Eurogate vor massiven finanziellen Problemen

Der Bremerhavener Terminalbetreiber Eurogate steht laut einem Bericht von buten un binnen, dem folgendes Video vorliegt, vor massiven finanziellen Problemen. Der Verlust des ersten Halbjahres 2020 beträgt 23 Mio. €. Die Geschäftsführung kündigt Sparmaßnahmen in allen Bereichen zur Produktivitätssteigerung an. Von einem Personalabbau ist jedoch noch keine Rede.

Neben der Coronapandemie sind für das schlechte Abschneiden laut Eurogate auch der zu langsame und personenintensive Containerumschlag in Bremerhaven, Hamburg und Wilhelmshaven im Vergleich mit Häfen wie Rotterdam oder Antwerpen verantwortlich. Diese Westhäfen, insbesondere Maasvlakte 2 in Rotterdam, arbeiten größtenteils bereits vollautomatisch, ohne Menschen, die vor Ort die Container bewegen.

Bis 2024 sollen die Kosten um 84 Millionen € gesenkt werden. Bereits im Mai sei auf Anraten des Firmenberaters McKinsey ein umfangreicher Plan für veränderte Abläufe bei Eurogate gefasst worden, den die Terminalmanager an den jeweiligen Standorten jetzt umsetzen sollen.

Inwiefern diese Tatsache die aktuellen Fusionsgerüchte mit der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) beeinflusst ist sicherlich interessant.

Quelle: https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/eurogate-video-probleme-verluste-bremerhaven-100.html

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