{"id":1161,"date":"2020-07-01T00:20:54","date_gmt":"2020-06-30T22:20:54","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/?p=1161"},"modified":"2020-09-01T11:24:23","modified_gmt":"2020-09-01T09:24:23","slug":"lerneinheit-11-kolonialismus-postkoloniale-perspektiven","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/2020\/07\/01\/lerneinheit-11-kolonialismus-postkoloniale-perspektiven\/","title":{"rendered":"Lerneinheit 11: Kolonialismus &amp; postkoloniale Perspektiven"},"content":{"rendered":"<p>Wer sinnvoll \u00fcber den Hafen nachdenken will, kommt kurz \u00fcber lang nicht am Thema Kolonialismus vorbei. Koloniale Produkte wie Baumwolle, Tabak, Rohkaffee und Reis spielen in der Bremischen <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/2020\/04\/26\/lerneinheit-2-hafengeschichten\/\">Hafengeschichte<\/a> eine gro\u00dfe Rolle und ein nicht unerheblicher Anteil der historischen Profite der hiesigen Hafenwirtschaft basieren auf kolonialer Ausbeutung und Sklavenarbeit (Beckert 2014, R\u00f6ssler 2016). Bremen war eine Hochburg der kolonialen Bewegung (Mamzer et al. 2016). Auch heute kann man gerade an H\u00e4fen und ihren Verbindungen neokoloniale Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnisse ablesen. Beides, das koloniale Erbe und die neokoloniale Gegenwart, erfahren in j\u00fcngster Zeit immer mehr Aufmerksamkeit und Politisierung (Chigudu 2020, <a href=\"https:\/\/nzzas.nzz.ch\/hintergrund\/wie-amerika-und-europa-dank-der-sklaverei-reich-wurden-mit-blut-und-schweiss-ld.1563544?mktcval=Twitter&amp;mktcid=smsh&amp;reduced=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Beckert\/Pepijn 2020<\/a>, Jessen 2020). Es k\u00f6nnte also kaum einen besseren Zeitpunkt geben, sich mit diesem Thema zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1164\" style=\"width: 1605px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1164\" class=\"wp-image-1164 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Screenshot-2020-06-30-23.42.23-e1593553605754.png\" alt=\"\" width=\"1595\" height=\"950\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Screenshot-2020-06-30-23.42.23-e1593553605754.png 1595w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Screenshot-2020-06-30-23.42.23-e1593553605754-300x179.png 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Screenshot-2020-06-30-23.42.23-e1593553605754-1024x610.png 1024w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Screenshot-2020-06-30-23.42.23-e1593553605754-768x457.png 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Screenshot-2020-06-30-23.42.23-e1593553605754-1536x915.png 1536w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/files\/Screenshot-2020-06-30-23.42.23-e1593553605754-500x298.png 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1595px) 100vw, 1595px\" \/><p id=\"caption-attachment-1164\" class=\"wp-caption-text\">Lernvideo 11<\/p><\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Im Zuge der aktuellen #BlackLivesMatter Protestwelle sind neben Polizeigewalt und Alltagsrassismus auch schnell viele Spuren kolonialer Unterdr\u00fcckung und Gewalt zum Gegenstand einer Repolitisierung und heftigen Kontroverse, nicht nur in den USA sondern u.a. auch in Gro\u00dfbritannien (<a href=\"https:\/\/twitter.com\/search?q=%23RhodesMustFall&amp;src=hashtag_click\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">#RhodesMustFall<\/a>, <a href=\"https:\/\/twitter.com\/search?q=%23colstonhasfallen&amp;src=typeahead_click\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">#ColstonHasFallen<\/a>), Belgien (<a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/LeopoldII?src=hashtag_click\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">#LeopoldII<\/a>), den Niederlanden und zunehmend auch in Deutschland (Projekt <a href=\"https:\/\/www.tearthisdown.com\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eTear this down\u201c<\/a>). Die \u00f6ffentliche Ehrung von Kolonisatoren und Rassisten empfinden viele Menschen, die heute unter Rassismus leiden, als nicht mehr hinzunehmende Dem\u00fctigung und Teil der kolonialen Amnesie des Westens. Die breite \u00d6ffentlichkeit wird somit wieder st\u00e4rker mit dem kolonialen Erbe konfrontiert, auch wenn der Umgang vieler Demonstrant*innen mit kolonialen Statuen sicherlich nicht allen gef\u00e4llt.<\/p>\n<p>Die Debatte \u00fcber den Charakter des Kolonialismus und seine Nachwirkungen f\u00fcr heutige Gesellschaften im Norden und im S\u00fcden ist dabei keinesfalls neu, erreicht aber nun eine neue Vehemenz. 2017 machte der Artikel \u201eA Case for Colonialism\u201c in der wissenschaftlichen Zeitschrift Third World Quarterly Furore, der sich eines alten kolonialen Legitimationsdiskurses bediente, demzufolge Kolonisierung mit zivilisatorischem Fortschritt verbunden sei. Das Argument war nicht neu, hat aber in j\u00fcngerer Zeit selten auf diese Weise Anspruch auf wissenschaftliche G\u00fcltigkeit erhoben. Nach massiven Protest wurde der Artikel zur\u00fcckgezogen, hatte zwischenzeitlich viele Antworten provoziert, die erneut auf die Gewaltsamkeit und Entmenschlichung des Kolonialismus hinwiesen (<a href=\"https:\/\/africasacountry.com\/2017\/09\/the-third-world-quarterly-debacle\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Heleta 2017<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.currentaffairs.org\/2017\/09\/a-quick-reminder-of-why-colonialism-was-bad\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Robinson 2017<\/a>).<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich war der Kolonialismus ab 1492 charakterisiert durch politische, \u00f6konomische, kulturelle und ideelle Dominanzstrukturen, die nicht nur Landraub, Enteignung und Pl\u00fcnderung, sondern auch Entrechtlichung, Gewalt und Vernichtung beinhalten konnten (Fanon 1961, do Mar Castro Varela\/Dhawan 2015). Die damit verbundenen teils ungeheuerlichen Verbrechen konnten nur mit der rassistischen Konstruktion einer Differenz zwischen den Kolonisierenden und den Kolonisierten und der Fiktion einer \u201eterra nullis\u201c oder \u201etabula rasa\u201c, also einer Gegend ohne eigene wertzusch\u00e4tzende Vorgeschichte als vermeintlich legitimiert gelten (do Mar Castro Varela\/Dhawan 2015: 22, 27). Hier liegt auch die Verbindung von Rassismus und Kolonialismus, die aktuell so in den Fokus r\u00fcckt, die rassistische Entmenschlichung der Kolonisierten war eine notwendige Bedingung f\u00fcr die Kolonialisierung, die wiederum rassistische Stereotype perpetuierte und sozio\u00f6konomische Ungleichheiten erzeugte und auf Dauer stellte. Schlie\u00dflich ist die heutige globale Verteilung von Reichtum und Armut nicht zuletzt eine Folge der 500j\u00e4hrigen Kolonialgeschichte (Beckert\/Pepijn 2020).<\/p>\n<p>F\u00fcr den deutschen Imperialismus galt dabei lange der Mythos des harmlosen weil kurzen Kolonialismus, der aber in j\u00fcngster Zeit immer mehr hinterfragt und durch neue geschichtswissenschaftliche Studien widerlegt wurde (z.B. Conrad 2012). Um 1900, 16 Jahre nach dem offiziellen Beginn der Kolonialerwerbungen, war das deutsche Kolonialreich schon das weltweit viertgr\u00f6\u00dfte (Conrad 2012: 19) mit Kolonien in S\u00fcdwest-, West- und Ostafrika sowie im Pazifik und in Nordostchina. Diese Kolonien wurden mit brutalster Gewalt, einschlie\u00dflich des Genozids an Herero und Nama etabliert und in Kolonialkriegen verteidigt. Innenpolitisch war die Kolonialfrage zwar nicht unumstritten, aber Kolonialpropaganda und koloniale Imaginationen in Form von Reiseliteratur, V\u00f6lkerschauen (z.B. \u201eDeutsche Afrika-Schau beim Bremer Freimarkt 1937) und Kolonialausstellungen sorgten f\u00fcr eine ausreichende Zustimmung (Conrad 2012: 68f.). Zu den Motiven des deutschen Kolonialismus geh\u00f6rten neben au\u00dfen- und innenpolitischen Erw\u00e4gungen vor allem die Handelsinteressen. Es verwundert in diesem Zusammenhang nicht, dass die Einrichtung der Kolonie \u201eDeutsch-S\u00fcdwestafrika\u201c im heutigen Namibia auf die Initiative des Bremer Kaufmanns Adolf L\u00fcderitz zur\u00fcckging. Schon vor der Errichtung der (perfiderweise als Schutzgebiete bezeichneten) Kolonien, haben nicht nur Missionar und Erkundungsreisende, sondern v.a. H\u00e4ndler den Grundstein f\u00fcr die koloniale Ausbeutung gelegt, womit wir wieder im Hafen w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen nun postkoloniale Perspektiven sichtbar machen? Die postcolonial Theorie ist einer von vielen wissenschaftlichen Zug\u00e4ngen zum Kolonialismus, die es sich zum Ziel gesetzt hat, historische und anhaltende koloniale Machtverh\u00e4ltnisse und antikolonialer Widerstandspraktiken sichtbar zu machen und zu theoretisieren (Boatca 2015, do Mar Castro Varela\/Dhawan 2015, Reuter\/Karentzos 2012, Ziai 2016). Sie versteht sich dabei immer auch als Intervention in eurozentrische Diskurse und orientiert sich methodologisch an Foucault, Derrida und Lacan. Sie liest die Kolonialgeschichte gegen den Strich und schreibt sie neu. Postkoloniale Theorie verweist dabei auch auf die \u201centagled histories\u201d (Shalini Randeria) von Norden und S\u00fcden und auf den Charakter der westlichen Moderne als \u201ekoloniale Moderne\u201c (Walter Mignolo, An\u00edbal Quijano und andere). Damit ist gemeint, dass sich im Grunde keine Gesellschaft den Nachwirkungen des Kolonialismus entziehen kann. Ein weiter von der postkolonialen Theorie besonders betonter Aspekt ist die epistemische Gewalt, also die Marginalisierung oder Ausl\u00f6schung pr\u00e4kolonialen Wissens und die Monopolisierung der Wissensproduktion im globalen Norden (Brunner 2020). Daran kn\u00fcpft auch die Forderung nach einer Dekolonisierung unseres Wissens und unserer Seminarpl\u00e4ne an.<\/p>\n<p>Viele weitere Themen werden im Lernvideo 11 angesprochen und es lohnt sich wirklich weiter zu lesen, denn dieser Blogbeitrag ist nur als Er\u00f6ffnung und Impulsgeber f\u00fcr unsere letzte Lerneinheit gemeint. Wer \u00fcber H\u00e4fen und Kolonialismus forschen m\u00f6chte, kann auf vielf\u00e4ltige Forschungsdaten zur\u00fcckgreifen. Hier ist zun\u00e4chst der hervorrangende Quellenband zum Projekt \u201eBremen \u2013 Stadt der Kolonien?\u201c aus der Reihe \u201eAus den Akten auf die B\u00fchne\u201c zu nennen (Mamzer et al. 2016), der viele Zeitdokumente von Bremer*innen beinhaltet. Unternehmenchroniken und Best\u00e4nde aus dem Bremer Staatsarchiv k\u00f6nnen auch sehr hilfreich sein. \u00dcber die Rolle kolonialer Produkte f\u00fcr die Bremischen H\u00e4fen gibt die Hafenstatistik Auskunft (z.B. Hafenspiegel). Es bietet sich schlie\u00dflich nat\u00fcrlich auch an, mit Menschen aus Vereinen und Initiativen zu diesem Thema ins Gespr\u00e4ch zu kommen, z.B. decolonize Bremen, AK Hafen, Afrika-Netzwerk Bremen, Verein \u201eDer Elefant\u201c.<\/p>\n<p><strong>Aktuelle Medienberichte zum Thema <\/strong>(Auswahl, Verlinkung ist kein endorsement):<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Simukai Chigudu: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2020\/jun\/12\/oxford-black-professors-cecil-rhodes-british-empire\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">As one of Oxford&#8217;s few black professors, let me tell you why I care about Rhodes.<\/a> In: The Guardian, 12.6.2020<\/li>\n<li>Jens Jessen: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2020\/26\/rassismus-polizeiliche-gewalt-koloniale-ausbeutung-kultur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Der neue Bildersturm<\/a>. In: Die Zeit, 18.6.2020, S. 49<\/li>\n<li>The Daily (19.6.2020): <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2020\/06\/19\/podcasts\/the-daily\/juneteenth-emancipation-day-black-lives-matter.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">The History and Meaning of Juneteenth<\/a><\/li>\n<li>Benno Schirrmeister: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Umgang-mit-Kolonialismus\/!5691640\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Falsche Helden<\/a>. In: taz nord, 20.\/21.6.2020, S. 41.<\/li>\n<li>Jan Zier: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wie-ein-Denkmal-entkolonisiert-wird\/!5691656\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wie ein Denkmal entkolonisiert wird<\/a>. In: taz nord, 20.\/21.6. 2020, S. 43.<\/li>\n<li>Jelena Malkowski: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Hamburg-ehrt-bis-heute-Kolonialisten\/!5691779\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Rassismus zieht sich durch die Stadt<\/a>. In: taz nord, 20.\/21.6.2020. S. 44-45.<\/li>\n<li>Sven Beckert &amp; Pepijn Brandon: <a href=\"https:\/\/nzzas.nzz.ch\/hintergrund\/wie-amerika-und-europa-dank-der-sklaverei-reich-wurden-mit-blut-und-schweiss-ld.1563544?mktcval=Twitter&amp;mktcid=smsh&amp;reduced=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mit Blut und Schweiss: Wie Amerika und Europa dank der Sklaverei reich wurden<\/a>. In: Neue Z\u00fcricher Zeitung, 27.6.2020<\/li>\n<li>DLF Tacheles: <a href=\"https:\/\/srv.deutschlandradio.de\/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=842264\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Nikita Dhawan zu Kolonialismus und Rassismus<\/a>, 27.6.2020<\/li>\n<li>Maresi Starzmann: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/deutschland-kolonialismus-nama-herero-reparationen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Deutschlands koloniale Schuld und der Kampf um Wiedergutmachung<\/a>. In: Jacobin Magazin online, 29.09.2020:<\/li>\n<li>Tobias M\u00fcller: <a href=\"https:\/\/taz.de\/!5693265\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schlechte Zeiten f\u00fcr Sklavenh\u00e4ndler<\/a>. In: taz 306.2020, S. 4-5<\/li>\n<li>Kennen Sie andere spannende Beitr\u00e4ge, die wir lesen sollten? Dann am besten entsprechende Hinweise und Links direkt in die Kommentare! Vielen Dank!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Was hat das jetzt alles mit den Bremischen H\u00e4fen zu tun, k\u00f6nnten Sie fragen. Das erfahren wir in den zahlreichen <strong>Blogbeitr\u00e4gen zu dieser Lerneinheit:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Jasper K\u00fcster &amp; Vinzent Tschirpke: <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/2020\/07\/31\/hafencast-kolonialismus-und-postkoloniale-perspektiven\/\">Darstellungen des globalen S\u00fcdens (Podcast)<\/a><\/li>\n<li>Luca D\u00f6ninghaus &amp; Luisa Feher: <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/2020\/07\/31\/podcast-6-kolonialware-kakao\/\">Koloniale Produkte &#8211; Kakao (Podcast)<\/a><\/li>\n<li>Patrick Brix: <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/2020\/07\/22\/kaffee-vom-monopol-mokkas-zum-kolonialen-exportschlager\/\">Koloniale Produkte &#8211; Kaffee<\/a><\/li>\n<li>Maike Bockwoldt &amp; Jule Rump: <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/2020\/07\/22\/koloniale-produkte-tabak\/#more-1601\">Koloniale Produkte &#8211; Tabak<\/a><\/li>\n<li>Milan Boje &amp; Thorben Sander: <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/2020\/09\/01\/koloniales-erbe-bremens-baumwolle\/\">Koloniale Produkte &#8211; Baumwolle<\/a><\/li>\n<li>Patrick Brix: <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/2020\/08\/01\/die-rolle-bremer-kaufleute-bei-der-kolonialen-expansion\/\">Die Rolle Bremer Kaufleute bei der kolonialen Expansion<\/a><\/li>\n<li>Franziska Jung: <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/2020\/07\/22\/aufarbeitung-der-bremer-kolonialgeschichte\/\">Aufarbeitung der Bremer Kolonialgeschichte<\/a><\/li>\n<li>Carla Oppermann: <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/hafenblog\/2020\/07\/22\/postkoloniale-perspektiven-auf-die-bremer-haefen\/\">Postkoloniale Perspektiven auf die Bremer H\u00e4fen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Beckert, Sven (2014): Empire of Cotton. A new History of Global Capitalism. London: Penguin.<\/li>\n<li>Boatca, Manuela (2015): Postkolonialismus und Dekolonit\u00e4t. In: Karin Fischer, Gerhard Hauck &amp; Manuela Boatca (Hrsg.), Handbuch Entwicklungsforschung. Wiesbaden: Springer VS, S. 113-123.<\/li>\n<li>Brunner, Claudia (2020): Epistemische Gewalt. Wissen und Herrschaft in der kolonialen Moderne. Bielefeld: transcript.<\/li>\n<li>Conrad, Sebastian (2012): Deutsche Kolonialgeschichte. M\u00fcnchen: C.H. Beck.<\/li>\n<li>do Mar Castro Varela, Maria\/Dhawan, Nikita (2015): Postkoloniale Theorie. Eine kritische Einf\u00fchrung. 2. \u00fcberarbeitete Auflage. Bielefeld: transcript.<\/li>\n<li>Fanon, Frantz (2014 [1961]): Die Verdammten dieser Erde. Frankfurt am Main: Suhrkamp.<\/li>\n<li>Heleta, Savo (2017): The Third World Debacle. In: africasacountry.com 24.9.2017<br \/>\n<a href=\"https:\/\/africasacountry.com\/2017\/09\/the-third-world-quarterly-debacle\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/africasacountry.com\/2017\/09\/the-third-world-quarterly-debacle<\/a><\/li>\n<li>Mamzer, Anna\/Sch\u00f6ck-Quinteros, Eva\/Witkowski, Mareike (Hrsg.) (2016): Bremen \u2013 Eine Stadt der Kolonien? Bremen: Universit\u00e4t Bremen.<\/li>\n<li>Reuter, Julia\/Karentzos, Alexandra (Hrsg.) (2012): Schl\u00fcsselwerke der Postcolonial Studies. Wiesbaden: Springer VS.<\/li>\n<li>Robinson, Nathan (2017): A quick reminder why colonialism was bad. In: Current Affairs, 14. September 2017. <a href=\"https:\/\/www.currentaffairs.org\/2017\/09\/a-quick-reminder-of-why-colonialism-was-bad\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.currentaffairs.org\/2017\/09\/a-quick-reminder-of-why-colonialism-was-bad<\/a><\/li>\n<li>R\u00f6ssler, Horst (2016): Bremer Kaufleute und die transatlantische Sklaven\u00f6konomie 1790 \u2013 1865. In: Bremisches Jahrbuch hrsg. in Verbindung mit der Historischen Gesellschaft Bremen vom Staatsarchiv Bremen, Band 95, S. 75-106.<\/li>\n<li>Ziai, Aram (Hrsg.) (2016): Postkoloniale Politikwissenschaft. Theoretische und empirische Zug\u00e4nge. Bielefeld: transcript.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer sinnvoll \u00fcber den Hafen nachdenken will, kommt kurz \u00fcber lang nicht am Thema Kolonialismus vorbei. 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