{"id":53,"date":"2017-07-02T14:07:30","date_gmt":"2017-07-02T12:07:30","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/gfrgfrblog\/?p=53"},"modified":"2017-07-02T14:07:30","modified_gmt":"2017-07-02T12:07:30","slug":"beitrag-zum-13-vorlesungstermin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/gfrgfrblog\/2017\/07\/02\/beitrag-zum-13-vorlesungstermin\/","title":{"rendered":"Beitrag zum 13. Vorlesungstermin"},"content":{"rendered":"<ol>\n<li>\u00a0Fokussierung des\u00a0Vorlesungsthemas:<\/li>\n<\/ol>\n<p>Benennen\u00a0Sie\u00a0zwei zentrale Aspekte\u00a0des in der Vorlesung aufgemachten Spannungsfeldes von\u00a0\u201aindividualisieren\u2018 und\u00a0\u201ainteragieren &amp; kooperieren\u2018 im inklusiven Mathematikunterricht.\u00a0Erl\u00e4utern Sie die damit verbundenen theoretisch konzeptionellen Grundlagen.<\/p>\n<p>In der dreizehnten Vorlesung wurde die Einzel- und Gruppenarbeit im Mathematikunterricht behandelt. Es wurden mehrere Lernstrategien untersucht. Eine davon war das \u201eNebeneinander Lernen\u201c. Das bedeutet im Wesentlichen, dass die SuS in Einzelarbeit an ihren Aufgaben individuell arbeiten k\u00f6nnen. Eine \u00d6ffnung dieser Strategie l\u00e4sst den Austausch der SuS zu. Es ist erlaubt einem Mitsch\u00fcler\/einer Mitsch\u00fclerin zu helfen, wenn er\/sie welche ben\u00f6tigt. Ein zweiter zentraler Aspekt der Vorlesung war das Ich-Du-Wir-Prinzip. Dabei handelt es sich um eine Lernstrategie, bei der die SuS erst eine Aufgabe alleine bearbeiten auf ihrem individuellen Lernniveau. Danach kommt es zu einem Austausch mit einem Partner\/ einer Partnerin. Hier ist offengestellt, ob es sich um einen homogenen oder heterogenen Partner handelt. Im letzten Schritt tragen alle SuS ihre Ergebnisse zusammen. Hierbei ist auch sehr wichtig, dass die Lehrkraft sich nicht nur auf das Erlernen fachlicher Kompetenzen beschr\u00e4nkt, sondern sie auch darauf achtet, dass das Sozialverhalten der SuS gef\u00f6rdert wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Anwendung und\u00a0theoriegeleitete Reflexion bisheriger Praxiserfahrungen:<\/li>\n<\/ol>\n<p>W\u00e4hlen Sie einen der beiden unter 1) benannten Aspekte.<br \/>\nErl\u00e4utern Sie anhand eines\u00a0Beispiels aus selbst erlebter Praxis\u00a0inwiefern sich der von ihnen benannte Aspekt in\u00a0einem anderen (von Ihnen studierten) Fach\u00a0wiederfindet. W\u00e4hlen Sie hierf\u00fcr ein Beispiel aus selbst erlebtem, beobachteten oder gestalteten Unterricht aus Ihren bisherigen Praktika oder Ihrer eigenen Schulzeit.<\/p>\n<p>Ich habe in meiner eigenen Schulzeit h\u00e4ufig erlebt, dass in den naturwissenschaftlichen F\u00e4chern gerne die Partnerarbeit eingesetzt wurde. Dies finde ich an sich sinnvoll, denn f\u00fcr viele waren die Texte nicht leicht zu verstehen. Wenn man dann aber mit einem Partner\/einer Partnerin dar\u00fcber zusammen nachdenken kann wird es viel leichter einen schwierigen Text zu verstehen. Ein nachteil war jedoch, dass sich die Einteilung der PartnerInnen auf die SitznachberInnen beschr\u00e4nkte. Da die meisten mit ihren Freunden und Freundinnen zusammensa\u00dfen, die h\u00e4ufig auf demselben homogenen Lernstand sind, war es wiederum manchmal doch nicht so einfach, einen abstrakten Text zu verstehen.<\/p>\n<p>Im Kunstunterricht konnte ich feststellen, dass h\u00e4ufig in Einzelarbeit gearbeitet wurde. Jede\/-r malt ein Bild und alle Bilder werden am Ende zusammengelegt und angeschaut. Ich habe nie erlebt, dass es eine Gruppenarbeit beim Malen oder Zeichnen gegeben hat. Das finde ich sehr schade. Denn auch im Kunstunterricht kann die Lehrkraft mit dem Ich-Du-Wir-Prinzip arbeiten. Es gibt Methoden, so dass erst alle SuS einen Teil eines Bildes f\u00fcr sich malen und dann alle Bilder zusammen ein gro\u00dfes Bild vervollst\u00e4ndigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Anwendung und\u00a0theoriegeleitete Reflexion zuk\u00fcnftiger Praxiserfahrungen:<\/li>\n<\/ol>\n<p>Formulieren Sie\u00a0drei konkrete Fragen, die Sie einer Lehrer*in\u00a0\/Ihrer Mentorin in ihrem n\u00e4chsten Praktikum stellen k\u00f6nnten, um herauszufinden wie sie mit der Aufgabe zu individualisieren und gleichzeitig das mit- und voneinander lernen anzuregen, umgeht.<\/p>\n<p>Mit welcher Methode stellen Sie die Gruppen zusammen? Im Hinblick auf Leistungsheterogenit\u00e4t oder -homogenit\u00e4t, oder auf andere Heterogenit\u00e4ten bzw. Homogenit\u00e4ten bezogen. D\u00fcrfen die SuS dabei miteintscheiden? Sind die Arbeitsauftr\u00e4ge andere, bei unterschienlichen Leistungsniveuas?<\/p>\n<p>Welcher Taktik gehen Sie nach um Leistungsschwache SuS zu f\u00f6rdern? Welcher Taktik gehen Sie nach um Leistungsstarke SuS zu fordern?<\/p>\n<p>Wie gehen Sie mit lernverweigernden SuS um?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Fokussierung des\u00a0Vorlesungsthemas: Benennen\u00a0Sie\u00a0zwei zentrale Aspekte\u00a0des in der Vorlesung aufgemachten Spannungsfeldes von\u00a0\u201aindividualisieren\u2018 und\u00a0\u201ainteragieren &amp; kooperieren\u2018 im inklusiven Mathematikunterricht.\u00a0Erl\u00e4utern Sie die damit verbundenen theoretisch konzeptionellen Grundlagen. In der dreizehnten Vorlesung wurde die Einzel- und Gruppenarbeit im Mathematikunterricht behandelt. Es wurden mehrere Lernstrategien untersucht. Eine davon war das \u201eNebeneinander Lernen\u201c. 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