{"id":1861,"date":"2020-09-01T01:27:02","date_gmt":"2020-08-31T23:27:02","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/?p=1861"},"modified":"2020-09-28T13:25:06","modified_gmt":"2020-09-28T11:25:06","slug":"koloniales-erbe-bremens-baumwolle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/2020\/09\/01\/koloniales-erbe-bremens-baumwolle\/","title":{"rendered":"Koloniales Erbe Bremens: Baumwolle"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1862\" style=\"width: 272px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1862\" class=\"wp-image-1862 \" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Bundesarchiv_Bild_183-R96987_Bremen_Schiff_mit_Baumwolle_aus_USA_wird_geloescht.jpg\" alt=\"\" width=\"262\" height=\"371\" \/><p id=\"caption-attachment-1862\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\">Abb 1: Bremen, Schiff mit Baumwolle wird gel\u00f6scht<\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\"><em>von Milan Boje &amp; Thorben Sander<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\">Bremens <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/2020\/07\/01\/lerneinheit-11-kolonialismus-postkoloniale-perspektiven\/\">Koloniales Erbe<\/a> hat wie das, der gesamten Bundesrepublik Deutschland seinen Ursprung in dem Bestreben des deutschen Kaisers nach einem &#8222;Platz an der Sonne&#8220;. In den Deutschen Kolonien im 19. und fr\u00fchen 20. Jahrhundert wurden sog. Kolonialwaren f\u00fcr die aufstrebende Wirtschaftsnation im Zuge der indus-triellen Revolution f\u00fcr das Kaiserreich vor allem durch Landwirtschaft angebaut und exportiert. Kolonialwaren bezeichnen hierbei Luxusg\u00fcter wie <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/2020\/07\/22\/koloniale-produkte-tabak\/#more-1601\">Tabak<\/a>, <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/2020\/07\/22\/kaffee-vom-monopol-mokkas-zum-kolonialen-exportschlager\/\">Kaffee<\/a>, <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/2020\/07\/31\/podcast-6-kolonialware-kakao\/\">Kakao<\/a> aber auch die kostbare Baumwolle, welche durch die im 19. Jahrhundert gegr\u00fcndete <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/2020\/06\/29\/fotoraetsel-11\/\">Baumwollb\u00f6rse<\/a> in Bremen eine besondere Bedeutung einnimmt.<!--more--><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\"><strong>\u201eder Platz an der Sonne\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\">\u201eImperrare\u201c, bezeichnet im lateinischen die Herrschaft \u00fcber andere. Und genau das, beschreibt den europ\u00e4ischen Imperialismus im 19. und 20. Jahrhundert ziemlich genau. Um den immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Hunger der aufstrebenden europ\u00e4ischen Industrienationen zu stillen Erobern und Annektieren die Nationen L\u00e4nder auf der ganzen Welt um besondere Ressourcen in die Heimat zu schicken und somit den wirtschaftlichen Aufstieg der eigenen Nation sicherzustellen. Um das Bremische Koloniale Erbe zu verstehen muss man verstehen in wie weit sich das deutsche Kaiserreich vor allem in Afrika ausgebreitet hat um an ihre kostbaren Waren zu gelangen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\">Dieses ist vor allem Verbunden mit dem Gef\u00fchl von \u00dcberlegenheit und Gewalt. Durch ihren Technologischen Fortschritt in Europa f\u00fchlen sie sich bereits den anderen Nationen der Welt \u00fcberlegen und rechtfertigen damit die Annektierung und die Beherrschung der Kolonien. Somit sahen die ehemaligen europ\u00e4ischen Nationen den Kolonialismus als notwendiges Instrument.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\">Eine ehemalige deutsche Kolonie stellt dabei die heutige Republik Togo dar. Vor allem von hier aus wurde die kostbare Baumwolle in die deutsche Heimat exportiert.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\">Als relativ sp\u00e4te und im Vergleich unbedeutende Kolonialmacht beanspruchte das deutsche Kaiserreich ab 1885 durch teilweise gewaltsame Eroberungsz\u00fcge die n\u00f6rdlichen Teile des heutigen Togo. Durch Grenzabkommen mit den benachbarten Kolonialm\u00e4chten Gro\u00dfbritannien und Frankreich entstanden ab 1885 bis 1912 die Grenzen des heutigen Togo, welches bis 1916 als \u201eDeutsche Kolonie Togo\u201c oder \u201eTogoland bezeichnet wurde. B\u00e4rwald (2017)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\"><strong>Exportgut Baumwolle<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\">Neben anderen Exportg\u00fctern wie Erdn\u00fcssen, Tabak oder Kaffee wurde vor allem die Baumwolle nach Deutschland exportiert. Insgesamt wurden etwa 2\/3 der produzierten Waren in Togo f\u00fcr den deutschen Markt produziert. In den Bremischen H\u00e4fen angekommen, kam die produzierte Ware vor allem in die die sogenannte Baumwollb\u00f6rse, welches historische Geb\u00e4ude auch heute noch in der Bremer Altstadt zu erkennen ist.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\"><strong>Die Bremer Baumwollb\u00f6rse<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\">Die Bremer Baumwollb\u00f6rse ist auch ein noch heute aktiver deutscher Verein, welcher heute f\u00fcr die \u00dcberwachung und den Schutz aller am internationalen Baumwollhandel beteiligten Akteure zum Ziel hat. Heute verfasst die Bremer Baumwollbeh\u00f6rde Rahmenbedingungen, welche den Fairen Handel mit Baumwolle aus allen L\u00e4ndern der Welt zum Ziel hat und \u00fcbergeordnet anerkannt wird.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\">1872 wurde die Bremer Baumwollb\u00f6rse als Handelskontor f\u00fcr die importierte Bremer Baumwolle aus \u00dcbersee gegr\u00fcndet. Im Zuge des zunehmenden Welthandels und des immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Kolonialen Einflusses nahm auch die Zahl der in Bremen gehandelten Baumwolle aus den Kolonien rasant zu. Bis zur Weltwirtschaftskrise erreichte die Bremer Baumwollb\u00f6rse ein Handelsvolumen von rund 2,6 Millionen Ballen (ca. 560.000 Tonnen).<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\">Im Zuge des ersten Weltkriegs verlor Deutschland die Kolonialen Herrschaftsgebiete in Afrika, wodurch die Kolonie Togo und die damit verbundene Baumwollproduktion durch den Versailler Vertrag an Frankreich fiel. Schildknecht, Karl Heinz\u00a0 (1999)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\"><strong>Das Erbe der deutschen Kolonialherrschaft<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\">Neben der \u00f6konomisch eher unbedeutenden Kolonie Togo, ist vor allem der V\u00f6lkermord an den Herero und Nama im heutigen Namibia ein Sinnbild f\u00fcr das Erbe des deutschen Kolonialismus in Afrika. Die dortige Bev\u00f6lkerung revolutionierte gegen die sogenannte deutsche Schutzmacht im Jahr 1904-1908. Durch ins Land geschmuggelte Waffen organisierten sich die im heutigen Namibia lebenden Hereros und begannen einen Angriff auf die deutsche Bev\u00f6lkerung und Einrichtungen. Erst mit einberufen von Deutscher Verst\u00e4rkung scheiterte das Vorhaben der Revolution\u00e4ren und f\u00fchrte durch die Kriegsf\u00fchrung der deutschen Kolonialherren zum Niederstrecken der Herreros. Bei kontrollierten T\u00f6tungen und Inhaftierungen in deutsche Lager verloren 60.000 Herero und 10.000 Nama ihr Leben. Wei\u00dfk\u00f6ppel, Cordula (2019)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\">Heute wird die Niederschlagung und T\u00f6tung der Herreros und Nama durch die deutschen Kolonialherren durch die Genfer Konvention der Vereinten Nationen als V\u00f6lkermord angesehen. Das deutsche Ausw\u00e4rtige Amt hat erst 2015 die Ereignisse offiziell als V\u00f6lkermord bezeichnet. Mamzer et al. (2016)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\"><strong>Erinnerung<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\">In Bremen erinnert heute das <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/2020\/07\/22\/aufarbeitung-der-bremer-kolonialgeschichte\/\">\u00dcberseemuseum<\/a> mit der Dauerausstellung \u201eAfrika\u201c an die Kolonialwaren und den V\u00f6lkermord in Namibia. Das Antikolonialdenkmal im Bremer Nelson-Mandela-Park, dem Elefanten aus Backstein gilt als das zentrale deutsche Kolonialdenkmal und symbolisiert seit der Unabh\u00e4ngigkeit Namibias 1990 die Ausbeutung des Afrikanischen Kontinents durch die Deutsche Herrschaft und die Ermordung der dortigen Bev\u00f6lkerung durch die Besatzungsm\u00e4chte. Der damalige Bremer B\u00fcrgermeister Klaus Wedemeier sagte bei der Feierlichkeiten am Tag der Namibischen Unabh\u00e4ngigkeit: <em>\u00a0\u201eKein Kontinent unserer Erde ist durch den europ\u00e4ischen Kolonialismus derart zerst\u00fcckelt, \u00f6konomisc<\/em><em>h und \u00f6kologisch zerst\u00f6rt und in seiner Identit\u00e4t verletzt worden wie Afrika.\u201c Wei\u00dfk\u00f6ppel, Cordula (2019)<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\"><strong>Baumwolle auch heute noch umstrittenes Exportgut<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\">Auch heute noch ist der Handel und Anbau von Baumwolle umstritten 99% der weltweiten Baumwollbauern leben in Entwicklungsl\u00e4ndern und durch seine Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Sch\u00e4dlinge werden teilweise auch f\u00fcr den Menschen giftige Pestizide f\u00fcr ihren Anbau benutzt, f\u00fcr kein anderes Landwirtschaftliches Gut wird so viel Pflanzengift benutzt wie f\u00fcr Baumwolle. Zudem ist auch heute noch Kinderarbeit eine verbreitete, traurige Tatsache im Internationalen Handel mit Baumwolle.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\"><strong>Literatur<\/strong><\/span><\/p>\n<ul style=\"text-align: justify\">\n<li style=\"list-style-type: none\">\n<ul style=\"list-style-type: square\">\n<li><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\">Wei\u00dfk\u00f6ppel, Cordula (2019): Bremens koloniales Erbe: Expertin fordert st\u00e4rkere Aufarbeitung (online) https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/100150\/4340930<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\">Schildknecht, Karl Heinz\u00a0 (1999): <i>Bremer Baumwollb\u00f6rse. Bremen und Baumwolle im Wandel der Zeiten<\/i><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\">Baumwollb\u00f6rse Bremen (2018): DIE BREMER BAUMWOLLB\u00d6RSE (online) https:\/\/baumwollboerse.de\/baumwollboerse\/<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\">B\u00e4rwald, Annika (2017): Bremer Baumwolltr\u00e4ume.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\">Bremer Wirtschaftsinteressen und das Streben nach<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\">Rohstoffautarkie im kolonialen Togo (online) https:\/\/media.suub.uni-bremen.de\/bitstream\/elib\/3362\/1\/00106146-1.pdf<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\"><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif\">Mamzer et al. (2016): Bremen eine Stadt der Kolonien<\/span><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\">Abbildungen:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 12pt\">Abb 1: Bundesarchiv Bild 183-R96987, Bremen, Schiff mit Baumwolle<\/span><\/p>\n<h1 id=\"section_0\" style=\"text-align: justify\"><\/h1>\n<p style=\"text-align: justify\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Milan Boje &amp; Thorben Sander Bremens Koloniales Erbe hat wie das, der gesamten Bundesrepublik Deutschland seinen Ursprung in dem Bestreben des deutschen Kaisers nach einem &#8222;Platz an der Sonne&#8220;. In den Deutschen Kolonien im 19. und fr\u00fchen 20. 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