{"id":242,"date":"2014-07-21T14:19:50","date_gmt":"2014-07-21T12:19:50","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-bremen.de\/impuls\/?p=242"},"modified":"2014-07-21T14:55:42","modified_gmt":"2014-07-21T12:55:42","slug":"zusammenschau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/impuls\/2014\/07\/21\/zusammenschau\/","title":{"rendered":"Mehr Eindr\u00fccke aus dem Auftaktworkshop"},"content":{"rendered":"<h4>Ablauf des Workshops<\/h4>\n<p>In einem ersten Schritt bildeten sich Arbeitsgruppen. In der Zusammenstellung der Arbeitsgruppen war es dem Vorbereitungsteam um Prof. Klee wichtig, fu\u0308r jede Arbeitsgruppe eine Mischung von Statusgruppen und Arbeitsbereichen der TeilgeberInnen zu erreichen, um eine mo\u0308glichst gro\u00dfe Vielfalt der Argumentationen und Sichtweisen zu erreichen. Dieses Vorgehen traf auf \u00dcberraschung aber keine Widersta\u0308nde seitens der TeilgeberInnen.<\/p>\n<p>Die einzelnen Arbeitsgruppen fanden an ihren Tischen jeweils einige Referenzpunkte vor, die sie diskutieren und ggf. erga\u0308nzen sollten.\u00a0 Die Referenzpunkte waren vor dem Workshop aus dem Entwurf zu einem Leitbild fu\u0308r Lehre und Studium gewonnen worden und bildeten den Ausgangspunkt des von Dr. Hocke moderierten Workshops.\u00a0 Ziel war eine Konkretisierung der Referenzpunkte in Hinblick auf eine spa\u0308tere Umsetzung.<!--more--><\/p>\n<p>Die erste Arbeitsphase diente der Versta\u0308ndigung u\u0308ber das Versta\u0308ndnis der Referenzpunkte und deren eventuelle Erga\u0308nzung durch die jeweiligen Arbeitsgruppen. Es folgte eine zweite Arbeitsphase, innerhalb derer die Gruppen Punkte aus der Gesamtmenge ihrer jeweiligen Referenzpunkte auswa\u0308hlten und die anhand von vier Leitfragen weiter bearbeiteten. Die Ergebnisse wurden auf Flipchart festgehalten und anschlie\u00dfend im Plenum vorgestellt.<\/p>\n<p>Danach waren die TeilgeberInnen aufgefordert, eine Liste der Referenzpunkte nochmals einzeln zu bewerten, in dem sie in der Art eines Ausstellungsbesuchs die einzelnen Charts der Arbeitsgruppen ansahen und durchlasen. Danach bewerteten die Einzelnen den jeweiligen Referenzpunkt mit 1 bis 5 danach, wie gut Sie diesen bisher umgesetzt fnden und fu\u0308r wie wichtig sie ihn fu\u0308r ein gelingendes Studium halten. Weiterhin war es mo\u0308glich, Kommentare zu den Referenzpunkten auf dem Blatt zu hinterlassen.<\/p>\n<p>Nach diesem Arbeitsschritt wurden die Ergebnisse auf einer gemeinsamen Wand zusammengetragen: Jede\/r suchte die drei Punkte von seiner Liste , die schlecht umgesetzt und gleichzeitig wichtig fu\u0308r gelingendes Studium sind. Die Annahme war, dass hier der gro\u0308\u00dfte Handlungsbedarf besteht. Insofern ist das gepunktete Votum eine Priorisierung der vorangegangenen Einzel-Bewertung.<\/p>\n<p>Eine Feedbackrunde beendete den Workshop.<\/p>\n<h4>Zusammenschau der Arbeitsgruppendiskussionen<\/h4>\n<p>Nachfolgend werden die Arbeitsauftra\u0308ge und -Schritte der Arbeitsgruppen knapp geschildert und die jeweiligen (Zwischen)Ergebnisse kurz dargestellt. Die Metaplanwa\u0308nde und Flipcharts wurden fotografisch <a title=\"Impressionen vom Workshop\" href=\"http:\/\/blogs.uni-bremen.de\/impuls\/2014\/05\/23\/impressionen-vom-workshop\/\" target=\"_blank\">dokumentiert<\/a>. Der nachfolgende Text ist nach Referenzpunkten geordnet und folgt dem Ablauf des Workshops.<\/p>\n<h5>Referenzbereich A \u201eEine Universita\u0308t fu\u0308r alle\u201c<\/h5>\n<ul>\n<li>A1: Individuelle Potenziale und Sta\u0308rken aller Universita\u0308tsangeho\u0308rigen<\/li>\n<li>A2: Universita\u0308t mitgestalten \/ Erga\u0308nzung: Grenzen?<\/li>\n<li>A3: Durchla\u0308ssigkeit fu\u0308r Berufsta\u0308tige<br \/>\n<em>Erga\u0308nzung<\/em>: Zu starke Fokussierung auf eine Teilgruppe. Vorschlag stattdessen: Mo\u0308glichst hohe Durchla\u0308ssigkeit fu\u0308r alle ermo\u0308glichen.<\/li>\n<li>A4: Studienkultur gegenseitiger Wertscha\u0308tzung<br \/>\nDieser Bereich wurde auf der Metaplanwand als derjenige mit dem gro\u0308\u00dften Handlungs- bedarf identifziert.<\/li>\n<li>A5: Diskriminierung reflektieren und benennen (und gezielt angehen!) auf allen Ebenen!<\/li>\n<li>A6: Lehr- und Lernkultur, die gemeinsames Forschen und Lernen in den Mittelpunkt ru\u0308ckt; erfordert Ressourcen (Personal, Qualifzierung der Lehrenden etc.)<\/li>\n<li>A7: Familienfreundliche Universita\u0308t und Studieren mit Kind (insbes. Flexibilita\u0308t ermo\u0308glichen, Teilzeitstudium?); auch eine Frage der Infrastruktur<\/li>\n<li>A8: Durch Lehre Stadt und Region bereichern<\/li>\n<\/ul>\n<p>Insgesamt merkten die mit diesen Punkten besch\u00e4ftigten Arbeitsgruppen an, dass es hier besonders um die Herausbildung eines Selbstversta\u0308ndnisses gehe, um Zugang und Teilhabe. Erga\u0308nzt wurde dies um das Argument, man mu\u0308sse Wege fnden, Menschen an der Universita\u0308t vor Diskriminierung zu schu\u0308tzen.<br \/>\nDie Arbeitsgruppen besprach in der zweiten Arbeitsphase besonders die Punkte A4 (Studienkultur gegenseitiger Wertscha\u0308tzung) und A2 (Universita\u0308t mitgestalten), sowie A5 (Diskriminierung reflektieren, analysieren und angehen) und A6 (Lehr- und Lernkultur, die gemeinsames Forschen und Lernen in den Mittelpunkt ru\u0308ckt). Die Flipcharts sind als .pdf\u00a0<a href=\"http:\/\/blogs.uni-bremen.de\/impuls\/files\/2014\/07\/ZusammenschauWorkshop.pdf\">ZusammenschauWorkshop<\/a> dokumentiert. Herausgegrifen seien an dieser Stelle Bedarfe und ofenen Fragen. In diesen Punkten werden ha\u0308ufg die Bereiche Hochschuldidaktik und Hochschulstrukturen genannt. Exemplarisch seien hier einige Punkte ausgefu\u0308hrt: A4 und A2 \u2013 hier zeigen sich Anforderungen an die Sta\u0308rkung von Hochschuldidaktischen Instrumenten, denn es bestehe ein Bedarf darin, Techniken des Feedbacks zu erlernen und didaktische Kompetenzen zu erweitern. Es sollten Mechanismen entwickelt werden, gute Lehre weiter zu belohnen, schlechte Lehre zu sanktionieren. Im Bereich Mitbestimmung wird gefragt, welche Mechanismen eingefu\u0308hrt werden ko\u0308nnten, auch unorganisiert Themen Geho\u0308r zu verschafen. Generell wird kritisiert, Entscheidungen seien Status abha\u0308ngig \u2013 dieser Ausdruck von Hierarchien sei zu hinterfragen und ggf. zu a\u0308ndern. In Punkt A5 bleibt als offene Frage, wie verbreitet Diskriminierung sei. Grundsa\u0308tzlich sei eine Defnition von Diskriminierung erforderlich, es wird ein wachsender Bedarf in diesem Bereich gesehen.<\/p>\n<p>In den Einzelbewertungen wurde zum Referenzbereich A1 angemerkt, dass die Fo\u0308rderung der individuellen Potenziale stark fachbereichsabha\u0308ngig sei. Offen sei die Frage, wie eine wertscha\u0308tzende Feedbackkultur in beide Richtungen etabliert werden ko\u0308nne. Handlungswissen bei Lehrenden sei ebenso defizita\u0308r wie institutionelle Strukturen. Es gebe keinen \u00dcberblick. Au\u00dferdem seien die Qualita\u0308tszyklen und das QM einer echten Feedbackkultur nicht zutra\u0308glich. In der individuellen Bewertung kommt in Punkt A2 besonders die Qualita\u0308t der Evaluations\u2013 prozesse zur Sprache. Die Evaluation sei zahnlos, Beteiligungsmo\u0308glichkeiten wu\u0308rden nicht genutzt, seien aber zum Teil auch Scheininstrumente. Insgesamt fehle eine Strategie zur Personalentwicklung, besonders im Mittelbau.<\/p>\n<p>A5 ist ein umstrittener Punkt. Einerseits wird ein vielfa\u0308ltiges Angebot bescheinigt, andererseits fehle eine Erhebung zur Erfassung des Ist-Zustandes. Erstrebenswert sei die Schaffung eines Problembewusstseins, eine Sensibilisierung und eine gemeinsame Definition des Problems. A6 bezieht sich auf das Prinzip des Forschenden Lernens. Problematisch seien die Faktoren Zeit und Personalausstattung. Der Begrif selbst ist umstritten \u2013 er wird zum Teil als selbstversta\u0308ndliches Prinzip akademischer Ausbildung gesehen, andererseits aber auch als Modebegriff bezeichnet. Insgesamt fehlt ein universita\u0308tsweites, Fachbereich u\u0308bergreifendes Versta\u0308ndnis der Prinzipien und Umsetzungsstrategien forschenden Lernens. Hier wird Hochschuldidaktik angemahnt. Aber auch in den Lehrpla\u0308nen mu\u0308sse Raum geschafen werden fu\u0308r die Umsetzung.<\/p>\n<h5>Referenzbereich B \u201eZiele des Studiums\u201c<\/h5>\n<ul>\n<li>B1: Globale und lokale Herausforderungen erkennen (und erleben), analysieren, verstehen (und \u201eangehen\u201c!)<br \/>\n<em>Erga\u0308nzung<\/em>: verantwortungsvolles und refektiertes Handeln, Verantwortung fu\u0308r eigene Entscheidungen u\u0308bernehmen<\/li>\n<li>B2: Antworten auf wichtige Fragen unserer Zeit fnden<\/li>\n<li>B3: Fachliche Identita\u0308t entwickeln<br \/>\n<em>Erga\u0308nzung<\/em>: Fachliche Kompetenzen in Balance mit beruflicher Kompetenz, Fachperspektive auf ein Problem entwickeln, Stolz auf das Fach, Reflektieren ko\u0308nnen, welche Themen Fachperspektive ausblendet, wissenschaftliche Kompetenzen entwickeln<\/li>\n<li>B4: Lernen und Studieren im sozialen Kontext<br \/>\n<em>Erga\u0308nzung<\/em>: Begrif \u201asozialer Kontext\u2018 unklar, Lernen in Gruppen\/Austausch, Ziel: Teamfa\u0308higkeit, Perspektiven, anderer einnehmen ko\u0308nnen<\/li>\n<li>B5: (mit B6 zusammenlegen) Universita\u0308t und Campus als lebendiger Lern- und Entwicklungsraum<\/li>\n<li>B6: Forderndes und fo\u0308rderndes Umfeld<br \/>\n<em>Erga\u0308nzung<\/em>: Klare Ziele, Unterstu\u0308tzungsangebote machen, Prozess und Lernerfolg wu\u0308rdigen, Debatte um Benotung (Fortschritt vs. Endergebnis), Bezug zu C4<\/li>\n<li>B7: Internationale Erfahrungen sammeln Erga\u0308nzung: muss ermo\u0308glicht werden<\/li>\n<li>B8: Interkulturelle Kompetenz ausbauen<br \/>\n<em>Erga\u0308nzung<\/em>: Austausch fo\u0308rdern<\/li>\n<li>B9: Durch eigenes Forschen lernen (Forschendes Lernen)<br \/>\n<em>Erga\u0308nzung<\/em>: forschendes Lernen defnieren<\/li>\n<li>B10: Selbstversta\u0308ndnis, Zugang, Teilhabe (bleibt unkommentiert und als \u00dcberschrift stehen)<\/li>\n<li>B11: Perso\u0308nlichkeit entwickeln<br \/>\nFachliche (und disziplina\u0308re, u\u0308berfachliche, interdisziplina\u0308re) Kompetenz erwerben<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Arbeitsgruppe bearbeitete in der zweiten Arbeitsphase die Punkte B4 (Lernen und Studieren im sozialen Kontext), B6 (Forderndes und fo\u0308rderndes Umfeld) und B11 (Perso\u0308nlichkeit entwickeln) sowie B8 (Interkulturelle Kompetenz ausbauen). In den Bereichen B4 und B6 wird eine hochschuldidaktische Entwicklung eingefordert. Nicht nur die methodischen Kompetenzen seien zu erweitern, auch der Studienalltag lasse zu wenig Raum fu\u0308r projektbezogenes Lernen (u\u0308ber mehrere Semester) und eine Ausrichtung auf die individuellen Lernvoraussetzungen der Studierenden. Im Bezug auf die Fo\u0308rderung interkultureller Kompetenz wird ein internationales Selbstversta\u0308ndnis angemahnt. Der lange Vorlauf mache Auslandsaufenthalte schwierig, hier sei die Attraktivita\u0308t und Zuga\u0308nglichkeit zu steigern. Insgesamt ist der Status der universita\u0308ren Ausbildung nicht unumstritten: handelt es sich um eine (Perso\u0308nlichkeits)Bildung oder vorwiegend um einen Ausbildungsschritt? Es wird festgehalten, dass die Mo\u0308glichkeiten zur Perso\u0308nlichkeitsbildung nicht genu\u0308gend genutzt werden und z.B. eine Vergu\u0308tung von Engagement eingefu\u0308hrt werden ko\u0308nnte. Umstritten bleibt in der Arbeitsgruppe die Re-Demokratisierung der Hochschule.<br \/>\nIn den Einzelbewertungen wird festgehalten, dass das Konzept \u201esozialer Kontext\u201c unklar sei und weiterer Defnition bedarf. Die Internationalisierung des Studiums wird als schwierig geschildert, es sei ein gro\u00dfer bu\u0308rokratischer und zeitlicher Aufwand damit verbunden, hier sei mehr Information no\u0308tig. Eine sta\u0308rkere Einbindung von ausla\u0308ndischen Studierenden und ein Ausbau von bilingualen Angeboten (Website und Lehrveranstaltungen) wird vorgeschlagen.<\/p>\n<h5>Referenzbereich C \u201eStudienbedingungen\u201c<\/h5>\n<ul>\n<li>C1: Gestaltung individueller Studienverla\u0308ufe<br \/>\n<em>Erga\u0308nzung<\/em>: Fo\u0308rderung von Blick u\u0308ber den Tellerrand (FB), Neugierde, mehr\/guten eigenen Handlungsspielraum, Wahlfreiheiten, fexiblere Abla\u0308ufe und Zeitpla\u0308ne, eigene Geschwindigkeiten, weniger Regeln, Druck und Sanktionen (z.B. Pru\u0308fungen), Gebu\u0308hren<\/li>\n<li>C2: Flexible Anerkennung von Studienleistungen, den erworbenen Kompetenzen entsprechend<br \/>\n<em>Erga\u0308nzung<\/em>: Anrechnung auch au\u00dferuniversita\u0308rer erworbener Kompetenzen, soll natu\u0308rlich zum Studienziel passen&#8230;<\/li>\n<li>C3: Bereitstellung von Grundlagen (Lernmaterialien, Infrastruktur und Lehrende) von Seiten der Uni<br \/>\n<em>Erga\u0308nzung<\/em>: soll Lerngruppen anregen und unterstu\u0308tzen, Selbstlernen fo\u0308rdern<\/li>\n<li>C3a: Ra\u0308ume\/Lernorte!<\/li>\n<li>C4: Gestaltete Studieneingangs- und ausgangsphase<br \/>\n<em>Erga\u0308nzung<\/em>: Bezug zu B6 Lehrqualita\u0308t<br \/>\nBerufungskriterien, Didaktik-\/ Lehrqualita\u0308t einfordern (Uni als Arbeitgeberin), Selbstverantwortung fo\u0308rdern und fordern<\/li>\n<\/ul>\n<p>In diesem Bereich bearbeitete die Arbeitsgruppe den Referenzpunkt C1 (Gestaltung individueller Studienverla\u0308ufe). Als Problem wird hier die Ressourcenknappheit bei Lehrenden erkannt. Studierende sind ebenfalls belastet durch die Rahmenbedingungen des Studiums. Hier wird eine Entzerrung und die Schafung von Freira\u0308umen gefordert, mehr Experimentierfreudigkeit angemahnt und der Vorschlag gemacht, evtl. verschiedene Modelle parallel laufen zu lassen. Es bleibt die ofene Frage, wie Studierende ihre Lernwege individuell gestalten \u2013 suchen sie mehr freie Gestaltung? Hier wa\u0308re eine Untersuchung angebracht. In den Einzelbewertungen wird angemerkt, dass der gesamte Referenzbereich sehr stark von den Fachbereichen abha\u0308ngt, z.B. im Bezug auf die Bereitstellung von Lehrmaterial und Infrastruktur. Auch wird angemerkt, dass die Universita\u0308t aufgrund der rigiden Befristungsregelungen ein unattraktiver Arbeitgeber sei.<\/p>\n<h5>Referenzbereich D: Verha\u0308ltnis von Lernenden und Lehrenden<\/h5>\n<ul>\n<li>D1: Gestalten eines unterstu\u0308tzenden Campusalltags<br \/>\n<em>Erga\u0308nzung<\/em>: ofener Campus, Ra\u0308ume geben fu\u0308r Studierende und Begegnung, verfu\u0308gbar und ausgeschlossen (im mehrdeutigen Sinne), Willkommenskultur, offene Tu\u0308r, zurechtfinden ko\u0308nnen (in mehreren Bedeutungen), gute ra\u0308umliche Orientierung<\/li>\n<li>D2: Campus als Lebens-, Begegnungs-, Arbeits- und Studierraum<\/li>\n<li>D3: Lehrende bringen den Studierenden Wertscha\u0308tzung entgegen<br \/>\n<em>Erga\u0308nzung<\/em>: Lernende und Lehrende scha\u0308tzen sich gegenseitig wert und begegnen sich auf Augenho\u0308he<\/li>\n<li>D4: Lehrende +Lernende nutzen die Vielfalt (= alternativen Begrif suchen, z.B. Heterogenita\u0308t, Diversita\u0308t) der Herkunft, Kulturen und Sprachen der Studierenden<\/li>\n<li>D5: Lehrende geben Impulse und Begegnen auf Augenho\u0308he<br \/>\n<em>Erga\u0308nzung<\/em>: Lernende und Lehrende scha\u0308tzen sich gegenseitig wert und begegnen sich auf Augenho\u0308he<\/li>\n<li>D6: Kooperative Lehr-Lernprozesse<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die zweite Arbeitsphase nutzte die Arbeitsgruppe, um besonders die Bereiche D1 (Gestalten eines unterstu\u0308tzenden Campusalltags) und D2 (Campus als Lebens-, Begegnungs-, Arbeits- und Studierraum) zu diskutieren. Hier wird ein Mehr an Freira\u0308umen und Infrastruktur gesehen. Es stellt sich im Bezug auf diese Referenzbereiche die Frage, wie verhandene Ressourcen besser genutzt werden ko\u0308nnen, besser bekannt gemacht werden ko\u0308nnen und wie Hemschwellen abgebaut werden ko\u0308nnen. In der Einzelbewertung wird eine gro\u00dfe Heterogenita\u0308t von Angeboten konstatiert. Die Abha\u0308ngigkeit von den Situationen in den Fachbereichen aber auch von einzelnen Perso\u0308nlichkeiten sei sehr gro\u00df.<\/p>\n<h4>Kollektive Bewertung der Bedeutung von Referenzgegensta\u0308nden \u2013 Felder mit dem gro\u0308\u00dften Handlungsbedarf<\/h4>\n<p>Im Anschluss an die zweite Gruppenarbeitsphase, der nachfolgenden Vorstellung der Ergebnisse im Plenum und der Einzelbewertung der Referenzgegensta\u0308nde anhand von Fragebo\u0308gen, waren die TeilgeberInnen aufgefordert, an den Metaplanwa\u0308nden jeweils drei Punkte zu identifzieren, die schlecht umgesetzt und gleichzeitig wichtig fu\u0308r gelingendes Studium sind. Die Annahme war, dass hier der gro\u0308\u00dfte Handlungsbedarf besteht.<\/p>\n<p>Daraus ergibt sich folgendes Bild:<\/p>\n<table style=\"height: 227px\" width=\"634\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>C1 \u2013 Gestaltung individueller Studienverla\u0308ufe<\/td>\n<td>13 Punkte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>A4 \u2013 Studienstruktur gegenseitiger Wertscha\u0308tzung<\/td>\n<td>10 Punkte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>C3 \u2013 Bereitstellung von Grundlagen (Lernmaterialien, Infrastruktur und Lehrende) von Seiten der Uni<\/td>\n<td>8 Punkte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>B4 \u2013 Lernen und Studieren im sozialen Kontext<\/td>\n<td>6 Punkte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>B6 \u2013 Forderndes und fo\u0308rderndes Umfeld<\/td>\n<td>6 Punkte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>B11 \u2013 Perso\u0308nlichkeit entwickeln<\/td>\n<td>4 Punkte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>D2 \u2013 Campus als Lebens-, Begegnungs-, Arbeits- und Studierraum<\/td>\n<td>3 Punkte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>D4 \u2013 Lehrende und Lernende nutzen die Vielfalt (=alternativen Begrif suchen, Heterogenita\u0308t, Diversita\u0308t&#8230;)<\/td>\n<td>3 Punkte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>B0 Wissens- und Kompetenzerwerb, disziplina\u0308r und interdisziplina\u0308r<\/td>\n<td>3 Punkte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>B7 \u2013 Internationale Erfahrungen sammeln<\/td>\n<td>2 Punkte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>B8 \u2013 Interkulturelles Kompetenz ausbauen<\/td>\n<td>2 Punkte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>A2 \u2013 Universita\u0308t mitgestalten<\/td>\n<td>1 Punkt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>A3 \u2013 Durchla\u0308ssigkeit fu\u0308r Berufst\u00e4tige<\/td>\n<td>1 Punkt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>A5 \u2013 Diskriminierung refektieren und benennen (und gezielt angehen!) auf allen Ebenen!<\/td>\n<td>1 Punkt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>A6 \u2013 Lehr-und Lernkultur, die gemeinsames Forschen und Lernen in den Mittelpunkt r\u00fcckt<\/td>\n<td>1 Punkt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>C2 \u2013 Flexible Anerkennung von Studienleistungen erworbenen Kompetenzen entsprechend<\/td>\n<td>1 Punkt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>(C) Lehrqualit\u00e4t<\/td>\n<td>1 Punkt<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend werden die Kommentare und Erga\u0308nzungen der TeilgeberInnen zum Workshop und zum Impulsprojekt wiedergegeben:<\/p>\n<ul>\n<li>Was kommt als na\u0308chstes? Wie geht\u2019s weiter?<\/li>\n<li>Schwierigkeit alle einzubeziehen? Gespannt wie es funktioniert!<\/li>\n<li>Kultur entwickeln; Mitgestalten jenseits von Gremien<\/li>\n<li>Gute Organisation<\/li>\n<li>Ziel noch vage, weiter konkretisieren<\/li>\n<li>\u00dcber Ziele und weniger Ma\u00dfnahmen versta\u0308ndigen<\/li>\n<li>Problem: heterogene Bedarfe<\/li>\n<li>Wichtiger Prozess, noch wichtiger sind Ergebnisse<\/li>\n<li>Zusammenbringen mit QM<\/li>\n<li>Abgestimmtes Vorgehen zu QM uniweit no\u0308tig<\/li>\n<li>Transparentes Verfahren gewa\u0308hrleisten<\/li>\n<li>Wie kann zu Beteiligung motiviert werden?<\/li>\n<li>Vielfa\u0308ltige Perspektiven<\/li>\n<li>100pro sto\u0308\u00dft hofentlich Diskussionen und Identita\u0308tsstiftung an<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ablauf des Workshops In einem ersten Schritt bildeten sich Arbeitsgruppen. In der Zusammenstellung der Arbeitsgruppen war es dem Vorbereitungsteam um Prof. Klee wichtig, fu\u0308r jede Arbeitsgruppe eine Mischung von Statusgruppen und Arbeitsbereichen der TeilgeberInnen zu erreichen, um eine mo\u0308glichst gro\u00dfe Vielfalt der Argumentationen und Sichtweisen zu erreichen. Dieses Vorgehen traf auf \u00dcberraschung aber keine Widersta\u0308nde &hellip; <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/impuls\/2014\/07\/21\/zusammenschau\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Mehr Eindr\u00fccke aus dem Auftaktworkshop<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1980,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[207],"tags":[],"class_list":["post-242","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/impuls\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/242","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/impuls\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/impuls\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/impuls\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1980"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/impuls\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=242"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/impuls\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/242\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":243,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/impuls\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/242\/revisions\/243"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/impuls\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=242"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/impuls\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=242"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/impuls\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=242"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}