Archiv für den Monat: November 2013

Vortrag vom 19.11.2013

Welche Anregungen und Fragen für den Sachunterricht nehmen Sie aus dem Vortrag mit?

Der Vortrag vom 19. November von Herr Prof. Dr. Hedtke in der Sparkasse Bremen beschäftigte sich mit den Themen Politik und Wirtschaft im Unterricht. Dabei verdeutlichte Herr Prof. Dr. Hedtke seine Meinung, im Hinblick auf politisch- ökonomische Bildung.

Der Vortrag von Herrn Prof. Dr. Hedtke war, was den Inhalt angeht, meine Meinung nach durchaus interessant.  Der Inhalt war sehr umfangreich, dieser wurde jedoch komprimiert dargestellt und war somit stellenweise nur lückenhaft verständlich. Der Fokus des Vortrags lag im Bereich Sekundarstufe I und Sekundarstufe II. Hierbei waren wir somit nicht das direkte Zielpublikum, was ich etwas Schade finde.

Übertragend auf die Primarstufe lässt sich jedoch sagen, dass das der Grundstein über politische und ökonomische Grundkenntnisse bereits in der Grundschule fallen sollte. Meiner Meinung nach sollten Kinder bereits im Sachunterricht diese Grundkenntnisse in Verbindung mit wissenschaftlichen Arbeitsweisen erlernen.

Abschließend lässt sich sagen, dass der Vortrag für mich persönlich motivierende Wirkung zeigte.  Ich sehe mich als zukünftige Lehrerin fortan berufen den Kindern bereits in der Grundschule politisch- ökonomische Grundkenntnisse zu vermitteln.

Was bedeutet deliberative Demokratie?

Mitte des 20 Jahrhunderts wurde in Deutschland die deliberative Demokratie, vor allem das  von  Habermas entwickelte Konzept, geprägt. Dabei steht Diskurs und Beratung im zentralen Mittelpunkt dieses Ansatzes. Den Bürgerinnen und Bürgern soll hierbei ermöglich werden, durch öffentliche Kommunikationen an Entscheidungsprozessen Einfluss zu haben. Deliberative Demokratie erfordert ein Diskurs über ein politisches Themenfeld.

Habermas sieht als Merkmal der deliberativen Demokratie zunächst die Grundrechte. Diese stellen die Grundlage der kommunikativen Entscheidungsfindung dar.

Außerdem sollte jeder Bürger und jede Bürgerin, unabhängig ihrer Herkunft, die Möglichkeit der Teilhabe haben (die differenzempfindliche Inklusion).

Zuletzt gibt es noch das Merkmal der diskursiven Volkssouveränität.  Dieser Punkt, bedeutet, dass die wichtigsten Entscheidungen des Gemeinwesens im Gespräch zwischen den politischen Entscheidungsträgern und den Bürgern getroffen werden.