{"id":21,"date":"2010-06-02T13:45:53","date_gmt":"2010-06-02T11:45:53","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-bremen.de\/judd\/?p=21"},"modified":"2010-06-02T15:39:49","modified_gmt":"2010-06-02T13:39:49","slug":"kw-21-todo-or-not-to-do","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/judd\/2010\/06\/kw-21-todo-or-not-to-do\/","title":{"rendered":"KW 21: ToDo or not to do?"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe schon Verschiedenes ausprobiert, um gr\u00f6\u00dfere Projekte zu organisieren. Ich habe mir einen Projektplan gemacht, in dem ich versucht habe alle Schritte des Projekts auf etwa halbe Tage einzuteilen. Ich habe gelernt, dass, auch wenn es bei gro\u00dfen Projekten notwendig ist, bei einer studentischen Arbeit  sowohl \u00fcbertrieben ist, als auch einfach nur falsch. Und es war nicht so, dass ich f\u00fcr alles zu wenig Zeit eingeplant hatte, es waren sowohl Punkte dabei, die in einem viertel der Zeit gel\u00f6st waren, als auch welche die die vierfache Zeit ben\u00f6tigt hatten. Au\u00dferdem habe ich ToDo-Listen aller Art benutzt:<\/p>\n<ul>\n<li>Papier: War nie da wo ich es wollte.<\/li>\n<li>PC: Ich sa\u00df immer am falschen.<\/li>\n<li>Handy: Damals zu unbequem alles mit T9-Tastatur einzugeben.<\/li>\n<li>PCs synchronisiert (Tomboy): Synchronisation war schlecht implementiert, das Experiment endete mit dem Verlust aller Daten.<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.rememberthemilk.com\/\">RTM<\/a>, mittlerweile mit <a href=\"http:\/\/weloveastrid.com\/\">Astrid<\/a>: Benutze ich immer noch.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie gesagt, mittlerweile benutze ich <a href=\"http:\/\/www.rememberthemilk.com\/\">RTM<\/a>+<a href=\"http:\/\/weloveastrid.com\/\">Astrid<\/a>. RTM sollte aus den <a href=\"http:\/\/blogs.uni-bremen.de\/mitmachnetz\/2010\/05\/25\/d-2-getting-things-done\/\">Videos<\/a> bekannt sein und Astrid ist eine Anwendung f\u00fcr mein Android-Handy, die ich wegen drei (naja, vier) wichtigen Gr\u00fcnden nutze:<\/p>\n<ul>\n<li>Astrid ist super einfach: Aufrufen, Text eingeben, auf das Plus dr\u00fccken und fertig ist die neue Aufgabe, ohne gro\u00dfartig weitere Informationen eingeben zu <strong>m\u00fcssen<\/strong>.<\/li>\n<li>Ich kann Astrid gegen RTM synchronisieren. Dadurch habe ich ein Backup, falls meinem Handy etwas passiert und gleichzeitig Ersatz f\u00fcr eine Desktop-Synchronisation und ein Webinterface. Das Webinterface kann man mit etwas \u00dcbung so gut mit Tastenkombinationen bedienen, dass ich keinen Bedarf f\u00fcr ein weiteres Desktop-Programm habe. (Im Gegensatz z.B. f\u00fcr E-Mails, ich k\u00f6nnte kein Web-Programm auf Dauer nutzen&#8230;)<\/li>\n<li>Es ist genau richtig aufdringlich, nicht zu sehr aber auch nicht zu wenig und versucht es mit verschiedenen Spr\u00fcchen ein wenig lustig zu halten.<\/li>\n<li>(Es ist Open-Source-Software und kostenlos.)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aus meinen Erfahrungen mit den verschiedenen Systemen habe ich zwei Dinge mitgenommen: Einmal muss man seine ToDo-Liste immer dabei haben (Ausnahme sind Listen, die wirklich auf bestimmte Orte beschr\u00e4nkt sind), sonst hilft sie mir nicht. Und wie mit fast allem: Man muss es wollen. Und ich wollte es nicht immer. \ud83d\ude42 Entweder man tr\u00e4gt wirklich Aufgaben ein und arbeitet sie auch von dort ab, oder man kann es gleich sein lassen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blogs.uni-bremen.de\/mitmachnetz\/2010\/05\/25\/d-2-getting-things-done\/\">Getting Things Done (GTD)<\/a> scheint eine interessante Philosophie zu sein, vor allem die Art wie man mit den einzelnen Aufgaben am Anfang des Tages umgeht. Problem an GTD, genauer gesagt an der Idee den Input zu beschr\u00e4nken um keine neuen Aufgaben zu bekommen, ist f\u00fcr mich die N\u00e4he meines Studiums zu meinen privaten Interessen. Der Ansatz mag in einem Umfeld, wo man nur professionell mit einem Thema in Ber\u00fchrung kommt, m\u00f6glich sein, aber\u00a0 ich m\u00fcsste dazu einige meiner Hobbies, die einfach zu nah an meiner Arbeit und Diplomarbeit liegen, beschr\u00e4nken, und das m\u00f6chte ich nicht. Aber eventuell mache ich mir einige andere Dinge von GTD zu eigen, ich fand es doch faszinierend. \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe schon Verschiedenes ausprobiert, um gr\u00f6\u00dfere Projekte zu organisieren. Ich habe mir einen Projektplan gemacht, in dem ich versucht habe alle Schritte des Projekts auf etwa halbe Tage einzuteilen. Ich habe gelernt, dass, auch wenn es bei gro\u00dfen Projekten notwendig ist, bei einer studentischen Arbeit sowohl \u00fcbertrieben ist, als auch einfach nur falsch. 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