{"id":23,"date":"2019-06-10T09:02:10","date_gmt":"2019-06-10T07:02:10","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/fmartschbaumhet\/?p=23"},"modified":"2019-06-10T09:02:10","modified_gmt":"2019-06-10T07:02:10","slug":"umgang-mit-heterogenitaet-rv09","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/fmartschbaumhet\/2019\/06\/10\/umgang-mit-heterogenitaet-rv09\/","title":{"rendered":"Umgang mit Heterogenit\u00e4t RV09"},"content":{"rendered":"<p>1 . (Option 2)<\/p>\n<p>Pro: Die Autorin beschreibt, dass sich durch den Erwerb des Titels ,,Rabbinerin&#8220; zwar in ihren Pflichten nicht viel ge\u00e4ndert hat, es jedoch eine enorme Ehre ist und sie sich nun als Autorit\u00e4tsperson ernster genommen f\u00fchlt. Sie behauptet, dass man bestimmte Themen mit einer Rabbinerin besser besprechen kann, als mit ihrem m\u00e4nnlichen Gegenst\u00fcck. Au\u00dferdem begr\u00fcndet sie ihre Position mit der Tora, indem sie sich auf die Figur der Debora bezieht und damit besagt, dass sie nur den Willen des Volkes als Legitimation brauche.<\/p>\n<p>Contra: Die Autorin des Contra-Texts behauptet, dass Nachkommen von sozial fortschrittlichen Juden\/J\u00fcdinnen immer ein gewisses Verm\u00e4chtnis auferlegt wird, weswegen sie sich f\u00fcrchten und teilweise sogar zu anderen Religionen konvertieren. Ebenfalls sagt sie, dass es auch keine leichte Aufgabe w\u00e4re sich sowohl um die Gemeinde als Rabbinerin zu k\u00fcmmern und gleichzeitig der eigenen Familie die Hingabe und Zuwendung zu geben, die sie braucht. Au\u00dferdem behauptet sie, dass es mehr Wege gibt sich f\u00fcr die Gemeinde einzusetzen als im Amt einer Rabbinerin.<\/p>\n<p>2. Die interne Diversit\u00e4t wird allein schon durch die Existenz dieser zwei Meinungen deutlich. W\u00e4re die Religion einheitlich, m\u00fcssten schlie\u00dflich alle zu einer \u00e4hnlichen Annahme gelangen. Da aber das Judentum verschiedene Auslegungen hat, finden wir hier verschiedene Meinungen und Ans\u00e4tze vor. Dass Religion von Geschichte und sozialer Strukturen abh\u00e4ngig ist wird im text auch impliziert. So ist ja die Erscheinung einer Rabbinerin ein Ph\u00e4nomen, welches erst durch jahrhundertelanges Streben nach Frauenrechten m\u00f6glich gemacht wurde. Auch die von der zweiten Autorin angesprochene Legacy bezieht sich auf historisch fortschrittliche Juden und ihr Verm\u00e4chtnis (im Text ,,Legacy&#8220;), welches die nachkommende Generation &#8211; wenn auch negativ &#8211; gepr\u00e4gt hat.<\/p>\n<p>3. Ich selbst w\u00fcrde mich eher zur Pro-Seite zuordnen, sehe aber auch kein Problem mit den Argumenten von Frau Konnik. Ich sehe es nun mal pers\u00f6nlich so, dass Religion und soziale Strukturen stark abh\u00e4ngig voneinander sind und dass auch sein sollten. Warum sollten Religi\u00f6se Gemeinden als einzige gesellschaftliche Gruppierung der Zeit ,,hinterherhinken&#8220;? Wenn eine Frau heutzutage Rabbinerin werden m\u00f6chte, dann sollte sie das werden k\u00f6nnen. Sie sollte sich daf\u00fcr nicht sch\u00e4men m\u00fcssen, geschweigedenn sozialer Ausgrenzung zum Opfer fallen. Wir alle, egal ob Jude\/J\u00fcdin oder nicht, haben ein Recht darauf, das zu werden, was wir werden wollen und unsere Existenz voll auszuleben.<\/p>\n<p>4. Ich kann den Sch\u00fcler nat\u00fcrlich nicht dazu zwingen, zu kommen. Jedoch w\u00fcrde ich versuchen den Sch\u00fcler vielleicht nach dem Unterricht alleine zu erwischen und ihm lediglich n\u00e4herzulegen sich das anzuh\u00f6ren, was die Rabbinerin zu sagen hat. Ob er dann kommt oder nicht ist seine Sache. Ich habe meinen Wunsch ihm gegen\u00fcber klar ausgedr\u00fcckt. Sollte er kommen und sich st\u00f6rend verhalten w\u00fcrde ich ihn vielleicht sogar bitten in den Dialog mit der Rabbinerin zu gehen und seine Position ihr gegen\u00fcber auszudr\u00fccken. Sie wird es vermutlich nicht als b\u00f6sartig auffassen, sondern als m\u00f6glichkeit sehen, einen jungen Menschen zu bereichern, indem sie ihre Argumente aufz\u00e4hlt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1 . (Option 2) Pro: Die Autorin beschreibt, dass sich durch den Erwerb des Titels ,,Rabbinerin&#8220; zwar in ihren Pflichten nicht viel ge\u00e4ndert hat, es jedoch eine enorme Ehre ist und sie sich nun als Autorit\u00e4tsperson ernster genommen f\u00fchlt. 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