Jul 06 2010

Auf ins Abenteuer Irland

Published by at 03:05 under Allgemein

28.01.2010

Rechtzeitig bin ich am Flughafen mit allen in letzter Hast noch zusammengesuchten ‘Kleinigkeiten’, die in einem Auslandsstudium nicht fehlen dürfen. Der Abschied tut diesmal etwas weh, aber ich beruhige mich selbst: Es sind nur zwei Wochen. Dann fliege ich das erste Mal übers Wochenende nach Hause. ‘Ja’, meldet sich da die innere Stimme ‘nur zwei Wochen, aber das ist länger als Du je zuvor von Deinen Kindern getrennt warst’. Das ist wahr! Aber da müssen wir nun gemeinsam durch – mit viel Mut wird es schon klappen!

Nach dem Abschied besteige ich den Flieger mit einem flauen Gefühl im Magen. Jedoch wird es kein Zurück geben, für die Kinderbetreuung ist gesorgt und auch sonst alles prima organisiert. Hoffentlich klappts in Irland mit dem Internet, dann können wir über MSN verbunden bleiben und uns auch sehen.-  Ja, es wird prima werden!

Der Flug startet, ich lehne mich zurück und versuche, mich zu entspannen. Gar nicht so einfach, aber das muss gehen! Da nicke ich ein und – werde erst bei einer etwas ruppigen Landung wieder wach. Verschlafen sehe ich mich um und realisiere dann, dass wir schon in London sind. Großartig – nun hab ich doch den gesamten Flug verschlafen!

Wieder klappt die Verbindung gut und nach Momenten – so kommt es mir vor – landet das Flugzeug in Dublin. Hier fühle ich mich schon beinahe wie ein ‘alter Hase’. Ich schnalle den Rucksack auf und fahre mit Airlink und Bus nach Maynooth. Dort komme ich am frühen Nachmittag an und beziehe mein Zimmer. – Das sieht dann so aus, dass ich erstmal Reiniger und ein paar Lebensmittel im Supermarkt einkaufen gehe. Zurück zum Haus und danach die Schränke alle reinigen und meinen Koffer auspacken. Damit bin ich für den Rest des Tages beschäftigt.

Abends gucke ich dann nochmal nach, wo ich morgen zum Start der Orientierungstage auftauchen muss. Ich besorge mir den Login fürs kabellose Internet des Hauses und gehe auf die Homepage der Uni. Meine Einladung nebst Orientierungsprogramm liegt natürlich in Deutschland auf dem Schreibtisch. Na, da ist es wenigstens warm und trocken. Ich logge mich ein und versuche eine erste Verbindung via MSN nach Hause. Klappt leider nicht auf Anhieb. Naja, was solls, morgen ist auch noch ein Tag. SMS nach Hause, damit man weiss, dass es mir gut geht. Und den Tag morgen planen, dann falle ich kaputt ins Bett, mulle mich in den Schlafsack ein und versinke sofort in ein traumloses Dunkel.

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