{"id":470,"date":"2021-04-12T12:26:32","date_gmt":"2021-04-12T10:26:32","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/?p=470"},"modified":"2021-04-12T12:30:28","modified_gmt":"2021-04-12T10:30:28","slug":"berufstaetige-im-kundendienst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/2021\/04\/12\/berufstaetige-im-kundendienst\/","title":{"rendered":"Berufst\u00e4tige im Kundendienst"},"content":{"rendered":"<p><strong><span style=\"font-size: 14pt\">Vorstellung:<\/span><\/strong><\/p>\n<div style=\"width: 525px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-470-1\" width=\"525\" height=\"295\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/PorwollVorstellung1-klein.mp4?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/PorwollVorstellung1-klein.mp4\">https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/PorwollVorstellung1-klein.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<p>Alexandra Porwoll (50J.) lebt mit ihrem Ehemann und ihrem Sohn Paul (14J.) (siehe Beitrag Sch\u00fcler) in Bremenrhaven. Sie arbeitet in einem Iglo Werk in einem europ\u00e4ischen Kundendienst bei Frozen Fish International.<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 14pt\">Das Gespr\u00e4ch:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Bei dem Gespr\u00e4ch mit Alexandra Porwoll konnte ich herraus h\u00f6ren, dass sich ihr Alltag vorallem durch das Homeschooling ihres Sohnes und ihre neue Freizeitgestaltung ver\u00e4ndert hat. Ihr Arbeitsalltag hat sich nur durch die Hygienema\u00dfnahmen im B\u00fcro ver\u00e4ndert. Im folgendem Ausschnitt erkl\u00e4rt sie diese Ver\u00e4nderungen.<\/p>\n<div style=\"width: 525px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-470-2\" width=\"525\" height=\"295\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/APArbeitHygiene.mp4?_=2\" \/><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/APArbeitHygiene.mp4\">https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/APArbeitHygiene.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<p>Frau Porwolls Arbeitstag endet meist gegen 14 Uhr und auf dem Weg nach Hause geht sie h\u00e4ufig einkaufen. Ihre Einkaufsroutine hat sich nur insofern ver\u00e4ndert, dass sie mehr auf Vorrat kauft und sich auch hier an die Hygienema\u00dfnahmen h\u00e4lt. Es f\u00e4llt ihr nicht schwer diese einzuhalten und sie hat auch den Eindruck, dass es meist die \u00e4lteren Menschen sind, die sich nicht an diese halten. Jedoch steht sie diesen mit Verst\u00e4ndnis gegen\u00fcber. Auch ihre online Eink\u00e4ufe haben sich nicht drastisch ver\u00e4ndert. Ihre Familie habe zwar insgesamt duch die Schlie\u00dfung des Einzelhandels mehr bestellt. Jedoch gab es keine drastische Ver\u00e4nderung, da sie Onlinedienste bereits vorher genutzt haben.<\/p>\n<p>Den Nachmittag verbringt Frau Porwoll meist damit ihrem Sohn bei Schulaufgaben zu helfen, die er entweder Vormittags nicht geschafft hat oder als Hausaufgabe bekommen hat. Sie ist froh, dass der online Unterricht an der Schule ihres Sohnes so gut funktioniert. Allerdings ben\u00f6tigt ihr Sohn trotzdem mehr Unterst\u00fctzung als normalerweise. Im folgendem Videoausschnitt erz\u00e4hlt sie uns von dem neuen Schulalltag ihres Sohnes und wie dieser sie beeinflusst.<\/p>\n<div style=\"width: 525px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-470-3\" width=\"525\" height=\"295\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/APHomeschooling.mp4?_=3\" \/><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/APHomeschooling.mp4\">https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/APHomeschooling.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<p>Frau Porwoll meidet im Alltag \u00f6ffentliche Pl\u00e4tz an denen sich Menschen ansammeln k\u00f6nnten grunds\u00e4tzlich. Falls sie jedoch in Situation mit einer Menschenmenge kommen geht sie heute lieber einen Umweg, als sich wie vor der Pandemie durch die Menschen hindurch zu dr\u00e4ngeln.<\/p>\n<p>Durch die Kontaktbeschr\u00e4nkungen haben sich f\u00fcr sie auch neue Arten des Treffens entwickelt. Frau Porwoll trifft sich regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber Zoom mit Freunden, die in ganz Deutschland verteilt sind. Bei diesen Treffen ist immer ein gr0\u00dfes Thema was es f\u00fcr Corona-Regelungen in dem jeweiligen Bundesland gibt. Am meisten wird dabei \u00fcber die Schulen gesprochen. Normalerweise hatte sie mit dieser Gruppe unregelm\u00e4\u00dfigeren Kontakt. Frau Porwoll nimmt an, dass sie alle zur Zeit f\u00fcr solche Treffen mehr Zeit nehmen als normalerweise. Sie nutzt auch mit anderen Freunden eine App und Zoom um das Spiel Doppelkopf zu spielen. Mit dieser Gruppe trifft sie sich zur Zeit auch h\u00e4ufiger als vorher.<\/p>\n<p>Normalerweise hatte Frau Porwoll zwei feste Sporttermine in der Woche, welche jetzt ausfallen. Im ersten Lockdown haben sie mit der Gruppe drau\u00dfen im Park Sport gemacht, aber auch dies ist mittlerweile nicht mehr m\u00f6glich. Ihre sportlichen Aktivit\u00e4ten beruhen zur Zeit daher auf wie sie sagt &#8222;Eigeninitiative&#8220; und beschr\u00e4nken sich haupts\u00e4chlich auf Fahrrad fahren. Au\u00dferdem fallen f\u00fcr sie und ihren Sohn die Ausfl\u00fcge zu Handballspielen aus. Das ist auch eines der Dinge die ihr am Meisten fehlen. Ausfl\u00fcge wie diese sind f\u00fcr Frau Porwoll zur Zeit unvorstellbar.<\/p>\n<p>Im folgendem Video spricht sie \u00fcber weitere Dinge die ihr fehlen und warum sie der Pandemie nichts positives abgewinnen kann.<\/p>\n<div style=\"width: 525px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-470-4\" width=\"525\" height=\"295\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/APProsCons.mp4?_=4\" \/><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/APProsCons.mp4\">https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/APProsCons.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<p>Es gibt aber auch Dinge, von denen sie sich w\u00fcnschen w\u00fcrde, dass sie von unserer Gesellschaft beibehalten werden. Eines dieser Dinge sind einige Abstandsregelungen. Als Beispiel daf\u00fcr nannte sie das Gedr\u00e4nge im Bus und Situationen in Wartezimmern. F\u00fcr Frau Porwoll waren dies schon immer unangenehme Situationen, die sich durch den Abstand gel\u00f6st haben.<\/p>\n<p>Dadurch dass ihr Mann in einer Klinik arbeitet hat sie mitbekommen, dass sich vor der Pandemie kaum jemand an die geltenden Besucherzeiten gehalten hat. Jetzt, durch die Pandemie, habe sich dies drastisch verbessert. Frau Porwoll hofft, dass Regelungen wie diese weiterhin eingehalten werden.<\/p>\n<p>Auch Dine wie Kontaktdaten oder QR-Codes zum einloggen findet sie f\u00fcr Veranstaltungen gut. Besonders f\u00fcr zum Beispiel Notfalleins\u00e4tze bei Br\u00e4nden, da dadurch leichter erfasst werden kann wer und wie viele Menschen sich in einem Geb\u00e4ude befinden. Allerdings ist ihr bewusst, dass die Durchsetzung unwahrscheinlich ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt\"><strong>Das komplette Gespr\u00e4ch zum anh\u00f6ren:<\/strong><\/span><\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-470-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/APeditedvideo-online-audio-converter.com_.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/APeditedvideo-online-audio-converter.com_.mp3\">https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/APeditedvideo-online-audio-converter.com_.mp3<\/a><\/audio>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorstellung: Alexandra Porwoll (50J.) lebt mit ihrem Ehemann und ihrem Sohn Paul (14J.) (siehe Beitrag Sch\u00fcler) in Bremenrhaven. 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Das Gespr\u00e4ch: Bei dem Gespr\u00e4ch mit Alexandra Porwoll konnte ich herraus h\u00f6ren, dass sich ihr Alltag vorallem durch das Homeschooling ihres Sohnes und &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/2021\/04\/12\/berufstaetige-im-kundendienst\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eBerufst\u00e4tige im Kundendienst\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":12563,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[207],"tags":[],"class_list":["post-470","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/470","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12563"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=470"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/470\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":477,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/470\/revisions\/477"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=470"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=470"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=470"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}