{"id":969,"date":"2020-06-20T15:51:25","date_gmt":"2020-06-20T13:51:25","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/?p=969"},"modified":"2020-06-29T20:08:48","modified_gmt":"2020-06-29T18:08:48","slug":"hafencity-vs-ueberseestadt-stadtplanerische-veraenderungen-von-hafenstaedten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/2020\/06\/20\/hafencity-vs-ueberseestadt-stadtplanerische-veraenderungen-von-hafenstaedten\/","title":{"rendered":"HafenCity vs. \u00dcberseestadt &#8211; Stadtplanerische Ver\u00e4nderungen von Hafenst\u00e4dten"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_970\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-970\" class=\"wp-image-970 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Elbphilharmonie-0023-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Elbphilharmonie-0023-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Elbphilharmonie-0023-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Elbphilharmonie-0023-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Elbphilharmonie-0023-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Elbphilharmonie-0023-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Elbphilharmonie-0023-500x281.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-970\" class=\"wp-caption-text\">(Quelle: Elbphilharmonie Hamburg 2020)<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_971\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-971\" class=\"wp-image-971 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/RS44051_Uberseestadt_Blaue_StundeDJI_0447-scr-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/RS44051_Uberseestadt_Blaue_StundeDJI_0447-scr-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/RS44051_Uberseestadt_Blaue_StundeDJI_0447-scr-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/RS44051_Uberseestadt_Blaue_StundeDJI_0447-scr-400x300.jpg 400w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/RS44051_Uberseestadt_Blaue_StundeDJI_0447-scr.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-971\" class=\"wp-caption-text\">(Quelle: Wirtschaftsf\u00f6rderung Bremen GmbH (2020): Foto Stadtteil \u00dcberseestadt Bremen.<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: left\">In dem <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/2020\/06\/09\/die-ewigen-konkurrenten-die-bremer-haefen-und-der-hamburg-hafen-im-internationalen-vergleich\/\">Blogeintrag zu den ewigen Konkurrenten Bremen und Hamburg<\/a> haben wir bereits einiges \u00fcber die H\u00e4fen Hamburgs und Bremens erfahren, ihre Konkurrenzsituation, sowie \u00fcber die jeweiligen Containerumschl\u00e4ge der H\u00e4fen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Spannend sind in Bezug zu beiden St\u00e4dten auch ihre H\u00e4fen und ihre Bedeutung f\u00fcr die jeweilige Stadtentwicklung. In diesem Beitrag soll es daher um die unterschiedlichen Ans\u00e4tze der Entwicklung von Hafenst\u00e4dten gehen. Der Schwerpunkt liegt auf der Betrachtung und dem Vergleich der Hamburger HafenCity und der Bremer \u00dcberseestadt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><u>Ver\u00e4nderungen und stadtplanerische Ma\u00dfnahmen der Hafenst\u00e4dte<\/u><\/h2>\n<p>Im Zuge der Globalisierung ver\u00e4nderten sich die H\u00e4fen. F\u00fcr die jeweiligen Hafenst\u00e4dte kennzeichnete sich das zum einem in einem neuen transnationalen Verh\u00e4ltnis, sowie der Verflechtungen \u00fcber Netzwerke. Zum anderen kam es zur Deindustrialisierung der von besonders f\u00fcr die Schifffahrt verantwortlichen Bereiche und Stadtteile, neuen finanziellen Strukturen und der Ver\u00e4nderung der Hafengebiete als solche (Schubert 2008: 25-30).<\/p>\n<p>Gleichzeitig brachte dieser <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/2020\/04\/26\/lerneinheit-2-hafengeschichten\/\">geschichtliche Wandel<\/a> Transformationsprozesse der Hafenst\u00e4dte hervor. So spielte in vielen Hafenst\u00e4dten der Hafen als solcher kaum noch eine Rolle, die Schiffe und Hafenbecken wurden immer gr\u00f6\u00dfer, wodurch St\u00e4dte wie Bremen nicht mehr einfach mit ihren Konkurrenten mithalten konnten. H\u00e4fen wurden weiter in Richtung Meer verlagert, ehemalige Industrien brachen daher weg und es kam zu einer steigenden Arbeitslosigkeit der Hafenbranche.<\/p>\n<p>Jede Hafenstadt ist unterschiedlich, im Allgemeinen sind sie sich aber auch in vielerlei Hinsicht sehr \u00e4hnlich. Dies zeigt sich unter anderem in ihrer \u00d6konomie, ihrer Offenheit gegen\u00fcber anderen Kulturen und ihrem maritimen Charakter, welcher sich noch heute wiederfinden l\u00e4sst, so wird noch immer von Hansest\u00e4dten und den \u201eHanseaten\u201c gesprochen, auch maritime Traditionen wie zum Beispiel das Bremer Schaffersmahl wird seit 1545 aufrecht erhalten (Warsewa 2017: 153-156). Mehr dazu in dem <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/2020\/06\/02\/maritime-heritage-beyond-preservation-the-golden-city-bar-at-bremen\/\">Gastbeitrag von G\u00fcnter Warsewa<\/a>.<\/p>\n<p>Es ist eine globale Umwandlung bzw. Transformation vieler Hafenst\u00e4dte festzustellen. Diese letzte Phase setzt an die vorherigen Ver\u00e4nderungen der H\u00e4fen an und belebt die Hafengebiete in einer ver\u00e4nderten Form, mit neuen Nutzungen zu einer Aufwertung der Stadtteile im stadtplanerischen Sinne. Die Hafengebiete werden revitalisisert, um sie besser in die Stadt einzugliedern (Schubert 2008: 32).<\/p>\n<h2><u>Entwicklung von Hafenst\u00e4dten in Nordamerika<\/u><\/h2>\n<p>In den USA kam es ab den 1960er Jahren in Hafenst\u00e4dten wie Baltimore und San Francisco als erstes zu Revitalisierungsprozessen. Umgesetzt wurden insbesondere Projekte f\u00fcr den Tourismus. So wurden Hotels gebaut, ebenso wie ein Aquarium, Sport- und Freizeitangebote, sowie Fl\u00e4chen f\u00fcr bestimmte Events (Schubert 2008: 34). Auch Shoppingmalls waren sehr beliebt f\u00fcr die neu entdeckten Gebiete und wurden durch neue Infrastrukturanbindungen wie Autobahnen an die St\u00e4dte angeschlossen.<\/p>\n<h2><u>Entwicklung von Hafenst\u00e4dten in Europa<\/u><\/h2>\n<p>In Europa liefen die Stadtentwicklungsprojekte erst in den 1990er Jahren an. Wie die amerikanischen Stadtplaner wurden besonders Freizeit- und Kulturangebote (Museen, Aquarien etc.) umgesetzt. Dar\u00fcber hinaus gingen einige europ\u00e4ische St\u00e4dte einen neuen Weg, und bezogen die Bev\u00f6lkerung mit in die Stadtplanung ein. Zudem entstanden auch neue Formen wie Public-Private Partnerships und Stadtmarketing. So werben auch aktuell andere St\u00e4dte wie Hamburg z.B. \u00fcber Werbeplakate und hoffen auf Bremer Besuch. In Europa blieb es jedoch nicht nur bei gr\u00f6\u00dftenteils touristischen Projekten, stattdessen fand \u00fcberwiegend eine Mischnutzung statt. Es entstand neuer Wohnraum, vielerorts entstanden zuden neue luxuri\u00f6se Wohnungen in begehrter Hafenlage.<\/p>\n<h2><u>Entwicklung von Hafenst\u00e4dten in Asien<\/u><\/h2>\n<p>Durch Auff\u00fcllung ehemaliger Hafenanlagen entstanden gro\u00dfz\u00fcgigen Fl\u00e4chen, auf denen im Falle Singapurs, \u00a0B\u00fcros, Gesch\u00e4fte, Hotels und Diskotheken gebaut wurden (Schubert 2008: 39-40). Auch in Japan erfolgte durch Globalisierungseffekte eine Verlegung des Hafens in direkte Meern\u00e4he. Durch die Revitalisierung der ehemaligen Hafengebiete innerhalb der St\u00e4dte gewann man an Fl\u00e4che, ebenso wie auf den zus\u00e4tzlich k\u00fcnstlich angelegten Inseln im Meer.<\/p>\n<p>Dirk Schubert beschreibt die Nutzung der Inseln wie folgt: \u201eThe artificial, new islands were constructed in the sea, with clearly defined zones often comprising a mix of housing (especially for dockers) and new container terminals. They are also sites for airports, power stations and sport stadiums, although port-uses are most relevant\u201c (Schubert 2008: 41).<\/p>\n<p>Mehr zur Stadtentwicklung in der <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/2020\/06\/02\/lerneinheit-7-hafen-stadtteilentwicklung\/\">Lerneinheit 7: Hafen &amp; Stadt(teil)entwicklung<\/a><\/p>\n<h2><u>Stadtentwicklung der Hamburger HafenCity<\/u><\/h2>\n<p>Die Hamburger HafenCity umfasst ein Gebiet von 157 ha und geh\u00f6rt zum Stadtteil Hamburg-Mitte, erstreckt sich somit also entlang der Elbe und ist zentral an die Innenstadt angebunden (HafenCity Hamburg 2020a). Ziel war es ein neues Zentrum zu schaffen und den maritimen Charakter der Stadt zu verst\u00e4rken.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Masterplan der HafenCity fand ebenfalls ein Ideenwettbewerb statt (Schubert 2008: 39). Die \u00dcberlegungen zielten ebenso wie andernorts auf eine Mischnutzung ab. Ein erster Bebauungsplan entstand wie der Masterplan im Jahre 2000. Es entstanden viele B\u00fcros und Wohnungen, in zentraler und luxuri\u00f6ser Lage, Kultur- und Freizeitangebote finden sich ebenso wie touristische Angebote. Letztere fanden 2017 mit der Er\u00f6ffnung der Elbphilharmonie einen H\u00f6hepunkt und galt fortan als neues Wahrzeichen.<\/p>\n<p>Die HafenCity besteht haupts\u00e4chlich aus Neubauten, da zum einen \u00dcberflutungspl\u00e4ne neu ber\u00fccksichtigt werden mussten und zum anderen sahen die Stadtplaner die meisten der alten Geb\u00e4ude wie zum Beispiel ehemalige Schuppen nicht erhaltenswert (HafenCity Hamburg 2020b).<\/p>\n<h2><u>Soziale Wohnsegregation in der HafenCity?<\/u><\/h2>\n<p>Wie die Bev\u00f6lkerung der umliegenden Stadteile ist auch die HafenCity sozial und kulturell heterogen. Allerdings ist die soziale Zusammensetzung der HafenCity mit den luxuri\u00f6sen Wohnungen verkn\u00fcpft, wodurch deutlich wird, dass hier besonders Menschen mit einem h\u00f6heren Einkommen wohnen.<\/p>\n<p>Betrachtet man die amtlichen Statistiken wird dies auch an dem Anteil der Leistungsempf\u00e4nger nach SGB II deutlich. Betrug im Dezember 2018 der Anteil an Leistungsempf\u00e4ngern f\u00fcr die HafenCity 10,7 Prozent, waren es in den anliegenden Stadtteilen Veddel 23,4 Prozent\u00a0 sowie in Rothenburgsort 18,7 Prozent.<\/p>\n<div id=\"attachment_973\" style=\"width: 594px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-973\" class=\"wp-image-973 size-large\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/HafenCity-statistik-1024x479.jpg\" alt=\"\" width=\"584\" height=\"273\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/HafenCity-statistik-1024x479.jpg 1024w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/HafenCity-statistik-300x140.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/HafenCity-statistik-768x359.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/HafenCity-statistik-1536x719.jpg 1536w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/HafenCity-statistik-500x234.jpg 500w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/HafenCity-statistik.jpg 1862w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><p id=\"caption-attachment-973\" class=\"wp-caption-text\">(Quelle: Statistisches Amt f\u00fcr Hamburg und Schleswig-Holstein (2018): Hamburger Stadtteilberichte: Berichtsjahr 2018. Anteil der Leistungsempf\u00e4nger \/ -innen nach SGB II in %. Hamburg. https:\/\/www.statistik-nord.de\/fileadmin\/maps\/Stadtteil_Profile_2019\/atlas.html)<\/p><\/div>\n<h2><u>Stadtentwicklung der Bremer \u00dcberseestadt<\/u><\/h2>\n<p>Das Gebiet der Bremer \u00dcberseestadt, im Stadtteil Walle ist mit 288 ha deutlich gr\u00f6\u00dfer als die Hamburger HafenCity. Stadtplanerische \u00dcberlegungen f\u00fcr die Hafengebiete begannen mit der Verf\u00fcllung des \u00dcberseehafens im Jahr 1998, der Masterplan f\u00fcr die \u00dcberseestadt wurde jedoch erst 2003 fertiggestellt (Wirtschaftsf\u00f6rderung Bremen 2020b). Die Lage der \u00dcberseestadt ist ebenfalls zentral, direkt angrenzend an die Innenstadt. Dieser Vorteil wurde ab 2006 mit der Anbindung der Stra\u00dfenbahn sowie durch den Ausbau von Stra\u00dfen verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu Hamburg sind die Bremer Stadtplaner auch sehr darauf bedacht die historischen maritimen Geb\u00e4ude wie Speicher und Schuppen zu erhalten, zwar wurde der Gro\u00dfteil der \u00dcberseestadt neu bebaut, die einzelnen Strukturen waren aber jeweilige Meilensteine der Planung.<\/p>\n<p>So beinhaltet der Speicher XI das Hafenmuseum, \u00fcber das wir im Rahmen des Seminars schon einiges erfahren haben, sowie unter anderem einen Teilbereich der Hochschule f\u00fcr K\u00fcnste und weitere Freizeitangebote. Auch der Speicher I wurde umfunktioniert zu B\u00fcro- und Gewerbeeinheiten.<\/p>\n<p>So wurden auch auf dem Gebiet des Holz- und Fabrikenhafens alte Bauten wie z. B. die Roland M\u00fchle und die alte Feuerwache erhalten, letztere beinhaltet heute ein Restaurant. Im Schuppen I entstand eine Mischnutzung aus Gastronomie, Freizeitangeboten und Ausstellung von Automobilen.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie in Hamburg zielten die stadtplanerischen Ma\u00dfnahmen im Masterplan jeweils auch auf quartiersbezogene Nutzungen ab. So wurde f\u00fcr die Hafenvorstadt innerhalb des Masterplans insbesondere Dienstleistungsfl\u00e4chen, sowie gewerbliche Nutzung vorgesehen. Das Quartier Weserufer wurde hingegen als Industriezone f\u00fcr Nahrungsmittel beschrieben. Auf dem Gebiet des Frischezentrums entstand ab 2002 der Gro\u00dfmarkt f\u00fcr Lebensmittel. Auf dem Gebiet des Holz- und Fabrikenhafen wurde die industrielle und gewerbliche Nutzung erhalten.<\/p>\n<p>Die Fl\u00e4chen des Speicherhofs werden zur Logistik, Dienstleistung und Gewerbe genutzt. Auch im Quartier \u00dcberseetor finden sich \u00fcberwiegend Dienstleistungsbetriebe, ebenso wie hochgeschossige Wohnh\u00e4user. Im Bereich des Europahafens entstanden verschiedene Nutzungen, so gibt es sowohl Platz f\u00fcr Dienstleistungen und Wohnungen, Ziel war es aber auch Kultur- und Freizeitangebote zu schaffen, ebenso wie \u00f6ffentliche touristische Angebote. Ein Beispiel f\u00fcr ein touristisches Event ist der Red Bull Flugtag, der im Jahr 2018 am Europahafen stattfand.<\/p>\n<div id=\"attachment_974\" style=\"width: 594px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-974\" class=\"wp-image-974 size-large\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/71dc3002-de5d-43a7-95fa-a28043d1dd9b-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"584\" height=\"438\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/71dc3002-de5d-43a7-95fa-a28043d1dd9b-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/71dc3002-de5d-43a7-95fa-a28043d1dd9b-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/71dc3002-de5d-43a7-95fa-a28043d1dd9b-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/71dc3002-de5d-43a7-95fa-a28043d1dd9b-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/71dc3002-de5d-43a7-95fa-a28043d1dd9b-400x300.jpg 400w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/71dc3002-de5d-43a7-95fa-a28043d1dd9b.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><p id=\"caption-attachment-974\" class=\"wp-caption-text\">(Foto: Isabel L\u00fcders (2018): Der Red Bull Flugtag am Europahafen)<\/p><\/div>\n<p>Wenn man sich die Entwicklung der \u00dcberseestadt anguckt wird deutlich, dass sie im Gegensatz zur HafenCity nicht auf Tourismus abzielt. Die Freifl\u00e4che am Europahafen, die noch 2018 f\u00fcr den Flugtag genutzt wurde, wird aktuell bebaut.<\/p>\n<p>Der Ansatz der \u00dcberseestadt ist ein anderer, zwar wurde ein Mixed-use Ansatz gew\u00e4hlt, die gew\u00e4hlten Projekte und Neubauten zielen jedoch insbesondere auf die Schaffung von Wohnraum und B\u00fcros ab. Zudem gab es Ma\u00dfnahmen zur Begr\u00fcnung von Fl\u00e4chen, wie dem Franz-Pieper-Karree und ab 2019 auch der Strandpark Waller Sand als Erholungsgebiet. Gastronomie, sowie einige Kultur- und Freizeitangebote vervollst\u00e4ndigen das Angebot. Das maritime Ambiente soll zum Flanieren einladen. Die Anwohner werden in B\u00fcrgerbeteiligungsverfahren in die Entwicklung Fl\u00e4chen miteingebunden. So kam es zu Projekten wie beispielsweise dem 2014 entwickelten \u00dcberseepark \u2013 eine Sport- und Spieleanlage.<\/p>\n<h2><u>Soziale Wohnsegregation in der \u00dcberseestadt?<\/u><\/h2>\n<p>Auch bei der \u00dcberseestadt kann es lohnen, sich das Einkommensgef\u00fcge anzuschauen. Betrachtet man Daten aus dem Bremer Ortsteilatlas, kann man sehen, dass der Anteil an Leistungsempf\u00e4ngern SGB II ab 2015 anstieg, was sich dadurch begr\u00fcnden l\u00e4sst, dass auch weniger hochpreisige Wohnungen gebaut wurden bzw. der soziale Wohnungsbau vorangetrieben wurde.<\/p>\n<div id=\"attachment_975\" style=\"width: 594px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-975\" class=\"wp-image-975 size-large\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Ortsteilatlas-1024x471.jpg\" alt=\"\" width=\"584\" height=\"269\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Ortsteilatlas-1024x471.jpg 1024w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Ortsteilatlas-300x138.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Ortsteilatlas-768x353.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Ortsteilatlas-1536x706.jpg 1536w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Ortsteilatlas-500x230.jpg 500w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Ortsteilatlas.jpg 1883w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><p id=\"caption-attachment-975\" class=\"wp-caption-text\">(Quelle: Bremer Ortsteilatlas (2019): Sozialleistungen. SGB II-Leistungsberechtigte. Bremen. http:\/\/www.statistik-bremen.de\/tabellen\/kleinraum\/ortsteilatlas\/atlas.html)<\/p><\/div>\n<p>Zahlen des Statistischen Landesamts von 2013 zeigen deutliche Unterschiede der Eink\u00fcnfte innerhalb Walles. So betrug der Durchschnitt f\u00fcr den Stadtteil Walle insgesamt 21.691 Euro, f\u00fcr den Ortsteil \u00dcberseestadt 66.927 Euro (Statistisches Landesamt Bremen 2013). Dabei sind es insgesamt deutlich weniger Steuerpflichtige in der \u00dcberseestadt, wovon wiederum die meisten \u00fcber ein vergleichsweise hohes Einkommen verf\u00fcgen.<\/p>\n<div id=\"attachment_976\" style=\"width: 594px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-976\" class=\"wp-image-976 size-large\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Tabelle-Statistisches-landesamt-Walle-1024x379.png\" alt=\"\" width=\"584\" height=\"216\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Tabelle-Statistisches-landesamt-Walle-1024x379.png 1024w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Tabelle-Statistisches-landesamt-Walle-300x111.png 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Tabelle-Statistisches-landesamt-Walle-768x285.png 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Tabelle-Statistisches-landesamt-Walle-1536x569.png 1536w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Tabelle-Statistisches-landesamt-Walle-500x185.png 500w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Tabelle-Statistisches-landesamt-Walle.png 1622w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><p id=\"caption-attachment-976\" class=\"wp-caption-text\">(Quelle: Statistisches Landesamt Bremen (2013): Datenangebote. Stadtteil- und Ortsteiltabellen. Bremen. https:\/\/www.statistik.bremen.de\/datenangebote\/stadtteil__und_ortsteiltabellen-4529)<\/p><\/div>\n<p>Spannend w\u00e4re es eine aktuelle Einsicht in die diesj\u00e4hrigen Statistiken zu erhalten, da mittlerweile mehr Menschen in der \u00dcberseestadt leben. Im Jahr 2011 lebten 288 Menschen in der \u00dcberseestadt, 2016 waren es 1.975 und 2.373 im Jahr 2018 (Wirtschaftsf\u00f6rderung Bremen 2020a).<\/p>\n<p>Es l\u00e4sst sich daher festhalten, dass eine soziale Wohnsegregation beispielsweise \u00fcber das Einkommen f\u00fcr die \u00dcberseestadt in den letzten Jahren vermieden werden konnte. Dies lag insbesondere an der seit 2013 festgelegten Bremer sozialen Wohnungsquote, bei der 25% der neu geschaffenen Wohnungen sozialer Wohnungsbau sein m\u00fcssen. Aktuell wird dar\u00fcber diskutiert diese Quote auf 30% anzuheben. Kritisiert wird jedoch, dass sich die Quote auf den gesamten Stadtteil bezieht und sich die sozialen Wohnungsangebote daher an einigen wenigen Stellen ballen, wodurch eine soziale Vermischung nicht gegeben ist.<\/p>\n<h2><u>Fehlende touristische Attraktivit\u00e4t der \u00dcberseestadt?<\/u><\/h2>\n<p>Die \u00dcberseestadt befindet sich noch immer im Bau bzw. zum Teil auch noch in der Planung. F\u00fcr ein vollst\u00e4ndiges urbanes Leben kommen Angebote wie Gastronomie sowie Kultur- und Freizeitbesch\u00e4ftigungen erst nach und nach hinzu. Doch gerade f\u00fcr viele Bewohner stellte sich zuletzt heraus, dass weitere infrastrukturelle Ma\u00dfnahmen notwendig sind, um die \u00dcberseestadt und insbesondere einige neue Quartiere wie <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/2020\/06\/24\/zukunftsaussicht-des-ehemaligen-kelloggs-gelaendes-auf-der-ueberseeinsel\/\">die \u00dcberseeinsel<\/a> besser erreichen zu k\u00f6nnen. Da sowohl die Buslinien 20, 26, 28 und die Stra\u00dfenbahn Linie 5 nicht alle Gebiete erschlie\u00dfen k\u00f6nnen, ist eine neue Bahnlinie in Planung. In diese stadtplanerischen \u00dcberlegungen sind auch die B\u00fcrger*Innen involviert. Eine Anbindung k\u00f6nnte von der Konsul-Smidt-Stra\u00dfe bis zur Hafenkante erfolgen und soll bis Ende des Jahres entschieden werden.<\/p>\n<p>Die Entwicklung der \u00dcberseestadt richtet sich insbesondere auf Wohnungen und B\u00fcros zum Arbeiten und hat weniger den Anspruch neuer touristischer Zielpunkt zu werden.<\/p>\n<p>Die Hamburger Elbphilharmonie ist mittlerweile weltweit bekannt, \u00e4hnlich wie das Guggenheim-Museum in Bilbao. Ein solches markantes Wahrzeichen kann der Stadt zu einem neuen \u00f6konomischen und touristischen Aufschwung verhelfen (Comunian\/ Mould 2014: 66). Man spricht deshalb\u00a0 auch von dem sogenannten Bilbao-Effekt, bzw. einem Flagship Development.<\/p>\n<p>F\u00fcr ein gesteigertes touristisches Interesse an der \u00dcberseestadt fehlt es an diesem \u201eBilbao-Effekt\u201c. Alte maritime Geb\u00e4ude wie die Speicher, bzw. die neuen mehrgeschossigen B\u00fcrogeb\u00e4ude oder das nahegelegene Einkaufszentrum Waterfront k\u00f6nnen diesen Effekt nicht leisten.<\/p>\n<h2><u>Zusammenfassung<\/u><\/h2>\n<p>Zusammenfassend denke ich, dass sich allein schon durch ihre Struktur die \u00dcberseestadt und die HafenCity gut vergleichen lassen.<\/p>\n<p>Die \u00dcberseestadt hat dabei einen anderen Ansatz als die HafenCity und m\u00f6chte urbanes Leben und Arbeiten verkn\u00fcpfen. Die h\u00f6here soziale Wohnungsquote in der \u00dcberseestadt ist dabei ein wichtiger Bestandteil.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen touristischen Aufschwung und eine Aufwertung der Bremer \u00dcberseestadt \u2013 sofern man dies erzielen m\u00f6chte \u2013 fehlt es an Angeboten bzw. wahrzeichen\u00e4hnlichen Projekten wie der Hamburger Elbphilharmonie. Dar\u00fcber l\u00e4sst sich allerdings diskutieren. Ich bin auf eure Meinungen gespannt.<\/p>\n<p><strong><u>Literatur- und Quellenverzeichnis<\/u><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Bremer Ortsteilatlas (2019): Sozialleistungen. SGB II-Leistungsberechtigte. Bremen. Daten abrufbar unter: <a href=\"http:\/\/www.statistik-bremen.de\/tabellen\/kleinraum\/ortsteilatlas\/atlas.html\">http:\/\/www.statistik-bremen.de\/tabellen\/kleinraum\/ortsteilatlas\/atlas.html<\/a> (Zugriff am 15.06.2020).<\/li>\n<li>Buten un Binnen (2020): Stra\u00dfenbahn in die \u00dcberseestadt: B\u00fcrger sollen mitentscheiden. In: Buten un Binnen am 02.03.2020. Text abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/www.butenunbinnen.de\/nachrichten\/gesellschaft\/strassenbahn-ueberseestadt-plan-fahren-bremen-100.html\">https:\/\/www.butenunbinnen.de\/nachrichten\/gesellschaft\/strassenbahn-ueberseestadt-plan-fahren-bremen-100.html<\/a> (Zugriff am 15.06.2020).<\/li>\n<li>Comunian, Roberta \/ Mould, Oliver (2014): The weakest link: Creative industries, flagship cultural projects and regeneration. In: <em>City, Culture and Society<\/em>, 5 (2), 65-74.<\/li>\n<li>Die Senatorin f\u00fcr Klimaschutz, Umwelt, Mobilit\u00e4t, Stadtentwicklung und Wohnungsbau (2013): Vorlage f\u00fcr die Deputation f\u00fcr Umwelt, Bau, Verkehr, Stadtentwicklung und Energie (L\/S). Sozialwohnungsquote beim Verkauf st\u00e4dtischer Grundst\u00fccke und bei der Schaffung neuen Baurechts. Text abrufbar unter:\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.bauumwelt.bremen.de\/detail.php?template=20_search_d&amp;search%5bsend%5d=true&amp;search%5bvt%5d=Sozialwohnungsquote&amp;lang=de&amp;skip=70\">https:\/\/www.bauumwelt.bremen.de\/detail.php?template=20_search_d&amp;search[send]=true&amp;search[vt]=Sozialwohnungsquote&amp;lang=de&amp;skip=70<\/a> (Zugriff am 16.08.2020).<\/li>\n<li>Eckler-von Gleich, Cecilie (2014): Die \u00dcberseestadt. Vom Hafenviertel zum st\u00e4dtischen Quartier am Hafen. In: Roder, Hartmut\/Schwerdtfeger, Hartmut (Hrsg.): Die Zukunft der Bremischen H\u00e4fen. Rasch Verlag, S. 160-171.<\/li>\n<li>Elbphilharmonie Hamburg (2020): Foto der Hamburger Elbphilharmonie. FSB. Hamburg. Bild abrufbar unter: \u00a0<a href=\"https:\/\/www.fsb.de\/res\/media\/fsb.de\/Media\/loesung_und_inspiration\/architektouren\/elbphilharmonie-hamburg\/Elbphilharmonie-0023\/1\/Elbphilharmonie-0023.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\">https:\/\/www.fsb.de\/res\/media\/fsb.de\/Media\/loesung_und_inspiration\/architektouren\/elbphilharmonie-hamburg\/Elbphilharmonie-0023\/1\/Elbphilharmonie-0023.jpg<\/a> (Zugriff am 20.06.2020).<\/li>\n<li>HafenCity (2006): HafenCity Hamburg. Der Masterplan. Hamburg. Text abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/www.hafencity.com\/de\/glossar-i-m\/masterplan.html\">https:\/\/www.hafencity.com\/de\/glossar-i-m\/masterplan.html<\/a> (Zugriff am 08.06.2020).<\/li>\n<li>HafenCity Hamburg (2020a): Projekt Hafencity. HafenCity Hamburg: Stand der Entwicklung. Hamburg.Text abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/www.hafencity.com\/de\/ueberblick\/hafencity-hamburg-stand-der-entwicklung.htmln\">https:\/\/www.hafencity.com\/de\/ueberblick\/hafencity-hamburg-stand-der-entwicklung.htmln<\/a> (Zugriff am 08.06.2020).<\/li>\n<li>HafenCity Hamburg (2020b): Projekt Hafencity. HafenCity Hamburg: Stand der Entwicklung. Hamburg.Text abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/www.hafencity.com\/de\/ueberblick\/das-projekt-hafencity.html\">https:\/\/www.hafencity.com\/de\/ueberblick\/das-projekt-hafencity.html<\/a> (Zugriff am 08.06.2020).<\/li>\n<li>Hein, Carola [Hrsg.] (2011): Port Cities. London: Routledge.<\/li>\n<li>Schubert, Dirk (2008): Transformation Processes on Waterfronts in Seaport Cities \u2013 Causes and Trends between Divergence and Convergence. In: W. Kokot et al. (Hrsg.): Port Cities as Areas of Transition. Ethnographic Perspectives, S. 25-46.<\/li>\n<li>Statistisches\u00a0 Amt f\u00fcr Hamburg und Schleswig-Holstein (2018): Hamburger Stadtteilberichte: Berichtsjahr 2018. Anteil der Leistungsempf\u00e4nger \/ -innen nach SGB II in %. Hamburg. Daten abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/www.statistik-nord.de\/fileadmin\/maps\/Stadtteil_Profile_2019\/atlas.html\">https:\/\/www.statistik-nord.de\/fileadmin\/maps\/Stadtteil_Profile_2019\/atlas.html<\/a> (Zugriff am 15.06.2020).<\/li>\n<li>Statistisches Landesamt Bremen (2013): Datenangebote. Stadtteil- und Ortsteiltabellen. Bremen. Daten abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/www.statistik.bremen.de\/datenangebote\/stadtteil__und_ortsteiltabellen-4529\">https:\/\/www.statistik.bremen.de\/datenangebote\/stadtteil__und_ortsteiltabellen-4529<\/a> (Zugriff am 08.06.2020).<\/li>\n<li>\u00dcberseestadt GmbH (2003): \u00dcberseestadt Bremen. Standort der M\u00f6glichkeiten. Masterplan. Bremen. Text abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/www.ueberseestadt-bremen.de\/sixcms\/media.php\/49\/Ueberseestadt_Masterplan_01.pdf\">https:\/\/www.ueberseestadt-bremen.de\/sixcms\/media.php\/49\/Ueberseestadt_Masterplan_01.pdf<\/a> (Zugriff am 08.06.2020).<\/li>\n<li>Warsewa, G\u00fcnter (2017): The Transformation of port cities: Local culture and the post-industrial maritime city. In: Rodriguez, G. R. &amp; Brebbia, C.A. (eds.): Coastal Cities and their Sustainable Future II.Southampton: WIT Press, 149-159.<\/li>\n<li>Wirtschaftsf\u00f6rderung Bremen (2020a): Die \u00dcberseestadt Bremen. Daten &amp; Fakten. Bremen. Text abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/www.ueberseestadt-bremen.de\/de\/page\/ueberseestadt-uebersicht\/daten-fakten\">https:\/\/www.ueberseestadt-bremen.de\/de\/page\/ueberseestadt-uebersicht\/daten-fakten<\/a> (Zugriff am 14.06.2020).<\/li>\n<li>Wirtschaftsf\u00f6rderung Bremen (2020b): Meilensteine der Entwicklung. Die \u00dcberseestadt hat Fahrt aufgenommen. Bremen. Text abrufbar unter: https:\/\/www.ueberseestadt-bremen.de\/de\/page\/projekte-entwicklung\/meilensteine-entwicklung (Zugriff am 14.06.2020).<\/li>\n<li>Wirtschaftsf\u00f6rderung Bremen GmbH (2020): Foto Stadtteil \u00dcberseestadt Bremen. Neues Leben im alten Hafen. Bremen. Bild abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/www.wfb-bremen.de\/sixcms\/media.php\/63\/RS44051_Uberseestadt_Blaue_StundeDJI_0447-scr.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\">https:\/\/www.wfb-bremen.de\/sixcms\/media.php\/63\/RS44051_Uberseestadt_Blaue_StundeDJI_0447-scr.jpg<\/a> (Zugriff am 20.06.2020).<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dem Blogeintrag zu den ewigen Konkurrenten Bremen und Hamburg haben wir bereits einiges \u00fcber die H\u00e4fen Hamburgs und Bremens erfahren, ihre Konkurrenzsituation, sowie \u00fcber die jeweiligen Containerumschl\u00e4ge der H\u00e4fen. 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