{"id":13,"date":"2019-05-05T13:52:39","date_gmt":"2019-05-05T11:52:39","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/fmartschbaumhet\/?p=13"},"modified":"2019-05-05T13:52:39","modified_gmt":"2019-05-05T11:52:39","slug":"umgang-mit-heterogenitaet-rv04","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/fmartschbaumhet\/2019\/05\/05\/umgang-mit-heterogenitaet-rv04\/","title":{"rendered":"Umgang mit Heterogenit\u00e4t RV04"},"content":{"rendered":"<p>1. Vor dieser Vorlesung habe ich individualisierten Unterricht oft als esoterischen Quatsch abgetan. Doch insbesondere der direkte Vergleich mit dem Frontalunterricht zeigte mir, dass individualisierter Unterricht in vielen F\u00e4llen dem Frontalunterricht weit voraus ist. Insbesondere die kooperative Arbeit, die der individualisierte Unterricht erm\u00f6glicht und damit auch soziale F\u00e4higkeiten f\u00f6rdert, gefiel mir besonders gut. Dennoch war die f\u00fcr mich wahrscheinlich wichtigste Erkenntnis, die diese Alternativperspektive mir er\u00f6ffnete, dass das Schul- und Unterrichtssystem noch lange nicht ausgereift ist. Die beiden Extreme des Frontalunterrichts und des individualisierten Unterrichts sind beide keine perfekten L\u00f6sungen. Jedoch zeigt die Leistungssteigerung bei eher leistungsschwachen Sch\u00fclern, dass der individualisierte Unterricht zumindest ein Schritt in die richtige richtung ist.<\/p>\n<p>2. Meiner Meinung nach sollte sich insbsondere die Betrachtung der Leistungsheterogenit\u00e4t selbst \u00e4ndern. Lehrer sollten sich zum Beispiel nicht mehr Fragen: ,,Wie bringe ich diesen Sch\u00fcler auf den selben Wissensstand wie die anderen?&#8220;, sondern ,,Wie bringe ich diesen Sch\u00fcler vorw\u00e4rts?&#8220;, ganz ohne Blick auf die Mitsch\u00fcler. Individualisierung des Unterrichts sollte sich dementsprechend auch im Curriculum wiederspiegeln. Es sollten nicht wie im momentanen Abitur einheitliche Ziele erreicht werden, sondern ganz personenabh\u00e4ngig individuelle Ziele von der Lehrkraft gesetzt werden. Die Lehrkraft muss sich bewusst werden, dass Leistungsheterogenit\u00e4t nicht durch Vereinheitlichung (wie zum Beispiel frontale Vortr\u00e4ge) bew\u00e4ltigt werden kann.<\/p>\n<p>3. Da ich im Praktikum h\u00f6chstwahrscheinlich auf Frontalunterricht sto\u00dfen werde, bez\u00f6gen sich die Fragen auf dessen Schw\u00e4chen und wo man sie erkennen kann. Kann ich beispeilsweise sehen, ob ein Sch\u00fcler aufgrund fehlenden Verst\u00e4ndnisses beim Frontalunterricht aufgibt und nicht mehr aufpasst? L\u00e4sst sich eine \u00c4nderung der Stimmung der Sch\u00fcler feststellen, wenn die Lehrkraft von frontalen auf individualisierte Unterrichtselemente wechselt (zum Beispiel Gruppenarbeit, Wochenpl\u00e4ne, etc.). Kann ich schon erste Zeichen der Umstellung auf individualisiserten Unterricht erkennen?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Vor dieser Vorlesung habe ich individualisierten Unterricht oft als esoterischen Quatsch abgetan. Doch insbesondere der direkte Vergleich mit dem Frontalunterricht zeigte mir, dass individualisierter Unterricht in vielen F\u00e4llen dem Frontalunterricht weit voraus ist. Insbesondere die kooperative Arbeit, die der individualisierte Unterricht erm\u00f6glicht und damit auch soziale F\u00e4higkeiten f\u00f6rdert, gefiel mir besonders gut. 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