit sind die SuS vielen Lehrkräften um einiges voraus. Die SuS dürfen die Smartphones im Unterricht nicht nutzen, außer die Lehrkraft erlaubt es ausdrücklich zu unterrichtszwecken. Die klare Haltung der Schule gibt den SuS eine klare Orientierung und es kommt selten vor, dass sich SuS dem widersetzen.

Dort, wo SuS mit Laptop, Beamer etc. umgehen sind sie oft sehr kompetent oder können sich Lösungswege selber erarbeiten. Einige SuS haben keinen Computer, Drucker oder Internet zu Hause, hier sind große Unterschiede im routinierten Umgang zu erkennen. Der Unterricht gleicht diese Diffferenzen nicht aus, da Computer relativ selten genutzt werden (zumindest in den NW). Einige (ältere) Lehrkräfte können alltägliche digitale Medien nicht anbieten, weil sie im Umgang selber nicht sicher oder sehr unerfahren sind. Die jüngeren Lehrkräfte gehen meist routiniert mit den Medien um.

4) Ich gehe davon aus, dass sich die Mediennutzung sehr stark ändern wird. Ich denke in Zukunft hat tatsächlich jedes Kind seinen/ihren eignen Arbeitsplatz an der Schule an dem auch ein eigener Computer o.ä. steht. Alles was in der Schule mit Organisation zu tun hat wird digital bearbeitet werden: Stundenplan, Vertretungsplan, Notensammlung, Anwesenheitskontrollen, Klausuren, Protokolle, Lernkontrollen, Elternkontakte. Auch die Bearbeitung von Aufgaben wird zum Teil digital ablaufen. Ich denke, es ist sogar möglich, dass SuS zum Lernen gar nicht mehr die volle Zeit in der Schule arbeiten, sondern zum Teil zu Hause oder woanders. Es ist natürlich alles eine Frage der Finanzierung und der Ausbildung der Lehrkräfte, aber wenn man sich die letzten 30 Jahre ansieht, ist schon sehr! viel passiert. Die Entwicklung wird schneller voranschreiten und die Akzeptanz steigen, da sich viele Vorteil, Verbesserungen und Erleichterungen aus der Nutzung neuer Medien ergeben.

Ich gehe davon aus, dass es viele Fortbildungen geben wird, einiges wird man auch aus dem alltäglichen Gebrauch lernen und im Unetrricht übernehmen. Impulse von SuS sind wertvolle Ideen, die ernst genommen werden sollten, da viele SuS auf neuerem Stand als die Lehrkräfte sind. Es wird wichtig sein, die Medien für ihren Einsatz im Unterricht zu prüfen, denn bei weitem nicht alles wird für Unetrricht angemessen sein. Dies wird zu den Aufgaben von Lehrkräften gehören: zu kennen, zu prüfen und die Inhalte so aufzubereiten, dass sie mit Hilfe neuer Medien besser vermittelt werden sowie den SuS die eigene Gelegenheit bieten, mit neue Medien zu arbeiten.

eTeachr KW 25

Im Bildungsplan des Landes Bremen ist für den Chemiunterricht der 9./10. Klasse vorgesehen, dass die SuS „Chemie im Alltag“ kennenlernen. Dazu gehört, Säuren, Laugen und Salze kennenzulernen. In meinem Chemie-Unterricht sollten die SuS daher NaCl (Kochsalz), welches sie täglich zu sich nehmen, lecker finden und für ihre Gesundheit wichtig ist, aus NaOH (Natronlauge) und HCl (Salzsäure) in einem Versuch selber herstellen. Da es sich hierbei um eine Neutralisation handelt, kann man den Reaktionsverlauf mit einem Indikator verfolgen. Beim Farbumschlag des Universalindikators ins grüne liegt NaCl vor.

Die SuS sollten den Versuch zunächst einmal in 4er Gruppendurchführen und genau beobachten was passiert. Anschließend sollten sie, ebenfalls in 4er Gruppen, mit ihren Smartphones ein Lehrvideo (für sich und ihre Mitschüler_innen) drehen. Dies beinhaltete eine kurze Versuchsvorstellung, das Zeigen des Materials, die praktische und kommentierte Durchführung, das Kommentieren der wichtigen Beobachtungen während die Reaktion abläuft sowie das Ergebnis zu erklären.

Die SuS sollten sich ein Drehbuch schreiben, damit sie flüssig sprechen können und das ganze mit ruhiger Musik unterlegen. Die einzelnen SuS hatten dabei verschiedene Rollen:

1. Kamerafrau/Kameramann, 2. Sprecherin/Sprecher, 3. Assistentin/Assistent die /der das Material zeigt bzw. den Versuch durchführt, 4. Assistentin/Assistent die/der auf wichtige Aspekte zeigt, die Musik bedient, und alles weitere im Blick hat.

Das Video sollten die SuS zu Hause auf CD brennen. Außerdem sollten sie in der nächsten Stunde den Schullaptop und Schulbeamer bedienen, so dass sie ihr Video zeigen können.

2. Zum Unterricht erschienen nur 9 von 17 Schüler_innen, was in dieser 10. Klasse häufig passiert. Sie waren zu Beginn sehr unmotiviert, finden das Thema „Chemie im Alltag“ nicht sehr spannend. Sie hatten auch wenig Lust NaCl selber herszustellen, die meisten bekamen aber Lust als sie ein Video davon drehen durften. Die Gruppen wählten die SuS selber aus, ein Schüler wollte sich nicht zuordnen, so dass schließlich zwei 4er Gruppen entstanden und der 9. S half etwas mit. Die Gruppen arbeiteten konzentriert und nahmen einige Szenen mehrmals auf, da sie noch nicht zufrieden waren. Bis zum Ende der Stunde arbeiteten sie sehr eigenständig. Die Videos zeigten sie in der darauffolgenden Stunde, sie sind sehr schön geworden und haben einigen SuS, die gefehlt hatten sicher auch einen guten Eindruck vom Versuch gegeben. Die SuS, die ihre Video zeigten, waren fröhlich und sehr stolz auf ihr Video. Die Klasse hatte Interese, die Videos der anderen zu sehen. Mit dem Schullaptop und Schulbeamer konnten einige schon problemlos umgehen, für andere war der Umgag neu und sie haben die Bedienung etwas üben können.

3. Die Nutzung des Smartphones als Kamera hatte großen Wert, da die SuS Ehrgeiz entwickelten ein tolles Video zu drehen. Das Schreiben des Drehbuchs verdeutlichte den SuS die markanten Aspekte bei der Versuchsdurchführung, korrigierten gegenseitig ihre fachlich falschen Vorstellungen und beim Drehen des Videos übten sie ihre Sprache/Stimme als Werkzeug einzusetzen. Die Zusammenarbeit und Präsentation stärkte die Gruppen. Die SuS übten den Umgang mit dem Laptop und Beamer Sie betrachteten es als großen Vorteil den Beamer zum Zeigen ihrer eigenen Videos nutzen zu können, da somit alle gleichzeitig ihr Video gut erkennen konnten.

Gut wäre gewesen, ein oder zwei Ersatz-Smartphones o.ä. vorrätig zu haben, da nicht alle SuS ein Smartphone haben und sich dadurch kurz zurückzogen. Außerdem wäre es auch gut gewesen, Musik für die Hintergrundmusik anbieten zu können, da die SuS kaum geeignete Musik mit ihren Smartphones abspielen konnten.

 

 

eTeachr KW23

1) Grundsätzlich finde ich es ganz gut, Artikel themensortiert aufbereitet zu bekommen, ich habe dadurch einige Themen, die mich interessieren, nach denen ich aber länger hätte suchen müssen, schnell lesen können. Andererseits habe ich auch ganz viel Artikel gelesen, die ich in diesem Umfang sonst nicht gelesen hätte, und es ging damit Zeit verloren, in der ich sonst eine Tageszeitung gelesen hätte, dafür blieb mir deutlich weniger Zeit. Es ist also auch ineffektiv. Ich muss mir eine zeitliche Begrenzung setzen, damit es nicht zuviel wird. Durch die zufällig glückliche Wahl der Quellen werde ich nicht total überschüttet mit Themen, obwohl es täglich schon mehrere Dutzend sind. Artikel die ich nicht sofort speichere sind dann schwer wiederzufinden.

2) Artikel zur Lese- Rechtschreibschwäche haben mich beschäftigt, da ich Schüler_innen haben werde, die diese Behinderung haben und ich sie möglicherweise nicht erkenne, ich denke es wäre gut eine Fortbildung dazu zu machen um neben der Diagnose auch Fördermöglichkeiten und Sonderbedingungen kennenzulernen. Hauptgliederungspunkte 1, 3. Sowie Untergliederungspunkte 1.1, 3.2, 3.3..

Interessiert haben mich außerdem Artikel mit einer Mutter, deren Sohn das Down-Syndrom hat, der auf eine Realschule gehen können soll. Es zeigt sich, die Inklusionsdebatte ist noch lange nicht abgeschlossen. Meine Aufgabe als Lehrerin ist Wege zu suchen alle Kinder zu unterrichten, statt Begründungen zu finden, sie nicht unterrichten zu müssen. Hauptgliederungspunkte 1, 3. Sowie Untergliederungspunkte 1.1, 3.2, 3.3..

Gentechnisch veränderte Lebensmittel sind ein aktuelles Thema mit Alltagsbezug der SuS. Bei Lehreronline gibt es nun Unterrichtsmaterial, das ist klasse, weil ich dieses Thema in Biologie gerne unterrichten würde und hier Anregungen finden kann. Hauptgliederungspunkte 1,2. Sowie Untergliederungspunkte 1.2, 1.3, 2.1, 2.2, 3.3..

Ebenso ist es mit dem Thema invasive Arten, dazu gibt es bei Lehreronline nun Material zu Ambrosia. Hieran lassen sich verschiedene Aspekte erkennen und für den Unterricht nutzen: Das Ökosystem mit verschiedenen Arten, Neophyten und die Folgen von Invasionen, Allergien. Alles drei sind spanende Themen in der Biologie, die anhand aktueller Beispiele aufbereitet werden können. Hauptgliederungspunkte 1,2. Sowie Untergliederungspunkte 1.2, 1.3, 2.1, 2.2, 3.3..

Ein Artikel zu 50 Jahre Jugend forscht fand ich interessant, da einige Schüler_innen an meiner Schule dort mitmachen. Es ist ein spannendes und erfolgreiches Projekt, was viele Schüler_innen motiviert und seit Jahrzenten besteht. Besonders in den NW ist es wichtig darüber auf dem Laufenden zu sein und die SuS außerhalb des regulären Unterrichts zu fördern. Hauptgliederungspunkte 2,3. Sowie Untergliederungspunkte 2.2, 3.3..

Die Seite des digitalcomicmuseum kannte ich nicht. Die Seite ist ziemlich cool und ich arbeite gern mit Bildern und Comics, das erleichtert vieles. Hauptgliederungspunkte 1,2,3. Sowie Untergliederungspunkte 1.2, 1.3, 2.1, 2.2, 3.1, 3.2, 3.3..

 

eTeachrKW22

KW 22

Aufgabe 1) Nein, das habe ich nicht vorher gelesen.

Aufgabe 2)

Feedly: ansprechend, gefällt mir gut, da ich aus verschiedenen Rubriken und Informationsgebern wählen kann. Wirkt einfach zu bedienen.

Flipboard: ich finde doof, dass ich mich erst anmelden muss, bevor ich irgendwelche Informationen bekomme. Es wirkt chaotisch durch das Hintergrundbild und so als ob es nur ums Essen geht. Es wird gesagt, dass nur die besten Artikel geboten werden und ich mit führenden Denkern verbunden werde. Es wirkt auf mich langweilig. Flipboard weiß offenbar besser was mich interessiert als ich selber, da halte ich nichts von.

Pulse: wirkt auf mich optisch gar nicht ansprechend, LinkedIn finde ich auch eher anstrengend, daher uninteressant für mich.

Feedreader: wirkt auf mich erstmal angenehm weil es nicht so überladen ist, ich habe versucht Frauenfußball-WM darüber zu suchen, hat leider nicht geklappt. Daher für mich nicht interessant. Schade.

Bloglovin: wirkt gar nicht so als würde es mich interessieren. Direktes Anmelden finde ich doof und da ich kein facebook fan bin, scheidet es für mich aus.

Diggreader: Auch hier finde ich das Anmelden schon blöd…

Theoldreader: Auch hier stört mich das Anmelden ohne vorher einen Einblick zu haben. Die Texte finde ich angenehmer als bei den meisten anderen Anbietern.

 

Ich entscheide mich daher für feedly und folgende Themen: Medienpädagogik Praxisblog, Deutscher Bildungsserver, Lehrer-Online, Bildung – Nachrichten aus Bildung und Schule (SZ), BMBF.

Bei feedly kann man Artikel sammeln und wieder löschen, es gibt eine chronologische Gesamtübersicht der Artikel, man kann zuletzt gelesene Artikel wiederfinden und die Themensammlung bearbeiten.

Das klappt ganz gut, ich habe Artikel schneller gefunden.

 

eTeachrKW20

1) Ich habe die Methoden „Impulse“ und „Buchstabenverbindungen“ aus der „Methodenkiste“ gewählt, die von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben wurde.

Impulse:

Impulse finde ich eine spannende Methode da sie in den NW geeignet sind um Voreinstellungen sichtbar zu machen. In Chemie 9. Klasse bspw. das Thema Säuren und Basen („Chemie im Alltag“), in NW 7. Klasse bspw. das Thema Spinnen oder Bienen („Mit Gliedertieren leben“). Angst und Ekel können Lernprozesse verhindern/verschlechtern, daher ist es wichtig diese zu kennen und SuS den Raum zu geben darüber zu sprechen.

Einsteigen könnte man hier damit dass die SuS aufschreiben, was sie zum Thema assoziieren. Anschließend sollen sie eigene Bilder zeichnen oder Bilder im Internet suchen, die ihre Empfindung/Wissen zeigen, so dass sie lernen zu recherchieren. Dies zeigen sie in einer Kleingruppe und erklären dazu ihre Assoziation. In der Gruppe finden sie Kernaspekte, die sie in der Klasse zusammen mit den Bildern vorstellen. Schließlich könnte ein Arbeitsplan mit den SuS entworfen werden, der ihre herausgearbeiteten Aspekte berücksichtigt. Auf diesem Weg können SuS Angst und Ekel vielleicht überwinden und Neugierde entwickeln.

Buchstabenverbindungen:

Buchstabenverbindungen finde ich zur spielerischen Bearbeitung eines Themas Zwischendurch als Auflockerung oder als Abschluss schön, egal in welchem Fach. Man könnte Gruppen bilden, die am Smartboard Wörter eintragen, so dass die SuS lnernen damit umzugehen.

2) Im Internet habe ich eine interessante Methodensammlung für das Fach Chemie gefunden:

http://www.schulentwicklung.nrw.de/materialdatenbank/nutzersicht/materialeintrag.php?matId=2462

Sie heißt Methodenbox_Chemieunterricht. Sie umfasst 50 Seiten, 17 Methoden, darunter auch einige bei denen digitale Medien genutzt werden müssen und weitere links. Das Highlight finde ich ein Webquest, bei dem eine Internetseite für die SuS zum Thema von der Lehrkraft entworfen wird oder bereits bestehende genutzt werden können. Insgesamt finde ich die Methodenbox_Chemieunterricht sehr gut ausgearbeitet, da sie die Methoden umfangreich beschreibt und sie auf den Chemieunterricht zugeschnitten ist.

eTeachrKW19

2) In den Naurwissenschaften, besonders in Chemie wird gerne mit Gruppenpuzzlen und Stationsarbeit gearbeitet. Das kommt dem Lernkabinett bzw. dem Arbeitsunterricht am nächsten. Ich habe auch Modelle kennengelertn, in denen die SuS einen Lernplan bekommen bzw. mit der Lehrkraft erstellen. S und L vereinbaren individuelle Lernziele und die SuS arbeiten in den folgenden Stunden selbständig daran, diese Ziele zu erreichen, die Methoden sind hierbei verschieden, sie reichen von Alleine-Lesen, Alleine-Textarbeit, Alleine-Experimentieren bis zu Gruppenarbeit (wie eben), Präsentation und Selbstüberprüfung.

3) Ich finde diese selbständige Arbeit sehr interessant für SuS, da sie hierbei eine Arbeitshaltung trainieren können, die hilfreich für ihre eigene Selbstorganisation im zukünftigen Leben ist.

Die Gruppenpuzzle und Stationsarbeit eignet sich dafür gut, sofern die SuS in einem ähnlichen Rhythmus sind, so dass sie gemeinsam starten können. Sie kann auch unabhängig vom Rahmen des selbstorganisierten Lernens durchgeführt werden.

Zunächst einmal bekommen alle SuS ein eigenes Arbeitsskript (NW, Klasse 7 „Kleidung die zweite Haut“), in dem alle Stationen beschrieben sind und auch die Zettel enthalten sind, die an den Stationen ausliegen. Es sind Informationszettel, leere seiten für Protokolle und Zeichnungen, Arbeitsblätter zum Ausfüllen und Seiten für persönliche Eindrücke/Gefühle/Erfahrungen dabei. Die SuS sollen zu zweit oder zu dritt arbeiten und können die Gruppen selber bilden. Es gibt 3 Stationen, die in beliebiger Reihenfolge bearbeitet werden können, die Stationen sind mehrfach aufgebaut, so dass keine Wartezeit entsteht:

  • Station 1) Theoriestation: Hier liegt ein Text aus mit Aufgaben dazu (z.B. ein beiliegender Zeitungsartikel zur Testung neuer Sportkleidung), der Text hat einen Bezug zu einem aktuellen Ereignis (z.B. Sportler_in probiert für Wettkampf neue Kleidung aus, sie ist leichter und enger als bisherige). Die SuS sollen hier einen kurzen Folgeartikel (ca. 5 Sätze, oder ca. 80 Wörter) verfassen, wie sich die Kleidung im Wettkampf bewährt hat.
  • Station 2) Experimentierstation: Hier machen die SuS Versuche zu Eigenschaften verschiedener Stoffproben (Reißen, Trocknen, Verbrennen, Knittnern, Verbrennen auf Würstchen. Stoffe: Baumwolle, Polyester, Leder). Anhand der Beobachtung sollen sie Eigenschaften der Stoffe beschreiben, die Vor- und Nachteile für die Aktivitäten/Berufe haben könnten: Fußball (Sportkleidung), Labor (Arbeitskleidung), Einladung zum Abendessen (schickere Freizeitkleidung), Motorrad fahren (Schutzkleidung in der Freizeit).
  • Station 3) Webquest: Hier finden die Sus eine ausgearbeitete Internetseite, die Text-Infos über Kleidungsstoffe mit einem Quiz enthält, einen kurzen Film über den Anbau von Baumwolle und die Herstellung von Polyester mit Fragen die sie beantworten sollen, ein Spiel zum Anklicken, in dem SuS die Orte der Kleidungsherstellung kennenlernen können.

An Station 1 muss der Artikel ein sprachliches Niveau haben, das die SuS in der 7. Klasse verstehen können, am besten bezieht er sich auf ein aktuelles Sportereignis, das die SuS auch interessiert. Er muss Infos enthaten, auf die sich die SuS in ihrem eigenen Artikel beziehen können. Für ihren eignen Artiekel müssen vorgefertigte, gelayoutete Seiten vorhanden sein, damit es hinterher wie ein echter Artikel aussieht. Sie üben hier das Zusammenfassen, Schreiben für andere und Kreativsein.

An Station 2 benötigen sie Labormaterialien und Schutzbrillen. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung von Fertigkeiten im Umgang mit Laborutensilien, der Schulung der Beobachtung und dem Protokollieren, außerdem sollen sie ihr erworbenes Wissen auf Alltagssituationen übertragen.

An Station 3 braucht es ca. 8 Computer bei 25 Kindern, da sie ja zu zweit arbeiten sollen. Der Computer muss mit dem Internet verbunden sein und das Webquest muss ausgearbeitet sein. Dann können die SuS weitestgehend eigenständig arbeiten. Sie brauchen Zettel undStift, üben mit dem Computer umzugehen, filtern Informatioen aus einem Filmbeitrag herausüben und Internetseiten zu bearbeiten.

 

eTeachrKW16

eTeachrKW16

1) Ich bin Katharina, studiere Biologie und Chemie und werde daher Biologie, Chemie und NW unterrichten.

2) Ich mochte meinen Biologie- und Chemieunterricht sehr gerne, weil wir sehr viel praktisch gearbeitet haben und mich die Lehrerpersönlichkeiten fachlich und persönlich herausgefordert und weitergebracht haben. Wir sind besonders in der Oberstufe kritisch mit Inhalten, die alltagsrelevant waren, kritisch umgegangen und haben sie in politischen Kontexten betrachtet. Ich fand es gut, dass die Lehrer Humor hatten und wir sie dutzen durften.

3) Wir haben relativ wenig neue Medien genutzt. Zu den genutzten Medien gehörten: Tafel, Bücher, Zeitungsartikel, Overheadprojektor, Videorekorder, Kassettenrekorder, CD-Player, Videokamera, Computer.

Die Schule hatte keinen Beamer, kein Whiteboard, keine Schwanenhalskamera, keine Fotoapparate, keine Videokamera (die haben wir von Zuhause mitgebracht), nur alte Computer, die lediglich zum Schreiben benutzt wurden, keine Smartboards, keine Tablets oder Smartphones.

Ich mochte alle genutzten Medien gern. Besonders gern mochte ich, Dinge in Gruppen aufzunehmen: auf Kassetten (für ein Feature über Sportarten) oder Video (die Geschichte der Rassentrennung in den USA). Tafel, Bücher die wir mit nach Hause nehmen durften, Artikel, Videos, OHP, Kassettenrekorder und CD-Player fand ich gut, weil sie mir bekannt waren, damit haben wir u.a. Musik gehört, Sprache vorgespielt bekommen etc.. Bei der Nutzung von neueren Medien wäre ich sicher schüchtern gewesen, aber es wäre für mich gut gewesen damit zu arbeiten, weil es mich interessiert und wir so etwas nicht zu Hause hatten, so dass ich mir den Umgang damit woanders organisieren muss.

Ich glaube, dass vor allem auch die Abwechslung gut war.

4) Privat nutze ich neue Medien, im Vergleich zu anderen Menschen in meinem Alter oder jüngeren, wenig, bzw. zeitlich am Tag begrenzt. Ich habe einen Fernseher, ein Handy, einen Laptop, eine Musikanlage, einen DVD-Player, aber kein Smartphone und nutze keine Apps, ich habe kein Tablet, keinen Beamer. Ich schreibe E-Mails, aber vermeide Facebook oder ähnliche Plattformen. Ich informiere mich über neue Nachrichten über das Internet, Radio und Fernsehen, Printmedien eher selten. In den letzten 5 Jahren hat sich meine Mediennutzung erhöht, da ich mittlerweile einen eigenen Laptop habe, womit ich viel arbeite. In der Uni habe ich den Umgang mit Whiteboard und Smartboard gelernt, mit Tablet gearbeitet, Beamer eigenständig organisiert und genutzt. Über Freunde nutze ich manchmal Smartphones.

Ich bin immer sehr interessiert, wie Medien funktionieren und lerne das glücklicherweise relativ schnell, so dass ich in der Schule auch mehr Medien einsetze als ich zu Hause nutze, damit die SuS sie kennenlernen können.

5)

  1. a) Das Internet macht das Leben von Lehrern (leichter und schwerer), weil (Lehrer und Schüler viele Infos im Netz finden, was unterstützt, aber die SuS auch einfach Texte da rauskopieren und man muss überprüfen ob sie sie selber schreiben oder nur kopieren).
  2. b) Digitale Medien, wie das Whiteboard, Tablets oder Internet werden für die Schule der Zukunft, (wichtig, nützlich und teuer sein und irgendwann veraltet sein).
  3. c) Smartphones in der Schule (finde ich nicht dringend nötig, wenn es gute Computer gibt).

 

 

eTeachrKW17

1) Ich erwarte viel Lehrerzentrierung, Lehrervorträge und einige Expermente im NW-Unterricht, welche dann besprochen werden.

2) 44%der SuS geben an, dass sie mit dem Unterricht eher weniger oder überhaupt nicht zufrieden sind. Das finde ich enorm viel. Ich vermute, dass die Zahl so hoch ist, weil SuS andere Interessen haben und ein strukturiertes Herangehen an unbekanntes auch erstmal überfordern kann.

Männliche Lehrkräfte unterrichten häufiger frontal als weibliche Lehrkräfte. Dass die Unetrschiede so groß sind hätte ich nicht gedacht, ich vermute es ist eine Frage der Sozialisation. Mädchen/Frauen werden in ihrer Entwicklung stärker in ihrer Kommunikation und ihrem Sozialverhalten trainiert und es wird von ihnen, mehr als von Jungs/Männern, erwartet, dass sie zuhören und andere stärker einbeziehen. Das spiegelt sich dann in der angebotenen Unterrichtsform wieder.

Erstaunlich fand ich, dass das Alter kaum eine Rolle bei der Wahl der Unterrichtsform spielt, ich hätte erwartet, dass ältere Lehrkräfte eher frontal unterrichten.

Ich hätte auch nicht gedacht, dass je kürzer der Unetrricht desto höher der Anteil des Frontalunterrichts.

3) Beobachtungsbogen1 Beobachtungsbogen2 Beobachtungsbogen3 Beobachtungsbogen4

4) Zum Verlauf siehe Exceltabelle, dort habe ich eine Spalte für den inhaltlichen Verlauf eingefügt. In der 5. Klasse war der Unterricht eine komplette Schulstunde frontal bzw. ein FEG, einseitig worauf eine Experimentierstunde folgte. Während der Stunde wurde sehr viel ermahnt, weil die SuS sich nicht mehr konzentrieren konnten, was ich als ineffizienten Einsatz von Methoden und Medien bewerte.

Spannender fand ich den Unterricht in der 8. Klasse, hier gab es Wechsel zwischen Tafel, Beamer, Arbeitsblatt & Schauexperiment, wobei sich auch hier viel Aktivität bei der Lehrkraft bündelte. Die SuS haben selber nichts an die Tafel geschrieben, nichts mit dem Beamer selber gemacht, aber: es gab einen spontanen Vortrag einer Schülerin, die anderen SuS wollten nicht nach vorne um ihre Ergbenisse zu präsentieren, man hätte hier vielleicht die ganze Gruppe vortragen lassen können und sie ihr Ergebnis in die Tabelle, die mit dem Beamer gezeigt wurde, selber eintragen lassen können, so dass sie den Umgang mit dem Medium lernen können. Die Einzel-/Gruppenarbeit (Reihenfolge notwendig für Gruppenpuzzle) nahm einen großen Teil der Doppelstunde ein, was ich grundsätzlich als interessant bewerte, die Einzelarbeit lief richtig gut, allerdings war die Klasse nicht geübt in Gruppenarbeit, so dass es recht zäh verlief. Hier müsste man nochmal ansetzen, so dass die SuS diese Form trainieren können. Die Alternative für „Schnelle“, am Mikroskop zu arbeiten fand ich prima.

Überrascht hat mich, dass die Fokussierung auf die Lehrkraft die ersten 30 Minuten in Anspruch nahm, das finde ich wahnsinnig viel, weil die SuS dadurch schnell in die passive Rolle verfallen. Es kam mit gar nicht so viel vor. Ich kann mir vorstellen, dass es für die Gruppen motivierend gewesen wäre, wenn sie ihre Ergebnisse selber in die Tabelle hätten einragen können, dann wären einige Gruppen evtl. schneller fertig gewesen.

5) Die Unetrrichtsstunden fand ich unterschiedlich typisch, je nach Lehrkraft.

Bei der Nutzung des Beamers zum Zeigen der Tabelle gab es die Schwierigkeit, dass die Schrift zu klein war, so dass die SuS es kaum lesen konnten, das lag daran, dass man die Tabelle im Bearbeitungsmodus nicht in voller Größe zeigen konnte. Ansonsten fand ich es sehr gut, dass verschiedene Medien eingesetzt wurden und eine Alternative Station mit einem weiteren Medium angeboten wurde, das war motivierend.

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