{"id":79,"date":"2024-02-14T00:12:53","date_gmt":"2024-02-13T23:12:53","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/fotografieinprotesten\/?p=79"},"modified":"2024-02-14T00:47:08","modified_gmt":"2024-02-13T23:47:08","slug":"augen-die-im-gedaechnis-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/fotografieinprotesten\/2024\/02\/14\/augen-die-im-gedaechnis-bleiben\/","title":{"rendered":"Augen, die im Ged\u00e4chnis bleiben"},"content":{"rendered":"<p>DieAugen sind das Tor zur Seele.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Dieser Spruch wird oft in Filmen gesagt und das nicht ohne Grund. Augen k\u00f6nnen sehr ausdrucksvoll sein, sie k\u00f6nnen weinen, lachen, erschrecken oder Blickkontakt verweigern. Das genaue Gegenteil jedoch ist auf dem Bild &#8222;Afghanisches M\u00e4dchen&#8220; von Steve McCurry zu sehen. Eins der vielleicht bekanntesten Bilder der Welt und erschien im Juni 1985 als Titelbild der 167 Ausgabe der &#8222;National Geographic&#8220; Zeitschrift. Das Bild zeigt ein M\u00e4dchen mit einem dunkelroten umgelegten Tuch, welches in die Kamera schaut.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-29 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/fotografieinprotesten\/files\/738ece42-da85-4079-9c6a-7687947d3c58-241x300.jpg\" alt=\"\" width=\"410\" height=\"510\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/fotografieinprotesten\/files\/738ece42-da85-4079-9c6a-7687947d3c58-241x300.jpg 241w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/fotografieinprotesten\/files\/738ece42-da85-4079-9c6a-7687947d3c58-823x1024.jpg 823w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/fotografieinprotesten\/files\/738ece42-da85-4079-9c6a-7687947d3c58-768x956.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/fotografieinprotesten\/files\/738ece42-da85-4079-9c6a-7687947d3c58-676x842.jpg 676w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/fotografieinprotesten\/files\/738ece42-da85-4079-9c6a-7687947d3c58.jpg 939w\" sizes=\"auto, (max-width: 410px) 100vw, 410px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 8pt\">https:\/\/www.artberlin.de\/kuenstler\/steve-mccurry\/<\/span><\/p>\n<p>Die gr\u00fcnen Augen durchbohren einen regelrecht. Das ist auch der Grund, warum dieses Bild das erste ist, was euch auf diesem Blog begr\u00fc\u00dft. Es f\u00e4ngt einen ein und man m\u00f6chte mehr erfahren.<\/p>\n<p>Das Foto entstand 1979 als der Fotograf im Grenzgebiet Afghanistans unterwegs war und der Invasionskrieg sowjetischer Truppen ins Rollen geriet. Er war einer der ersten, die Fotos aus den Gebieten der Kriegszonen machten und die Verw\u00fcstung des Krieges dokumentierten. Seine Fotos wurden in Zeitschriften wie der &#8222;New York Times&#8220; und im &#8222;Time Magazine&#8220; ver\u00f6ffentlicht und brachten Aufmerksamkeit auf das Elend der afghanischen Fl\u00fcchtlingslager in Pakistan. Das Foto des M\u00e4dchens wurde 1984 in einem Schulzelt des Camps Nasir Bagh aufgenommen. Den Namen des M\u00e4dchens wusste McCurry nicht, deshalb nannte er das Bild &#8222;Afghan Girl&#8220;. Die Suche nach ihr sollte 17 Jahre dauern. 2002 wurde die inzwischen fast Drei\u00dfigj\u00e4hrige von einer Person in der \u00d6ffentlichkeit wiedererkannt und\u00a0 Stimmte nach einigen Gespr\u00e4chen zu, das Foto wieder zu kreieren.<\/p>\n<p>Diese Fotografien werden bis heute weltweit gefeiert und erinnern jedes mal an den Elend des Krieges. Protestfotografie in so einem Rahmen, tr\u00e4gt einen sehr gro\u00dfen Impakt mit sich. Selbst jetzt, vierzig Jahre nachdem das erste Bild gemacht wurde, protestiert es mit seiner Geschichte gegen den Krieg.\u00a0 Definitiv ein gutes und erfolgreiches Beispiel der Protestfotografie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DieAugen sind das Tor zur Seele. Dieser Spruch wird oft in Filmen gesagt und das nicht ohne Grund. Augen k\u00f6nnen sehr ausdrucksvoll sein, sie k\u00f6nnen weinen, lachen, erschrecken oder Blickkontakt verweigern. 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