Willkommen auf Uni-Bremen Blogs. Dies ist dein erster Beitrag. Bearbeite oder lösche ihn, dann lege mit dem Bloggen los!
Benötigst Du Hilfe beim Schreiben neuer Artikel? Auf der Supportseite des Blogssystems findest Videotutorials, die Dir den Einstieg so einfach wie möglich machen sollen:
http://blogs.uni-bremen.de/support/
Dies ist ein Beispiel für einen Kommentar auf Deinem Blog. Im Dashboard Deines Blogs kannst Du Kommentare editieren oder löschen.
1. Inhaltliche Auseinandersetzung / andere Sichtweisen:
Gesa beschreibt das Parallelsystem in Südtirol sehr treffend als ambivalent: Es schützt sprachliche und kulturelle Identität, erschwert aber inklusives Lernen. Ich finde diese Einschätzung nachvollziehbar. Gleichzeitig frage ich mich, ob es Möglichkeiten gäbe, die Trennung zumindest teilweise zu überwinden, zum Beispiel durch gemeinsame Projekte oder Begegnungen über Sprachgruppen hinweg. Besonders in Fächern wie Religion oder Deutsch könnten solche Verbindungen gut gelingen, etwa durch gemeinsame Themen (z. B. Werte, Identität, Mehrsprachigkeit).
2. Vergleich mit eigenen Erfahrungen und Fächern:
Ich habe in meinen Fächern erlebt, dass Kategorien zwar helfen, Unterstützung zu organisieren, aber auch problematisch sein können. In Mathe etwa kann eine Diagnose wie „Rechenschwäche“ hilfreich sein, um Fördermaßnahmen zu bekommen, aber sie kann auch dazu führen, dass Schüler:innen sich „anders“ oder „nicht gut genug“ fühlen. In Religion wiederum ist es selbstverständlich, mit Unterschiedlichkeit umzugehen. Deshalb finde ich, wie Gesa schreibt, dass eine Sichtweise, die sich auf Rechte und Stärken statt Defizite konzentriert, sinnvoller wäre.
3. Verbindung mit Vorlesungsinhalten:
Gesa hebt die Bedeutung von Teamarbeit im inklusiven Unterricht hervor, das wurde auch in der Vorlesung sehr deutlich. In den Beispielen wurde gezeigt, wie wichtig Zusammenarbeit ist, um auf alle Kinder einzugehen. Ich finde das auch in der Praxis wichtig: In Deutsch kann ich durch Teamarbeit besser differenzieren, in Mathe gezielter unterstützen, und in Religion gemeinsam mit Kolleg:innen verschiedene Sichtweisen einbringen. Teamarbeit stärkt die Offenheit für Vielfalt, das hast du, sehr gut beschrieben.