{"id":262,"date":"2021-03-15T16:50:25","date_gmt":"2021-03-15T15:50:25","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/?page_id=262"},"modified":"2021-03-15T17:44:33","modified_gmt":"2021-03-15T16:44:33","slug":"expose-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/generationandthepandemic\/expose-2\/","title":{"rendered":"Expos\u00e9"},"content":{"rendered":"<p>Vor genau hundert Jahren endete einer der gr\u00f6\u00dften Pandemien der Menschheitsgeschichte. Von 1918 bis 1920, waren bis zu 50 Millionen Menschen Weltweit an der spanischen Grippe gestorbenen. Sch\u00e4tzungen betrugen eine Anzahl von 500 Millionen Infizierte. Heute stehen wir vor einem neuen Virus, dass unser Leben ver\u00e4ndert und uns alle im unklaren l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Seit letztem Jahr bringt das Corona Virus, L\u00e4nder auf der ganzen Welt an die Grenzen ihrer medizinischen und logistischen Kapazit\u00e4ten. \u00d6ffentliche Einrichtungen m\u00fcssen schlie\u00dfen, die Menschen sind gezwungen von zu Hause aus zu arbeiten und nur im \u00e4u\u00dfersten Notfall raus zu gehen. Der Kontakt zu Freunden und Familienmitgliedern muss eingestellt werden und die Weihnachtszeit ist uns dieses Jahr so fremd gewesen, wie noch nie zuvor. Deswegen m\u00f6chten wir auch Weihnachten in unser Thema mit einflie\u00dfen lassen. Mit Beitr\u00e4gen zum Weihnachtsfest wollen wir zeigen, dass es f\u00fcr die Meisten dieses Jahr komisch war, aber trotz allem\u00a0 k\u00f6nnen durch ungewohnte und ungeplante Situationen auch sch\u00f6ne Erlebnisse entstehen.<\/p>\n<p>Mit Beginn unseres Studiums haben auch wir mit drastischen Ver\u00e4nderungen lernen m\u00fcssen umzugehen. Vorlesungen und Seminare werden online \u00fcber Zoom gehalten und das zuvor so selbstverst\u00e4ndliche Kennenlernen und miteinander Arbeiten, findet ausschlie\u00dflich vor dem Laptop statt. \u00a0Das lie\u00df uns auf die Frage sto\u00dfen, wie wohl die Ver\u00e4nderungen des Alltags in der Gesellschaft zu beobachten sind?! Hierf\u00fcr ist es uns wichtig mit verschieden Altersgruppen in Kontakt zu treten und uns mit ihren Alltag und den verbundenen Ver\u00e4nderung durch Corona zu besch\u00e4ftigen. Somit besch\u00e4ftigt sich unsere Fragestellung: Inwiefern hat sich der Alltag von verschiedenen Altersgruppen, durch die Pandemie ver\u00e4ndert ? Wo entstehen Unterschiede oder Gemeinsamkeiten?\u00a0 Diese wollen wir durch den Vergleich der Antworten auf spezifische Fragen feststellen. Wir werden unsere Fragen an drei Themen entlang orientieren: Versorgung, sozialer Kontakt und Freizeit bzw. Hobbies.<\/p>\n<p>Erste Kontakte zu potentiellen Gespr\u00e4chspartnern haben wir bereits Anfang Januar gekn\u00fcpft. Uns ist es wichtig eine gro\u00dfe Bandbreite an Ergebnissen zu finden und m\u00f6chten dahingehend, auch innerhalb der verschiedenen Altersgruppen differenzieren. Was f\u00fcr Ver\u00e4nderungen treten beispielsweise im Alltag von Bewohnern eines Altersheim auf und wodurch unterscheiden sich diese bei allein lebenden Senioren. Auch mit \u00a0Berufst\u00e4tigen und Sch\u00fclern m\u00f6chten wir sprechen und genauer auf die Situation ihres Alltags eingehen. Besonders hier wird es interessant sein, auf Ver\u00e4nderungen innerhalb einer Familie zu sto\u00dfen und diese mit anderen zu vergleichen.<\/p>\n<p>Mit den Interviews werden wir voraussichtlich Anfang Februar beginnen. Um jedem Risiko aus dem Weg zu gehen, werden wir narrative Interviews \u00fcber Plattformen wie Zoom oder Skype durchf\u00fchren. Dabei wollen wir, wenn die Befragten zustimmen, alles mit einer Bildschirmaufnahme festhalten. Somit k\u00f6nnen wir in unserem Blog die narrativen Interviews nicht nur durch Texte, sondern auch mit Bild und Ton darstellen und interessanter gestalten.<\/p>\n<p>Mit unserer Forschung m\u00f6chten wir auf m\u00f6gliche Unterschiede zwischen Generationen innerhalb der Gesellschaft und die durch die Pandemie herrschenden Ver\u00e4nderungen des Alltags, aufmerksam machen. Menschen die M\u00f6glichkeit zu geben \u00fcber ihre Erfahrungen zu berichten und auf m\u00f6gliche Probleme hinzuweisen, ist eins unserer Ziele. Mithilfe von technischen Hilfsmittel wollen wir unsere Ergebnisse festhalten und durch visuelle Bilder verdeutlichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\">Quelle: Wikipedia (2020): Spanische Grippe. URL:https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spanische_Grippe [16.01.2021]<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor genau hundert Jahren endete einer der gr\u00f6\u00dften Pandemien der Menschheitsgeschichte. Von 1918 bis 1920, waren bis zu 50 Millionen Menschen Weltweit an der spanischen Grippe gestorbenen. Sch\u00e4tzungen betrugen eine Anzahl von 500 Millionen Infizierte. Heute stehen wir vor einem neuen Virus, dass unser Leben ver\u00e4ndert und uns alle im unklaren l\u00e4sst. 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