{"id":33,"date":"2019-08-15T13:20:09","date_gmt":"2019-08-15T11:20:09","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/kabasln\/?p=33"},"modified":"2019-08-15T13:20:09","modified_gmt":"2019-08-15T11:20:09","slug":"reflexion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/kabasln\/2019\/08\/15\/reflexion\/","title":{"rendered":"Reflexion"},"content":{"rendered":"<p>1. Benennen Sie die f\u00fcr Sie zentralsten theoretischen Erkenntnisse, die Sie aus den Vortr\u00e4gen der Ringvorlesung f\u00fcr sich mitgenommen haben. Nehmen Sie dabei konkret Bezug auf a.) fachdidaktische Aspekte, indem Sie Erkenntnisse auf die Didaktiken ihrer eigenen beiden F\u00e4cher\u00a0beziehen und b.) zwei generelle erziehungswissenschaftliche Erkenntnisse zu Schule und Unterricht mit Bezug zu den relevanten Quellen benennen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine der wichtigste Erkenntnis, die ich auch den Vortr\u00e4gen der Ringvorlesung f\u00fcr mich mitgenommen habe, betrifft den Umgang mit den Sch\u00fclern und Sch\u00fclerinnen. Es gibt kein universelles Rezept, f\u00fcr den Umgang mit SuS. Als Lehrkraft muss man sich immer wieder an die individuellen Bed\u00fcrfnisse des Sch\u00fclers anpassen und angemessen darauf reagieren.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die 8. Ringvorlesung &#8211; Vorstellung und politisches Bewusstsein als Ausgangspunkt sozialwissenschaftlichen Lernens, hat mir verdeutlicht, was mit der \u201edoppelten Heterogenit\u00e4t\u201c gemeint ist und wie man als Lehrkraft damit umgehen kann. Meiner Meinung nach ist es, besonders als angehende Lehrerin, wichtig zu wissen, dass alle SuS unterschiedliche Denkweisen und Vorwissen haben. <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Meine sp\u00e4teren F\u00e4cher werden Biologie und Kunst sein und in meine Unterrichtsplanung m\u00f6chte ich sp\u00e4ter die individuellen Vorerfahrungen und Sch\u00fclervorstellungen zu bestimmten Sachverhalten und Assoziationen sch\u00e4tzen und mit einbeziehen. Au\u00dferdem halte ich es als wichtig eine gendersensible Perspektive ein zu bewahren und keine Geschlechtsstereotypen bei Aufgabenstellungen im Kunstunterricht zu verwenden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 \u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es wurde auch im Bezug auf den Naturwissenschaftlichen Unterricht \u00fcber einen gendersiblen Unterricht gesprochen. Jungen werden beispielsweise oft f\u00fcr fachliches Wissen gelobt, w\u00e4hrend M\u00e4dchen h\u00e4ufiger im sozialen Kontext gelobt werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>3.\u00a0Zu welchen zwei erziehungswissenschaftlichen Fragestellungen, die Sie in der Vorlesung kennengelernt haben, w\u00fcrden Sie gerne mehr erfahren im weiteren Studium in Bezug auf das Modulthema UMHET. Bitte begr\u00fcnden Sie Ihre Wahl?<\/p>\n<p>Sehr gerne w\u00fcrde ich mehr \u00fcber das Themengebiet des individualisierenden Unterrichts und den damit verbundenen Problemen und Schwierigkeiten annehmen. Mich interessieren verschiedene Methoden zum Umgang mit unterschiedlichen Leistungen der Sch\u00fcler, da es meiner Meinung nach hilfreich sein k\u00f6nnte als angehende Lehrerin. Herr Prof. Dr. Idel stellte dieses Themengebiet bereits vor und nannte einige Problematiken zwischen dem individualisierenden Unterricht und dem Modell des Unterrichts als Klassengespr\u00e4ch. SuS sollen von den Lehrkr\u00e4ften individuell gef\u00f6rdert und gefordert werden durch individuelle Hilfestellungen und Aufgaben ohne sozial ausgegrenzt zu werden. Durch den Unterricht als Klassengespr\u00e4ch wird einer sozialen Ausgrenzung entgegengewirkt, jedoch k\u00f6nnen die leistungsschw\u00e4cheren SuS nur eine unzureichende individuelle Leistungsf\u00f6rderung erhalten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Umgang mit individueller F\u00f6rderung der SuS, ohne diese von den anderen SuS auszugrenzen ist schwierig und braucht \u00dcbung, Erfahrung und mehr Wissen.<\/p>\n<p>Ein anderes Themengebiet wor\u00fcber ich mehr in meinem Studium erfahren m\u00f6chte ist das Thema Inklusion. Die Fragestellung \u201eWas und wie kann ich effektiv dazu beitragen, dass Inklusion an Schulen funktionieren kann.\u201c besch\u00e4ftigt und interessiert mich zugleich sehr. Dieses Thema ist wichtig und aktuell an Schulen. Au\u00dferdem empfinde ich mehr Informationen w\u00e4hrend meines Studiums \u00fcber dieses Thema als sinnvoll und hilfreich. Dennoch stelle ich es mir als schwierig vor, an beispielsweise Oberschulen Inklusion als eine Lehrkraft alleine durchzuf\u00fchren. Es m\u00fcssten meiner Meinung nach Hilfestellungen zur Verf\u00fcgung gestellt werden durch beispielsweise zus\u00e4tzliche Lehrer oder Sonderp\u00e4dagogen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>4. Welche in den Vorlesungseinheiten von BAUMHET thematisierten Problematiken\/Aspekte sehen Sie f\u00fcr sich pers\u00f6nlich als besondere Herausforderung? Wie k\u00f6nnten Sie sich, im Uni-Kontext oder auch dar\u00fcber hinaus, auf diese Herausforderungen vorbereiten?<\/p>\n<p>Mich verunsichert das Thema der erfolgreichen Inklusion von Kindern mit geistigem oder k\u00f6rperlichem F\u00f6rderbedarf, ohne SuS zu vernachl\u00e4ssigen oder ihnen die n\u00f6tige Aufmerksamkeit zu schenken. Um allen SuS gerecht zu werden muss ich differenzieren und gegebenenfalls homogenisieren. Ich empfinde es als nicht einfach, die goldene Mitte zu finden und allen SuS gerecht zu werden. Ich kann mir vorstellen, dass mich das gleichwertige f\u00f6rdern einer heterogenen Masse \u00fcberfordern k\u00f6nnte. Ich denke, dass das kommende Praktika f\u00fcr mich hilfreich sein wird, da ich mich gegebenenfalls mit anderen Lehrern austauschen kann.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Eine Herausforderung f\u00fcr mich ist die Unterrichtsgestaltung, da SuS sich auf unterschiedliche Leistungsniveaus befinden. Ein eingehen auf die Leistungsheterogenit\u00e4t ist erforderlich, um SuS in ihren St\u00e4rken zu f\u00f6rdern und Schw\u00e4chen und Unsicherheiten der SuS erfolgreich zu beseitigen. Das Eingehen auf mehrere Individuen gleichzeitig stelle ich mir als gro\u00dfe Herausforderung vor. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, k\u00f6nnen Gespr\u00e4che mit anderen Lehrkr\u00e4ften aus beispielsweise den Schulen, an denen wir unser Orientierungspraktikum absolvieren werden oder den Besuch von Weiterbildungsangeboten hilfreich sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Benennen Sie die f\u00fcr Sie zentralsten theoretischen Erkenntnisse, die Sie aus den Vortr\u00e4gen der Ringvorlesung f\u00fcr sich mitgenommen haben. 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