Die Leiden der jungen Werften

Zumindest bis zur Coronakrise schien der Globalisierung keine Grenzen gesetzt: mehr Güter, mehr Handel, mehr Internationalisierung. Doch obwohl der größte Teil der Waren per Schifffahrt transportiert wird, gehen immer mehr Redereien insolvent. Woran liegt das? »Geht es der Wirtschaft gut, geht es langfristig allen gut« – so lautet ein gängiges Narrativ zur Legitimation des Kapitalismus, und anhand dieses Fehlschlusses wurden auch im Kontext der Globalisierung die immer gleichen Ziele verfolgt: mehr Handel, mehr Güterverkehr, mehr Wachstum. Denn, so lautet das gebetsartige Mantra, wenn die Wirtschaft weiter wächst und der Konsum schlicht immer weiter steigt, werden letztendlich alle davon profitieren. Weiterlesen