Containerhandel in der Krise

Die Tagesschau hat einen aktuellen Beitrag zu der Situation des Containerhandels veröffentlicht, der auch die Perspektive der Spediteure anreißt (u.a. 35-40% Warenrückgang). So sind die Spediteure auf die Container, die bspw. aus Asien kommen angewiesen, um ihre Waren zu exportieren. Nach Einschätzung der Branche werden zudem wohl 1.500 deutsche Schiffe die Krise nicht überstehen und derzeit sind rund 500 Schiffe außer Betrieb. Zu diesen außer Betrieb gesetzten Schiffen (Auflieger) gehören auch Containerschiffe mit einem Fassungsvermögen von 2,5 Mio. TEU.

Auch die weltweit größte Reederei Maersk warnt vor dem Einbruch des Containergeschäfts. Die Reederei erwartet für das zweite Quartal einen Geschäftsrückgang von 20-25%. Der Rückgang ist auf die sinkende globale Nachfrage zurückzuführen. Vor der Corona-Pandemie prognostizierte die Reederei noch ein Wachstum von 1-3%.

Maersk hatte wegen der Auswirkung der Pandemie im ersten Quartal mehr als 90 seiner Verbindungen gestrichen – und plant zwischen April und Juni weitere etwa 140 Überfahrten zu annullieren.

Dennoch sieht sich die Maersk Reederei für die Auswirkungen der Pandemie gewappnet. Im ersten Quartal stieg der Betriebsgewinn noch stark an und der Umsatz lag mit 9,57 Milliarden $ auf einem ähnlichen Niveau wie im vorherigen Jahr.
Quelle: Spiegel (13.05.20)

In dem Blogpost von Jan Jathe wurde bereits der Insolvenzantrag der Bremer Zeamarine Reederei thematisiert, welcher auch (teilweise) auf die Corona-Krise zurückführbar ist.

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