{"id":47,"date":"2016-06-07T16:27:30","date_gmt":"2016-06-07T14:27:30","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/franzigreen\/?p=47"},"modified":"2016-06-17T01:52:44","modified_gmt":"2016-06-16T23:52:44","slug":"sprachliche-heterogenitaet-im-naturwissenschaftlichen-unterricht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/franzigreen\/2016\/06\/07\/sprachliche-heterogenitaet-im-naturwissenschaftlichen-unterricht\/","title":{"rendered":"Sprachliche Heterogenit\u00e4t im naturwissenschaftlichen Unterricht"},"content":{"rendered":"<p>\u201e<i>Sprachliche Heterogenit\u00e4t im naturwissenschaftlichen Unterricht \u2013 eine Herausforderung oder eine Chance<\/i>?\u201c<\/p>\n<p>Sprache ist der Ausdruck unserer Gedanken. Durch sie kommunizieren wir untereinander, pflegen unsere sozialen Kontakte, erledigen unsere Arbeit. Ohne gesprochene und geschriebene Sprache w\u00e4re die Kommunikation gest\u00f6rt, ohne K\u00f6rpersprache sogar unm\u00f6glich. Durch Sprache teilen wir uns einander mit, wir benutzen sie im Alltag, in der Schule oder wenn wir Arbeiten. In der Schule werden einerseits unterschiedliche Sprachen gelehrt und andererseits die Sprache als Medium des Lernens genutzt. Im Deutsch-, Englisch-, Franz\u00f6sisch- oder anderem sprachlichen Unterricht wird die jeweilige sprachliche Kompetenz gef\u00f6rdert. In naturwissenschaftlichen F\u00e4chern, wie Mathematik, Biologie, Chemie oder Physik, wird auch Sprache genutzt, um die jeweiligen Themen zu vermitteln.<\/p>\n<p>Jedoch wird in diesen F\u00e4chern oft\u00a0schwer verst\u00e4ndliche Fachsprache genutzt. Um also in Naturwissenschaften gut zu sein, muss also auch die Fachsprache gelernt, verstanden und angewandt werden. Diese Fachsprache\u00a0entspringt zwar der Alltagssprache, doch sie ist nicht nur durch eine, sondern durch viele Sprachen, besonders durch antike Sprachen wie Latein, gepr\u00e4gt.\u00a0Fachbegriffe m\u00fcssen daher erst von der Lehrkraft durch viele Beispiele ausreichend erkl\u00e4rt werden, damit der naturwissenschaftliche Unterricht \u00fcberhaupt richtig verstanden wird, doch daf\u00fcr ist oft zu wenig Zeit. Somit ist die\u00a0Fachsprache oft ein Grund daf\u00fcr, dass naturwissenschaftliche F\u00e4cher weniger beliebt sind. Die Lehrkraft muss also versuchen, auf unterschiedlichen Sprachebenen mit den SuS zu arbeiten, damit die Themen von allen verstanden werden. Au\u00dferdem lohnt es sich, Vokabellisten f\u00fcr Fachw\u00f6rter mit jeweiligen Erkl\u00e4rungen und Beispielen anzufertigen, in denen die SuS gegebenenfalls nachschlagen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Einen Vorteil k\u00f6nnte die Fachsprache f\u00fcr SuS mit Migrationshintergrund darstellen, da diese eventuell einige der Fachbegriffe auch aus ihrer Muttersprache herleiten k\u00f6nnen. Au\u00dferdem wird der Leistungsunterschied dadurch verringert, dass diese Fachsprache von allen noch gelernt werden muss.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend w\u00fcrde ich sagen, dass die Fachsprache zwar eine gro\u00dfe H\u00fcrde darstellt und die Vermittlung nicht einfach ist, doch ohne sie k\u00f6nnten viele naturwissenschaftliche Formulierungen nicht ausgedr\u00fcckt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eSprachliche Heterogenit\u00e4t im naturwissenschaftlichen Unterricht \u2013 eine Herausforderung oder eine Chance?\u201c Sprache ist der Ausdruck unserer Gedanken. Durch sie kommunizieren wir untereinander, pflegen unsere sozialen Kontakte, erledigen unsere Arbeit. Ohne gesprochene und geschriebene Sprache w\u00e4re die Kommunikation gest\u00f6rt, ohne K\u00f6rpersprache sogar unm\u00f6glich. Durch Sprache teilen wir uns einander mit, wir benutzen sie im Alltag, in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":6171,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[207],"tags":[23850],"class_list":["post-47","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-rv10"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/franzigreen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/franzigreen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/franzigreen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/franzigreen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6171"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/franzigreen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=47"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/franzigreen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/franzigreen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47\/revisions\/51"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/franzigreen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=47"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/franzigreen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=47"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/franzigreen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=47"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}