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Das wars – mein Fazit zu #eStudi

Zum Abschluss des eStudi-Seminars möchte ich in diesem Beitrag ein kleines Fazit ziehen. Dabei will ich darstellen, wie die vorgestellten Werkzeuge und Methoden mich bei der bisherigen Bearbeitung meiner Bachelorarbeit als Lernprojekt unterstützt haben, welche dieser Werkzeuge ich vielleicht weiterhin in meinen Studium nutzen werde, was mir am reinen Online-Seminar gefallen hat und wie ich mich bis zum Ende motivieren konnte, die wöchentlichen Aufgaben zu erledigen.

Zunächst kurz zum Stand meines Lernprojekts: Eigentlich hatte ich mir vorgenommen parallel zum Semester mit meiner Bachelorarbeit zu beginnen. Dies war letztendlich aus rein zeitlichen Gründen aber nicht wirklich nötig. Ich hatte mit der Vorbereitung der wöchentlichen Seminarsitzungen, dem Anfertigen von Leistungsnachweisen und auch meinem Minijob einfach schon zu viel zu tun um mich wirklich fokussiert mit der Arbeit beschäftigen zu können. Ein wenig recherchieren konnte ich allerdings schon, so dass ein Grundstein für die Arbeit hoffentlich schon gelegt ist.

Die im Seminar vorgestellten Tools werde ich daher jetzt noch einmal kurz chronologisch (und nicht sortiert nach Nützlichkeit für mein Lernprojekt) bewerten.

Los ging es zu Beginn des Semesters mit dem Tool „remember the milk“ – einem Organisationstool fürs Handy, von dem ich mir erhofft hatte die Problematik des ständig verlegten Taschenkalenders zu lösen. Ich fand insbesondere die Übersichtlichkeit des Tools angenehm. Auch die synchrone Verwendung auf Smartphone und Laptop sagte mir vom Grundgedanken her zu. Inzwischen habe ich die App aber wieder deinstalliert und bin zum Kalender aus Papier zurückgekehrt. Ein Stück weit sicherlich aus Gewohnheit, allerdings bilde ich mir zumindest ein durch das handschriftliche Notieren von Terminen weniger zu vergessen.

Anschließend habe ich mich mit „Trello“ befasst. Das Tool an sich gefällt mir gut und ich habe es auch schon einmal erfolgreich zur Realisierung einer Gruppenarbeit (Organisation eines Kurzfilmabends im örtlichen Kino) eingesetzt. Dabei fand ich es sehr praktisch, dass das jeweilige Dashboard eines Projekts mit allen Mitarbeitenden geteilt werden konnte. So waren immer alle auf dem aktuellen Stand. Für Gruppenarbeiten kann ich Trello also uneingeschränkt empfehlen. Im Hinblick auf mein Lernprojekt war das Tool aber schon fast zu überladen mit Funktionen. Da ich meine Arbeit alleine verfassen werde und nicht auf den unkomplizierten Austausch mit meinen Kommilitonen angewiesen bin habe ich inzwischen auch das Trello-Board für meine Bachelorarbeit vernachlässigt.

Beim Test verschiedener Suchmaschinen war dann hingegen wieder eine größere Relevanz für die Realisierung meines Lernprojekts gegeben – jede wissenschaftliche Arbeit basiert schließlich auf vorher recherchierten Quellen. Die getesteten Tools konnten mich, mit der Ausnahme vom Wolfram Alpha, alle auf ihre Art und Weise überzeugen. Für ein kulturwissenschaftliches Studium empfinde ich Wolfram Alpha hingegen als unbrauchbar – umso nützlicher erscheint es mir (als Laie) für naturwissenschaftliche Zwecke! Inwiefern ich bei der weiteren Recherche auf Google-Scholar oder BASE-Search zurückgreifen werde oder mich doch wieder hauptsächlich aus dem Katalog der Uni-Bibliothek mit Quellen versorge wird sich zeigen. Es war aber gut, einmal über den Horizont meiner bisherigen Arbeitsweise hinaus zu blicken und andere Wege zur Informationsbeschaffung kennen zu lernen!

Ausgesprochen gut hat mir dann das Tool „delicious“ gefallen! Zum Organisieren von Online-Quellen wird es sicherlich auch im Rahmen meiner Bachelorarbeit eine Rolle spielen. Richtig nützlich wird es aber erst durch das kleine Add-On für den Firefox-Browser über das sich Webseiten direkt, mit nur einem Klick bei delicious speichern lassen! Im Vergleich zu meiner bisherigen Methode, dem Sortieren von Online-Quellen in einfachen Lesezeichen-Ordnern im Browser gefällt mir vor allem die Übersichtlichkeit und die unkomplizierte Nutzung. Ich werde sicher die ein oder andere Onlinequelle mit delicious verwalten.

Im konkreten Schreibprozess einer wissenschaftlichen Arbeit ist es für mich immer am wichtigsten irgendwie den Überblick über meine Fragestellung, die Gliederung, meine gesamten Quellen und meine Argumentation zu behalten. Dabei hatte ich mir von „glipphy“ ein praktisches Hilfstool erhofft. Die grundsätzliche Gestaltung und Funktionsweise gefiel mir auch gut, allerdings war und bin ich nicht bereit für den Dienst Geld zu bezahlen. Somit werde ich meine Mind-Maps wohl auch weiterhin analog anfertigen, den Überblick nicht verlieren und mir das Geld für eine glipphy-Abo ruhigen Gewissens sparen.

Zum Abschluss habe ich mich dann noch mit dem Präsentationstool „Prezi“ befasst –  auch hier dachte ich zunächst, ich müsste ein kostenpflichtiges Abo abschließen, um den Dienst nutzen zu können. Zum Glück gibt es hier aber kostenlose Lizenzen für Studierende, SchülerInnen und Lehrende. Gute Idee von Prezi, ich konnte mich so nämlich mit dem Tool vertraut machen und finde es im Gegensatz zu den schon viel zu oft gesehenen PowerPoint-Präsentationen vor allem optisch super ansprechend! Da kommt endlich mal ein wenig Ästhetik in Präsentationen. Da ich meine Bachelorarbeit aber nicht werde vorstellen müssen spielt Prezi für mein Lernprojekt keine Rolle. Aber in Zukunft kommen bestimmt noch einige Präsentationen auf mich zu. Tschüss PowerPoint!

Nun aber zu meiner Meinung über den eStudi-Kurs als reines Online-Seminar. Ein bestechendes Argument für die Wahl des Kurses war es natürlich, keine Präsenzzeiten in der Uni zu haben, sondern die Bearbeitung der Aufgaben immer dann zu erledigen, wenn es zeitlich passte. Ich habe aber schnell festgestellt, dass es mir am leichtesten fiel die Aufgaben immer zum selben Zeitpunkt der Woche zwischen zwei Seminarsitzungen zu bearbeiten – natürlich war dieser Zeitpunkt frei gewählt, aber ich hätte auch genauso gut die Zeit in einem Seminar verbringen können. In dieser Hinsicht war der Kurs, zumindest für mich, keine wirkliche Innovation.

Richtig gut gefallen hat es mir hingegen im Rahmen des Blog-Projekts auch mal unwissenschaftlich für die Uni zu schreiben. Das ist doch mal eine nette Abwechslung! Auch, dass ich durch den Kurs grundlegende Funktionen des WordPress-Systems kennengelernt habe ist in Zukunft sicherlich nützlich. Hinzu kommen außerdem ScreenCast-O-Matic und Audacity, die als einfach zu bedienen Aufzeichnungstools vielleicht in Zukunft auf noch Verwendung finden werden. Insgesamt hat mir der „learning by doing“-Charakter sehr gut gefallen, der wohl auch auf die Form des Seminars als Onlinekurs zurückzuführen ist. Ich würde bestimmt wieder ein reines Online-Seminar belegen!

Vor allem dieser Aspekt des Seminars hat mich auch motiviert bis zum Ende am Ball zu bleiben! Neben der Hoffnung möglichst viele, praktische Tools für eine Vereinfachung des Studiums zu finden.

Ich würde das Seminar deshalb auch allen Studierenden empfehlen, die Spaß daran haben selbstständig zu arbeiten und nicht immer nur im Seminar mitzuschreiben um am Ende eine Klausur gut zu bestehen.



One Comment

  1.   upb-mariabee wrote:

    Hallo Henner ,

    dein Fazit ist sehr gelungen. Der Tatsache, dass es mal eine schöne Abwechslung war, nicht wissenschaftlich schreiben zu müssen, kann ich nur zustimmen.

    Viel Erfolg bei deiner Bachelorarbeit!

    Maria

    Freitag, Februar 17, 2017 at 17:57 | Permalink

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