{"id":902,"date":"2025-01-06T14:50:58","date_gmt":"2025-01-06T13:50:58","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/isekim\/?p=902"},"modified":"2025-01-11T12:00:53","modified_gmt":"2025-01-11T11:00:53","slug":"blogbeitrag-nr-18-kommunikation-und-kooperation-mit-neu-zugewanderten-eltern-in-der-ankommensphase-was-funktioniert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/isekim\/2025\/01\/06\/blogbeitrag-nr-18-kommunikation-und-kooperation-mit-neu-zugewanderten-eltern-in-der-ankommensphase-was-funktioniert\/","title":{"rendered":"Blogbeitrag Nr. 18: Kommunikation und Kooperation mit neu zugewanderten Eltern in der Ankommensphase \u2013 was funktioniert?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-930\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/isekim\/files\/Zeichnungen-Kollegium-Ohlenhof-1-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/isekim\/files\/Zeichnungen-Kollegium-Ohlenhof-1-scaled.jpg 1920w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/isekim\/files\/Zeichnungen-Kollegium-Ohlenhof-1-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/isekim\/files\/Zeichnungen-Kollegium-Ohlenhof-1-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/isekim\/files\/Zeichnungen-Kollegium-Ohlenhof-1-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/isekim\/files\/Zeichnungen-Kollegium-Ohlenhof-1-1536x2048.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 <strong>Zeichnung des Kollegiums einer Bremer Willkommensschule.\u00a0<\/strong> \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 <em>Illustration: Viktoriia Zhukova<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Schulische Elternbeteiligng in der Ankommensphase \u2013 wie kann das gehen? Diese Frage stellt sich in Deutschlernklassen, die unter unterschiedlichen Bezeichnungen wie Internationale Klasse, Vorklasse oder Willkommensklasse f\u00fcr die meisten zugewanderten Eltern und Kinder der erste Ber\u00fchrungspunkt mit Schule in Deutschland sind. Um Antworten auf diese Frage zu finden, fand im Dezember ein Fachtag an einer sogenannten \u201eWillkommenschule\u201c in Bremen statt. Diese Schule wurde 2022 zun\u00e4chst als befristeter Notbehelf mit ukrainischen Lehrkr\u00e4ften f\u00fcr ukrainische Kinder eingerichtet. Nun soll sie nach den Pl\u00e4nen der Stadt Bremen l\u00e4ngerfristig Kinder und Jugendliche aufnehmen, die im Sekundarschulalter ohne Deutschkenntnisse in die Stadt kommen. Den Fachtag haben wir im Projekt isekim vorbereitet, um gemeinsam mit Lehrkr\u00e4ften und Vertreterinnen eines Projekts f\u00fcr migrantische Eltern nach Antworten zu suchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das grunds\u00e4tzliche Problem: Wie ist Elternbeteiligung m\u00f6glich, wenn der Alltag von Unsicherheit gepr\u00e4gt ist: es ist unsicher, wie lange Kinder und Jugendliche in der Deutschlernklasse\u00a0bzw. Willkommensschule verbleiben, es ist oft \u00fcberhaupt unsicher, wie lange die Familie in Deutschland bleiben will oder kann, und auch die Lehrkr\u00e4fte haben in solchen Klassen oft nur einen befristeten Vertrag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Hinzu kommt, dass in der Ankommensphase, in der viele Herausforderungen auch jenseits von Schule (z.B. \u00c4mterg\u00e4nge, Arztkontakte, Orientierung im neuen Lebensumfeld) bew\u00e4ltigt werden m\u00fcssen, neu zugewanderte Eltern es als gro\u00dfe Erleichterung empfinden, wenn sie ihre Kinder vertrauensvoll der Schule \u00fcbergeben und auf gute Betreuung und hochwertige Bildung hoffen k\u00f6nnen, ohne dass sie hier besondere Aufgaben \u00fcbernehmen m\u00fcssten \u2013 dies gilt auch f\u00fcr die Willkommensschule.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Beim Fachtag wurden viele Ideen entwickelt, wie Erziehungsberechtigte niedrigschwellig in die Arbeit der Schule einbezogen werden k\u00f6nnen, ohne sie mit zus\u00e4tzlichen Aufgaben in der Ankommenssituation zu belasten. Im Mittelpunkt standen daher vor allem Ideen, welche Formate sich daf\u00fcr eignen\u00a0Zu diesen Ideen geh\u00f6ren regelm\u00e4\u00dfige niedrigschwellige Angebote mit Sprachmittlung z.B. zum Schulsystem oder besondere Tage der offenen T\u00fcr mit Projektpr\u00e4sentationen von Sch\u00fcler*innen. Dabei k\u00f6nnte mit migrantischen Elternorganisationen kooperiert werden, die auch \u00fcber die gezielten Veranstaltungen an der Schule hinaus Kontinuit\u00e4t als Ansprechpartner*innen f\u00fcr die Eltern bieten. Dass der Aufbau von klassischen Klassen- und Schulelternvertretungen f\u00fcr Klassen und Schulen m\u00f6glich sein wird, die vielleicht nur wenige Monate oder Jahre besucht werden, wurde von allen Teilnehmenden bezweifelt und unter den gegebenen Bedingungen auch als wenig sinnvoll empfunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wer kann uns von mehr oder weniger erfolgreichen Erfahrungen mit Elternvertretungen in Deutschlernklassen berichten? Antwort gern unter <a href=\"&#109;&#97;&#x69;l&#116;&#x6f;&#x3a;i&#115;&#x65;&#x6b;i&#109;&#x40;&#x75;n&#105;&#x2d;&#x62;r&#101;&#x6d;&#x65;n&#46;&#x64;e\"><u>&#x69;&#115;&#x65;&#x6b;&#105;&#x6d;&#x40;&#117;&#x6e;&#x69;&#45;&#x62;&#x72;e&#x6d;&#x65;n&#x2e;&#100;e<\/u><\/a><\/p>\n<p>Dita Vogel und Pia Grimpo<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Zeichnung des Kollegiums einer Bremer Willkommensschule.\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Illustration: Viktoriia Zhukova Schulische Elternbeteiligng in &hellip; <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/isekim\/2025\/01\/06\/blogbeitrag-nr-18-kommunikation-und-kooperation-mit-neu-zugewanderten-eltern-in-der-ankommensphase-was-funktioniert\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":14557,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[],"class_list":["post-902","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nicht-kategorisiert-ar"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/isekim\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/902","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/isekim\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/isekim\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/isekim\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14557"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/isekim\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=902"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/isekim\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/902\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":934,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/isekim\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/902\/revisions\/934"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/isekim\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=902"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/isekim\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=902"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/isekim\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=902"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}