{"id":31,"date":"2016-05-13T05:42:49","date_gmt":"2016-05-13T03:42:49","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/havealittlepatience\/?p=31"},"modified":"2016-06-03T19:53:01","modified_gmt":"2016-06-03T17:53:01","slug":"gender-gender","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/havealittlepatience\/2016\/05\/13\/gender-gender\/","title":{"rendered":"Gender! &#8211; Gender?"},"content":{"rendered":"<p>Diese Inszenierung hat dazu gef\u00fchrt, dass mir noch einmal direkt vor Augen gef\u00fchrt wurden ist, in welch gro\u00dfem Widerspruch mein Bild von &#8222;der&#8220; Frau im Verh\u00e4ltnis zu der deutschen Gesellschaft und der damit einhergehenden Sozialisation steht.<\/p>\n<p><a name=\"yui_3_16_0_ym19_1_1463105827113_2063\"><\/a>Meine Vorstellung von &#8222;der&#8220; Frau orientiert sich eher an die, der subsaharischen Mythen. Frauen wurden in diesen Uhrkulturen respektiert und wertgesch\u00e4tzt, sie waren selbstbestimmt und gleichberechtigt. So wird in vielen Sch\u00f6pfungsmythen \u201cdie\u201c Frau auf Grund ihrer F\u00e4higkeit Leben zu geb\u00e4ren, anders als in den monotheistischen Religionen, als erstes geschaffen. Des Weiteren wurden ihr Attribute, wie etwa ein einf\u00fchlsames Gem\u00fct und eine hohe Affinit\u00e4t zur Spiritualit\u00e4t zugesprochen. Durch das hohe Ansehen, dass sie in der Gesellschaft genoss, bekleidete sie in vielen Tribes eine F\u00fchrungsposition, auf Grund der oben genannten Eigenschaften, war dies oft, die des Ratgebers.<\/p>\n<p>Diese Stellung hat sich jedoch drastisch ge\u00e4ndert und die Position, die Frauen heute in dieser Region Afrikas haben, steht ganz im Gegensatz zu der eben Beschriebenen. Mit der Ankunft der Europ\u00e4er und der damit einhergehenden Kolonialisierung, hatte dieses harmonische nebeneinander ein Ende. Die Konquistadoren haben den Kontinent eingenommen, den Uhrv\u00f6lkern ihre Kultur weggenommen und diese gezwungen ihre eigene patriarchisch gepr\u00e4gte Kultur zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Und auch Jahrzehnte nach Beginn der Emanzipation der Frau, leben wir in einer m\u00e4nnerdominiert Welt, die gewisse Geschlechterrollen diktiert. Dort so wie hier bei uns in Deutschland.<\/p>\n<p>Die Inszenierung hat mit ihrem St\u00fcck 3 Stereotypen von Frauen dargestellt. Zum einen die oberfl\u00e4chliche, selbstbewusste, weibliche, die f\u00fcrsorgliche, eher zur\u00fcckhaltende, ordentliche und zu guter Letzt, die burschikose, trotzig, entschlossene Frau.<\/p>\n<p>Geschlechterrollen sind zwar nur Schablonen, diese werden aber schon im Kindesalter, an die Kinder angelegt und sie werden so besonders in der Grund- und Mittelstufe gepr\u00e4gt.<br \/>\nUnd sich als Lehrkraft dieser Tatsachen bewusst zu sein, ist f\u00fcr den Umgang mit den jungen M\u00e4dchen und Jungen sehr entscheidend.<\/p>\n<p>Meines Erachtens nach muss man die jungen M\u00e4dchen bef\u00e4higen, vorgegebene Rollen nicht einfach als unver\u00e4nderbar nicht nur hin- sondern sogar f\u00fcr sich anzunehmen. Denn die von der Gesellschaft vorgezeichneten Verhaltensmuster und Charaktereigenschaften sind nicht naturgegeben. Sie m\u00fcssen also wissen, dass sie diesen nicht entsprechen m\u00fcssen, um \u201cfraulich\u201c zu sein. Sie m\u00fcssen wissen, dass sie, so sein d\u00fcrfen wie sie sind!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Inszenierung hat dazu gef\u00fchrt, dass mir noch einmal direkt vor Augen gef\u00fchrt wurden ist, in welch gro\u00dfem Widerspruch mein Bild von &#8222;der&#8220; Frau im Verh\u00e4ltnis zu der deutschen Gesellschaft und der damit einhergehenden Sozialisation steht. Meine Vorstellung von &#8222;der&#8220; Frau orientiert sich eher an die, der subsaharischen Mythen. 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