{"id":421,"date":"2021-04-06T18:12:39","date_gmt":"2021-04-06T16:12:39","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/?p=421"},"modified":"2021-04-06T18:25:56","modified_gmt":"2021-04-06T16:25:56","slug":"kundendienst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/2021\/04\/06\/kundendienst\/","title":{"rendered":"Kundendienst"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vorstellung:<\/strong><\/p>\n<div class=\"wp-video\">\n<div id=\"mep_0\" class=\"mejs-container mejs-container-keyboard-inactive wp-video-shortcode mejs-video\" role=\"application\" aria-label=\"Video-Player\">\n<div class=\"mejs-inner\">\n<div class=\"mejs-controls\">\n<div>\n<div style=\"width: 525px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-421-1\" width=\"525\" height=\"295\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/PorwollVorstellung1-klein.mp4?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/PorwollVorstellung1-klein.mp4\">https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/PorwollVorstellung1-klein.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<p><span style=\"font-size: 1rem\">Alexandra Porwoll (50J.) lebt mit ihrem Ehemann und ihrem Sohn (14J.) in Bremerhaven. Sie arbeitet im Iglo Werk bei\u00a0 Frozen Fish International in einem europ\u00e4ischen Kundendienst.<\/span><\/p>\n<p><strong>Das Gespr\u00e4ch:<\/strong><\/p>\n<p>Bei dem Gespr\u00e4ch mit Alexandra Porwoll konnte ich heraush\u00f6ren, dass sich ihr Alltag vor allem durch das HomeSchooling ihres Sohnes Paul (siehe Beitrag Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen) und durch ihre neue Freizeitgestaltung ver\u00e4ndert hat. Ihr Arbeitsalltag hat sich nur durch die Hygienema\u00dfnhamen im B\u00fcro ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Im folgendem Videoausschnitt beschreibt Frau Porwoll die neuen Hygieneregeln:<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"wp-video\">\n<div id=\"mep_1\" class=\"mejs-container mejs-container-keyboard-inactive wp-video-shortcode mejs-video\" role=\"application\" aria-label=\"Video-Player\">\n<div class=\"mejs-inner\">\n<div class=\"mejs-controls\">\n<div>\n<div style=\"width: 525px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-421-2\" width=\"525\" height=\"295\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/APArbeitHygiene.mp4?_=2\" \/><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/APArbeitHygiene.mp4\">https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/APArbeitHygiene.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"wp-video\">\n<div id=\"mep_1\" class=\"mejs-container mejs-container-keyboard-inactive wp-video-shortcode mejs-video\" role=\"application\" aria-label=\"Video-Player\">\n<div class=\"mejs-inner\">\n<div class=\"mejs-controls\">\n<div class=\"mejs-button mejs-fullscreen-button\"><span style=\"font-size: 1rem\">Frau Porwoll kommt meistens gegen 14Uhr nach Hause und geht auf dem R\u00fcckweg von der Arbeit einkaufen. Ihre Einkaufsroutine hat sich nur insofern ver\u00e4ndert, dass sie mehr auf Vorrat kauft und sich an die Hygienema\u00dfnahmen h\u00e4lt.\u00a0 Es f\u00e4llt ihr nicht schwer sich an die Regeln zu halten und hat auch den Eindruck, dass es meisten die \u00e4lteren Menschen sind, die den Abstand nicht einhalten. Jedoch steht sie diesen mit Verst\u00e4ndnis gegen\u00fcber.\u00a0 Dadurch das viele Gesch\u00e4fte geschlossen haben war sie aber gezwungen etwas mehr online zu bestellen. Jedoch hat sich dies nicht drastisch ver\u00e4ndert, da sie Onlinedienste bereits vor der Pandemie genutzt hat.<\/span><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Den Nachmittag verbringt sie meist damit ihrem Sohn bei Schulaufgaben zu helfen, die er entweder Vormittags nicht gemacht hat\u00a0 oder als Hausaufgabe aufbekommt. Frau Porwoll ist froh, dass der Online Unterricht an der Schule ihres Sohnes so gut funktioniert. Allerdings braucht ihr Sohn bei vielen Aufgaben Hilfe. Im folgendem Videoausschnitt erz\u00e4hlt sie uns vom neuen Schulalltag und wie dieser sie beeinflusst:<\/p>\n<div class=\"wp-video\">\n<div id=\"mep_2\" class=\"mejs-container mejs-container-keyboard-inactive wp-video-shortcode mejs-video\" role=\"application\" aria-label=\"Video-Player\">\n<div class=\"mejs-inner\">\n<div class=\"mejs-controls\">\n<div class=\"mejs-button mejs-fullscreen-button\">\n<div style=\"width: 525px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-421-3\" width=\"525\" height=\"295\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/APHomeschooling.mp4?_=3\" \/><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/APHomeschooling.mp4\">https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/APHomeschooling.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<p>\u00d6ffentliche Pl\u00e4tze an denen sich Menschenansammlungen bilden k\u00f6nnten meidet sie grunds\u00e4tzlich. Aber falls sie in eine Situation kommt, wo viele Menschen sind versucht sie diese immer zu umgehen. Sie w\u00fcrde sich heute also nicht mehr durch eine Menschenmenge durchschl\u00e4ngeln, sondern immer einen anderen Weg suchen.<\/p>\n<p>Durch die aktuellen Kontaktbeschr\u00e4nkungen haben sich auch neue Arten des Treffens entwickelt. Frau Porwoll trifft sich jetzt regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber Zoom mit Freunden, die in ganz Deutschland verteilt sind. Bei diesen Treffen ist immer ein gro\u00dfes Thema, was f\u00fcr Corona-Regelungen es in dem jeweiligen Bundesland gibt. Dabei wird am meisten \u00fcber die Regelungen der Schule gesprochen. Normalerweise hatten diese Gruppe vorher unregelm\u00e4\u00dfiger Kontakt als jetzt. Frau Porwoll sagte, dass sich alle in diesen Zeiten eher die Zeit f\u00fcr solche Veranstaltungen nehmen.\u00a0 Sie nutzt auch eine App und Zoom um mit Freunden das Kartenspiel Doppelkopf zu spielen. Diese Gruppe trifft sich jetzt online auch h\u00e4ufiger, als sie es zuvor getan haben.<\/p>\n<p>Mit Freunden etwas unternehmen ist auch eines der Dinge, die Frau Porwoll vermisst. Im folgendem Video spricht sie \u00fcber die Dinge die ihr zur Zeit am meisten fehlen und warum sie dieser Zeit nichts positives f\u00fcr sich gewinnen kann:<\/p>\n<div class=\"wp-video\">\n<div style=\"width: 525px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-421-4\" width=\"525\" height=\"295\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/APProsCons.mp4?_=4\" \/><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/APProsCons.mp4\">https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/files\/APProsCons.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<\/div>\n<p>Normalerweise hatte Frau Porwoll zwei feste Sporttermine in der Woche, welche jetzt ausfallen. Im ersten Lockdown haben sie mit der Gruppe drau\u00dfen im Park Sport gemacht, aber auch dies ist mittlerweile nicht mehr m\u00f6glich. Ihre sportlichen Aktivit\u00e4ten beruhen daher zur Zeit auf \u201eEigeninitiative\u201c und beschr\u00e4nken sich haupts\u00e4chlich auf Fahrrad fahren.\u00a0 Au\u00dferdem fallen f\u00fcr sie und ihren Sohn die Ausfl\u00fcge zu Handballspielen aus.\u00a0 Das ist auch eines der Dinge, die ihr am Meisten fehlen. Normalerweise waren sie h\u00e4ufig \u00fcber das Wochenende in anderen St\u00e4dten. Etwas was f\u00fcr Frau Porwoll und viele andere zur Zeit unvorstellbar ist.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Es gibt aber auch Dinge, von denen sie sich w\u00fcnschen w\u00fcrde, dass sie von unserer Gesellschaft beibehalten werden.\u00a0 Eines dieser Dinge sind die Abstandsregelungen. Als Beispiel daf\u00fcr nannte sie das Gedr\u00e4nge im Bus und Situationen im Wartezimmern. F\u00fcr Frau Porwoll waren dies schon immer unangenehme Situationen, die sich durch den Abstand gel\u00f6st haben.<\/p>\n<p>Dadurch dass ihr Mann in einer Klinik arbeitet hat sie mitbekommen, dass sich vor der Pandemie kaum jemand an die geltenden Besucherzeiten gehalten hat . Jetzt durch die Pandemie habe sich dies drastisch verbessert.\u00a0 Frau Porwoll hofft das diese Regeln wie diese weiterhin eingehalten werden.<\/p>\n<p>Auch Dinge wie Kontaktdaten angeben oder QR-Codes zum einloggen findet sie f\u00fcr Veranstaltungen gut. Besonders f\u00fcr zum Beispiel Notfalleins\u00e4tze bei Br\u00e4nden, da dadurch leichter erfasst werden kann wer und wie viele Menschen sich in dem Geb\u00e4ude befinden. Allerdings ist ihr bewusst das es unwahrscheinlich ist, dass sich dies durchsetzen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorstellung: Alexandra Porwoll (50J.) lebt mit ihrem Ehemann und ihrem Sohn (14J.) in Bremerhaven. Sie arbeitet im Iglo Werk bei\u00a0 Frozen Fish International in einem europ\u00e4ischen Kundendienst. Das Gespr\u00e4ch: Bei dem Gespr\u00e4ch mit Alexandra Porwoll konnte ich heraush\u00f6ren, dass sich ihr Alltag vor allem durch das HomeSchooling ihres Sohnes Paul (siehe Beitrag Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen) &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/2021\/04\/06\/kundendienst\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eKundendienst\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":12563,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[207],"tags":[],"class_list":["post-421","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/421","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12563"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=421"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/421\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":465,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/421\/revisions\/465"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=421"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=421"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=421"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}