{"id":59,"date":"2016-06-21T23:57:42","date_gmt":"2016-06-21T21:57:42","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/improve\/?p=59"},"modified":"2016-06-23T22:43:16","modified_gmt":"2016-06-23T20:43:16","slug":"integration-und-inklusion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/improve\/2016\/06\/21\/integration-und-inklusion\/","title":{"rendered":"Integration und Inklusion"},"content":{"rendered":"<p><strong>Skizzieren Sie bitte auf Grundlage des Artikels von HINZ (2002) zun\u00e4chst die Qualit\u00e4ts- und Quantit\u00e4tsprobleme der Integration.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Beziehen sie anschlie\u00dfend Stellung zur Kritik an der \u201e<em>Zwei-Gruppen-Theorie\u201c<\/em> und diskutieren die praktischen Konsequenzen, die sich insbesondere im Hinblick auf die Ihnen vorliegenden Fallbeispiele ergeben<\/strong><\/p>\n<p>Unter Qualit\u00e4tsproblemen der Integration versteht Hinz, dass Integration noch lange nicht soziales Eingebunden sein bedeutet. Es sei in den USA beispielsweise sehr wichtig f\u00fcr die Eltern, dass ihre Kinder alle an der selben Schule sind, auch wenn sie Behindert sind oder deutlich schlechter lernen k\u00f6nnen als andere. Integration besteht dann h\u00e4ufig aus einem r\u00e4umlichen Bei- oder Nebeneinander; Interaktion, soziales Eingebunden sein und emotionales Wohlbefinden kommen weniger in den Blick. \u00a0Des weiteren, wird der Integration in D\u00e4nemark \u00a0vorgeworfen lediglich Kinder, die nicht zu sehr von der Norm abweichen, zu integrieren.<\/p>\n<p>Unter Quantit\u00e4tsproblemen der Integration versteht man, dass in den L\u00e4ndern Australien, Deutschland und USA die Quote an SuS, die p\u00e4dagogische Sonderbetreuung ben\u00f6tigen oder eine &#8222;learning disorder&#8220; aufweisen, \u00a0in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen sei. Im Gegensatz dazu, l\u00e4sst eine quantitative Stagnation des gemeinsamen Unterrichts feststellen. Dies hat viele Gr\u00fcnde und nach wie vor ist der Selektionscharakter des Schulsystems \u00a0ein Hauptverd\u00e4chtiger.<\/p>\n<p>Meiner Meinung nach ist die Kritik an der &#8222;Zwei-Gruppen Theorie&#8220; gut nachvollziehbar. Es wird hervorragend die Zweischneidigkeit der betriebenen Integration beschrieben und erl\u00e4utert wie SuS, die Sonderp\u00e4dagogische F\u00f6rderung ben\u00f6tigen, vom Bildungssystem in ein schlechteres Licht ger\u00fcckt werden. Dadurch wird ihnen ein harmonischen Miteinander in der Schule deutlich erschwert. Ich bin gegen\u00fcber der Inklusion jedoch noch etwas skeptisch , auch wenn ich mich der &#8222;Zwei Gruppen-Theorie&#8220; nicht anschlie\u00dfen kann. Ich glaube dennoch, dass Lehrer deutlich mehr Mittel, kleinere Klassen und eine deutlich bessere und praxisorientiertere\u00a0Ausbildung ben\u00f6tigen, wenn ein Konzept wie die Inklusion effektiv verwirklicht werden soll. \u00a0Bislang erhalten Sonderp\u00e4dagogen ja auch eine andere Ausbildung als herk\u00f6mmliche Lehrer. W\u00fcrde man nun wirklich SuS jedes Potentials und jeder k\u00f6rperlichen oder geistigen Verfassung in der selben Klasse unterrichten, m\u00fcsste ein ganz neues Bildungssystem her, in dem Heterogenit\u00e4t die absolute Norm ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Skizzieren Sie bitte auf Grundlage des Artikels von HINZ (2002) zun\u00e4chst die Qualit\u00e4ts- und Quantit\u00e4tsprobleme der Integration. 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