{"id":29,"date":"2010-06-29T10:34:09","date_gmt":"2010-06-29T08:34:09","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-bremen.de\/judd\/?p=29"},"modified":"2010-06-29T10:34:09","modified_gmt":"2010-06-29T08:34:09","slug":"aufgaben-f-besser-spaet-als-nie-ohne-foto-aber-mit-latex","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/judd\/2010\/06\/aufgaben-f-besser-spaet-als-nie-ohne-foto-aber-mit-latex\/","title":{"rendered":"Aufgaben F: Besser sp\u00e4t als nie, ohne Foto aber mit LaTeX"},"content":{"rendered":"<p><strong>H\u00f6ren Sie regelm\u00e4\u00dfig Podcasts? Wenn ja, welchen und was gef\u00e4llt  Ihnen daran besonders?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, ich h\u00f6re einige Podcasts zu Spielen und von einigen Menschen, die ich pers\u00f6nlich interessant und lustig finde. Momentan komme ich weniger dazu, da ich weniger Auto fahre, aber ich versuche etwa bei 5 Podcasts aktuell zu bleiben.<\/p>\n<p><strong>K\u00f6nnten Ihrer Meinung nach Podcasts eine Konkurrenz f\u00fcr klassische  Medien wie Radio oder TV darstellen? Begr\u00fcnden Sie Ihre Antwort.<\/strong><\/p>\n<p>Podcasts f\u00fcllen Nischen, ich denke sie werden eine Erg\u00e4nzung zum Radio werden. Ein Podcast trifft gew\u00f6hnlich die eigenen Interessen sehr viel besser als ein allgemeiner Radiosender, da man den Podcast aufgrund seines Themas selber gew\u00e4hlt hat. Und deshalb h\u00f6re ich auch lieber einen Podcast als Radio. Auf der anderen Seite l\u00e4uft bei uns auf der Arbeit Bremen 4, da es f\u00fcr alle 2-3 Personen im B\u00fcro passen muss und auch nicht zu sehr ablenken soll. Da w\u00fcrden Podcasts einfach nicht passen. Ich will damit also sagen, dass Podcasts die klassischen Medien nicht verdr\u00e4ngen werden, aber es wird Bereiche geben, in denen sie in Zukunft einen h\u00f6heren Anteil erreichen k\u00f6nnten als Radio.<\/p>\n<p>Podcasts unterliegen momentan meiner Meinung nach jedoch noch einem gro\u00dfen Problem: Es gibt kein zentrales Verzeichnis, in dem man nach Podcasts suchen kann. Eine Webseite, bei der sich die Podcasts anmelden k\u00f6nnen, auf der die Podcasts kategorisiert und bewertet werden k\u00f6nnen, und die auf die Webseite des Podcasts verlinkt, w\u00e4re toll. Dann noch ein offenes Interface, damit Musiksoftware auf diese Daten zugreifen kann und es w\u00e4re perfekt. Sicher gibt es iTunes und so ungern ich mich Apples Kriterien was angemessen ist und was nicht unterwerfen m\u00f6chte, w\u00e4re das in Ordnung wenn es denn einen Webzugang g\u00e4be, so dass man iTunes nicht braucht. (Unter Linux hab ich nicht mal die Chance iTunes zu installieren \u2014 nicht, dass ich es unter Windows tun w\u00fcrde&#8230;) Ich hoffe wirklich, dass die Universit\u00e4ten, die bei iTunes U mitmachen ihre Vorlesungen auch selber auf ihrer Webseite haben. Vielleicht macht Google mal so eine Seite, die Kraft daf\u00fcr haben sie und nach meiner letzten Recherche zu dem Thema vor einem Jahr ist das immer noch eine riesige klaffende L\u00fccke, die nur durch ein geschlossenes Monopol Apples gef\u00fcllt wird.<\/p>\n<p><strong>Denken sie immer dar\u00fcber nach, was sie im Netz ver\u00f6ffentlichen? Nach  welchen Kriterien gehen sie vor?<\/strong><\/p>\n<p>Auf jeden Fall. Auch wenn ich der Meinung bin, dass viele Facebookseiten\/Blogs\/Twitter\/&#8230; voll von &#8222;coolen&#8220; Eintr\u00e4gen sind, die den Autor m\u00f6glichst gut dastehen lassen sollen und dadurch ziemlich uninteressant werden, versuche ich nat\u00fcrlich auch mich nicht l\u00e4cherlich zu machen. Gerade mit Bildern bin ich auch eher vorsichtig. Ich ver\u00f6ffentliche nie Bilder von anderen und bei Bildern von mir bin ich einfach sehr kritisch.<\/p>\n<p>Die Bedenken, dass es bei Bewerbungen gegen einen benutzt wird, sind sicher nicht \u00fcbertrieben. Ich denke jedoch dass sich die Situation \u00fcber die Zeit \u00e4ndern wird. Die Bilder zeigen doch nur, was fast jeder erlebt hat: Man sieht halt nach dem x-ten Bier mit 17 auf einer Party ziemlich l\u00e4cherlich aus. Das sollte kein Grund f\u00fcr Nichteinstellung sein. Wenn man sich anschaut, wie die aktuelle Generation Sch\u00fcler mit social Media umgeht, dann werden zwei Dinge aus meiner Sicht wahrscheinlich:<\/p>\n<ul>\n<li>Es wird keine gro\u00dfe Auswahl an Bewerbern ohne ausf\u00fchrliche Profile\/Bilder\/&#8230; im Netz geben<\/li>\n<li>Die Leute, die \u00fcber die Einstellungen entscheiden, werden evtl. schon aus der Generation sein, die soziale Netzwerke genutzt hat.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Webtools f\u00fcr ein Lernprojekt<\/strong><\/p>\n<p>Ich nutze keins der vorgestellten Tools, auch wenn ich sie alle bis auf prezi kannte. Prezi selber fand ich schon ziemlich cool, aber f\u00fcr eine Pr\u00e4sentation an der Universit\u00e4t k\u00e4me das f\u00fcr mich nicht in Frage. Vielleicht f\u00fcr Medieninformatiker&#8230; \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Ich habe bisher zwei Tools zum gemeinsamen Arbeiten benutzt:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/gobby.0x539.de\/trac\/\">Gobby<\/a>, ein Texteditor, z.B. zum Programmieren, der gemeinsames Arbeiten an einer Datei \u00fcber Netzwerk erlaubt. Wenn ich mit Kommilitonen gemeinsam an einem St\u00fcck Code gearbeitet habe, evtl. r\u00e4umlich entfernt oder nebeneinander sitzend, haben wir gerne Gobby eingesetzt. Jeder bekommt eine Farbe, so dass man sehen kann wer wo was schreibt. Es ist \u00e4hnlich wie Google Wave, nur in einem richtigen Editor, mit Syntaxhighlighting und den \u00fcblichen anderen Features. Sch\u00f6n daran ist, dass man  seine Ideen direkt umsetzen kann und nicht dem an der Tastatur sitzendem sagen muss, &#8222;<em>den char Pointer in ein w_char zu \u00e4ndern<\/em>&#8220; oder so. \ud83d\ude42<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/subversion.apache.org\/\">Subversion<\/a>, oder eine andere <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Versionsverwaltung\">Versionsverwaltung<\/a>: Mithilfe einer Versionsverwaltung kann man zentral verschiedene Versionen eines Dokuments oder Programmcodes verwalten. Jeder &#8222;kopiert&#8220; sich eine Arbeitskopie von dem Server, arbeitet daran und spielt seine n\u00e4chste Version dann wieder zur\u00fcck. Falls in der Zeit andere \u00c4nderungen an den Dateien passiert sind, kann Subversion die Konflikte h\u00e4ufig selber kl\u00e4ren (indem es erkennt, dass die Stelle, die man ge\u00e4ndert hat unangetastet geblieben ist) oder es meldet einen Konflikt, bei dem man dann selber schauen muss, was sich ge\u00e4ndert hat.<br \/>\nLange Rede kurzer Sinn: F\u00fcr Leute, die ihre Arbeiten und \u00dcbungsbl\u00e4tter mit Hilfe von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/LaTeX\">LaTeX<\/a> erstellen (sind erst mal nur Textdateien, im Gegensatz zu Word &amp; Co.) und sonst Programmcode gemeinsam bearbeiten, ist meiner Meinung nach eine Versionsverwaltung ein Muss und unglaubliche Arbeitserleichterung gegen\u00fcber dem Verschicken von Mails.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>H\u00f6ren Sie regelm\u00e4\u00dfig Podcasts? Wenn ja, welchen und was gef\u00e4llt Ihnen daran besonders? 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