{"id":28,"date":"2022-09-13T13:10:15","date_gmt":"2022-09-13T11:10:15","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/followingtracks\/?page_id=28"},"modified":"2022-09-15T14:55:51","modified_gmt":"2022-09-15T12:55:51","slug":"methodenglossar","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/followingtracks\/methodenglossar\/","title":{"rendered":"Methodenglossar"},"content":{"rendered":"<p><strong>Methode Leitfadeninterview<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Lato\">F\u00fcr das Interview mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin wurde sich f\u00fcr das Leitfadeninterview entschieden. Der Leitfaden ergibt sich je nach Situation und Feld und strukturiert das Gespr\u00e4ch. Trotz der offenen Handlungsspielr\u00e4ume ist diese Interviewform auf ein Thema fokussiert. Hier ist es wichtig zu beachten, dass es sich eher um ein Gespr\u00e4ch handelt und es muss aufgepasst werden, dass Notizen und verschriftliche Fragen nicht die Gespr\u00e4chssituation ablenken sollen. Leitfadeninterviews fordern Offenheit, Sensibilit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t (vgl. Spiritova 2013: 121). Die Interviewvorbereitung ist ein wichtiger Bestandteil der Methode. Es muss ein angemessener Umgang gefunden werden, welcher eine vorzeitige Auseinandersetzung mit der Thematik fordert. Zudem ist es wichtig schon eine Fragestellung und Leitfragen zu entwickeln. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Lato\">Interviews sollten am Besten an einem eher ruhigen Ort stattfinden. Empfohlen wird es, einen Ort auszuw\u00e4hlen, welcher weitere Informationen des Feldes offenbart. Es kann so auch durch Beobachtung die Bedeutung von Objekten etc. erschlossen werden. Vor dem Interview sollten zwischen den Teilnehmenden die Absichten besprochen werden. Die Situation sollte offengelegt werden, eine Einwilligung f\u00fcr eventuelle Aufnahmen des Gespr\u00e4chs und die Zusicherung der Anonymit\u00e4t sollten versichert werden (vgl. Schlehe 2008: 120). Nach dem Interview sollte die Situation verarbeitet werden. Mit dem Protokoll, dem Transkript und dessen Aufarbeitung muss auch die eigene Rolle im Interview reflektiert werden (vgl. Spiritova 2013: 127). Auch bei dieser Methode sollte die schriftliche Erarbeitung und die Auseinandersetzung nicht lange nach dem Interview stattfinden, damit Gef\u00fchle und Gedanken nicht verf\u00e4lscht werden. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Methode Teilnehmende Beobachtung<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Lato\">Die Teilnehmende Beobachtung ist ein gro\u00dfer Bestandteil der Feldforschung und Recherchearbeit. Teilnehmende Beobachtungen k\u00f6nnen in allt\u00e4glichen Situationen stattfinden. Sie kann zum Beispiel ein Besuch ins Feld sein. Beobachtet wird jegliche Interaktion innerhalb des Feldes. Man erlebt mit all seinen Sinnen Situationen mit und nimmt an Lebensweisen anderer Menschen teil. Dieser Prozess wird auch als Dichte Teilnahme beschrieben (vgl. Spittler 2001: 19). Die Teilnehmende Beobachtung basiert auf der (sozialen) Beziehung zwischen den Menschen im Feld und der ForscherIn und ist gepr\u00e4gt durch die Interaktion dieser (vgl. Hauser Sch\u00e4ublin 2003: 34). Die forschende Person achtet im Feld auf Dinge, die den anderen TeilnehmerInnen normal erscheinen. Es besteht der Anspruch an die forschende Person die Wahrnehmung zu sch\u00e4rfen und Gewohnheiten oder Aspekte aufzunehmen, welche vielleicht au\u00dferhalb einer Teilnehmenden Beobachtung gar nicht wahrgenommen werden (vgl. Hauser Sch\u00e4ublin 2003: 37). Aufzeichnungen der Beobachtungen sind fester Bestandteil dieser Methode. Dazu geh\u00f6ren Eindr\u00fccke, Stimmungsbilder und aufgetretene Gef\u00fchle. Auch zu beachten ist die pers\u00f6nliche Situation vor und nach der Beobachtung (vgl. Hauser Sch\u00e4ublin 2003: 49). Mit welchem Gef\u00fchl gehe ich ins Feld? Wie verlasse ich es? Da die Beobachtung eben auch auf der Interaktion zwischen ForscherIn und Feld-TeilnhemerInnen basiert, ist es wichtig festzuhalten, dass die Persona des Forschenden eine Rolle spielt und den Aufenthalt im Feld beeinflussen kann. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Methode Blog erstellen<\/strong><\/p>\n<p>Wir entschieden uns f\u00fcr die Methode des Blogs als Darstellungsform unseres Projektes. Ziel war es von Anfang an verschiedene visuelle Komponenten zu vereinen und darzustellen. Dazu geh\u00f6rten Texte, Fotos und Audiodateien. Die Komplexit\u00e4t des Themas und der Recherche sollte vereinfacht und \u00fcbersichtlich zusammengef\u00fchrt werden.<br \/>\nZu Beginn des Studiums haben wir uns im Rahmen eines Tutoriums mit dem Erstellen und dem Arbeiten eines Blogs auseinandergesetzt, dies hat uns einiges vereinfacht.<br \/>\nDie Arbeit mit dem Blog war sehr abwechslungsreich und es war sehr sch\u00f6n zu sehen, wie nach und nach alles zusammengefunden hat. Genau wie die Ergebnisse unserer Recherchearbeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Methode Leitfadeninterview F\u00fcr das Interview mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin wurde sich f\u00fcr das Leitfadeninterview entschieden. Der Leitfaden ergibt sich je nach Situation und Feld und strukturiert das Gespr\u00e4ch. Trotz der offenen Handlungsspielr\u00e4ume ist diese Interviewform auf ein Thema fokussiert. Hier ist es wichtig zu beachten, dass es sich eher um ein Gespr\u00e4ch handelt und es [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":11121,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":4,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"class_list":["post-28","page","type-page","status-publish","hentry","post-preview"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/followingtracks\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/28","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/followingtracks\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/followingtracks\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/followingtracks\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11121"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/followingtracks\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/followingtracks\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/28\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":291,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/followingtracks\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/28\/revisions\/291"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/followingtracks\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}