Archiv für den Monat: Januar 2014

Wählen Sie ein Angebot zur Politischen Bildung aus und beschreiben Sie kurz die inhaltliche Ausrichtung und das Ziel des Angebots.

Ich habe mich für das politische Thema “Grundrechte – Mädchen und Jungen sind gleichberechtigt” entschieden. Denn ich denke, dass dieses Thema immer aktuell und bedeutsam für die gesamte Welt ist. Bei dem Grundrecht geht es um die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen. Der Einfluss von Lehrer und Lehrerinnen auf die Kinder in dem Alter ist enorm. Deshalb eignet sich das Thema besonders gut in der Grundschule. Die Lehrer und Lehrerinnen sollten den Kindern Denkanstöße zu der Gleichberechtigung von Mann und Frau geben und den Kindern von festgelegten Rollenvorstellungen lösen. Gerade den Kindern mit Migrationshintergrund (oft kulturelle und religiöse Unterschiede) sollte das Grundrecht der Gleichberechtigung vermittelt werden. Denn ihnen sollte vermittelt werden, dass niemand aufgrund seines Geschlechts einen Nachteil haben sollte.

Konflikte, Krisen und Kriege auf internationaler Ebene

1)   Was sind Konflikte, Krisen und Kriege auf internationaler Ebene? Wie werden sie definiert und abgegrenzt? Sind diese Definitionen schlüssig?

Konflikte: Von einem Konflikt spricht man, wenn Interessen oder Vorstellungen von Personen nicht miteinander übereinstimmen. Dabei wird zwischen verschiedenen Konflikten, sowie unterschiedlichen Ursachen von Konflikten unterschieden. Betrachtet man den Begriff „Konflikt“ auf internationaler Ebene geht es meistens um politische und soziale Werte, bei denen Themen wie Ländergrenzen oder die Unabhängigkeit von den Bürgern eine zentrale Rolle spielen.

Kriese: Bei einer Krise ist im Gegensatz zum Konflikt das Gewaltrisiko höher, sodass bei einer Eskalation der Krise ein Krieg durchaus möglich ist. Außerdem beschreibt eine Krise häufig eine problematische Situation, bei der ein Wendepunkt eintrifft.

Die Definitionen von Konflikten und Krisen sind meiner Meinung nach schlüssig und grenzen sich voneinander ab.

 

Ursachen für Kriege

Ursachen für Kriege zwischen Staaten:

– Territorialansprüche: Konkurrenz um Grenzen und Gebiete

– Herrschaftsinteressen: Durchsetzung politischer und ökonomischer Interessen durch Eliten

– Fehlwahrnehmung: Falsche Beurteilung der Stärke und Absichten anderer Staaten

– Herrschaftssicherung: Furcht vor einer Bedrohung von außen

– Ablenkung: Von Konflikten innerhalb eines Staates ablenken

– Machtkonkurrenz: Kampf um Vormachtstellungen in der Region

– Rohstoffbedarf: Konkurrenz um Ressourcen

 

Ursachen für Kriege innerhalb von Staaten:

– Interner Kolonialismus: Ökonomische Ausbeutung und politische Unterdrückung von Bevölkerungsgruppen  und Regionen

– Sozio-ökonomische Heterogenität: Auf krasser sozialer Ungerechtigkeit beruhende Gesellschaftssysteme

– Ethnisch-kulturelle Heterogenität: Kein Interessensausgleich angesichts unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen, die keine „einheitliche Nation“ bilden.

Internationale Beziehungen

 

  1. Recherchieren Sie: was versteht man unter internationalen Beziehungen?

Unter internationalen Beziehungen versteht man eine Beziehung von Staaten. Es handelt sich hierbei somit um die Interaktion zwischen zwei oder mehreren Staaten miteinander. Dabei ist nicht festgelegt, um welche Art Akteure (Einzelperson, Staaten, Organisationen, Unternehmen) es sich handelt und auf welcher Ebene (Wirtschaft, Politik, Kultur,…) die Beziehung stattfindet.

  1. Benennen und erläutern Sie in ihrem Blogbeitrag ganz knapp zwei aktuelle Themen der internationalen Beziehungen. Bitte begründen Sie in Ihrem Blogeintrag die Auswahl Ihrer Tageszeitung und die Auswahl der Themen knapp aber aussagekräftig.

Meiner Meinung nach lässt sich das Thema „Internationale Beziehungen“ an dem Beispiel des Tsunami´s von 2004 gut veranschaulichen. Es ist der zweite Weihnachtstag, an dem Hunderttausend Menschen an der Küste Thailands von den Wellen überrascht werden. Über Zweihunderttausend Menschen starben und wer überlebte verlor nicht nur Familie und Verwandte sondern nahezu seine gesamte Existenz. Die Menschen, die zu diesem Zeitpunkt alles verloren hatten, konnten durch die internationalen Beziehungen, ein Stück weit Hoffnung gewinnen. Schon nach wenigen Stunden gab es Hilfe von vielen Staaten. Flugzeuge wurden zur Verfügung gestellt, kleine Krankenhäuser entstanden, um die verletzten Vorort zu versorgen, Trinkwasseraufbereitungsanlagen wurden zu Verfügung gestellt, Ärzte und Nahrung wurden eingeflogen. Außerdem sammelten viele Hilfsorganisationen spenden, um die Betroffenen zu unterstützen (Tageszeitung: Zeit Online; Ich habe mich für dieses Beispiel entschieden, da sich an diesem großem Ausmaß der Katastrophe der Begriff „Internationale Beziehungen“ möglichst präzise und verständlich erklären lässt. Außerdem verwendete ich also Quelle die „Zeit Online“, da ich diese Tageszeitung als sehr vertrauenswürdig empfinde).

Als zweites Beispiel für Internationale Beziehungen habe ich mich für die Schuldenkrise von Griechenland entschieden. Griechenland hat bis Herbst 2012 über 300 Milliarden Euro Schulden angehäuft und war seitdem auf die internationalen Rettungsprogramme angewiesen. Dabei  erhielt Griechenland viele Hilfskredite der EU- Mitgliedsstaaten, unter anderem auch Deutschland (Tageszeitung: Zeit Online; Für dieses Beispiel habe ich mich entschieden, da die EU- Mitgliedsstaaten für mich persönlich ein gutes Beispiel für Internationale Beziehungen sind und außerdem dazu beigetragen haben, dass es in Griechenland bereits wieder Bergauf geht).

Parteiensysteme der Bundesrepublik Deutschland

Wie beurteilen Sie die Rolle von Parteien (und Verbänden) im Staat? Was können Parteien leisten und wo sind die Grenzen?

Ich persönlich sehe die Rolle einer Partei darin, als Vertreter die persönlichen Ziele und Interessen der Bürger durchzusetzen. Dabei steht jede Partei für unterschiedliche Schwerpunkte. Eine Partei sollte damit in der Lage sein, eine Kommunikation zwischen Bürgern (Gesellschaft) und dem Staat zu ermöglichen. Jedoch gibt es auch immer bestimmte Grenzen, die einzuhalten sind. Grenzen erhalten die Parteien zum einen, durch gesetzliche Richtlinien, durch die nicht alle, von der Gesellschaft geforderte Ziele, zu erreichen sind.

Wie sehen Sie das Verhältnis der Parteien zu Verbänden?

Das Verhältnis der Parteien zu Verbänden sehe ich vor allem in der politischen Macht. Denn Parteien sind, im Gegensatz zu Verbänden, verpflichtet an Bundestagswahlen und Landtagswahlen teilzunehmen.  Daher entsteht auch der Unterschied, dass Parteien in der Lage sind Macht auszuüben und Regierungsverantwortung zu übernehmen. Verbände hingegen tragen ihre Interessen lediglich an die politischen Parteien heran, in der Hoffnung Einfluss auf Entscheidungen zu nehmen.